A40

Wir stehen auf der Fußgängerbrücke an der Straßenbahnhaltestelle Savignystraße und warten darauf, dass die Sonne rauskommt oder die Wolken hübscher werden oder es zumindest aufhört zu regnen oder eine Bahn aus dem Tunnel kommt oder wenigstens reinfährt und zwischendurch rufen wir „IST DAS SCHÖN HIER!“, denn das ist es ja, irgendwie.

Und nachher laufen wir über die Eisenbahnbrücke und dann neben den Gleisen lang bis zum Kennedyplatz, weil ich Mexikanisch essen will, und ich kenne nur zwei Mexikaner hier, den am Kennedyplatz und den an der Alfredstraße, aber Kennedyplatz ist näher.

Nach dem Mexikaner durch die Fußgängerzone zum Hauptbahnhof. Die Lichter sind aus! Das gibt’s doch nicht, gestern waren die doch noch an und heute haben wir doch die Kameras dabei, der Mann die neue, gute, teure und ich die nicht ganz so neue und nicht ganz so gute und nicht ganz so teure, aber Fotos machen kann man mit beiden. Aber die Lichter sind aus. Dann halt nächstes Jahr und für heute eben nur wunderbare Bilder von der A40.

Das machen wir jetzt öfter.

7 Antworten auf „A40“

  1. Schön dort? Naja … uhm … wie man’s nimmt. Eher nicht. Nur ein bisschen, vielleicht. Wenn man in die Ferne blickt, also woandershin.

    Testen Sie den Mexikaner auf dem Salzmarkt, hinter dem Kennedyplatz. Bester Erdbeermargherita in town und die Fajitas de pollo sind ein Traum.

    1. Ich halt es da ein bisschen mit Frank Goosen, der ja schon gesagt hat, so ne mittelalterliche Stadt schön finden, das kann jeder, aber (um das Zitat mal passend abzuwandeln) auf der Savignybrücke stehen und denken, boah, ist das toll, das muss man wollen. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass ich direkt neben der A3 aufgewachsen bin, und wir schon als Kinder auf der Autobahnbrücke standen und Autofahrern zugewinkt haben.

      Mexikaner wird gemerkt. Muss ich den Mann dann noch von überzeugen, der mag das nämlich gar nicht so gerne und ich bin schon froh, wenn ich das dann gelegentlich mal durchsetze.

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