Eine Stunde Phoenix-See

Es begab sich also, dass ich mich gestern überraschend in Dortmund fand, und nach erfolgreichem Currywurst-Essen und Klavierspielen vorm Karstadt etwas Zeit totzuschlagen hatte. Da entsann ich mich der vielen tollen Erzählungen und Bilder vom Phoenix-See, die Fee in den letzten Wochen so im Internet veröffentlicht hatte und dachte, da könnte ich ja jetzt eigentlich auch mal hin.

Also vollbepackt in die U41 Richtung Hörde, dort dann erstmal sehr konsequent und ahnungsfrei in die falsche Richtung gelaufen, dann aber doch noch die richtige Richtung eingeschlagen und zum See gewandert.

Und weil ich so vollbepackt war und die Füße so weh taten und überhaupt, weil es so heiß und sonnig und sommerlich war, bin ich gar nicht weit gelaufen, sondern hab mir einen schönen Stein am Ufer gesucht, mich draufgesetzt, die Füße ins kühle Wasser gehangen und bin nicht mehr aufgestanden, bis es wieder Zeit wurde, zum Hauptbahnhof zurück zu fahren.

Neben mir schmissen Kinder Steine ins Wasser, ich planschte passend dazu mit den Füßen und alles war ganz toll.

Im Moment wird am Phoenix-See noch viel gebaut. Der See ist wohl mehr oder weniger fertig, sieht jedenfalls so aus, aber drumherum wird jetzt fleißig weitergebaut. Das mindert aber nicht die Freude daran, entspannt am See rumzuliegen. Oder eben auf einem Stein zu sitzen und die Füße ins Wasser zu hängen. Und wenn die nicht lügen da, dann gibt’s demnächst auch lecker Wurst am Phoenix-See.

See

Kräne

See

Mehr See

Steine

Füße

Kind I

Kind II

Kind III

Platsch

Steine

Dings

Wurst

gucken

Steg

2 Antworten auf „Eine Stunde Phoenix-See“

  1. Sehr schön, dass die Steine schmeißenden Kinder bei dir einen Logenplatz haben :)! Dabei ist das verboten… Wundert mich, dass sie nicht von patroulierenden Sicherheitskräften gescholten wurden. Das ist für mich so ein bisschen der einzige Wermutstropfen bei der Sache (bis auf das Hafentor :))!

    1. Das waren ja eher so größere Kiesel und die haben die auch nicht weit aufs Wasser geworfen, sondern eher mit Platschen direkt vor sich. Quasi kein Gefahrenpotential und gestört hat’s auch nicht. Das ist mir auch aufgefallen, dass da ziemlich viele Verbote auf dem See-Info-Dingens standen. Ein bisschen schade, aber hat wahrscheinlich auch seine Gründe.

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