Fääääääääähre!

Das wäre auch ein schöner “Zum ersten Mal”-Artikel geworden. In diesem Fall “Zum ersten Mal Autofähre fahren”. Aber ich fand zwanzig Minuten Fahrt zu unspektakulär und hebe mir das lieber auf. Vielleicht kommen wir ja doch mal auf die lustige Idee, so richtig lange Fähre zu fahren mit allem drum und dran, mit Übernachten und Seegang und was-weiß-ich-nicht-noch.

Wir mussten aber nur von Konstanz nach Meersburg, und ausgerechnet da ist der Bodensee überhaupt nicht breit, man ist also schnell auf der anderen Seite, für meinen Geschmack fast zu schnell.

Trotzdem: Zum ersten Mal Autofähre fahren. Wir sitzen im Auto und fahren langsam auf die Rampe und von da aus auf das Schiff drauf. Nette Helfer winken einen auf die Spur, auf die sie gerne möchten, dass man fährt, man zahlt und dann geht’s auch schon los. Wir schnappen uns unsere Kameras und düsen nach ganz oben und dann wird geguckt und fotografiert und geguckt und gefreut.

Was ist das eigentlich, was Wasser so mit Menschen macht? Egal, ob See oder Fluss und Meer, man ist sofort gut gelaunt und entspannt. Wir jetzt auch. Das ist alles so toll, der See und wir auf der Fähre und das Ufer hinter uns immer weiter weg und das vor uns kommt langsam näher. Als wir oben genug Fotos gemacht haben, flitzen wir wieder nach unten und stehen ganz vorne an der Rampe, während sich die Fähre weiter durchs Wasser schiebt.

Dann wackelt es ein bisschen, unser Auto erschreckt sich und macht sicherheitshalber mal die Alarmanlage an. Aber wir sind jetzt sowieso da, die Fähre dockt an, also wieder rein ins Auto, darauf warten, dass einem ein freundlicher Helfer anzeigt, dass man jetzt fahren darf und schon sind wir auf der anderen Seite.

Davon, dass wir dann noch ewig durch Bodenseedörfer fahren müssen, bis wir endlich auf eine Autobahn kommen, möchte ich jetzt nicht schreiben. Dafür war die Überfahrt zu toll. Mal abgesehen davon, dass es auf der anderen Seite vom Bodensee total hübsche Örtchen gibt. Warum waren wir hier eigentlich noch nie?

Isa ist im Übrigen Schuld, dass ich nicht mehr normal das Wort “Fähre” denken kann. Es wird immer “Fääääääääähre!” draus. Man könnte auch sagen, Rainald Grebe ist Schuld, aber der liest hier ja nicht mit.

Ding

Dach

Boote

Vorne

Andere Fähre

Keine Pfeifen

Reifen

Wasser

Gang

Stöpsel

Wasser

Land in Sicht

Weinberge

Pfähle

Autos

Deutschland, deine Bahnhöfe: Mainz Hbf

Pro: Aus irgendeinem Grund ist mir dieser Bahnhof sympathisch, dabei ist er vor allem irgendwie seltsam. Alles gibt es doppelt und dreifach, wenn nicht noch öfter. Wo man an anderen Bahnhöfen verzweifelt nach einer Uhr sucht, sind hier überall welche angebracht, genau wie die lustigen Infounterhaltungsbildschirme, die es hier in rauen Mengen gibt. Sogar einen Ditsch gibt es hier doppelt, direkt nebeneinander. Ein Doppelditsch, sozusagen. Muss man nicht verstehen, ist aber irgendwie großartig. Außerdem: tiefliegender Bahnhof, so wie in Kassel-Wilhelmshöhe, aber dabei weniger verwirrend. Und… ganz groß: BAHNHOFSMAUS! YEAH! Bahnhofsmaussichtungen reißen alles raus.

Contra: Jemand steckte mir, dass die Ansagestimme total putzig sein soll. Blöderweise gab es, jedenfalls als ich da war, überhaupt keine Ansage. Vielleicht hatte der Mensch mit der putzigen Ansagestimme frei und dann gibt’s einfach nichts. Ist aber eher ungünstig, vor allem, wenn der Zug, auf den man wartet, zu spät kommt und ewig nicht angezeigt wird. Außerdem verwirrende Gleisschilder. Es gibt nicht nur Gleis 4, sondern auch Gleis 4a und ich hab keine Ahnung, was das soll. Bis in die Stadt muss man auch eine ganz Ecke laufen. Für so Leute wie mich, die in der Vorstellung aufwuchsen, das Stadtzentrum müsste in jedem Fall in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs sein, immer noch eine seltsame Geschichte.

Geheimtipp: Der komische Kasten draußen vorm Bahnhof mit den vielen bunten Zettel. Ich hab zwar nicht verstanden, was das sollte, aber ich fand’s gut.

Besser nicht: Weiß ich auch nicht. Bitte um Hinweise. Bei mir war alles in Ordnung, aber irgendwas wird sicher auch hier nicht so ganz knorke sein.

Die Tour: Mit dem ICE angekommen, Gleiserkundung mit Pflanzenbegutachtung und dann hoch ins Bahnhofsgebäude und dann wieder runter zum Vorplatz. Auf dem Rückweg gleiches Spielchen umgekehrt, aber mit längerer Warterei, Grübelei über den Sinn von Gleis 4a und Glückseligkeit ob der Bahnhofsmaus.

Häuser

Schild

Pflanze

Noch ne Pflanze

Spitze

Schild

Tunnel

Rolltreppe

Dachfenster

Taube

Fenster

Schild

Obst

Zettel

Ditsch

Uhren

Bahnhof

Gelesen: Das zerbrochene Fenster von Zoë Beck

Dzf_titel

Ich bin ja kein Krimileser, das mal gleich vorweg. Irgendwann vor einem gefühlten Jahrhundert habe ich mal eine ganze Menge Agatha Christie gelesen und dann ein bisschen Minette Walters und irgendwann dann ein bisschen Val McDermid. Das übliche halt, aber Krimi ist eben einfach nicht mein favorisiertes Buchgenre.

Aber wenn man im Urlaub schon mal eine waschechte Krimiautorin kennenlernt und die dann auch noch Bücher schreibt, die in der Gegend (und der Stadt) spielen, in die man sich gerade hemmungslos verliebt (nämlich Schottland und Edinburgh), dann muss man natürlich auch lesen, was sie so schreibt.

In diesem Fall geht es um Zoë Beck und das erste Buch, was ich von ihr gelesen habe war “Der frühe Tod”. Was soll ich sagen, ich war begeistert. Schön gradlinig geschrieben, eine gute, ausreichend verzwickte, aber nicht überkonstruierte Geschichte, ein interessantes Setting, alles, was man braucht.

Jetzt ist gerade ihr nächstes Buch erschienen. “Das zerbrochene Fenster” heißt es und ich schrob bereits hier darüber, denn zum Erscheinungsdatum gab es eine kleine Aktion von Zoë Beck, bei der eine ganze Reihe Audioschnipsel zusammenkamen, die man sich auf Soundcloud anhören kann.

Gelesen hab ich es auch schon. Angefangen in Konstanz, dann auf dem Kindle mitgenommen nach Oberbayern zum Schliersee und dann zurück ins Ruhrgebiet. Dass es überhaupt unausgelesen mit zurück nach Essen kam, liegt einzig und allein daran, dass man bei so Schwiegerelternbesuch und Hochzeit nicht viel zum Lesen kommt. Ansonsten liest sich “Das zerbrochene Fenster” nämlich sehr schön runter.

Zoë Becks Markenzeichen – soweit ich das nach zwei Büchern beurteilen kann – ist es, mehrere Handlungsstränge parallel laufen zu lassen und dann im Laufe des Buches auf raffinierte Weise zusammenzuführen. Während es bei “Der frühe Tod” hauptsächlich die parallel laufenden Handlungsstränge zweier Charaktere waren, die zusammenliefen, so spielt “Das zerbrochene Fenster” auf zwei Zeitebenen.

Im Jahre 2003 verschwindet Sean, der Freund von Philippa Murray. Davon und von der Suche nach ihm berichtet Pippa, wie sie genannt wird, in ihren Tagebucheinträgen. Im Winter 2010 wird Lillian Darney von ihrem Stiefsohn tot in ihrer Villa in Schottland aufgefunden. Wenig später taucht Pippa bei der Polizei auf und behauptet, sie wüsste, wer Lillian getötet hätte, nämlich Sean, ihr verschwundener Ex-Freund. Dann verschwindet auch Pippa und die Geschichte fängt erst richtig an.

“Das zerbrochene Fenster” liest sich ähnlich schön gradlinig und im besten Sinne unaufgeregt wie der Vorgänger. Wieder zeigt sich, wo Zoë Becks Stärken liegen, nämlich darin, eine komplexe, aber nicht komplizierte Geschichte zu schreiben, mit vielen Charakteren und Handlungssträngen, die nach und nach zusammenlaufen und ein stimmiges Bild ergeben. In diesem Fall baut sie noch die Schneekatastrophe im Winter 2010/2011 ein, die sie selber miterlebt hat und in kleinen Anekdoten erzählt.

Man merkt, wie sehr Zoë Beck die Region um Edinburgh am Herz liegt und ich freue mich immer, wenn ich selber Orte wiederfinde, an denen wir uns (ebenfalls im Winter, aber zwei Jahre später und mit weniger Schneekatastrophe) rumgetrieben haben.

Ein kleiner Wermutstropfen war das etwas schnelle Ende, das für mich etwas antiklimaktisch daherkam. Es scheint fast, als hätte Zoë Beck zum Schluss ein bisschen Angst vor der eigenen Courage und so wird die Geschichte zwar ordentlich, aber beinahe zu unspektakulär, aufgelöst. Bei der Menge an Charakteren, die gleich auf zwei Ebenen eingeführt werden und dabei zu einem nicht unerheblichen Teil miteinander verwandt oder verschwägert sind, hab ich auch etwas gebraucht, bis ich endlich verstand, wer jetzt wer war. Weniger Namensähnlichkeit wäre hier vermutlich hilfreich gewesen.

Im direkten Vergleich gefiel mir “Der frühe Tod” eine Ecke besser, aber ich kann beide Bücher empfehlen. Für Krimifans, für Thrillerfans, für Schottlandfans und solche, die es werden wollen und so oder so für alle, die mal wieder eine gut erzählte Geschichte lesen wollen.

Und wer die Chance hat, zu einer Lesung von Zoë Beck zu gehen, der sollte das auch tunlichst machen. Vorlesen kann sie nämlich auch richtig gut.

Mehr gibt’s bei http://das-zerbrochene-fenster.de/ und als Audioleckerchen bei Soundcloud.

(PS: Auf dem Cover steht ja knallhart Thriller. Auch nicht mein Genre. Ich entschuldige mich mal gleich für mögliches Genredurcheinanderwürfeln. Letztlich zählt eh die Geschichte, und die ist gut.)

Champagnerpicknick im Stadtgarten

Ein Picknick war geplant, weil wir anscheinend bei der letzten Hochzeit so doll geholfen haben, dass wir es verdient hatten, einmal von vorne bis hinten und rundherum verwöhnt zu werden.

Bei Sonnenschein am Sonntag in der Gruga war geplant, aber heute morgen sah es leider gar nicht nach Sonnenschein aus, so dass das Picknick aufs Sofa verlegt wurde. Als wir dann aber ankamen, war auf einmal wieder strahlende Sonne angesagt, so dass das Picknick vom Sofa wieder spontan nach draußen verlegt wurde, allerdings ganz spontan nicht in die Gruga, sondern in den Stadtgarten.

Kisten und Kühlboxen wurden gepackt, während wir noch auf dem Balkon mit Kaffee und Zeitung versorgt wurden (Die Zeit für mich und die Bild am Sonntag für den Mann) und dann wurde alles auf ein praktisches Wägelchen gepackt und hackenporschemäßig ging’s los Richtung Stadtgarten.

Dort direkt ein nettes Plätzchen mit Blick auf den Teich gefunden und ausgepackt. Champagner, Erdbeeren, Kirschen, Weintrauben, Blätterteigtaschen, Brot, Käse, Marmelade, Feigen- und Chili-Paprika-Honig-Senf, schokolierte Erdbeeren am Spieß, Saft, Wasser und bestimmt noch was, was ich jetzt vergessen habe.

Dazu Musik aus dem iPod, auf die großen Picknickdecken gefläzt und gepflegt ein paar Stunden in der Sonne entspannt, gegessen und getrunken. Als der Champagner leer ist, machen sich die Männer auf und kaufen an der Tanke noch Bier. So geht’s natürlich auch.

Zusammenfassend kann ich sagen: Picknick ist total super. Sollte man unbedingt öfter machen, demnächst dann gerne auch mit ein bisschen mehr Bewegung. Dafür ist mir zumindest nicht wie angekündigt die Frisbeescheibe beim Auspacken ins Gesicht gesprungen.

Außerdem festgestellt: Entenfüttern ist Psychostress. Erstens kommt direkt ein Schwarm Tauben an, die auch alle was abhaben wollen und zweitens gucken einen die Enten immer so erwartungsfroh an, dass man gar nicht weiß, wem man den nächsten Brotkrumen hinwerfen soll. Nix für mich, dafür bin ich viel zu sensibel. Ich mag keine erwartungsfrohen Enten enttäuschen.

Danke an Doreen und ihren Mann, die das alles für uns so liebevoll organisiert haben. Beim nächsten Mal helfen wir aber mit, da gibbet nix.

Hackenporsche

Dächer

Park

Blumen

Champagner

Käse

Tisch

Erdbeeren

Käse

Brot

Schuhe

Karre

Frisbee

Zeug

Becks

Teich

Gepackt

Strickart

Die Damen vom Strickladen Maschen Fantasie hatten die nette Idee, einfach mal die ganze Ecke rund um den Strickladen herum mit Strickkunst zu verzieren.

Und das haben wir uns gestern auf dem Weg zur Gourmetmeile auch mal angeguckt. Blumen gibt’s da, gestrickte Marienkäfer, Mäuse und Raupen, ein Männchen um einen Baum rum, durch das bereits eine Ameisenstraße läuft, Laternenpfähle sind plüschig-bunt umwickelt und alles ist ganz herzig.

Zu bestaunen gibt’s das ganze in Rüttenscheid in der Emmastraße 49 (Ecke Paulinenstraße) und in diesem Artikel der WAZ kann man noch ein bisschen mehr darüber nachlesen.

Golden

Flagge

Blümskes

Mehr Blümskes

Marienkäfer

Maus

Rose

Männeken

Noch mehr Blümskes

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Gelesen: Sachen machen von Isabel Bogdan

Sachen-machen-Cover

Isabel macht Sachen. 43 Sachen, um genau zu sein. Und über alle 43 Sachen kann man jetzt in dem Buch mit dem passenden Titel “Sachen machen” nachlesen.

Dabei finde ich schon die Einleitung so schön und motivierend. Es geht da um den “Mach-doch-Muskel”, eine Formulierung der wunderbaren Meike Winnemuth, die ebenfalls eine Expertin im Machen von Sachen ist, und dass den eigentlich jeder hat und man den wunderbar trainieren kann. Dass das so ist, glaube ich sofort, ich trainiere den auch gerade. Nicht ganz so extrem wie Isabel das im letzten Jahr getan hat, aber auch mit sichtbaren Erfolgen.

Jedenfalls macht Isabel Sachen. Ganz einfache Sachen wie mal zur Pediküre gehen (und danach zur Maniküre, weil wenn schon, denn schon) oder auf die Kirmes gehen oder in ein Musical (allerdings mit Backstagebesichtigung, also quasi schon Musical Plus) oder durch einen Plastikdarm laufen (hab ich auch schon gemacht und war ähnlich unbeeindruckt).

Dann macht sie aber auch so Sachen wie ins Casino gehen, oder Stand-up-Paddling oder mit einem Segway durch Hamburg fahren, also Zeug, dass zwar jetzt vielleicht gar nicht so abgefahren ist, man dann aber meistens doch nicht tut. Und schon an der Stelle fragt man sich dauernd: Warum eigentlich nicht? Warum war ich noch nie im Casino? Und Segwayfahren find ich auch lustig und ich hab’s noch nie gemacht. Warum eigentlich nicht?

Dann macht sie aber auch Sachen, die ich richtig abgefahren finde. Sie besucht einen Schlachthof, macht allen Ernstes und ohne besondere Veranlassung mal einen Bootsführerschein, fährt nach Wacken und lässt sich von Bekannten auf eine S/M-Party mitnehmen. Sachen, bei denen man denkt: Whoa! Ernsthaft?!? Und sofort tausend Fragen im Kopf hat.

Über all das schreibt Isabel in ihrem Buch, beantwortet dabei einige der tausend Fragen gleich mit, und ich mag das alles sehr. Ich glaube, wer dieses Buch liest und nicht sofort, am besten jetzt gleich und hier und jetzt auch Sachen machen möchte, der ist zum Sachenmachen schon von Grund auf nicht geeignet.

Das Schöne ist auch, dass fast nichts dabei ist, was man nicht auch selber machen könnte, die Fahrt auf der Hermann Merwede könnte schwierig werden, und so ein Bootsführerschein erfordert vermutlich doch ein bisschen mehr Engagement als sich eine halbe Stunde von kleinen Fischen an den Füßen knabbern zu lassen, aber sonst ist das meiste durchaus (nach)machbar.

Das andere Schöne ist, dass Isabel so begeisterungsfähig ist und das auch so rüberbringt. Denn meistens, so stellt sich raus, ist so eine Sache ziemlich toll. Und wenn eine Sache nicht so toll ist, dann sagt Isabel das auch und das ist dann auch gut (der Darm war nämlich echt eher enttäuschend).

Die einzelnen Geschichten sind recht kurz (bis auf ein paar Ausnahmen) und so kann man das Buch schön in Häppchen lesen oder nach Bedarf auch in einem durch, wie man eben mag. Bei mir hat es nur ein bisschen gedauert, weil ich nach langer Zeit mal wieder ein richtiges Buch (und zwar eins mit einer ganz tollen Widmung) in der Hand hatte und das dann – Kindle-Gewohnheit sei Dank –  meistens irgendwo anders war als ich.

Ein paar Kleinigkeiten hätte ich aber doch anzumeckern: Erstens, aber da kann jetzt mal so gar keiner was für, kannte ich die meisten Geschichten schon von der Kolumne im Culturmag. Ich habe sie aber gerne noch mal gelesen. Zweitens haben zumindest gefühlt ziemlich viele Geschichten mit Wellnesszeug oder Wasser zu tun. Ich glaube aber auch, dass das ein bisschen unfair ist, denn das mit dem Wasser lässt sich wohl kaum vermeiden, wenn man in Hamburg wohnt und wenn man sich dann nämlich wieder anguckt, was da sonst noch alles gemacht wurde, dann relativiert sich das schnell wieder. Und drittens gab es ein paar stilistische… ich nenn’s jetzt mal… Kniffe, die ich beim ersten Mal total nett, beim zweiten Mal noch ganz süß und beim dritten Mal schon etwas redundant fand. Das tat aber dem Gesamtvergnügen so dermaßen überhaupt keinen Abbruch, dass ich jetzt auch gar nicht mehr dazu sagen möchte.

Was ich aber noch sagen möchte ist: Lest das! Und wenn ihr fertig damit seid, dann geht raus und macht Sachen! Und wenn ihr dann immer noch nicht genug habt, dann könnt ihr immer noch Isabels Blog lesen. Der ist nämlich auch toll.

Und was die Widmung angeht, Isa, ich glaube auch, dass ich das meiste mitgemacht hätte und auch in der Zukunft bestimmt zu haben bin, falls es mal neue Sachenmachpläne geben sollte.

Letzte Anmerkung, weil fast vergessen: Man kann das Buch auch mit Widmung und Zeugs direkt bei Isabel bestellen und kriegt dazu dann noch obendrein die allertollsten Lesezeichen der Welt.

Schöner Suchen, Teil 2

Hier haben sich wieder schöne Suchbegriffe angesammelt und sharing ist ja bekanntlich caring.

warum keine marabou schokolade mehr bei ikea

Erstens: Keine Ahnung, was das sollte. Zweitens: Gute Nachricht, ich habe letztens wieder Marabou-Schokolade bei IKEA erspäht. Wahrscheinlich hat man da eingesehen, dass das Blödsinn war und ist ganz schnell wieder vernünftig geworden. Drittens: Ich habe Marabou-Schokolade auch schon in anderen Supermärkten gesehen, IKEA hat da also kein Schokomonopol. Und viertens will ich jetzt Marabou-Schokolade.

wir können heute nichts machen; wir haben nämlich keine sachen dabei!

Man braucht ja nicht immer Sachen, um was zu machen. Vieles geht auch ohne Sachen: Spazierengehen zum Beispiel, oder lustige Lieder singen oder einfach nett zusammmensitzen und sich nett unterhalten.

seit wann gibt es woolworth in opladen ?

Also auf jeden Fall mindestens seit 1994, da bin ich nämlich dahin gezogen und da gab’s den auch schon. Da gab’s auch noch das Kaufhaus Upladin und ZWEI Buchläden und den Teeladen. Aber den Woolworth gibt’s immer noch, das Kaufhaus Upladin schon lange nicht mehr.

stand by me…ohne das f moll…was anstatt? gitarre spielen lernen…

Man kann zum Beispiel den ganzen Mist auch einfach transponieren. G-Dur und D-Dur sind immer dankbar, weil da naturgemäß weniger doofe Griffe vorkommen, jedenfalls bei klassischen Harmoniefolgen.

wer kann mir torte machen

Theoretisch ich, praktisch kommt das natürlich drauf an, wer da fragt. Ansonsten einfach mal im Bekanntenkreis rumfragen, vielleicht gibt’s ja da jemand, der oder die gerne Torten backt. Vor allem aber ist das gar nicht so schwer und man kann es auch einfach selber machen. Ich versteh die ganzen Aufregung um dieses Backen auch nicht, einfach Rezept raussuchen, Anweisungen befolgen und selber machen.

verstehe die walküre nicht Oper

Akustisch oder von der Geschichte her? Soll ich den Mann mal mitschicken, der kann das zwischendrin und während der Pause erklären? Es geht hauptsächlich um Götterkram und dann ist immer wer beleidigt und es gibt Intrigen und Kram. Göttergeschichten sind auch immer ein bisschen Seifenoper.

ich habe am samstag geheiratet und weiß nichts mehr davon.

Das ist jetzt natürlich… schlecht.

traum blauer hund

Oh Mann, noch so einer? Ich weiß aber auch nicht, was es bedeuten sollte, ich bin ja schon froh, wenn ich Träume erinnere und muss dann nicht zwangsweise wissen, was mir mein Bewusstsein damit sagen wollte. Bestimmt nichts Gutes.

konstanz komische schlangenlinien

Ist Kunst. Kann man drauf rumlaufen. Man kann’s aber auch sein lassen.

nur bekloppte hier und ich mittendrin

Kenn ich. Ich hab sogar ein Shirt, auf dem steht “Surrounded by Stupidity” und dann trau ich mich nie, das anzuziehen. Tragisch.