Daily Robben: San Simeon, Oktober 2009

Als wir vor drei Jahren in Kalifornien waren, haben wir es lediglich von San Francisco bis San Simeon gebracht. Das ist vor Los Angeles, vor Santa Barbara, sogar vor San Luis Obispo. In San Simeon gibt es nichts außer Motels, dafür hatte unser Zimmer Meerblick und einen offenen Kamin und mehr wollten wir eigentlich gar nicht.

Einer der weniger kurzen Ausflüge ging ein bisschen nach Norden, an einen Strand, wo laut Reiseführer See-Elefanten und Robben gerne faul rumliegen. Der Reiseführer hatte nicht gelogen. Da lagen See-Elefanten und Robben. Sehr viele davon. Als Absperrung diente lediglich eine Kordel, man hätte einfach so runter zu dem Strand laufen können. Aber wenn man so sieht, wie viel Masse diese Tiere haben und wie’s da teilweise doch so rein machomäßig zur Sache geht, dann lässt man das doch lieber.

Und guckt nur. Guckt und guckt und guckt. Und macht einen Film davon. Das ist klug, dann kann man nämlich auch noch gucken, wenn man schon längst nicht mehr in Kalifornien ist.

One comment

  1. Tina

    (Facebook killed the Blog Kommentar? No way! Sorry, wenn ich mich wiederhole …)

    Ooooooh. Danke für die Robben! Ich bin im März auch gestrandet, in Simeon, nachts im totalen Nebel. Und war freudig überrascht, nicht nur, dass da endlich eine Ortschaft kam, auch dass Heidi an der Rezeption des Best Western lange in Bochum gelebt hatte und am nächsten Morgen ein gar wundervoller Blick über die Bucht vor mir lag, als sich der Nebel gelichtet hatte. Hach!

    Ich bin allerdings nicht zu den Robben gelaufen, da hatte es geregnet und die Zeit war ein bisschen knapp. Danke für die Robben! Im Gegenzug erzähle ich dann mal beizeiten, wie es weiter südlich war. ; )

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