Diese Woche im Fernsehen (15.11.2014 – 21.11.2014)

Samstag, 15.11.2014

Die Anfänge der Menschheit (20:15 bis 22:45 auf arte)
arte zeigt heute alle drei Teile dieser Reihe, die die Geschichte vom Affen zum homo sapiens erzählt. Vor 3,3 Millionen geht’s mit einem Fossil los und wo das geendet hat, wissen wir ja.

Dicte (21:45 bis 23:15 auf ZDF neo)
Wieder mal ein Skandinavienkrimi, die sind ja üblicherweise recht brauchbar. In der Reihe Dicte zeigt ZDF neo in den nächsten Wochen fünf Filme über eine dänische Journalistin, die in ihrer Heimatstadt Aarhus, an der für sie nicht nur gute Erinnerungen hängen, über Kriminalfälle berichtet.

Same Same But Different (22:00 bis 23:35 auf Bayern)
Ben verliebt sich in Kambodscha in das Barmädchen Sreykeo. Erst bleibt er bei ihr, dann geht das Geld aus und er geht zurück nach Deutschland. Bis er erfährt, dass Sreykeo AIDS hat. Die Verfilmung des autobiografischen Buchs „Wohin Du auch gehst“ wird wahrscheinlich schön traurig, aber vielleicht ja auch vor allem schön.

Anke hat Zeit (22:45 bis 0:15 im WDR)
In einer meiner derzeitigen Lieblingssendungen trifft Anke Engelke heute unter anderem die Sängerin Zaz, den Maler Norbert Bisky und die Schauspielerin Annette Frier. Und vermutlich noch viele andere Leute. Das ist gut, Leute, da gibt’s noch Sachen zu entdecken und Interviews, die deutlich mehr Spaß machen als woanders. Guckt das!

Sonntag, 16.11.2014

Melancholia (20:15 bis 22:25 auf arte)
Und schon ist die Lars-von-Trier-Reihe auf arte wieder zu Ende. Passenderweise geht es in diesem Film auch mit Welt zu Ende, was wohl nicht der einzige Grund ist, warum Kirsten Dunst als Braut an Depressionen leidet.

Václav Havel, ein freier Mensch (22:25 bis 23:40 auf arte)
Das anscheinend bisher erste und einzige Filmporträt über Václav Havel. Auch so ein Mensch, dessen Namen ich schon so oft gehört habe und über den ich praktisch nichts weiß, weil ich damals(TM) noch viel zu jung war. Könnte man ja mit dieser Dokumentation der tschechischen Regisseurin Andrea Sedlácková ändern.

Montag, 17.11.2014

Das Blumenwunder (0:05 bis 1:10 auf arte)
Weiter geht’s mit Stummfilmen. Hier hätten wir einen Experimentalstummfilm aus dem Jahr 1925 unter anderem mit „floralen Tanzszenen“. Ich weiß nicht, was das konkret bedeutet, aber es klingt ein bisschen nach „mehr Kunstkino geht nicht“.

Dienstag, 18.11.2014

Huhn mit Pflaumen (20:15 bis 21:45 auf arte)
Französische Tragikomödie von Marjane Satrapi mit Mathieu Amalric, womit wir schon zwei sehr gute Argumente für diesen Film beisammen hätten. Mathieu Amalric ist auf jeden Fall frustriert, die Frau, die er liebt, hat er nicht und die Frau, die er hat, liebt er nicht. Folgerichtig legt er sich ins Bett, um zu sterben.

Pinguine hautnah (20:15 bis 21:00 im WDR)
PINGUINE! Ich weiß überhaupt nicht, was ich dazu noch schreiben soll, es ist alles so offensichtlich: EINE PINGUINDOKU! (Merke: Wenn etwas über Pinguine kommt, dann guckt man das.)

Mittwoch, 19.11.2014

Das Ende der Geduld (20:15 bis 21:45 im Ersten)
Beruhend auf der Geschichte der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig spielt Martina Gedeck hier eine Jugendrichterin, die etwas rigoroser gegen Jugendkriminalität vorgehen will und sich damit nicht nur Freunde macht.

Niki de Saint Phalle (23:45 bis 1:20 auf arte)
Man ist ja ganz irritiert, wenn man durch die wenig schmucke Duisburger Innenstadt läuft und dann auf einmal vor einem Brunnen von Niki de Saint Phalle steht. Aber es muss ja auch nicht immer alles vorhersehbar sein. Wenn man mehr über Niki de Saint Phalle wissen will, könnte man heute auf arte diese Dokumentation sehen, die netterweise 1996 gedreht wurde, also zu Lebzeiten der Künstlerin, was ja zum Beispiel für Interviews gar nicht mal so unpraktisch ist.

Donnerstag, 20.11.2014

Somewhere – Verloren in Hollywood (23:05 bis 0:35 auf Eins Plus)
In diesem Drama von Sofia Coppola langweilt sich der Hollywood-Star Johnny Marco und vertreibt sich die Zeit mit Sex und Drogen, bis seine elfjährige Tocher ihn besuchen kommt. Immerhin prämiert mit dem Goldenen Löwen, was nichts heißen muss, aber ja doch was heißen könnte.

Generation Waldsterben (23:15 bis 0:45 im WDR)
Waldsterben kenne ich auch noch als Schreckgespenst meiner Kindheit. Saurer Regen, uiuiui, da hat man sich schlimmes vorgestellt, vor allem, wenn man viel zu jung war, um es überhaupt zu verstehen. Klingt aber alles sehr schlimm und dramatisch. In dieser Dokumentation geht es um eben die Generation, die in den Achtzigern schon etwas älter war und für die dieses Thema auf einmal sehr wichtig wurde.

Freitag, 21.11.2014

Busenwunder (21:45 bis 22:40 auf arte)
Bei arte geht es heute mal um Busen. Teils wissenschaftlich, teils kulturhistorisch, da ist bestimmt für jeden was dabei.

Die üblichen Verdächtigen (22:00 bis 23:40 auf ZDF neo)
Kam glaub ich letztens schon mal irgendwann, aber ich werde ja nicht müde, auf diesen Film hinzuweisen. Ersten für die, die ihn noch nicht gesehen haben und zweitens für Leute wie mich, die ihn immer wieder gerne gucken. Im Prinzip lohnt es sich also für alle.

Tropfen auf heiße Steine (22:15 bis 0:00 auf Servus TV)
Francois Ozon verfilmt ein Bühnenstück von Rainer Werner Fassbinder. Da kann man sich schon denken, dass da kein eitel Sonnenschein herrscht. Statt dessen geht es um junge Liebhaber und Geschlechtsumwandlungen und bestimmt noch andere Sachen. Und das alles im Siebziger-Jahre-Look inklusive Flokati-Teppich. HURRA!

Jackie Brown (23:05 bis 1:35 auf 3sat)
Jackie Brown war ja lange Zeit mein persönlicher Tarantino-Favorit, schon allein wegen dem tollen Zeitkolorit. Ansonsten ist alles wie gehabt, es geht um Gangster und Leute, die mit Gangstern zu tun haben und zwischendurch gibt’s coole Musik. Kann man gut gucken, ja schon.

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