Nachbarschaft

Ich habe üblicherweise Seifenblasen im Haus. Wenn mir gerade danach ist, stelle ich mich auf den Balkon, puste ein paar Seifenblasen in die Welt, freue mich daran und hoffe, dass es vielleicht irgendwo in den Nachbarhäusern oder auf der Straße Menschen gibt, die zufällig gerade aus dem Fenster gucken oder in den Himmel gucken und sich auch über unerwartete Seifenblasen freuen.

Heute stand ich wieder auf dem Balkon und pustete Seifenblasen. Dann füllte ich die Gießkanne in der Badewanne und goß die Pflanzen, als mir jemand von der anderen Straßenseite etwas zurief: „Da haben Sie meinen Sohn eben sehr glücklich gemacht!“

Was ich geantwortet habe, weiß ich nicht mehr und dass ich ohne Hose auf dem Balkon stand, na ja, geschenkt. So jedenfalls stelle ich mir Stadtnachbarschaft vor.

5 Antworten auf „Nachbarschaft“

  1. Habe ich erst letztes Wochenende erlebt: ich liege auf dem Sofa, schaue durch die offene Balkontür und sehe Seifenblasen. Da hier zwei kleine Kinder im Haus wohnen, dachte ich erst an die. Aber nein: es war eine Nachbarin, die auf ihrem Balkon saß und gedankenverloren Blasen produzierte ;)

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