Daily Music: Oberhausen von den Missfits

Ganz früh heute, weil gerade auf Facebook darüber diskutiert wird, wie schön das Ruhrgebiet ist. Also eigentlich wird gar nicht diskutiert, sondern festgestellt und zur Verifizierung eingeladen.

Und aus diesem hochaktuellen Anlass hier die wunderbaren Missfits mit der Oberhausen-Hymne. Viel Vergnügen.

Tiger & Turtle – Magic Mountain

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So. Und da oben wollen wir jetzt hin. Es ist wunderschön, aber kalt, es wird wohl doch noch Winter. Trotzdem ist anscheinend das gesamte westliche Ruhrgebiet auf die Idee gekommen, man könnte ja mal das Dingens angucken. Die Achterbahn zum Draufrumlaufen.

Beim Raufsteigen auf den Hügel wird wieder 1A-Ruhrgebietspanorama geboten. Rauchende Türme, ein Klärwerk, Fabrikgelände und hässliche Häuser. Was man halt so kennt und auch ein bisschen lieben gelernt hat, vielleicht, weil es egal ist, weil es vielleicht hier nicht immer objektiv schön ist, dafür aber auf einer Schlackenhalde so lustige Sachen wie eine Spazierachterbahn gebaut werden und wir dann immerhin mit Stolz sagen können: „Sowas gibbet woanders nich.“

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Anne und Duisburg

Der Mann

Hund (einer von vielen)

Oben ist eine lange Schlange, an der wir uns erst auch anstellen, dann aber entscheiden, dass wir jetzt so dringend auch nicht selber auf das Dingens klettern brauchen (die Schlange ist wirklich sehr lang).

Alle haben ihre Hunde mitgebracht und die Frage, ob man nicht vielleicht doch irgendwie durch den Looping klettern könnte, beschäftigt nicht nur mich, sondern auch die Familie vor mir.

Mutter: „Und im Looping, wie soll das gehen?“
Tochter: „Im Looping, da muss man sich dann so entlang hangeln.“
Mutter: „Und wenn man runterfällt?“
Tochter: „Wenn man runterfällt hat man Pech gehabt.“

Besser hätte ich das jetzt auch nicht sagen können. So sind sie, die Kinder des Ruhrgebiets. Sogar die Braven.

(Aktuell kann man allerdings nicht durch den Looping klettern, da ist irgendwann Schluss und man muss dann wieder zurück. Wahrscheinlich wird man nie durch den Looping klettern können, was ich sehr schade finde.)

Dingens

Tiger & Turtle

Tiger & Turtle

Tiger & Turtle

Tiger & Turtle

Tiger & Turtle

Tiger & Turtle

Tiger & Turtle

Tiger & Turtle

Tiger & Turtle

Anne

„Die Anwohner hier freuen sich bestimmt ein Loch in den Bauch, dass hier jetzt High Life ist“, sage ich noch, als wir wieder unten angekommen sind.

„Meinst du das jetzt wirklich oder zynisch?“

Zynisch natürlich. Jedes Wochenende Parkplatzkatastrophe, jedenfalls wenn schönes Wetter ist. Allerdings haben hier auch alle eine Garage oder zumindest einen Stellplatz. Ist also vielleicht gar nicht so schlimm. Und laut ist es auch nicht. Und abends sieht es bestimmt hübsch aus. Vielleicht freuen sie sich ja doch wirklich ein Loch in den Bauch. Oder sie denken einfach: „Och ja, weisse… hätte auch schlimmer kommen können.“

Der Abend endet übrigens mit Guinness und Cider im Irish Pub im Girardet-Haus. Guter Sonntag.

Guinness

Edinburgh – Tag 4 (SALE!)

Edinburgh

Einen Tag später hat wieder alles auf. Es ist Boxing Day und SALE! Überall ist SALE! Und da auf der Princes Street, wo das Hotel ist, ja auch alle möglichen Kaufhäuser und Geschäfte sind, ist auch um uns herum SALE!

Spätestens an diesem Tag hat sich unser Schlafrhythmus schon deutlich umgestellt. Das liegt auch daran, dass wir nachts die schweren Vorhänge zuziehen müssen, weil es sonst zu hell ist. Das bedeutet aber auch, dass ich morgens nicht richtig wach werde und wir mit allem drum und dran kaum mehr vor 11 Uhr aus dem Hotel kommen. Mal abgesehen davon, dass ich hier offenbar sämtlichen fehlenden Schlaf des letzten Jahres nachhole.

Um die Zeit kriegt man trotzdem noch in der Filling Station in der Rose Street Frühstück. Aus obskuren Gründen bestelle ich Eggs Benedict, bräuchte also danach eigentlich eine Woche nichts mehr essen.

Edinburgh

Und danach laufen wir noch ein bisschen durch die Straßen (SALE!), schauen bei Anthropologie hinein, wo zwar auch SALE! ist, ich mir aber trotzdem nichts leisten kann (seufz), ich probiere zwei Kleider in irgendeinem anderen Laden, die zwar beide irgendwie süß sind, aber irgendwie auch nicht so wirklich überzeugend, kaufe dann aber immerhin zwei Strumpfhosen mit lustigem Muster. Und bei Waterstones schauen wir auch noch rein.

Abends laufen wir runter zum Grassmarket, weil da bzw. auf dem Weg dahin auch so nette Läden sein sollen. Da hat der Reiseführer aber entweder gelogen oder wir waren zu blind oder die haben schon zu. Nur der Musikladen hat auf, und da gehen wir dann auch direkt mal rein und spielen auf Synthesizern, Ukulelen und Klavieren rum.

Edinburgh

Edinburgh

Von da aus geht’s weiter in Richtung eines Pubs, wo jeden Abend Musik sein soll. Da gibt’s aber nichts zu essen und bis zur Live-Musik dauert’s noch zu lang, also nehmen wir halt ein anderes Pub, wo’s was zu essen gibt, nämlich Fish & Chips und Rib-Eye Steak und zum Nachtisch Apple-Pie und Sticky Toffee Pudding.

Edinburgh

Und weil wir so furchtbar spontan sind, gehen wir danach einfach noch ins Kino und gucken “The Girl with a Dragon Tattoo” und finden die amerikanische Verfilmung besser als die schwedische, außer dass ich den “schwedischen” Akzent der Schauspieler überaus albern finde.

Danach ins Bett. Geschafft. Weihnachten vorbei.

Tweet des Tages:
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Aktion: Eine Tasse für Anne

Leute, Leute, ich hab’s gemacht. Mein weder passiver noch aggressiver, sondern freundlicher und problemlösungsorientierter Brief an die Bürokollegen, die immer und immer und immer wieder meine Tasse klauen.

Nun ist es leider so, dass bei uns die absurde Regel gilt, dass Tassen, die im Büroschrank stehen, zur freien Verfügung stehen. Man kann das nur umgehen, indem man die Tasse dauerhaft bewacht, aber das funktioniert nicht so gut, wenn man diese auch mal in die Spülmaschine stellen will und dann am nächsten Tag zum Beispiel erst um 10 Uhr auf die Idee kommt, einen Kaffee zu trinken.

Insofern kann nur noch die Aktion “Eine Tasse für Anne” helfen, und so hilf mir Gott, ich bin kurz davor, eine Domain zu beantragen und das alles mit ausführlichem Bildmaterial und Hintergrundinformationen aufgepeppt noch im Internet zu veröffentlichen.

Aber nun zu dem, von dem ich noch nicht sicher weiß, ob ich’s wirklich an die Büroschranktür kleben will oder ob das vielleicht falsch aufgefasst werden könnte. Es hat auf jeden Fall unglaublich viel Spaß gemacht, das zu schreiben, allein dafür hat sich das schon gelohnt.

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich wende mich heute in einer ernsten Angelegenheit an Sie.

Zur Erklärung möchte ich vorab den folgenden Sachverhalt anhand von Bildbeispielen deutlich machen:

Bild A) Hässliche Tasse, passt nicht viel rein, traurig und unbeliebt.

Bild B) Wunderschöne Tasse mit großartigem Motiv, passt schön viel rein, edel und massiv verarbeitet, macht glücklich und ist sehr beliebt.

Ich habe schon mehrfach versucht, die auf Bild B abgebildete, zu meinem Privateigentum gehörende Tasse dauerhaft in meinem Besitz zu halten und habe auch schon zu so drastischen Mitteln wie Schreibtischdauerarrest gegriffen.

Das birgt jedoch andere Problematiken in sich, und ich bin nach intensivem Nachdenken zu dem Schluss gekommen, dass ich diese Tasse auch gerne gelegentlich mit Hilfe moderner Technik reinigen möchte, um so u.a. der Entstehung neuer Lebensformen auf Basis von Kaffeeresten Einhalt zu gebieten.

Dementsprechend stelle ich diese Tasse gelegentlich abends in die Spülmaschine. Am nächsten Tag ist sie dann leider oft verschwunden; tage–, wochen–, manchmal monatelang wird sie auf fremden Tischen gefangen gehalten.

Die Konsequenzen sind akutes Heimweh, Traurigkeit, Depressionen und nicht zu ertragener Weltzweifel. Kurz gesagt: Es ist kaum auszuhalten. Ich brauche wohl nicht anzumerken, dass der Erfolg der Abteilung und des Unternehmens nicht zuletzt auch davon abhängt, ob diese Tasse auf meinem Schreibtisch steht oder auf einem anderen.

Ich verstehe ja durchaus, warum sich diese Tasse so äußerster Beliebtheit erfreut, aber entgegen allen Gerüchten ist diese kein von nordwalisischen Künstlerhänden getöpfertes, handbemaltes Unikat, sondern tatsächlich frei im Handel erhältlich (sehen Sie dazu bitte den Infokasten “Ich will auch so ’ne Tasse!”).

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“Ich will auch so ’ne Tasse!”

Diese Tasse ist käuflich für einen erstaunlich geringen Betrag in so ziemlich jeder Starbucks-Filiale in Köln zu erwerben, mit anderem –  ähnlich hübschem –  Motiv (aber gleicher Größe und Ausführung) auch in jeder anderen Starbucks-Filiale der Welt.

Ich bin gerne bereit, Ihnen eine Tasse mit Motiv “Köln” oder “Ruhrgebiet” (auf Anfrage auch “Düsseldorf”) mitzubringen (Bezahlung bei Übergabe, wahlweise Vorkasse). Gerne informiere ich Sie auch über meine aktuellen Reisepläne, sollten Sie ein Interesse an exotischeren Motiven haben.

Bei weiteren Fragen oder zur Vereinbarung von Details wenden Sie sich einfach vertrauensvoll an mich.

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Ich bitte Sie also in Zukunft auch an das Seelenheil Ihrer Kollegin zu denken, und auf jegliche Art von Tassenentführungen zu verzichten.

Ich freue mich auf eine langjährige Zusammenarbeit und vertraue auf Ihre tatkräftige Unterstützung bei unserer Aktion “Eine Tasse für Anne”.

Anne Schüßler

Edinburgh – Tag 3 (Alles zu)

Edinburgh

Am ersten Weihnachtstag hat alles zu. Also alles. Mit alles meine ich alles. Am Abend vorher haben wir –  klug wie wir nun mal sind – an der Rezeption nachgefragt, wie’s denn wohl so mit Essen morgen aussieht. Ach, meint er, abends könnte es schwierig werden, aber so bis 15 Uhr habe sicher das meiste auf.

Pustekuchen. Morgens hat erst mal nichts auf. Überhaupt nichts. Nada. Nothing. Rien. Das ist ein bisschen gelogen, zwei kleine Imbissrestaurants haben auf, aber uns wird erst nachträglich klar, dass das vermutlich wirklich die einzigen gastronomischen Betriebe sind, die am Weihnachtsmorgen aufhaben.

Edinburgh

Edinburgh

Bis zu dieser Erkenntnis laufen wir aber schön den Berg zur Royal Mile hoch und dann tapfer bis zum Schloss.

Das Schloss hat im Übrigen auch zu. Aber man eine schöne Aussicht vom Platz davor, hauptsächlich nach Süden, wo man auf die schottischen Hügel guckt und nach Norden, wo unser Hotel ist und dahinter blaues Wasser und dahinter weitere schottische Hügel. Und im Osten, da ist die Royal Mile, da kommen wir gerade her und im Westen ist das Schloss.

Edinburgh

Edinburgh

Ich kann auch gleich vorwegnehmen, dass wir mehr vom Schloss in diesen Tagen nicht sehen werden, auch wenn ich mehrfach anmerke, zumindest irgendwie rein sollte man doch mal gehen. Aber es ergibt sich irgendwie nicht und es ist auch nicht so schlimm. Von außen sieht man es ja sowieso dauernd.

Zurück im Hotel erfahren wir, dass es in der Bar zwar prinzipiell schon was zu essen gäbe, allerdings heute leider nicht. Frühstück haben wir mittlerweile abgeschrieben, dafür ist es auch schon zu spät, es geht jetzt vielmehr darum, ob wir heute überhaupt noch was zu essen kriegen, also mehr oder weniger ums nackte Überleben.

(Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass sowohl der McDonalds um die Ecke als auch der Bahnhof ebenfalls geschlossen haben, allein um die Dramatik der Situation noch ein bisschen klarer zu machen.)

Verzweifelt suche ich auf dem iPod irgendeine Lokalität, die sich unserer erbarmt und werde tatsächlich fündig. Das Chez Jules auf der Hanover Street hat auf und weil das nicht weit ist und die Verzweiflung ausreichend groß, marschieren wir da einfach tapfer hin, kriegen ein winziges Tischchen direkt an der Tür zur Strafe dafür, dass wir nicht reserviert haben, aber immerhin was zu essen.

Edinburgh

Edinburgh

Das Weihnachtsessen im Chez Jules ist gut durchorganisiert, es gibt nur ein Menü und die Gänge werden flottig serviert. Der Service ist trotzdem charmant, nett und äußerst hübsch und das Essen ebenfalls sehr gut. Zum Abschluss gibt es für mich eine Mousse au Chocolat, die der Mann direkt mal als beste Mousse au Chocolat ever bezeichnet. Also doch gewonnen.

Danach laufen wir noch ein bisschen rum und arbeiten abschließend im Hotel noch das Erholungspflichtprogramm (rumliegen, lesen, nichts tun) ab. Fertig. Zweidrittel Weihnachten abgehakt.

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Tweet des Tages:

Daily Music: Aristocats Theme von Maurice Chevalier

Es hat zwar keine Erleuchtung gebracht, aber wenigstens war ich nicht mehr so schlecht gelaunt, nachdem ich das Aristocats-Lied gehört habe. Und bevor ihr fragen müsst: Ja, selbstverständlich besitze ich den kompletten Soundtrack! Andere Leute denn etwa nicht?

Bei YouTube gibt’s im Übrigen diverse Versionen des Themas. Ich empfehle für besondere Erheiterungszwecke ganz dringend die finnische Version: Aristokatit.

Edinburgh – Tag 2 (Erstmal Tee trinken)

Edinburgh 24th December

Was macht man am ersten Tag in Edinburgh? Einer Stadt, die wir nicht kennen, in der wir noch nicht waren, wo wir noch gar nicht wissen, wie das hier funktioniert, wo man hin soll, und wo nicht und wo man hier wohl leckeres Frühstück kriegt.

Nach einiger Recherche wollen wir’s mal mit dem Centrote in der George Street. Da klingt das Frühstücksangebot ganz gut und außerdem ist es nicht weit weg, das trauen wir uns zu. Zum Frühstück traue ich mich todesmutig an Porridge, für den Mann gibt’s Waffeln mit Ahornsirup und Speck. Außerdem bestelle ich ein Kännchen Breakfast Tea. Wir sind jetzt schließlich bei den Briten. Porridge ist gar nicht so schlimm, wie alle immer sagen. Eigentlich wie Milchreis, nur morgens und eben nicht mit Reis, sondern mit woraus auch immer Porridge gemacht wird.

Edinburgh 24th December

 

Danach laufen wir noch ein bisschen rum und gucken uns die George Street an und die Rose Street und die Princes Street. Im Reiseführer steht, dass hier die Shoppingmeile von Edinburgh ist und der Reiseführer lügt nicht. Von dieser Seite guckt man außerdem dauernd zum Castle hoch, das da so hoch oben auf dem Vulkanfelsen vor sich hin thront und hauptberuflich imposant und toll aussieht und ich immer nur denke, morgen, da gucken wir uns das mal genauer an.

Ich frage mich ja schon, ob das so eine gute Idee ist, ein Schloss so zu bauen. Positiv ist, dass man eigentlich nur von einer Seite angegriffen werden kann. So Felsen raufklettern will ja keiner. Man spart sich so einen aufwändigen Burggraben. Negativ ist jedoch, dass man auch nur zu einer Seite abhauen kann. So Felsen runterrutschen will ja auch keiner. Allerdings sind die Zeiten der Schlossbelagerungen vorbei und die Frage ist insofern eher theoretisch zu betrachten. Oder historisch. Theoretisch-historisch.

Edinburgh 24th December

Edinburgh 24th December

Nach einem kleinen Ausflug zum Bahnhof, um Zeitschriften und noch einen englischen Edinburgh-Reiseführer zu kaufen geht’s dann erstmal wieder zurück ins Hotel. Neben ausgiebigem Stadt-Begucken ist für diesen Urlaub nämlich erholen, lesen und nichts tun geplant und dem frönen wir jetzt durch intensives Rumliegen. Mal abgesehen davon, dass ich Restaurants fürs Abendessen recherchieren muss. Heute ist ja Heiligabend, aber das ist hier ja eher so halb interessant. Geschenke gibt’s ja auch erst morgen. Also bei uns ja sowieso nicht, aber vielleicht bei den anderen Leuten hier.

Wir haben natürlich nichts reserviert oder vorher geguckt und es bleibt lange Zeit fraglich, wo und ob wir überhaupt ein ordentliches Abendessen kriegen –  an Weihnachten und Neujahr will ich noch gar nicht denken. Ein Anruf im Smokestack Steakhouse bringt die Erlösung. Ja, es ist noch was frei, wir machen aber um acht Uhr zu. Kein Problem, sage ich, wir kommen dann so gegen sechs.

Edinburgh

Edinburgh

Kurz vor sechs stehen wir in der Broughton Street im Smokestack Steakhouse, neben uns sitzen Familien und überhaupt ist es laut und unkompliziert und wunderbar. Wir bestellen Steak und nachher das Dessert, das sich bei ein zuckriger Karamellfaden durch diesen Urlaub ziehen wird: Sticky Toffee Pudding, eine Offenbarung an Süße und Klebrigkeit, die wir weglöffeln wie nix. Und zwischendurch lassen wir uns Christmas Cracker erklären, die liegen nämlich netterweise da rum, einer pro Gast und in meinem ist ein lustiges pinkes Lineal und in dem vom Mann eine Art Plastik-Tangram. Außerdem: KRÖNCHEN!

Da sitzen wir also mit einem gelben und einem roten Krönchen auf dem Kopf, den Bauch mit Sticky Toffee Pudding gefüllt und es ist gut, dass wir heute hier sind. Ohne Geschenke, ohne irgendwas, nur mit Krönchen und Plastiklineal und alles ist gut und morgen ist Weihnachten.

Edinburgh

Tweet des Tages:
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