Category: Daily Music

Daily Vorspann: L.A. Story

Gestern beim Bier über Steve Martin unterhalten und dann zwangsläufig über L.A. Story, so ein Film, den kaum jemand kennt, den aber alle, die ihn kennen, ganz großartig finden. Ich kenne diesen Film übrigens und finde ihn ganz großartig.

Die Kaffeebestellszene, die Szene im Museum, Patrick Stewart als Restaurantinhaber, die Tuba, das sprechende (na ja, schreibende) Verkehrsschild und überhaupt. Steve Martin in Topform, alles ist ganz hoffnungslos romantisch und poetisch und gleichzeitig vollkommen irre und bekloppt.

Und weil das Internet toll ist, gibt es auch den wunderbaren Vorspann, der eigentlich die Grundstimmung des Films schon ganz komprimiert zusammenpackt. Lohnt sich. Echt.

(Möglicherweise wäre es mal eine Maßnahme, sich diesen Film für die Privatbibliothek zuzulegen.)

Daily Music: Frühlingsmix

In der letzten Zeit wieder vermehrt quer durch die Mixe bei 8tracks gehört und dann in einem Anfall viel Geld bei iTunes ausgegeben, um die schönsten Stücke auch jederzeit in der Tasche zu haben. Dabei über das neue Album “Rkives” von Rilo Kiley gestolpert, das netterweise mehr an “More Adventurous” als an “Under the Blacklight” erinnert. (Wobei letzteres auch nicht schlecht ist, ersteres aber mehr meinem Geschmack entgegen kommt.)

Davor irgendwann in einem ähnlich spontanen Anfall die Musikbibliothek mit ganz viel Siebzigerjahrekrempel (Billy Joel, Ry Cooder und Dr. John) aufgestockt.

Und als gestern dann die Sonne schien und alles toll war, habe ich dann aus all diesen hübschen Sachen einen ebenso hübschen Frühlingsmusikmix gebastelt, den man jetzt auch bei 8tracks anhören kann.

Es ist ein ewiger Kreislauf.

Daily Music: Should I Stay or Should I Go von Louise and the Pins

Guten Tag, ich möchte gerne mit Ihnen über dieses Cover von “Should I Stay or Should I Go” von Louise and the Pins reden.

Obwohl… Blödsinn… darüber muss man gar nicht viel sagen. Nur gucken, hören und staunen.

Daily Music: Gotta Have You von The Weepies

Gerade schlechte Laune. Wegen Zeug. Und Kram. Doofem Kram. Der eigentlich wahrscheinlich… hoffentlich… so im Gesamtverhältnis zum Universum und so völlig egal ist, aber eben gerade nervig und doof und noch mehr doof. (Außerdem nervig und unnötig. Und doof.)

Deswegen: Erst mit so spannenden Sachen wie korrigierten Nebenkostenabrechnungen erstellen abgelenkt und dann Rotwein, Schreiben, schöne Musik. Zwischendurch das Japanischlehrbuch aus dem VHS-Kurs rauskramen, weil heute Japaner in der Firma waren und Japanisch gesprochen haben, was ein bisschen Sprachfernweh ausgelöst hat. (Japanisch ist sehr schön, aber auch sehr bekloppt.) Und dann nebenbei auf 8tracks diesen Mix hören und auf einmal kommt “Gotta Have You” von The Weepies, und ich sitze dann da und schwenke Rotwein im Glas und singe inbrünstig mit. So ein schönes Lied. Da habe ich mich vor sieben Jahren oder so spontan rein verliebt und bin’s immer noch.

Bessere Laune jetzt. Geht doch.

Daily Music: Shine von Ry Cooder

Ich stecke gerade ganz schrecklich in den Siebzigern fest. Ende letzter Woche habe ich mir “Turnstiles” von Billy Joel gekauft, heute dann in einem Anfall von ganz schlimmer Nostalgie lauter Zeug von Dr. John und Ry Cooder in die Musikbibliothek gepackt, und ich fürchte ich bin noch lange nicht durch. Diese Leute haben ja so viele Alben aufgenommen, man weiß gar nicht, wo man anfangen soll.

Bei Ry Cooder wusste ich dann aber recht schnell, wo ich anfangen wollte, nämlich wieder mit “Jazz”, dem Album, das zu den ersten gehört, das mein Vater sich damals™ auf CD zulegte. “Jazz” ist wunderbar, auch wenn es gar nicht so viel mit dem zu tun hat, was Ry Cooder sonst so macht. Es swingt einfach sehr schön groovy vor sich hin, ein bisschen Blues, ein bisschen Gospel und eben ein bisschen Jazz. “Shine” hab ich geliebt, als ich zwölf war und ich liebe es immer noch. Die Aufnahme ist zwar von der Qualität her nicht der Renner, aber dafür immerhin sehr schön alt. Und während ihr jetzt in diesem Internet Videos auf diesem YouTube gucken könnt, geh ich wieder zurück in die Siebziger. Da find ich’s gerade sehr schön.*

*Als hätte er was geahnt, hat der Gitarrenlehrer mir heute Neil Youngs “Needle and the Damage Done” vorgesetzt. Siebziger, ich sag’s ja.

Daily Music: Ben Folds, Nick Hornby und Pomplamoose mit “Things You Think”

Zwei Tage Messe, davon einer Aufbau, von 10 Uhr morgens bis 10 Uhr abends auf den Beinen und zwar wörtlich, nur Rumstehen und Rumlaufen, mal hierhin, mal dahin, irgendwann musste ich mich mal fünf Minuten setzen und hatte dabei schon ein schlechtes Gewissen. Heute weniger schlimm und weniger lang, aber immer noch anstrengend. Auf dem Heimweg Ben Folds gehört, als letztes diesen Song, dabei gemerkt, wie irre glücklich mit dieser Song macht.

Ist natürlich auch klar, denn es sind Ben Folds, Nick Hornby und Pomplamoose, also vier tolle Leute. Da muss ja was Tolles bei rauskommen. Etwas, was glücklich macht. Hach.

(Das Album “Lonely Avenue” ist übrigens sowieso zu empfehlen. Nick Hornby hat die Texte geschrieben und Ben Folds hat dann die Musik dazu gemacht. Nur Pomplamoose machen leider nur bei einem Song mit.) 

Daily Music – The Weihnachtsedition: River von Joni Mitchell (gespielt und gesungen von mir)

Weil es letztens bei Twitter um das vielleicht schönste Weihnachtslied von allen ging, hab ich mich heute mal aufs Sofa gesetzt, mir die hoffnungslos verstimmte Ukulele geschnappt und ein kleines Video aufgenommen, von eben diesem vielleicht schönsten Weihnachtslied, nämlich “River” von Joni Mitchell.

Wenn ich das auf dem Klavier spiele, baue ich immer noch ein paar Weihnachtslieder ein, dann dauert das aber mal gut und gerne doppelt so lange.

Die Ukulele bittet darum, ihre Neigung zum sofortigen Verstimmen zu entschuldigen, die Eule sagt “Hu?” und zusammen wünschen wir euch ein wunderbares Weihnachten, mit allem, was dazu gehört. Kommt gut ins neue Jahr, ich freu mich schon drauf, was 2013 so alles passieren wird.

Daily Music: The Party von Regina Spektor

Das neue Album von Regina Spektor erschließt sich mir erst nach mehrmaligem Hören, die Songs, die mir erst zu seltsam vorkamen, bekommen auf einmal Struktur und die, die zunächst sehr simpel schienen, finde ich mit jedem Hören charmanter. Ein gutes Album. Mal wieder.

Daily (Cover) Music: All the Single Ladies & Survivor von Erin McKeown & Jill Sobule

Aus aktuellem Anlass, zwei wunderbare Coverversionen von zwei ebenso wunderbaren Damen. Ernsthaft jetzt, Erin McKeown und Jill Sobule sind ganz toll und beide zusammen auf der Bühne Destiny’s Child und Beyoncé covern zu sehen, ist ganz groß.