Category: Deutschland, deine Bahnhöfe

Deutschland, deine Bahnhöfe: Hanau Hbf

Pro: Hey, hier halten ICEs, und zwar einige, auf jeden Fall mehr als in Konstanz. Außerdem gibt es einen erstaunlich gut ausgestatteten Zeitschriftenladen, einen Bäcker, ein Büdchen, dass von innen größer ist, als es von außen aussieht und einen McDonalds. Vom Busbahnhof aus kommt man fix überallhin (außer nach Kleinauheim, dahin kommt man aber von nirgendwoher fix) und mittlerweile gibt’s da auch eine schicke Abfahrtsanzeige. Könnte alles viel schlimmer sein.

Contra: Es ist zwar schön, dass es eine Radstation am Hanauer Hauptbahnhof gibt, es ist allerdings die einzige in ganz Hanau, was irgendwie ganz knapp Sinn und Zweck verfehlt. Ansonsten ist es hier auch nicht wirklich schön und man muss gut aufpassen, welchen Bus man braucht, denn ein paar Linien fahren ganz dreist einfach hinterm Bahnhof ab und nicht am großen Busbahnhof vorne. Und die Anzeigetafeln auf Gleis 6 könnten auch mal repariert werden. (Ich sag ja nur.)

Geheimtipp: Beim “Orientexpress” vorm Bahnhof gibt’s die größten Lahmacuns überhaupt. Ich habe gestandene Männer erlebt, die sich da einen Lahmacun geteilt haben. Außerdem: Das lustige Schaffnerhäuschen auf Gleis 6. Ich vermute ja, dass das ein Ausstellungsstück ist und eigentlich zu einem Museum gehört.

Besser nicht: Beim “Orientexpress” in irgendwelche Diskussionen verwickeln lassen. Die Kundschaft da ist zuweilen… seltsam. Lasst es uns seltsam nennen.

Die Tour: Ach, fragt nicht. Die Aufnahmen sind an mehreren Tagen im letzten Jahr entstanden, die letzten, als so schönes Wetter und ich zu früh am Bahnhof war. Ich bin fast überall rumgelaufen, nur nicht ganz nach hinten zur Auheimer Straße. Da ist es auch nicht so schön.

Hanau

Beleuchtung

Fahrräder

Schild

Döner

Verboten

Gleis

Häuschen

Bild

Ding

Gelbes Schild

Grün

Häuschen

Mehr Häuschen

Gleis zu Ende

Ausblick

Wohin?

Zugschluß

Zeugs

Kunst

Noch mal verboten

Loch

Graffiti

Tunnel

Deutschland, deine Bahnhöfe: München Hbf

Pro: Sehr groß, sehr unterhaltsam, sehr gut frequentiert (ist immerhin München). Viel kulinarisches Angebot, zum Beispiel auch Würstl. In anderen Bahnhöfen gibt’s ja oft nur schnöde Würstchen. Ansonsten ist der Bahnhof schön hell, offen und ausreichend übersichtlich, Kopfbahnhof eben. Bei Coffee Fellows gibt’s leckere Bagels und direkt daneben das tolle Eis von dulce. Was ich aber besonders mag, ist, dass das hier alles so charmant retro ist: Die Gleisnummern, die komischen Telefonhäuschen, das Bahnhofsausguckshäuschen. Hach.

Contra: Also. Ich sag’s mal so: Schön ist das nicht. Tatsächlich ist der Münchner Hauptbahnhof von außen einer der hässlichsten Bahnhöfe, die ich mir dieses Jahr angeguckt habe. Man kann sich das auch nicht irgendwie schönreden oder so, dabei bin ich doch da sonst so gut drin. Vorm Bahnhof ist es auch nicht besonders attraktiv und/oder vertrauenserweckend. Und im Untergeschoss auch nicht.

Geheimtipp: Im ersten Stock gibt es lustige Liegestühle. Ich weiß nur nicht ob und wenn ja, wo man etwas käuflich erwerben muss, um drauf sitzen zu können.

Besser nicht: Glauben, dass nur, weil man hier hier München ist, müsste der Bahnhof besonders attraktiv sein. Ist er nämlich nicht. Was ihn dann schon fast wieder sympathisch macht. Kleiner Rebell.

Die Tour: Auf Gleis 22 angekommen und dann sehr, sehr, sehr, sehr, sehr lange bis ans Ende des Bahnsteigs gelaufen. Im Bahnhof noch die Treppe rauf bis ins Obergeschoss und dann aus dem Bahnhof raus und Richtung Norden. Auf dem Rückweg durch die U-Bahn. War auch nicht so dolle.

München

Ein

Himmel

Abfahrt

Ende

Häuschen

München

Lautsprecher

Gleis 23

Gleis 21 und 22

Dach

Snacks

Kein Aufenthalt

Würstl

Bahnhof

Nichtraucher

Außen

Taxi

Uhr

Taxiregeln

DB

Schilder

Bilder

Deutschland, deine Bahnhöfe: Schliersee

Pro: Auch hier mal wieder die positive Feststellung, dass es immerhin einen Bahnhof gibt. Die Züge fahren auch regelmäßig nach München, und anders als in Erbach sogar nach 21 Uhr. Außerdem ist alles sehr ordentlich und man muss nur ein paar Schritte laufen und steht am Schliersee und kann See, Enten und Berge gucken. Insgesamt kann man sich also nicht beklagen.

Contra: Als ich hörte, dass es in Schliersee einen Bahnhof gibt und dass das auch noch ein Kopfbahnhof ist, hab ich mir das irgendwie romantischer vorgestellt. Oder zumindest uriger. Bayrischer. Rein optisch hat der Bahnhof selber aber nicht viel zu bieten. Er ist auch nicht wirklich hässlich, es gibt einfach nicht viel. Der Bahnsteig ist nicht überdacht, es gibt nur ein kleines Wartehäuschen am einen Ende. Und wenn ich das richtig gesehen habe, gehört das schöne gelbe Gebäude vor dem Bahnhof auch gar nicht zum Bahnhof. Das Wetter war – wie man sieht – auch nicht so dolle. Aber da kann der Bahnhof nichts für.

Geheimtipp: Zum See gehen. Enten gucken. Und Berge. See, Enten und Berge gehen immer.

Besser nicht: Mit romantischen Oberbayern-Vorstellungen hinfahren und einen total schnuckeligen Bahnhof erwarten, so wie ich zum Beispiel. Dann wird man nur enttäuscht.

Die Tour: Von Hundham nach Schliersee mit dem Auto gefahren und da dann direkt am Bahnhof geparkt. Ein bisschen am Gleis rumgelaufen und dann weiter zum See.

Schild

Haus

Gleise

Unkraut

Häuschen

Gleis

Bahn

Weg

Signale

Mehr Bahnhof

Schilder

Bob

Deutschland, deine Bahnhöfe: Erbach (Odenw)

Pro: Auch hier muss man erst mal sagen: Immerhin gibt es einen. Sogar mit ganzen zwei Gleisen, was im Odenwald nicht unbedingt selbstverständlich ist. Und tagsüber frequentieren auch ausreichend Züge den Bahnhof und bringen einen entspannt in alle möglichen Richtungen. Es ist ordentlich, die Anzeige funktioniert, anscheinend ist der Bahnhof halbwegs barrierefrei und die Aussicht ist auch schön. In der Güterhalle gibt’s angeblich Speis und Trank, Zeitschriften und sogar diesen neumodischen “Coffee to go” und man muss nur einmal über die Straße und ein paar Stufen runter und schon ist man im idyllischen Erbach. Außerdem hübsche Bänke und die tolle Lokomotive vorm Bahnhof. Und die Odenwald-Bahn scheint mir eine der nettesten Bahnen Deutschlands zu sein. Hach.

Contra: Die letzte Bahn fährt um 21:07. Ich werde das noch ein paar Mal wiederholen, damit es sich einprägt. 21:07. 21:07. So. Und mit letzte Bahn meine ich letzte Bahn, die nächste fährt dann nämlich erst wieder um kurz vor fünf. Ansonsten muss man wohl in Erbach übernachten, was vielleicht gar nicht so schlimm ist, die Altstadt ist jedenfalls sehr reizend. Aber mal abgesehen davon und vollkommen abgesehen davon, dass man sich hier mitten im Nichts… pardon, mitten im Odenwald befindet, ist der Bahnhof wirklich hübsch und bietet für seine Verhältnisse mehr als so manch anderer Bahnhof in größeren Orten. Man muss auch mal loben.

Geheimtipp: Die Lokomotive vorm Bahnhof wird nachts beleuchtet. Voll schön. Es scheint auch so, als ob Erbach der Bahnhof wäre, wo die VIAS-Bahnen abends zum Schlafen hinfahren. Vielleicht kann man sich anschleichen und sie leise schnarchen hören.

Besser nicht: Den letzten Zug verpassen. Der fährt um 21:07. Erwähnte ich bereits.

Die Tour: Tour? Öhm. Angekommen, rumgelaufen, fotografiert und dann Richtung Erbach und da sofort verlaufen. Auf dem Rückweg hab ich noch die schön beleuchtete Lokomotive fotografiert und hab dann auf den Spätzug gewartet. Also den um 21:07.

Schild

Odenwald-Bahn

Nach Norden

Ding

Unkraut

Betreten nur

Mehr Schilder

Snack

Noch mal Schild

Letzter Zug

Zeit

Kästen

Schilder

Gleise

Lok

Bank

Güterhalle

Draußen

Lok abends

Deutschland, deine Bahnhöfe: Stuttgart Hbf

Pro: Weil ja schon einiges abgerissen wurde, hat man jetzt von Gleis 15/16 aus eine prima Aussicht auf die Stadt. Ich bin ja der Meinung, das kann jetzt so bleiben. Außerdem: Aussichtsplattform! Für umsonst! Und eine Märklineisenbahn! Und das bombastische Bahnhofsgebäude, vor allem, wenn man reinkommt, mit den irre hohen Fenster und überhaupt: WHOA! Ich mag ja auch den Rest des Bahnhofs mit dieser halboffenen Bedachung. Aber auf mich hört ja keiner. Abgesehen davon ist dieser Bahnhof herrlich fotogen. Was man schon daran merkt, dass ich kaum Zeit zum Fotografieren hatte und trotzdem total viele (und mehrheitlich gute) Bilder gemacht habe.

Contra: Ich würde ja vermuten, dass es hier im Winter ziemlich kalt werden könnte, aber mir wurde gesagt, dass dem wohl nicht so ist und dann glaub ich das mal. Außerdem wird viel gebaut und zwar auch abends um 21 Uhr noch, was die Kommunikation am Bahnsteig deutlich erschwert. Überhaupt S21: Überall um den Bahnhof rum noch Protestüberreste. Egal, zu welcher Meinung man da selber gekommen ist oder auch nicht, ich finde das ein bisschen deprimierend. Und nachdem man die Infotafel mit den “21 Gründen für Stuttgart 21” gelesen hat, fühlt man sich doch ein bisschen gehirngewaschen. Immerhin bleibt das Hauptgebäude, das ist nämlich toll (siehe “Pro”).

Geheimtipp: Man kann umsonst auf den Aussichtsturm! Total super! Und man muss nur eine Treppe selber laufen, den Rest kann man mit dem Aufzug fahren. Die (ebenfalls kostenlose) Ausstellung haben wir dann gar nicht gemacht, obwohl das auch vom Fahrstuhl aus interessant aussah.

Besser nicht: Zu viel über S21 nachdenken. Macht nur schlechte Laune. Mir zumindest.

Die Tour: Auf Gleis 16 angekommen, ein bisschen auf dem Gleis rumgelaufen (aber nicht zu lange, weil ja das Begrüßungskomitee wartete), auf die Aussichtsplattform, dann ein bisschen durch den Bahnhof, vorne raus, durch den Tunnel und in die Stadt. Vom Schlossgarten aus hab ich auch ein bisschen fotografiert und dann ging’s auf fast gleichem Weg zurück, nur halt auf ein anderes Gleis.

Schild

Aussicht

Luke

Stuttgart

Häuschen

Bänke

Dach

Dach II

Treppe

Mercedes

Von oben

Turm

Fenster

Mit Baum

Mit Blume

ZOB

Licht an

Mit Laterne

Modelleisenbahn

Zu den Zügen

11

Wasser

Deutschland, deine Bahnhöfe: Mainz Hbf

Pro: Aus irgendeinem Grund ist mir dieser Bahnhof sympathisch, dabei ist er vor allem irgendwie seltsam. Alles gibt es doppelt und dreifach, wenn nicht noch öfter. Wo man an anderen Bahnhöfen verzweifelt nach einer Uhr sucht, sind hier überall welche angebracht, genau wie die lustigen Infounterhaltungsbildschirme, die es hier in rauen Mengen gibt. Sogar einen Ditsch gibt es hier doppelt, direkt nebeneinander. Ein Doppelditsch, sozusagen. Muss man nicht verstehen, ist aber irgendwie großartig. Außerdem: tiefliegender Bahnhof, so wie in Kassel-Wilhelmshöhe, aber dabei weniger verwirrend. Und… ganz groß: BAHNHOFSMAUS! YEAH! Bahnhofsmaussichtungen reißen alles raus.

Contra: Jemand steckte mir, dass die Ansagestimme total putzig sein soll. Blöderweise gab es, jedenfalls als ich da war, überhaupt keine Ansage. Vielleicht hatte der Mensch mit der putzigen Ansagestimme frei und dann gibt’s einfach nichts. Ist aber eher ungünstig, vor allem, wenn der Zug, auf den man wartet, zu spät kommt und ewig nicht angezeigt wird. Außerdem verwirrende Gleisschilder. Es gibt nicht nur Gleis 4, sondern auch Gleis 4a und ich hab keine Ahnung, was das soll. Bis in die Stadt muss man auch eine ganz Ecke laufen. Für so Leute wie mich, die in der Vorstellung aufwuchsen, das Stadtzentrum müsste in jedem Fall in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs sein, immer noch eine seltsame Geschichte.

Geheimtipp: Der komische Kasten draußen vorm Bahnhof mit den vielen bunten Zettel. Ich hab zwar nicht verstanden, was das sollte, aber ich fand’s gut.

Besser nicht: Weiß ich auch nicht. Bitte um Hinweise. Bei mir war alles in Ordnung, aber irgendwas wird sicher auch hier nicht so ganz knorke sein.

Die Tour: Mit dem ICE angekommen, Gleiserkundung mit Pflanzenbegutachtung und dann hoch ins Bahnhofsgebäude und dann wieder runter zum Vorplatz. Auf dem Rückweg gleiches Spielchen umgekehrt, aber mit längerer Warterei, Grübelei über den Sinn von Gleis 4a und Glückseligkeit ob der Bahnhofsmaus.

Häuser

Schild

Pflanze

Noch ne Pflanze

Spitze

Schild

Tunnel

Rolltreppe

Dachfenster

Taube

Fenster

Schild

Obst

Zettel

Ditsch

Uhren

Bahnhof

Deutschland, deine Bahnhöfe: Hegne

Pro: Fangen wir mal an mit… Es gibt einen. Das ist schon mal gar nicht so schlecht. So muss man nicht mit dem Auto auf der doofen B33 rumstehen und ist relativ fix in Konstanz oder eben in Radolfzell oder wo auch immer man hin will. Außerdem haben die Regionalzüge hier den lustigen Namen Seehas. Nah am Bodensee ist es auch und überhaupt mitten in der Natur. Eigentlich voll schön hier. Ich glaub, Brombeeren hab ich auch gesehen, waren aber natürlich noch nicht reif.

Contra: Es gibt nur einen Zug, und der fährt tagsüber mal gerade alle halbe Stunde entweder nach Konstanz oder Richtung Singen. Wer weiter weg will, muss irgendwo umsteigen, da gibbet nix. Alleine möchte ich hier auch nicht lange warten wollen, vor allem nicht nachts, ansonsten ist da nämlich nix. Von Gastronomie, Zeitschriftenkiosks oder anderen Spirenzchen fangen wir jetzt gar nicht erst an.

Geheimtipp: Zum See runter würde ich vorschlagen, auch wenn ich selber noch nie so weit gekommen bin. Oder hoch nach Hegne, auch wenn’s da nur das komische Kloster gibt und sonst auch nichts. Oder mit dem Zug in irgendeine Richtung.

Besser nicht: Glauben, dass es in Hegne was anderes gäbe. Das heißt, ganz oben aufm Berg ist noch ein Gasthaus. Und Pferdchen. Ansonsten gibt’s noch nicht mal einen Bäcker. Zum Brötchen kaufen muss man mindestens bis Allensbach.

Die Tour: Mit dem Auto zum Parkplatz, da dann den Mann und die Schwiegereltern im Auto gelassen und begeistert beim tollsten Abendlicht ganz großartige Bilder gemacht. Den Mann und die Schwiegereltern hat’s amüsiert und dann ging’s zurück nach Hegne.

Hegne

Fahrrad

Schranke

Gleis 2

Gleise

Kies

Gelb

Andreaskreuz

Dingens

Lila

Schranke II

Gleis 1

Anzeige

Uhr

Hegne

Dingens II

Gras

Parkplatz

Deutschland, deine Bahnhöfe: Konstanz Bf

Pro: So hübsch, aber wirklich. Außen der hübsche graue Turm mit der hübschen Uhr, drinnen die Holzdecken mit Verzierung und überhaupt. So hübsch. Auf der einen Seite See, auf der anderen Innenstadt, wenn man hier ankommt, ist man gleich mittendrin. Außerdem alles total gut ausgeschildert, sogar zu den Fischen, was auch immer das heißen mag. Übersichtlich ist es auch, das könnte aber auch an der Größe liegen, denn bei drei Gleisen kann man so viel nicht falsch machen.

Contra: So wirklich groß ist das hier nicht, und vom Hauptgebäude ausgehend wird’s direkt ein bisschen schmuddeliger. Das Wachtürmchen auf der Seeseite wirkt ein bisschen wie ein Gefängniswachtürmchen. Man sollte sich auch nicht von der touristischen Attraktivität der Stadt in die Irre führen lassen, denn ICEs halten hier äußerst selten. Ein großartiges gastronomisches Angebot im Bahnhof selber hab ich auch nicht gefunden, aber dazu gibt’s ja die Stadt drumherum.

Geheimtipp: Kunst vor der Tür. Da kann man sich auf lustige grüne Bänke setzen und dann auf ebenso grün markierten Schlangenlinien vorm Bahnhof rumlaufen. Bestimmt auch toll für Alkoholkontrollen.

Besser nicht: Zuviel erwarten. Was für Konstanz gilt, gilt auch für den Bahnhof. Es ist unheimlich hübsch und reizend, aber es ist eben auch sehr klein.

Die Tour: Von der Stadt aus durch den Tunnel zur Seeseite, da ein bisschen am See rumgelungert und dann über die Brücke zur Stadtseite. Zum Haupteingang, von da auf Gleis 1 und dann wieder raus und zurück in die Stadt.

DSC_0700

Schilderle

Tunnel

Aufs Gleis

Lampen

Turm

Zoll

Häuschen

Bahnhof von hinten

Komplett

Gelb

Gitter

Jalousie

Nach da

DB

Himmel

Turm

Grün

Rost

Deutschland, deine Bahnhöfe: Bochum Hbf

Heute mit freundlicher Unterstützung von Ellen und Juli.

Pro: Eigentlich recht ordentlich und aufgeräumt, sieht teilweise auch sehr neu aus. Außerdem: Blumen an der Decke in der Vorhalle (keine Ahnung, ob die immer da sind, aber sie sind hübsch) und gleich zwei Zeitschriftenläden. Schön auch der Ausblick auf die Lokalbrauerei Moritz Fiege nach Osten (Westen? Wie auch immer…). Und im Kiosk gibt’s eben dieses Lokalbier auch zu kaufen, wenn man zum Beispiel für das EM-Auftaktspiel noch was braucht. Und eine hilfreiche übersichtliche Karte des Bahnhofs gibt’s auch. VOR-BILD-LICHST!

Contra: Die eigentlich ganz praktische Lage zwischen Essen und Dortmund wird dem Bahnhof zum Verhängnis, wenn Züge wegen irgendwelcher Störungen dann einfach mal galant um den Bahnhof rumgeleitet werden. In der Vorhalle kein Ticketautomat oder extrem gut versteckt. Dafür fünf im Gang, damit man beim Ticketkaufen auch möglichst ungünstig den anderen Menschen im Weg steht.

Geheimtipp: Kino direkt im oder am Bahnhof. Jedenfalls kommt man direkt vom Bahnhof aus rein. Das hat durchaus was. Und ja, es geht hier um ein ganz normales Kino und kein suspektes Bahnhofskino. Außerdem munkelt man, es gebe exzellente Franzbrötchen bei Kamps.

Besser nicht: Länger als man muss am Hinterausgang rumtreiben. Da will man wohl auch nicht länger als nötig sein.

Die Tour: Auf der Hinfahrt auf Gleis 6 angekommen, bis zum Bahnsteigende gelaufen, um die Moritz-Fiege-Brauerei am Horizont zu fotografieren und dann zum Haupteingang raus in die Stadt. Auf dem Rückweg vom Südring aus von Westen her gekommen und dann auf Gleis 3 und nach Hause.

DSC_0336.NEF

Häuschen

Fiege

Schalter

Zaun

Bahnhof

Notausgang

Schrift

Glänzend

Tafel

Blümskes

Von vorne

Von der Seite

Hübsch

Deutschland, deine Bahnhöfe: Hattingen (Ruhr) Mitte

Pro: Sehr übersichtlich. Man kann eigentlich gar nichts falsch machen, denn es gibt nur ein Gleis und einen Zug und der fährt praktischerweise auch noch in 20 Minuten nach Essen. Außerdem schön bunt, teils wohl so geplant, teils von fleißigen Graffitikünstlern erweitert. Und schnell in der Stadt ist man auch, man muss nur über die Fußgängerbrücke durch das kleine Einkaufszentrum, dann die Straße hoch, nach rechts und schon ist man in der schnuckeligen Altstadt. Es gibt auch noch eine faszinierende Rolltreppenampel, deren genauere Funktion sich mir leider nicht erschloss. Und dann natürlich noch die Herzchenborde. Hach.

Contra: Schön ist anders. Also wirklich. Ordentlich und gepflegt auch. Vielleicht ist das das Kontrastprogramm der Hattinger, die von der Schnuckeligkeit ihrer Stadt angenervt einfach auch mal was eher grottiges haben wollten. Und die einzige Bahn, die hier fährt ist die S3 und das auch nur in eine Richtung. Dafür gibt’s aber immerhin noch Straßenbahnen Richtung Bochum. Immerhin.

Geheimtipp: Mal nach Hattingen fahren. Weil’s so schön ist. Und natürlich über die Herzchenborde freuen. Auch weil’s so schön ist.

Besser nicht: Länger als nötig hier verbringen. Hier gibt’s nämlich nichts außer Graffitis, Herzchenborden und anderen Leuten, die auf den Zug warten. Dann lieber ein bisschen länger durch Hattingen laufen.

Die Tour: Mit der S3 aus Essen angereist und dann vom S-Bahn-Gleis über die Fußgängerbrücke in die Stadt und nachher genauso wieder zurück und mit der S3 nach Hause.

Gelb und grün

Tunnel

Graffiti

Gleis

In die Stadt

Ampel

S-Bahn

Uhr

Bahnhof

Aufzug

Info

Säule

Schweinchen Dick

Namen

Herzchen

Einfahrt