Category: Ich so

Senile Bettflucht

Seit ein paar Wochen hat sich mein Schlafrhythmus seltsam verschoben. Die größte Schuld trägt dabei wohl der neue Job und die damit verbundenen neuen Aufstehzeiten. Außerdem vermute ich, dass der Frühling seine Hände mit im Spiel hat, vor allem diese frühen Sonnenaufgänge scheinen mir da verdächtig.

Jedenfalls falle ich seit einiger Zeit auch am Wochenende gelegentlich beinahe unverschämt früh aus dem Bett, es sollen schon Uhrzeiten vor 8 Uhr vorgekommen sein. Ich weiß dann gar nicht, was ich tun soll. Leider ist es ja auch so, dass ich dadurch nicht weniger Schlaf bräuchte, ich werde eben nur früher müde oder muss auf einmal mitten am Tag auf dem Sofa ein Schläfchen von ein bis drei Stündchen halten.

Gestern zum Beispiel verschlief ich den halben Nachmittag auf der Couch, nachdem mir vorher schon durch den Konsum des Frauensenders sixx einige Gehirnzellen abhanden gekommen waren. Das hätte eigentlich reichen müssen, um das Schlafpensum halbwegs in den Griff zu bekommen, tat es aber nicht. Deswegen musste mir der Herr Gemahl eben noch die letzten fünfzehn Minuten von “Der große Diktator” nacherzählen, weil ich erst zur Abschlussrede des Barbiers wieder wach geworden war. Danach guckte er noch den ersten Teil von “Der Pate”, während ich auf der Couch schlief und dann irgendwann beschloss, dass das so mit mir und dem Film wohl nichts mehr werden würde und ins Bett umzog.

Dafür wachte ich heute morgen um 6:30 Uhr auf. Eine unheilige Zeit! Wozu ist die gut? Niemand sollte am Ostersonntag um 6:30 Uhr aufwachen und schon gar nicht ich! Um diesem Unsinn aber ein Ende zu machen, steckte ich mir einfach Kopfhörer in die Ohren, machte ein Hörbuch an und wie erwartet schlief ich dann wieder ein. Es ist nämlich quasi unmöglich, ein Hörbuch in liegendem Zustand zu hören und dabei nicht einzuschlafen, jedenfalls wenn man ich ist. Beim nächsten richtigen Aufwachen war es dann 10 Uhr. Schon besser. Damit kann ich umgehen.

Der Lachs, das Huhn und kein Netz

Und dann stand ich heute im Düsseldorfer Kaufhof an der Kö, um Lachs zu kaufen. Frischen Lachs zum Beizen sage ich der Fischverkäuferin, ob ich den hier dafür nehmen könnte. “Den sollten Sie sogar nehmen”, sagt die Fischverkäuferin und entschuppt ihn noch für mich.

Mit dem Lachs in einem feschen Antimikrobenbeutel in der einen und einem Sack Bio-Orangen in der anderen stehe ich dann an der Kasse. Zwei sind offen, an beiden sind Schlangen. Keine langen Schlangen, aber unangenehme Schlangen. So Schlangen mit vielen Leuten, die alle nur wenige Sachen haben, also Leuten wie mich. Vor mir eine Frau mit drei Sachen und vor ihr ein italienischer Einkaufsverbund, der in mehreren Etappen einkauft. Jeder ein bisschen was, das dauert, zur Hälfte sind sie fertig, als der Mann mit dem Huhn kommt.

Der Mann mit dem Huhn darf sich dazwischendrängeln, weil er wohl eben schon mal da war, aber anscheinend noch mal etwas kontrollieren gehen musste. Das Huhn, sagt er, wäre im Sonderangebot für Irgendwas-Neunundneunzig, hier das würde ab 11,27 Euro kosten, das wäre falsch, er hätte wohl schon gerne dieses Huhn, aber eben zu dem Preis, der da stand, oder im Prospekt. Er spricht sehr leise und zaghaft, deswegen verstehe ich die Gesamtproblematik nicht ganz. Die Kassiererin guckt sich das Huhn noch mal an, weiß aber auch nicht mehr und verschwindet dann in den Tiefen des Kaufhofsupermarktes zu Huhnrecherchezwecken. Und kommt erst mal nicht wieder.

Neben unserer Kasse wird eine neue aufgemacht, die Frau vor mir wechselt die Kasse, als ich überlege, mich auch in eine andere Schlange zu stellen, stehen da schon wieder so viele Leute, dass es mir auch schon egal scheint. Unsere Kassiererin kommt bestimmt jeden Augenblick wieder und außerdem will ich jetzt wissen, wie die Geschichte mit dem Huhn ausgeht. Tragisch an der Geschichte ist ja vor allem, dass es im Kaufhofsupermarkt wirklich überhaupt kein Netz gibt. Kein Internet, kein Telefon, man steht also da in der Schlange mit seinem Lachs und wartet auf die Kassiererin mit dem Huhn und kann noch nicht mal lustige Sachen darüber ins Internet schreiben. Schlimm

Die Kassiererin kommt tatsächlich wieder, bespricht kurz etwas mit der anderen Kassiererin, lässt sich dann einen Taschenrechner rüberreichen und rechnet aus, was das Huhn kosten müsste. 10,62 Euro sagt sie dann, das passt dem Mann mit dem Huhn aber immer noch nicht, er sagt etwas, aber wieder so zaghaft, dass ich die Hälfte nicht verstehe, die Kassiererin rechnet noch mal, kommt auf 8,50 Euro, beide Parteien werden sich einig und der Mann kauft das Huhn. Letztlich also ein Happy End.

Im Prolog Epilog darf dann der italienische Einkaufsverbund die letzten Einkäufe bezahlen, dann bin ich dran, bezahle den Lachs und die Orangen und bin tatsächlich noch vor der Frau fertig, die vorher vor mir war.

Im zweiten Prolog Epilog stehe ich in der Küche, stelle fest, dass der Lachs zwar ganz okay, aber doch nicht supersorgfältig entschuppt wurde und kann jetzt “Lachsfilet entschuppen” ins kulinarische Skillset aufnehmen. Ob da demnächst auch noch “Lachs beizen” dazukommt, wissen wir Freitagabend. Es bleibt spannend.

Der Herzlistencheck – Retrospektive I

Anfang Januar machte ich diese Herzliste und ich denke, es ist an der Zeit, zu überprüfen, was davon ich bereits erledigt habe, wo ich gute Fortschritte mache und wo ich mich ranhalten müsste.

Erledigt

Ich war im Folkwangmuseum und in Berlin, mit der Folge, dass ich jetzt noch mal ins Folkwangmuseum und noch mal nach Berlin möchte. Prinzipiell also erledigt. Außerdem habe ich zwei neue Asterixhefte gekauft (“Die goldene Sichel” und “Der Avernerschild”), auch da liege ich also gut in der Zeit.

Dann war ich noch im Schichtbetrieb (lecker), in der Rütteria Lorenzo (sehr nett und lecker), in irgendeinem koreanischen Restaurant in Düsseldorf, wo mich der beste Freund hinschleifte, bei Franz Ferdinand in Bochum, im Feinkostgeschäft Bernstein und Inbar (da kann man auch lecker essen) in Düsseldorf und bestimmt noch irgendwo, wo ich vorher noch nicht war. Die Vermutung, dass der Plan, sechs neue Restaurants auszuprobieren, sehr einfach umsetzbar sein würde, hat sich bestätigt. Das müsste noch nicht mal auf der Herzliste stehen, das passiert bei mir einfach so.

Irgendwie dabei

Gekocht habe ich auch, sogar recht viel, schon allein dadurch bedingt, dass ich ja jetzt wirklich jeden Abend zu Hause bin, und dementsprechend besser planen kann. Ein richtiger Klassiker war allerdings nicht dabei, jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern. Kommt aber bestimmt noch.

Das mit dem Französisch lernen klappt hingegen eher so mäßig. Ich habe “Jules et Jim” auf Französisch ohne Untertitel gesehen und war einigermaßen erstaunt, wie viel ich verstanden habe (teils vermutlich auch, weil ich den Film schon kannte, aber ich habe eben auch ganze Dialoge verstanden) und ich höre deutlich mehr französische Musik. Klingt erst mal komisch, hilft aber auch enorm, in die Sprache reinzukommen, da ich das Gefühl habe, dass sich der ganze Sprachgestus und die Sprachmelodie auch übers regelmäßige Hören ein bisschen internalisieren. Möglicherweise bilde ich mir das aber auch nur ein. Demnächst sollte ich vielleicht mal ein Buch lesen oder eben noch mal irgendeinen französischen Film im Original sehen.

Grmpf

Alles andere ist leider noch im “To-Do”-Status. Das ist auf der einen Seite etwas enttäuschend, auf der anderen Seite sind aber auch andere Sachen passiert, mit denen ja nicht zu rechnen war. Das mit dem Techniktagebuch zum Beispiel konnte ja niemand ahnen.

Trotzdem sollte ich wohl hin und wieder einen Blick auf die Liste werfen, damit ich all die Dinge, die ich ja sowieso gerne tun würde, nicht aus den Augen verliere. Und einen neuen Hut brauche ich bald sowieso, jetzt, wo es Frühling wird. Das erledigt sich dann bestimmt auch fast von alleine.

Ein kleiner Leitfaden zur Benutzung dieses Blogs

Jemand machte mich auf Twitter darauf aufmerksam, dass besonders verrückte Menschen mich bzw. diesen Blog für den Grimme Online Award nominiert haben. Falls sich also demnächst irgendwelche Jurymitglieder auf dieser Seite tummeln, weil sie rausfinden wollen, worum es hier eigentlich geht und was ich hier so mache, dachte ich mir, ich schreibe einfach einen kleinen Leitfaden zur Benutzung dieses Blogs, damit man nicht verwirrt und orientierungslos hier herumstolpert, sondern sofort weiß, ob sich der Aufenthalt hier lohnt oder ob man wohl doch besser zu grüneren Wiesen und weißeren Stränden aufbricht.

Meistens geht es hier um das, was mir gerade einfällt. Allerdings gibt es auch einige mehr oder wenige feste Institutionen, auf die ich gerne gesondert hinweise:

Da ich viel mit dem Zug fahre, habe ich damit angefangen Bahnhöfe zu rezensieren. Die komplette Liste findet sich auf dieser Seite und in Zukunft geht es hier auch noch weiter. (Ich habe zum Beispiel immer noch nicht über den Bahnhof Köln Deutz/Messe geschrieben, obwohl er mir so besonders am Herzen liegt.)

Wer mehr übers Ruhrgebiet erfahren will, der kann das bei “Der Rest vom Ruhrgebiet” tun. Hier haben viele Menschen über ihren Ruhrgebietsstadtteil geschrieben, manche hier, andere in ihrem eigenen Blog. Zwar ist das schon eine Weile her, aber die Texte kann man immer noch schön lesen.

Nebenbei schreibe ich gelegentlich Lyrikpostkarten und veschicke die dann an wehrlose Menschen, die dann, das gebietet die Höflichkeit, so tun müssen, als würden sie sich darüber freuen.

Da dieses Blog aber auch ein Bildungsblog ist, schreibe ich zum Beispiel auch über die Opernbesuche, zu denen mich mein Mann nötigt oder erkläre das Internet. Außerdem habe ich mal darüber geschrieben, was man als Softwareentwickler so macht, was mir tatsächlich vollkommen unerwartet Nachfragen von interessierten Schülern verschafft.

Wenn mir gar nichts mehr einfällt, dann bediene ich mich an den Inhalten anderer Menschen und präsentiere zwei Mal im Monat eine Sammlung von Lieblingstweets. Und ein Mal im Monat sammle ich dann noch die Lieblingstweetsammlungen anderer Menschen, bediene mich also an Inhalten von Menschen, die sich an Inhalten anderen Menschen bedienen, was aber offenbar trotz dieser offensichtlichen Einfallslosigkeit ganz gut ankommt.

Wenn jetzt bis hierhin nichts interessantes dabei war, dann wird das wohl nichts mit uns. Ist aber auch nicht schlimm, denn ich mach das ja hier nicht, um Preise zu gewinnen, sondern weil es Spaß macht.

(Ich würde den Preis aber auch nehmen. Nicht, dass wir uns hier falsch verstehen.)

Webgedöns – Nicht, dass Sie denken, ich würde nichts tun!

Vollkommend überraschend hat mich dieses Leben total im Griff. Es ist kaum auszuhalten. Wenn man gar nicht mehr die Hälfte der Woche abends allein zu Hause ist, was einem da für wertvolle Internetzeit abhanden kommt. Außerdem hat sich ja die Zugfahrzeit auf 20 bis 25 Minuten pro Strecke (also die nutzbare Zugfahrzeit, Straßenbahn zählt nicht) reduziert, da kann man ja gar nichts machen, außer ein bisschen lesen oder Threes! spielen.

Was Threes! angeht, gucken Sie das nicht nach! Vertrauen Sie mir! Es reicht schon, wenn ich stundenlang Zahlen rumschiebe, ich möchte da nicht noch weitere Menschen in die Spielsuchthölle führen. Und wenn jetzt doch jemand guckt, kann man wenigstens nachher nicht sagen, ich hätte nicht gewarnt.

Dann gibt es ja noch den neuen Job und man unterschätzt ja schnell, wie anstrengend so neue Eindrücke sein können. Auf einmal ist man abends vor Mitternacht müde, unfassbar sowas!

Zu allem Überfluss empfahl mir der beste Freund beim Abendessen beim Koreaner die Jugendromanserie “Gone” von Michael Grant [Werbelink]. Das erste Buch habe ich Montagabend angefangen und war Mittwoch damit durch. Man kommt übrigens sehr schlecht zum Schreiben, wenn man die ganze Zeit lesen muss, weil man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Schlimm.

Vom Techniktagebuch schrieb ich bereits, da bin ich übrigens sehr fleißig, und dann musste Anke Gröner natürlich irgendwo den Kantinenvergleich von Konrad Lischka verlinken. JA DANKE AUCH! Wer das Bild von meiner Blätterteigtasche mit Blutwurst und Apfel sehen möchte, kann das also auch gerne hier tun.

Vorletzte Woche schrieb ich auch noch im CULTurMAG über den Roman “Black Box” von Jennifer Egan.

Es ist also gar nicht so, als ob ich nicht da wäre. Ich bin nur gerade nicht immer hier.

Eine Tüte Gemischtes

Ich bin ja jetzt fast eine Woche im neuen Job und abgesehen davon, dass ich auf diesem Blog ja sowieso nur sehr selten und unkonkret über meine Arbeit schreibe, kann ich folgendes berichten:

Im Büro ist das so: Es gibt Büros, von denen man nach draußen guckt und solche, von denen man in den Innenhof guckt, wo auch der Empfang ist und die Kantine und all sowas. Das klingt seltsamer als es ist, eigentlich ist es sehr schön, weil das Gebäude auch hauptsächlich aus Glas besteht (jedenfalls gefühlt) und man auch mit Innenhofausblick Tageslicht hat. Angeblich kommen regelmäßig Architekturstudenten und zeichnen irgendwas, ich programmiere also quasi in modernem Kulturgut.

Für mich ist das super, weil – und jetzt kommt die zweite Sache über die ich schreiben wollte – ich ein Starrer bin. Es gibt nach meiner Erfahrung zwei Typen von Softwareentwicklern: Die Starrer und die Wanderer. Die Starrer brauchen etwas zum Hingucken, wenn sie nachdenken. Das kann die Wand sein oder die Decke oder der Bildschirm, das darf aber auch gerne irgendwas sein, was sich vorm Fenster abspielt. In einem anderen Büro saß ich im Erdgeschoß und draußen war Bahndamm, also Wiese mit Fußweg und vor allem: Häschen! Häschen gucken war super! Jetzt habe ich Leute, die rumlaufen oder sitzen oder irgendwas tun, und das ist auch super. Es darf ja auch nicht zuviel passieren, sonst ist man wieder abgelenkt.

Dann gibt es die Wanderer, das sind die, die zum Nachdenken rumlaufen müssen. Davon kenne ich nicht ganz so viele, vielleicht sind viele Starrer auch verhinderte Wanderer, weil Wandern doch deutlich eher auffällt und doofe Kommentare der Kollegen provoziert als Rumgucken. Eventuell gibt es auch noch Softwareentwickler, die gar nicht nachdenken, das ist dann aber auch keine wirkliche Lösung.

Ein kleines Problem ergibt sich im neuen Büro aber so ab 11 Uhr, wenn nämlich die Kantine so langsam auf Touren kommt und es auf einmal nach Essen riecht. Dann sitze ich da nämlich und habe sehr, sehr lange Hunger, weil es ja schon so lecker riecht, bis die Kollegen zum Mittag vorbeikommen.

Möglicherweise sollte ich jetzt auch von Starrer auf Wanderer umsatteln, weil ich ja jetzt ein Fitbit [Werbelink] habe. Das ist so ein kleines Ding, das man in der Tasche rumträgt und das einem dann sagt, wie viele Schritte oder Etagen oder Kilometer man so am Tag gelaufen ist. Ich hätte mir das auch gar nicht gekauft, wenn andere Leute das nicht schon gehabt hätten und wir uns somit gegenseitig motivieren, sprich frustrieren und anpöbeln können. Gestern war ich zum Beispiel kurz vor 10 km und musste noch ein bisschen zwischen Schlafzimmer und Küche hin und her laufen, bis der Zähler dann endlich umsprang.

Der Mann hat seit heute übrigens auch eins, und ist direkt mal ein paar Runden um den Esszimmertisch gelaufen. Ich laufe also aktuell oft sinnlos durch die Gegend. Auf der anderen Seite ist es natürlich gut möglich, dass genau dieses sinnlose Rumlaufen der Sinn der Sache ist. Perfider Kram.

Fitbits kann man übrigens quasi nicht im Einzelhandel kaufen, ich habe das ausführlich getestet. Nachdem man mich sowohl im Saturn als auch in diversen anderen Sport- oder Technikläden erst mit großen Augen ansah und mich dann zu einem anderen Laden schickte, bei dem ich mit mindestens genauso großen Augen angeguckt wurde, war ich schon kurz davor, im Internet zu bestellen. Tatsächlich kann man aber im Apple Store Fitbits kaufen, das habe ich noch kurz recherchiert. Das ist jetzt konsummoralisch auch nicht besser als Amazon, aber da konnte ich heute wenigstens nach der Arbeit kurz vorbeilaufen.

Und dann lief ich noch vom neuen Kö-Bogen bis zum Düsseldorfer Hauptbahnhof, weil ich ja irgendwie auf meine 10.000 Schritte kommen musste. Das Leben mit Fitbit ist nicht einfach, aber man ist schön viel zu Fuß unterwegs.

Stromausfall oder wie wir heute Nacht doch nicht von eingebildeten Einbrechern überfallen wurden

Gestern Abend um ungefähr halb zwölf lag ich im Bett und wollte noch was lesen, als das Licht ausging. Sowas kann ja passieren, wenn entweder die Glühbirne kaputt ist oder der Strom ausgefallen ist. Ein Blick auf die Straße verriet, dass zumindest in anderen Wohnungen der Strom noch da war. Das Licht in der Küche hingegen funktionierte auch nicht, was also doch die Theorie des Stromausfalls wahrscheinlicher machte.

Findig, wie ich bin, konnte ich dann sogar rausfinden, dass auch in der anderen Wohnung kein Stromausfall war, denn da ist der Router fürs Internet und das Internet, das konnte ich ja auf dem Handy sehen, war auch noch da.

Jetzt könnte man einfach kurz ins Treppenhaus, den Stromkasten aufmachen und schnell das Hebelchen wieder nach oben drücken, ich hab da aber leider ein Problem. Das Problem setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Erstens habe ich eine sehr lebendige Fantasie, die gerade im Dunkeln zu Hochform aufläuft und zweitens habe ich zu oft Aktenzeichen XY gesehen.

Ich konnte mir das also nur folgendermaßen erklären: Ein gemeines Einbrecherpärchen hatte sich bei uns ins Haus geschlichen, um dann im Treppenhaus bei uns den Strom auszuschalten, um uns dazu zu bringen, im Schlafanzug und unbewaffnet und arglos die Wohnungstür zu öffnen, worauf sie uns brutal überfallen würden. Ich finde das nach wie vor die sinnvollste Erklärung für so einen nächtlichen Stromausfall. Ich konnte also dementsprechend nicht zum Stromkasten, weil ich ja auch nicht doof war und dem Einbrecherpärchen nicht in die Hände spielen wollte. Ich konnte auch nicht den Mann wecken und zum Stromkasten schicken, weil ich ihn viel zu gerne mag, als dass ich ihn solchen Halunken in die Arme schicken könnte.

Jetzt sprach ja eigentlich nichts dagegen, sich einfach hinzulegen und zu schlafen, es war ja auch schon spät und ewig würde es das Gaunerpärchen ja auch nicht im Flur aushalten.

Aber.

Der Kühlschrank. So saß ich also kurz vor Mitternacht minutenlang aufrecht im Bett und konnte mich nicht entscheiden, was wichtiger war – unser Leben und/oder Hab und Gut oder die Aufrechterhaltung der Kühlfunktion -, und dann tat ich etwas sehr, sehr intelligentes: Ich ging in die Küche und öffnete die Kühlschranktür. Ta-da! Licht! Anscheinend hängt der Kühlschrank an einem anderen Stromkreis als das Küchenlicht oder die Nachttischlampe. Problem gelöst. Allen anderen Geräte konnten locker eine Nacht ohne Strom aushalten. Da mussten sich die Schurken im Hausflur schon was Besseres einfallen lassen oder es einfach mal mit ehrlicher Arbeit versuchen. So nicht, Freunde, nicht mit mir!

Am nächsten Morgen tapste ich dann gemütlich ins Treppenhaus, legte das Hebelchen um und alles war wieder in Ordnung. Keine Einbrecher, dafür Strom. Total gut.

Vorbei.

Am Montag fahre ich zum letzten Mal ins Büro, im Gepäck 30 Donuts (zwölf für den Werkschutz, der Rest für die Kollegen), kein Koffer, der Rucksack so gut wie leer. Das muss so, ich fahre ja abends wieder zurück.

Die Wohnungsschlüssel habe ich schon seit Donnerstag nicht mehr, Dienstag habe ich mich offiziell abgemeldet. Kein Zweitwohnsitz mehr. Das war’s.

Heute bleibt der Laptop im Büro, den brauch ich nicht mehr. Ich gebe ab: Meine Visitenkarten, die RSA-Dongles, den Büroschlüssel, den Dauerleihschein, den Betriebsausweis. Die Dame vom Ausweiswesen gibt mir eine Austrittskarte. So geht das alles.

Dann stehe ich draußen vorm Werk. Die Sonne strahlt, ich komm hier nicht mehr rein. Ich arbeite hier nicht mehr. Vorbei.

Wenn man mich nach meinem Lieblingsbuchanfang fragt, so ist die Antwort eine etwas klischeehafte, wenig abgefahren oder außergewöhnlich. Ich mag den ersten Satz aus Charles Dickens “A Tale of Two Cities” so gerne, oder besser gesagt die ersten paar Worte, denn der Satz ist ja sehr lang, er hört quasi nicht auf und auf einmal ist das Buch zu Ende, dabei wollte man eigentlich nur den ersten Satz zu Ende lesen.

It was the best of times, it was the worst of times.

Das schöne an diesem Satz ist, man kann ihn dauernd verwenden und er passt immer so schön. Drei Jahre Wochenendpendeln, drei Jahre irgendwie kein richtiges Zuhause, oder doch, aber eben in Essen. Ich habe es nie bereut, aber ich wusste auch, wann es zu Ende sein musste und dann habe ich dafür gesorgt, dass es zu Ende ging, bevor ich unglücklich werden konnte.

Drei Jahre Hanau, diese kleine hässliche Stadt kurz vor Bayern. Schön ist das nicht, wusste ja schon Frank Goosen, aber woanders ist auch scheiße. In Hanau, das muss man so sagen, habe ich mich nie zu Hause gefühlt, aber das brauchte ich auch gar nicht, ich habe es auch überhaupt nicht versucht. Ich habe mich aber immer wohl gefühlt. Hanau war immer gut zu mir, es wollte mir nie etwas Böses, es war halt da und so wie es war, war es okay.

Drei Jahre Dentalbranche. Ich weiß jetzt, wie man Zähne richtig bezeichnet und kann manche Fragen bei Quizduell sofort richtig beantworten obwohl ich gar kein zahnmedizinisches Studium hinter mir habe. Total gut. Und ich weiß jetzt, dass ich Carabellihöcker habe, was entweder bedeutet, dass ich irgendwann mal Syphilis hatte (unwahrscheinlich) oder einfach besonders intelligent bin (müssen andere beurteilen).

Vorbei.

Als ich zum Hauptwerk laufe, um die Ausweise abzugeben, strahlt die Sonne vom knallblauen Himmel, während es zeitgleich regnet. Man traut sich gar nicht, das zu schreiben, weil man sofort in den Verdacht gerät, Dinge überzuinterpretieren oder sich einfach was auszudenken, nur damit es gut zur Geschichte passt. Aber es hilft ja nichts, ich denke, ja genau, so ist das: Sonnenschein und Regen. Das fasst es eigentlich ganz gut zusammen.

It was the best of times, it was the worst of times.

Eben.

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Mehrfacher Astbewurf: Best Blog Award in doppelter Ausführung

Ich wurde sowohl von Jens vom Hiking Blog als auch von Doreen von Die Missing Words mit Zeug beworfen und packe das jetzt einfach in einen gemeinsamen Beitrag.

1. Warum bloggst du und wie bist du dazu gekommen?

Ich hatte immer schon Mitteilungsdrang, sonst hätte ich ja nicht im Grundschulalter auf dem heimischen Rechner meine eigene Schülerzeitung (Auflage ungefähr drei Exemplare) geschrieben, ausgedruckt und zusammengetackert. Bloggen war da quasi die unvermeidbare Konsequenz und in dem Moment, als ich 2004 zum ersten Mal im Internet Blogs begegnete, war klar, dass ich sowas auch machen würde.

2. Wie hat sich dein Leben durch das Bloggen verändert?

Ich habe Leute kennengelernt, die ich sonst womöglich nie kennengelernt hätte und bin ein bisschen abenteuerlustiger geworden. Außerdem weiß ich jetzt: Abgedrehte Alltagsgeschichten, so nervig sie in dem Moment auch sein mögen, liefern wenigstens fast immer guten Stoff für amüsante Blogartikel. Das macht es einfacher, sie zu ertragen.

3. Was inspiriert dich für neue Blogposts?

Alles. Was natürlich nicht heißt, dass ich über alles schreibe, was mir so passiert und was ich so denke. Klischeeantwort, ich weiß, ist aber eben so.

4. Was war deine absurdeste/lustigste Kooperationsanfrage?

Ich finde geschätzt 95 Prozent der Kooperationsanfragen absurd.

5. Was ist für dich das Besondere am Ruhrgebiet?

Die Unaufgeregtheit. Hoffentlich geht das nicht weg. Überall anders sind die Leute immer so aufgeregt. Überraschend war für mich, dass es wirklich sehr, sehr grün und auch sehr, sehr hügelig ist. Letzteres merkt man auch schön, wenn man aus Versehen mal mit dem Fahrrad fährt und dann fluchend die Huyssenallee Richtung Rüttenscheid hocheiert.

6. Was bedeutet Heimat für dich?

Heimat, dat es e Jeföhl.

(Und so wohl ich mich im Ruhrgebiet fühle, wenn ich mit dem Zug über die Hohenzollernbrücke rattere und den Dom sehe, das ist schon ziemlich großartig.)

7. Wo gibt es die beste Currywurst im Pott?

Beim Xaver auf der Gemarkenstraße.

8. Wo ist dein Outdoor-Lieblingsplatz im Revier?

Seh ich so aus, als hätte ich Outdoor-Lieblingsplätze?

(Ich habe mich allerdings spontan ein bisschen in die großen Ruhrwiesen bei Bochum-Dahlhausen verliebt. Da war ich aber auch nur einmal und das ist schon über zwei Jahre her. Ein wirklicher Lieblingsplatz – behaupte ich zumindest – müsste öfter frequentiert werden.)

9. Welche Wanderung hast du als letztes gemacht?

Ich gehe nicht wandern, ich gehe spazieren. Wandern ist ein Konzept, das sich mir bislang noch nicht erschlossen hat. Im Zweifelsfall: siehe nächste Frage.

10. Was war der höchste Berggipfel, auf dem du bisher gestanden hast?

Neujahr 2012 stand ich auf dem Gipfel von Arthur’s Seat in Edinburgh (251 m laut Wikipedia). Ansonsten kamen wir 2006 in Frankreich auf die Schnapsidee, bei den Gorges du Verdon auf einen Berg zu klettern. Das war sehr abenteuerlich, ich weiß aber nicht, wie hoch da der Gipfel war. Wenn wir da überhaupt auf einem Gipfel waren. (Wenn ich Google Maps richtig lese, war es ziemlich sicher mehr als 251 m, allerdings lag auch schon die Straße, von der wir starteten, etwas höher. Es ist also kompliziert.)

11. Gibt es etwas, was du 2014 unbedingt tun willst und wenn ja, was?

Steht alles auf der Herzliste 2014.

(An dieser Stelle sind wir mit Jens Fragen durch, die nächsten Fragen kommen von Doreen.)

12. Welche Stadt möchtest du 2014 gern besuchen?

Steht auch auf der Herzliste 2014, ist allerdings auch schon erledigt mit dem Ergebnis, dass ich noch mal nach Berlin will. Außerdem würde ich gerne nach Brügge, noch mal nach Edinburgh und natürlich nach Biscarrosse-Plage. Ob das alles so zu machen ist, wird sich noch zeigen.

13. Welches Buch sollte man auf gar keinen Fall lesen und warum?

Ich fand “Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert” von Joel Dicker so unglaublich absurd furchtbar, dass ich es schon fast wegen des großen Amusementpotentials doch empfehlen würde, allerdings auf eigene Gefahr. Den dritten Teil der “His Dark Materials”-Reihe von Philip Pullman fand ich auch furchtbar, aber leider noch nicht mal unterhaltsam und über “Der Junge mit dem gestreiften Pyjama” von John Boyne habe ich mich schon beim Lesen so geärgert, dass ich wirklich nur davor warnen kann.

3. Was ist für dich Poesie?

Wenn’s sich reimt oder Glanzbilder drumrum kleben.

4. Osterlamm oder Osterhase – Gibt es an Ostern ein traditionelles Essen in deiner Familie?

Nein.

5. Welches Rezept wolltest du schon immer einmal ausprobieren und hast es noch nie getan?

Brathähnchen. Lasagne. Irgendeine Art Sonntagsbraten. Steht aber auch schon auf Herzliste. (Ja, es tut mir auch fast ein bisschen leid, dass ich auf diese Fragen so irre gut vorbereitet bin.)

6. Was bedeutet für dich Heimat?

Siehe oben.

7. Warum bloggst du?

Siehe oben.

8. Welche historische Person würdest du als ein Vorbild ansehen?

Bei einem Therapy-Spiel wurde meine beste Schulfreundin N. mal gefragt, ob sie lieber Lucrezia Borgia oder Florence Nightingale hätte sein wollen. Nachdem wir irgendwie recherchiert hatten (damals gab es ja noch kein Internet, jedenfalls nicht so wirklich), wer Lucrezia Borgia war, entschied sie sich sehr entschlossen für diese Option. Seitdem muss ich bei solchen Fragen immer automatisch an Lucrezia Borgia denken und kann das leider nicht ernsthaft beantworten. Alternativ: Jim Henson. Jim Henson ist immer eine gute Antwort.

9. Welches Restaurant deiner Heimatstadt sollte man unbedingt besuchen?

Dafür müsste man erstmal Heimatstadt definieren. In Köln habe ich ein bisschen den Überblick verloren, ich fand aber vor vielen, vielen Jahren das Hotelux in Deutz mit viel rotem Plüsch und russicher Küche mit viel Butter sehr abgefahren. Da könnte man eigentlich noch mal hin.

In Essen kann man beim Xaver sehr gut Currywurst essen. Unser Lieblingsrestaurant in Essen ist ja bekanntlich Schnitzlers in Byfang, das kann ich vor allem im Sommer empfehlen, wenn man schön draußen sitzen kann. Ansonsten kann ich die unzähligen Gourmetmeilen im Sommer empfehlen, man kommt zu dieser Zeit aus dem Essen quasi nicht mehr raus.

Und auch wenn es nicht mehr wirklich zur Heimatstadt zählt, möchte ich an dieser Stelle sowohl Jankas Lokal in Dortmund als auch das Bannisters in Mülheim erwähnen.

10. Wie sehen deine kulturellen Pläne für den Frühling aus?

Auf der Herzliste steht, dass ich mal ins Museum Folkwang möchte, das könnte man ja prima im Frühling machen. Ansonsten habe ich Karten für die Phonophobia-Tour der Drei Fragezeichen im März. Im Mai ist re:publica und alles andere wird sich schon ergeben. Oder auch nicht.

11. Was ist das Schönste für dich im Frühling?

Dass der Winter vorbei ist. Ich mag Winter, bin aber spätestens Mitte Januar mit dem Thema durch. Leider ist der Winter dann meistens noch nicht durch.

Eigentlich müsste ich jetzt selber 11 Fragen ausdenken und andere Leute bitten, diese zu beantworten, allerdings habe ich gerade so dermaßen keine Lust dazu, dass ich es einfach nicht tun werde. Irgendwann muss auch mal gut sein. Wer möchte kann sich aber gerne einen oder beide Fragebögen (oder eine wilde Mischung aus beiden) nehmen und selber beantworten.

Problemlösung durch Kommunikation

Nachdem ich ja Ende des Jahres festgestellt habe, dass sich manche Probleme durch einfaches Lesen fast von alleine lösen, habe ich jetzt gelernt, dass – Vorsicht, Klischeesatz! – auch Reden hilft.

Es ist nämlich so: Ich löse ja gerade meine Zweitwohnung auf. Die Zweitwohnung ist genaugenommen ein Einzimmerdachwohnungsapartment, aber irgendwo muss man ja unterkommen und es ist ein sehr hübsches Einzimmerdachwohnungsapartment. In dieser Dachwohnung befindet sich fast nichts, was ich mit ins Ruhrgebiet nehmen bräuchte, deswegen war das erklärte Ziel, auch möglichst viel davon zu verkaufen bzw. zu verschenken.

Die Küche konnte ich über den Vermieter der Nachmieterin aufschwatzen, das Schlafsofa habe ich über ebay verkauft und erfreulicherweise gingen auch der Schreibtisch, der Plastikdrehstuhl und der komische Stoffschrank über ebay-Kleinanzeigen recht schnell und unkompliziert weg.

Jetzt stehen da noch zwei kleine BILLY-Regale, ein weißer LACK-Tisch und halt das Klavier, für das sich immer mal wieder Leute interessieren, die dann aber erstmal rumüberlegen. Das ist aber alles nicht so schlimm, denn ich habe jetzt nur noch Zeug, das ich auch mit nach Essen nehmen könnte und da dann entweder selbst weiterverwenden oder von da aus verkaufen kann.

Was mir aber ein bisschen Sorgen machte, war der BluRay-Player/Festplattenrekorder. Den habe ich mit in die Zweitwohnung geschleppt, nachdem wir uns eine PlayStation 3 gekauft haben, denn damit kann man ja auch BluRays abspielen. Ich konnte dann aber jetzt auch nicht die richtige Motivation aufbringen, auch noch den BluRay-Player zu inserieren, vor allem, weil bei Technikkram gerne seltsame Menschen seltsame Fragen stellen oder vollkommen absurde Ansprüche anmelden.

Auf der anderen Seite weiß ich aber, dass der werte Herr Gemahl ein bisschen empfindlich ist, was das unnötige Zustellen der Wohnung generell und mit redundantem Technikkram im Besonderen angeht. Ich schließe auch in unserer Wohnung schon nichts mehr an, weil ich sowieso davon ausgehen muss, dass ich die Kabel nicht ordentlich genug verlegt habe und alles noch mal neu gemacht werden muss.

So machte ich mir also quasi wochenlang Sorgen um den BluRay-Player, denn verkaufen wollte ich ihn nicht, aber Behalten schien auch eine eher suboptimale Lösung.

Aus einer Laune heraus thematisierte ich den BluRay-Player dann aber doch mal testweise während eines Telefonats im Rahmen der Umzugsfortschritte, worauf der Mann sowas sagte wie: “Och, eigentlich war das doch ganz praktisch mit dem Festplattenrekorder und ich hab jetzt auch schon öfter wieder was gesehen, was ich gerne aufgenommen hätte.”

“Hm”, sagte ich etwas benommen von dieser unerwarteten Reaktion. “Also, ich hatte schon überlegt, man könnte den ja wieder dahin stellen, wo er vorher stand und dann die PlayStation obendrauf, die ist ja kleiner.”

“Ja, so würde ich das auch machen”, sagte der Mann.

Und dann: “Aber wenn du den anschließt, guckst du bitte, dass du die Kabel ordentlich verlegst, damit das nicht so unordentlich ist.”

Wochenlang umsonst Sorgen um das Schicksal des BluRay-Players gemacht. Hätte man mir ja auch mal sagen können.