Category: Reisen

Damals am Meer

Damals ist jetzt zwar noch nicht mal zwei Monate her, kommt mir aber vor wie Ewigkeiten. Damals, in Biscarrosse, jeden Tag auf dem Surfbrett, ich kam total ramponiert aus dem Urlaub zurück, überall blaue Flecken und kaputte Knie, die ich mit Stolz jedem präsentierte, der nicht “TMI! TMI!” schreiend weglief. Die ersten Blessuren holte ich mir direkt am Sonntag, als man uns das Entleihen von Softboards verweigerte, ein Missstand, den wir direkt am Montag beseitigten, der für mich aber mangels langem Wetsuit erstmal aufgeschürfte Knie bedeutete. Die letzten Blessuren holte ich mir beim Stand-Up Paddeln. Beim Stand-Up Paddeln fällt man zunächst sehr oft sehr unvermittelt ins Wasser. Das sieht nicht nur lustig aus, wenn man mit einer Gruppe Anfänger unterwegs und dauernd Leute scheinbar völlig grundlos ins Wasser fallen, es ist auch gar nicht schlimm, aber je nach dem, wie ungünstig man fällt, sieht man dann nachher eben auch auch.

So war das jedenfalls. Die blauen Flecke sind weg, dafür habe ich mich gestern unter der Dusche noch still gefreut, weil man immer noch sieht, wo mein Shorty aufhörte und die nackten Beine anfingen.

Anders gesagt: Ich könnte schon wieder, aber ich werde wohl geduldig warten, bis wir nächstes Jahr wieder im schönsten Spätsommer Richtung Frankreich aufbrechen.

Und jetzt alle: Hach!

Stand-Up Paddler Surferrobben Immer noch Surferrobben Fähige Surferrobbe Strandleben Eismann macht Pause Board an Land Surfer Und hopp! Strandmenschen Kleiner Strandmensch Kleiner Strandmensch und großer Strandmensch Surferin Mehr Strand Zu den Wellen

Clermont-Ferrand mit schönem Wetter

Bei eher schlechtem Wetter hatten wir Clermont-Ferrand ja schon. Dann war damit auf einmal Schluss und die Sonne kam raus. Da war die Stadt auf einmal noch ein Eckchen schöner. Wir mäanderten durch die Gässchen, guckten uns den Dom von außen an und fanden den Blick auf die Vulkanberge sehr hübsch und pittoresk. Nebenbei informierten  wir uns schon mal über das gastronomische Angebot und entschieden uns dann allerdings für ein Etablissement, das ich schon vorher im Internet ausgemacht hatte, obwohl es erst um 19:30 Uhr öffnete (im Gegensatz zu den sonst üblichen 19:00 Uhr… überhaupt, französische Sturheit bei Öffnungszeiten, da muss eigentlich auch noch ein Blogbeitrag drüber geschrieben werden).

Vielmehr, ich guckte so lange betroffen, bis der werte Gatte diesem Vorschlag zustimmen musste. Dafür mussten wir dann eine halbe Stunde länger durch Gässchen wandern, wurden aber immerhin mit astreiner Landküche aus der Auvergne belohnt. Ich bestellte aus Prinzip Truffade, weil das anscheinend eine auvergnische Spezialität ist. Truffade besteht zu 40 Prozent aus Kartoffeln, zu 40 Prozent aus Käse und zu 20 Prozent aus Speck. Man muss nach der Hälfte aufgeben, den fragenden Blick der Kellnerin mit “C’était très bon, mais je dois réserver quelque place pour la dessert!”* beantworten, worauf sie wissend nicken und alles ist in Ordnung.

Danach waren wir satt und glücklich und wanderten ins Hotel. Wie ich schon sagte, Clermont-Ferrand kann man gut machen.

*Sollten in diesem Satz Fehler sein, dann sei es so. Ich beklagte ja schon, dass mein Französisch sehr eingerostet ist. Zumindest ist es wahrscheinlich, dass ich ihn so oder so ähnlich gesagt habe.

Restaurant Durchs Tor Frosch Häuser und Himmel Fensterbänke Plastikstühlchen Plakate Haus und Himmel Boulangerie Dom von weitem Café Blau mit viel Grün Dom Straßenschild Fußgänger aufpassen Café Französischer Fensterzwerg Tricolore Sonne kommt raus Domspitzen Gässchen Laterne und Himmel

Clermont-Ferrand mit schlechtem Wetter

Arbeiten wir doch den Urlaub weiter auf. Nach Mömpelgard waren wir in Clermont-Ferrand, das liegt dann noch mal so ungefähr auf halber Strecke zwischen Mömpelgard und Biscarrosse. Nachdem ich im Hotel im Bad Berneck immer lauter fluchend zwei Stunden lang nach einem netten Chateäuchen irgendwo im Nichts (aber gerne nahe an der Autobahn) suchte, gab ich leise grummelnd auf und buchte ein recht unattraktives Hotel mitten in Clermont-Ferrand. Das Hotel entpuppte sich architektonisch als noch unattraktiver als auf den Bildern, innendrin aber als recht luxuriös. Außerdem hatten wir ein Zimmer mit Blick auf die Berge, was bedeutet, dass man erst auf ziemlich viele hässliche Häuser guckt, und dann im Hintergrund auf grüne erloschene Vulkane oder so. Irgendwo da wurde wahrscheinlich auch diese Volvic-Werbung gedreht, kann man sich jedenfalls gut vorstellen.

Clermont-Ferrand hingegen entpuppt sich nach einem kurzen Weg durch eine wenig attraktive Innenstadt als erstaunlich hübsch. Dann kommt nämlich die Altstadt mit ganz vielen kleinen Gässchen, Unmengen von Restaurants, Cafés und kleinen Läden und es ist wirklich sehr nett. Clermont-Ferrand kann ich empfehlen, da würde ich drei Tage durch die Stadt laufen, schon allein, weil wir an zu vielen Restaurants vorbeikamen, die wirklich gut aussahen.

Jedenfalls war erst schlechtes Wetter und so stiefelten wir unter grauem verhangenen Himmel durch enge Gässchen und guckten uns die Stadt an. Nachher wurde es dann tatsächlich noch schön. Aber weil ich sowieso viel zu viele Bilder gemacht habe, fangen wir mit denen mit grauem Himmel und ohne Sonne an.

(In Clermont-Ferrand gibt es übrigens die angeblich erste Straßenbahn Frankreichs und zwar eine Einspurenstraßenbahn. Was bewirkte, dass ich die ganze Zeit glücklich Straßenbahnen anstarrte. Ich bin halt ein simples Gemüt und einfach glücklich zu machen.)


Dingsi Straßenbahn La Montagne Erste Straßenbahn Place de Jaude McDonalds Elefant Gässchen Café Truffade Plakate Dom Altstadt und Berge Steindingsi Bibendum Stadt

Mömpelgard

Dieses Jahr sah die Urlaubsplanung ja etwas anders aus. Wir mussten nämlich zwischen Bayreuth und Biscarrosse noch zwei Tage überbrücken. Mittwochabend dämmerten die Götter auf dem grünen Hügel, aber die Ferienwohnung am Meer war erst ab Samstag gemietet.

Weil wir aber einigermaßen kluge Menschen sind, nutzten wir diesen Umstand, um die tägliche Fahrtzeit zu verkürzen und noch etwas mehr von Frankreich zu sehen. Die erste Etappe ging also lediglich von Bayreuth ins Burgund, knapp hinterm Elsass, nach Montbéliard oder wie mir Leute in den sozialen Netzwerken enthusiastisch in die Kommentare schrieben: MÖMPELGARD!

Montbéliard entpuppte sich dabei als sehr niedliches Städtchen mit einer kleinen Fußgängerzone, einem Schloss, das wir aber nur von weitem sahen und schönem Wetter. Tatsächlich haben wir nicht viel mehr gemacht als einmal durch die Stadt zu laufen, dann in einem Restaurant einen Tisch zu reservieren, kurz ins Hotel zu huschen und dann pünktlich um 19 Uhr wieder zum Essen aufzubrechen.

Trotzdem würde ich sagen: Mömpelgard kann man gut machen. Und wenn man es macht, kann ich das Restaurant Joseph empfehlen. Man sollte sich da nicht vom Mobiliar abschrecken lassen. Wir hatten da möglicherweise das zweitbeste Essen, das wir je irgendwo hatten. Das teilte ich der recht resoluten Französin, die uns das Essen brachte und zwischendurch bemerkte, wir äßen ziemlich schnell, auch so mit und lernte: Das ehrliche Kompliment, das wäre jetzt das zweitbeste Essen, das man überhaupt je in seinem Leben gegessen hätte, wird gar nicht so enthusiastisch aufgenommen, wie man erwarten könnte. Sowas.

Grill Restaurant Angeline Mömpelgard Tabac Presse Palmenzeugs Pianos Musique Blumengedöns Café Obelix Turm Graffiti oder so

Alliterative Urlaubsplanung

Es ist nämlich so: Eigentlich wollten wir dieses Jahr drei Wochen nach Frankreich, genauer gesagt dahin, wo wir auch die letzten Jahre waren, nämlich nach Biscarrosse-Plage. Vor allem, weil man da gut surfen kann, aber auch, weil wir uns da wohl fühlen und ich außerdem letztes Jahr dann von mindestens zwei Surflehrern mit Wangenkuss und so begrüßt wurde. Wir gehören also jetzt quasi dazu, und das ist ja so als Deutscher bei Franzosen nicht selbstverständlich, das muss man mental irgendwie auskosten und noch mal hinfahren.

Jetzt kamen wir aber unverhofft zu zwei Karten für Bayreuth für den Ring. Also eigentlich sogar zu acht Karten, aber einzeln kaufen kann man die ja eh nicht. Der Ring wird in Bayreuth komplett geguckt, da kann man sich nicht irgendwas aussuchen. Oder man kann doch, muss dann aber für die anderen mitzahlen. Egal. Wir mussten jetzt jedenfalls den Urlaub spontan umplanen und haben das jetzt so gelöst, dass wir erst nach Bayreuth fahren, da dann sieben Nächte bleiben, zwischendurch Opern gucken und dann von da aus direkt weiter nach Frankreich zum Atlantik fahren. Wir werden also möglicherweise die ersten Wagnerfestspieltouristen mit Bodyboard im Kofferraum sein.

Dann ist es aber noch so, dass man Ferienwohnungen in Frankreich üblicherweise von Samstag auf Samstag bucht, die “Götterdämmerung” aber am Mittwoch kommt, wir also die Zeit von Donnerstag bis Samstag irgendwie noch sinnvoll nutzen müssen.

Weil sich dann auch noch herausstellte, dass Bayreuth überraschenderweise gar nicht näher an Frankreich ist, sondern weiter weg, haben wir uns überlegt, dass wir dann einfach ungefähr auf halber Strecke noch mal einen Halt von zwei Nächten einlegen und die Fahrt so in zwei ertragbare Strecken teilen.

Deswegen recherchierte ich heute, was so auf halber Strecke liegt. Auf der vemeintlich schöneren Südroute fand ich Besançon und dann später Beaune. Beides sieht nett aus und erfüllt so geschätzt einigermaßen die Bedingung, auf halber Strecke zu liegen. Beides kenne ich nicht.

Jetzt funktioniere ich aber auch so, dass ich mich ja schon über die Alliteration bei “wir fahren von Bayreuth nach Biscarrosse” sehr gefreut habe. Als ich dann noch Besançon fand, wurde das nicht besser. Wir würden dann nämlich von “Ba” über “Be” nach “Bi” fahren und aus der Nummer kommen wir jetzt leider nicht raus.

Ich nehme also gerne weitere Tipps für Zwischenstopps auf der Strecke Bayreuth – Biscarrosse-Plage entgegen, wenn der Name der Stadt allerdings nicht mindestens mit “B” anfängt, könnte das schon problematisch sein. Eventuell helfen ja gute Argumente. Möglicherweise sind Beaune und Besançon aber ja schon sehr gute Kandidaten. Wer sich da auskennt und wertvolle Tipps hat, darf sich auch gerne zu Wort melden.

In der Zwischenzeit gucke ich einfach schon mal hier nach, wie die Wellen so sind.

Calton Hill

Wie bei so fast allem in Edinburgh dachten wir, Calton Hill wäre viel zu weit weg. In Wirklichkeit ist Calton Hill, wie fast alles in Edinburgh (alles außer Leith) natürlich total nah und ehe man sich’s versieht, steht man schon oben und guckt auf Edinburgh runter.

Das ist sowieso das tolle an Edinburgh, dass man dauernd irgendwo raufklettern und runtergucken kann. Manchmal sogar, ohne das wirklich zu wollen. Auf einmal steht man irgendwo oben und guckt runter. Total ungeplant. Es bedeutet allerdings auch, dass man dauernd rauf und runter läuft, aber so bekommt man ein kleines Fitnessprogramm gratis zum Urlaub dazu. Auch total praktisch.

Jedenfalls stehen wir auf einmal und überraschend schnell auf dem Calton Hill. Weil ich mich über sowas nie informiere, weiß ich gar nichts über den Calton Hill, hier stehen vereinzelt irgendwelche Gebäude rum, alles schön alt und grau. Auf das Säulending kann man draufklettern, wenn man Leute hat, die einen von oben ziehen und von unten schubsen und dann ein bisschen drauf rumlaufen und Leuten im Weg stehen, die Fotos machen wollen.

Auf den Turm kann man auch klettern, aber dafür sind wir zu faul. Die Aussicht ist ja auch so schon schön genug. Nach Norden auf den Firth of Forth, nach Süden auf das Zentrum und den Holyrood Palace und natürlich Arthur’s Seat, wo wir Neujahr 2012 draufgeklettert sind. Wir laufen ein bisschen rum, machen Fotos und gucken runter und dann laufen wir wieder runter und stehen fünf Minuten später auf einmal wieder mitten in der Stadt. Faszinierend.

Calton Hill ist eine ziemlich gute Alternative für Leute, die mal irgendwo draufklettern und auf Edinburgh runtergucken wollen, denen Arthur’s Seat aber zu anstrengend oder zeitaufwändig ist. Oder zu windig. Oder man macht einfach beides, geht natürlich auch.

Erwähnte ich schon mal, dass Edinburgh dauernd den Himmel schön hat? Ja? Nein? Okay. Ist jedenfalls so.

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Blick nach Westen auf die New Town. Mehr oder weniger.

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Arthur’s Seat. In Edinburgh steht einfach so ein Berg in der Stadt rum. Ich finde das sympathisch.

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Blick nach Norden auf den Firth of Forth.

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Noch mal Blick nach Norden auf den Firth of Forth. Irgendwo da hinten ist vermutlich auch Leith. Vielleicht aber auch nicht.

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Säulendings. Konnte man auch draufklettern und Fotos machen.

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Blick auf das Zentrum von Edinburgh. Man sieht zum Beispiel den Bahnhof und die eine hübsche Brücke und hinten das Schloss und rechts das Balmoral Hotel. Und anderes Zeug. Edinburgh ist voll mit so Gebäudezeug.

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Holyrood Palace. Manchmal kommen hier auch so Königsleute hin.

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Ein zur Gesamtsituation passender Hund.

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Edinburgh by Night

Hier herrscht mal wieder tödlicher Männerschnupfen. Das sieht ungefähr so aus, dass ich schniefend und hustend auf dem Sofa rumliege und mich frage, warum es mich dieses Jahr wirklich alle Nase lang trifft. (“Alle Nase lang”, haha! Brüller!)

Damit aber auch wirklich alle etwas von der kleinen Reise nach Edinburgh haben, gibt’s jetzt einfach ohne viele Worte ein paar schöne Eindrücke von einem nächtlichen Edinburgh. Und dann geht’s wieder aufs Sofa.

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Aussicht vom Hotel auf die Cockburn Street.

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Irgendwo auf dem Weg zum Grassmarket.

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Aufstieg vom Grassmarket zur Royal Mile.

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Pub auf der Rose Street.

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Balmoral Hotel.

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Auf der Princes Street mit Blick aufs Monument.

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Monument und Bus nach Leith.

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Zeug.

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Monument mit Himmel. Edinburgh hat dauernd den Himmel schön, es ist schon unerträglich.

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Noch mal Aussicht auf die Cochburn Street, diesmal mit mehr Autos und Ausgang von Mary King’s Close.

Und wie war’s so in Schottland?

Falls sich jemand gewundert hat, warum es hier so ruhig ist, das ist so: Ich war ja die letzten sechs Tage in Schottland, genauer gesagt in Edinburgh. Und zwar nicht einfach so, sondern auf einer Hochzeit mit ein bisschen Urlaub davor und dahinter. Edinburgh kann man sehr gut empfehlen, da hat man eigentlich alles und muss gar nicht so viel laufen und nur ganz selten mit dem Bus oder dem Taxi fahren, zum Beispiel, weil es regnet.

Mit dem Wetter in Schottland ist es nämlich folgendermaßen: Es hat dauernd Wetter. Die ganze Zeit hat es Wetter. Über sowas wie eine Wettervorhersage lachen die Schotten, weil das da sowieso sinnlos ist, das Wetter macht ja eh, was es will und zwar die ganze Zeit.

Schottland hat aber nicht nur Wetter, es hat auch Licht. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

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Wenn man dann die paar Meter auf den Calton Hill gelaufen ist, der wie alles in Edinburgh (alles außer Leith) näher ist als es auf der Karte aussieht, und da dann wieder Wetter hat, dann sieht das zum Beispiel so aus:

Edinburgh - Calton Hill

Jetzt sind wir aber wieder in Deutschland, notgedrungen, ich wäre ja auch länger geblieben, aber da macht man nix. Und bis wir uns wieder ausreichend akklimatisiert haben, hätte ich hier noch ein paar Waschbären im Planschbecken. Das hat zwar nichts mit Edinburgh oder Schottland zu tun, ist aber auch nett.

Mont de Marsan in Schildern und Streetart

Irgendwann im Urlaub gab’s einen Tag, der mit Regen anfing und auch nicht so schnell damit aufhören wollte. Also setzten wir uns einfach in das einzige Café mit ernsthaft freiem WLAN und recherchierten Ausflugsziele in erreichbarer Umgebung. Das heißt, ich glaube, ich recherchierte und der Mann guckte sich neue Plugins für sein Audio Interface an, aber das ist eine andere Geschichte und vor allem auch egal.

Relativ schnell war klar, dass es so viele Möglichkeiten gar nicht gibt. Frankreich ist ja groß und dementsprechend liegt alles weit auseinander. Zudem hatten wir in den letzten zwei Urlauben schon einiges an den näher gelegenen Ausflugszielen abgehakt. Arcachon, Parentis-en-Born, Mimizan-Plage, waren wir überall schon.

Mont de Marsan sah zumindest so aus, als ob man hinfahren könnte und war mit 30.000 Einwohnern groß genug, so dass wir uns schon irgendwie vergnügen können würden. Also fuhren wir nach Mont de Marsan, der Regen ließ tatsächlich nach und als wir da waren, wurde mir wieder mal klar, wie sich die Verhältnismäßigkeiten ändern, wenn man sich dauerhaft in einem kleinen Strandkaff aufhält. Mont de Marsan hatte quasi Großstadtdimensionen. Man hätte sich hier ernsthaft verlaufen können. UND ES GAB AMPELN!

Was es auch gab: Viele hübsche Schilder und Streetart. Und im Office du Tourisme einen Franzosen mit erstklassigem britischen Akzent. Aber das ist dann wirklich eine andere Geschichte.

Tabac - Journeaux

Bibliotheque

Coiffure

Boulangerie

Streetart

Mehr Streetart

Droguerie

Toilettage Canin

Tout pour la musique

Salle climatisée

Byrrh

Impasse Brioche