Category: Webdings

Lieblingstweets im März woanders

Webgedöns – Nicht, dass Sie denken, ich würde nichts tun!

Vollkommend überraschend hat mich dieses Leben total im Griff. Es ist kaum auszuhalten. Wenn man gar nicht mehr die Hälfte der Woche abends allein zu Hause ist, was einem da für wertvolle Internetzeit abhanden kommt. Außerdem hat sich ja die Zugfahrzeit auf 20 bis 25 Minuten pro Strecke (also die nutzbare Zugfahrzeit, Straßenbahn zählt nicht) reduziert, da kann man ja gar nichts machen, außer ein bisschen lesen oder Threes! spielen.

Was Threes! angeht, gucken Sie das nicht nach! Vertrauen Sie mir! Es reicht schon, wenn ich stundenlang Zahlen rumschiebe, ich möchte da nicht noch weitere Menschen in die Spielsuchthölle führen. Und wenn jetzt doch jemand guckt, kann man wenigstens nachher nicht sagen, ich hätte nicht gewarnt.

Dann gibt es ja noch den neuen Job und man unterschätzt ja schnell, wie anstrengend so neue Eindrücke sein können. Auf einmal ist man abends vor Mitternacht müde, unfassbar sowas!

Zu allem Überfluss empfahl mir der beste Freund beim Abendessen beim Koreaner die Jugendromanserie “Gone” von Michael Grant [Werbelink]. Das erste Buch habe ich Montagabend angefangen und war Mittwoch damit durch. Man kommt übrigens sehr schlecht zum Schreiben, wenn man die ganze Zeit lesen muss, weil man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Schlimm.

Vom Techniktagebuch schrieb ich bereits, da bin ich übrigens sehr fleißig, und dann musste Anke Gröner natürlich irgendwo den Kantinenvergleich von Konrad Lischka verlinken. JA DANKE AUCH! Wer das Bild von meiner Blätterteigtasche mit Blutwurst und Apfel sehen möchte, kann das also auch gerne hier tun.

Vorletzte Woche schrieb ich auch noch im CULTurMAG über den Roman “Black Box” von Jennifer Egan.

Es ist also gar nicht so, als ob ich nicht da wäre. Ich bin nur gerade nicht immer hier.

Lieblingstweets im Februar woanders

Wir haben da mal was vorbereitet: Techniktagebuch

Wenn es hier in den letzten Tagen etwas still war, dann nicht, weil ich keine Zeit zum Bloggen gehabt hätte, sondern, weil ich woanders gebloggt habe, nämlich hier beim Techniktagebuch: http://techniktagebuch.tumblr.com/

Das Techniktagebuch ist eine Idee von Kathrin Passig und funktioniert so: Wir schreiben da rein, was wir heute alles wie machen und in zwanzig Jahren kann man dann mit großer Verwunderung und leichtem Unglauben nachlesen, wie seltsam und absurd das damals(tm) alles war.

Oder, wie Kathrin das schön als Untertitel formuliert hat: Ja, jetzt ist das langweilig. Aber in zwanzig Jahren!

Mittlerweile sind wir zu viert und schreiben nicht nur darüber, wie es heute so  ist, sondern versuchen auch Stück für Stück unsere Technikvergangenheit zu verarbeiten. Man kann also heute schon nachlesen, wie vollkommen abgefahren die Welt noch vor wenigen Jahren war. Krass!

Lieblingstweets im Januar woanders

Mehrfacher Astbewurf: Best Blog Award in doppelter Ausführung

Ich wurde sowohl von Jens vom Hiking Blog als auch von Doreen von Die Missing Words mit Zeug beworfen und packe das jetzt einfach in einen gemeinsamen Beitrag.

1. Warum bloggst du und wie bist du dazu gekommen?

Ich hatte immer schon Mitteilungsdrang, sonst hätte ich ja nicht im Grundschulalter auf dem heimischen Rechner meine eigene Schülerzeitung (Auflage ungefähr drei Exemplare) geschrieben, ausgedruckt und zusammengetackert. Bloggen war da quasi die unvermeidbare Konsequenz und in dem Moment, als ich 2004 zum ersten Mal im Internet Blogs begegnete, war klar, dass ich sowas auch machen würde.

2. Wie hat sich dein Leben durch das Bloggen verändert?

Ich habe Leute kennengelernt, die ich sonst womöglich nie kennengelernt hätte und bin ein bisschen abenteuerlustiger geworden. Außerdem weiß ich jetzt: Abgedrehte Alltagsgeschichten, so nervig sie in dem Moment auch sein mögen, liefern wenigstens fast immer guten Stoff für amüsante Blogartikel. Das macht es einfacher, sie zu ertragen.

3. Was inspiriert dich für neue Blogposts?

Alles. Was natürlich nicht heißt, dass ich über alles schreibe, was mir so passiert und was ich so denke. Klischeeantwort, ich weiß, ist aber eben so.

4. Was war deine absurdeste/lustigste Kooperationsanfrage?

Ich finde geschätzt 95 Prozent der Kooperationsanfragen absurd.

5. Was ist für dich das Besondere am Ruhrgebiet?

Die Unaufgeregtheit. Hoffentlich geht das nicht weg. Überall anders sind die Leute immer so aufgeregt. Überraschend war für mich, dass es wirklich sehr, sehr grün und auch sehr, sehr hügelig ist. Letzteres merkt man auch schön, wenn man aus Versehen mal mit dem Fahrrad fährt und dann fluchend die Huyssenallee Richtung Rüttenscheid hocheiert.

6. Was bedeutet Heimat für dich?

Heimat, dat es e Jeföhl.

(Und so wohl ich mich im Ruhrgebiet fühle, wenn ich mit dem Zug über die Hohenzollernbrücke rattere und den Dom sehe, das ist schon ziemlich großartig.)

7. Wo gibt es die beste Currywurst im Pott?

Beim Xaver auf der Gemarkenstraße.

8. Wo ist dein Outdoor-Lieblingsplatz im Revier?

Seh ich so aus, als hätte ich Outdoor-Lieblingsplätze?

(Ich habe mich allerdings spontan ein bisschen in die großen Ruhrwiesen bei Bochum-Dahlhausen verliebt. Da war ich aber auch nur einmal und das ist schon über zwei Jahre her. Ein wirklicher Lieblingsplatz – behaupte ich zumindest – müsste öfter frequentiert werden.)

9. Welche Wanderung hast du als letztes gemacht?

Ich gehe nicht wandern, ich gehe spazieren. Wandern ist ein Konzept, das sich mir bislang noch nicht erschlossen hat. Im Zweifelsfall: siehe nächste Frage.

10. Was war der höchste Berggipfel, auf dem du bisher gestanden hast?

Neujahr 2012 stand ich auf dem Gipfel von Arthur’s Seat in Edinburgh (251 m laut Wikipedia). Ansonsten kamen wir 2006 in Frankreich auf die Schnapsidee, bei den Gorges du Verdon auf einen Berg zu klettern. Das war sehr abenteuerlich, ich weiß aber nicht, wie hoch da der Gipfel war. Wenn wir da überhaupt auf einem Gipfel waren. (Wenn ich Google Maps richtig lese, war es ziemlich sicher mehr als 251 m, allerdings lag auch schon die Straße, von der wir starteten, etwas höher. Es ist also kompliziert.)

11. Gibt es etwas, was du 2014 unbedingt tun willst und wenn ja, was?

Steht alles auf der Herzliste 2014.

(An dieser Stelle sind wir mit Jens Fragen durch, die nächsten Fragen kommen von Doreen.)

12. Welche Stadt möchtest du 2014 gern besuchen?

Steht auch auf der Herzliste 2014, ist allerdings auch schon erledigt mit dem Ergebnis, dass ich noch mal nach Berlin will. Außerdem würde ich gerne nach Brügge, noch mal nach Edinburgh und natürlich nach Biscarrosse-Plage. Ob das alles so zu machen ist, wird sich noch zeigen.

13. Welches Buch sollte man auf gar keinen Fall lesen und warum?

Ich fand “Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert” von Joel Dicker so unglaublich absurd furchtbar, dass ich es schon fast wegen des großen Amusementpotentials doch empfehlen würde, allerdings auf eigene Gefahr. Den dritten Teil der “His Dark Materials”-Reihe von Philip Pullman fand ich auch furchtbar, aber leider noch nicht mal unterhaltsam und über “Der Junge mit dem gestreiften Pyjama” von John Boyne habe ich mich schon beim Lesen so geärgert, dass ich wirklich nur davor warnen kann.

3. Was ist für dich Poesie?

Wenn’s sich reimt oder Glanzbilder drumrum kleben.

4. Osterlamm oder Osterhase – Gibt es an Ostern ein traditionelles Essen in deiner Familie?

Nein.

5. Welches Rezept wolltest du schon immer einmal ausprobieren und hast es noch nie getan?

Brathähnchen. Lasagne. Irgendeine Art Sonntagsbraten. Steht aber auch schon auf Herzliste. (Ja, es tut mir auch fast ein bisschen leid, dass ich auf diese Fragen so irre gut vorbereitet bin.)

6. Was bedeutet für dich Heimat?

Siehe oben.

7. Warum bloggst du?

Siehe oben.

8. Welche historische Person würdest du als ein Vorbild ansehen?

Bei einem Therapy-Spiel wurde meine beste Schulfreundin N. mal gefragt, ob sie lieber Lucrezia Borgia oder Florence Nightingale hätte sein wollen. Nachdem wir irgendwie recherchiert hatten (damals gab es ja noch kein Internet, jedenfalls nicht so wirklich), wer Lucrezia Borgia war, entschied sie sich sehr entschlossen für diese Option. Seitdem muss ich bei solchen Fragen immer automatisch an Lucrezia Borgia denken und kann das leider nicht ernsthaft beantworten. Alternativ: Jim Henson. Jim Henson ist immer eine gute Antwort.

9. Welches Restaurant deiner Heimatstadt sollte man unbedingt besuchen?

Dafür müsste man erstmal Heimatstadt definieren. In Köln habe ich ein bisschen den Überblick verloren, ich fand aber vor vielen, vielen Jahren das Hotelux in Deutz mit viel rotem Plüsch und russicher Küche mit viel Butter sehr abgefahren. Da könnte man eigentlich noch mal hin.

In Essen kann man beim Xaver sehr gut Currywurst essen. Unser Lieblingsrestaurant in Essen ist ja bekanntlich Schnitzlers in Byfang, das kann ich vor allem im Sommer empfehlen, wenn man schön draußen sitzen kann. Ansonsten kann ich die unzähligen Gourmetmeilen im Sommer empfehlen, man kommt zu dieser Zeit aus dem Essen quasi nicht mehr raus.

Und auch wenn es nicht mehr wirklich zur Heimatstadt zählt, möchte ich an dieser Stelle sowohl Jankas Lokal in Dortmund als auch das Bannisters in Mülheim erwähnen.

10. Wie sehen deine kulturellen Pläne für den Frühling aus?

Auf der Herzliste steht, dass ich mal ins Museum Folkwang möchte, das könnte man ja prima im Frühling machen. Ansonsten habe ich Karten für die Phonophobia-Tour der Drei Fragezeichen im März. Im Mai ist re:publica und alles andere wird sich schon ergeben. Oder auch nicht.

11. Was ist das Schönste für dich im Frühling?

Dass der Winter vorbei ist. Ich mag Winter, bin aber spätestens Mitte Januar mit dem Thema durch. Leider ist der Winter dann meistens noch nicht durch.

Eigentlich müsste ich jetzt selber 11 Fragen ausdenken und andere Leute bitten, diese zu beantworten, allerdings habe ich gerade so dermaßen keine Lust dazu, dass ich es einfach nicht tun werde. Irgendwann muss auch mal gut sein. Wer möchte kann sich aber gerne einen oder beide Fragebögen (oder eine wilde Mischung aus beiden) nehmen und selber beantworten.

Webgedöns: Der Mann macht Musik

Der Mann ist ja gerade wieder in Brasilien. Allerdings ist er ja immer beruflich da, und Menschen, die schon mal auf Geschäftsreise waren, wissen vielleicht, dass das alles viel weniger mondän und abgefahren ist, als es klingt, weil man ja arbeiten muss und sowieso für nix Zeit hat.

Wegen der Brasilienreise besitzen wir jetzt auch ein iPad-Mini. Das musste am Tag vor der Abreise noch schnell gekauft werden, was mich in eine mittlere Konsumkrise stürzte, und jetzt hab ich noch nicht mal was davon, weil es in Rio de Janeiro ist und ich nicht.

Tatsächlich ist es jetzt aber auch so, dass der Mann zu den seltenen Menschen gehört, die es irgendwie schaffen, das iPad nicht nur konsumierend, sondern produktiv zu nutzen und hat seinen Soundcloudaccount auf Vordermann gebracht. Soundcloud ist ja so ein Dienst, den ich auch erst verstehen muss, aber man kann jetzt zumindest eine etwas wilde Mischung unterschiedlicher Kompositionen anhören, bei denen ich sogar teilweise beteiligt bin. Bei “34 Seconds” zum Beispiel singe ich nicht nur, sondern spiele Gitarre und zwar vollkommen abgefahrenerweise so, dass man denken könnte, ich wüsste, was ich da tu. (Weiß ich manchmal sogar.) Und für den Brathähnchensong habe ich Teile des Textes beigesteuert, mal ganz abgesehen davon, dass das “Lecker!”am Schluss quasi eine Hommage an meine Oma ist, die das ungefähr genau in demselben Tonfall sagt, wenn man sie fragt, ob die Waffeln mit Sahne und Kirschen denn auch schmecken.

Über die genauen Zukunftspläne dieses Soundcloudkontos bin ich bislang nicht informiert und der etwas problematische WLAN-Empfang in brasilianischen Hotels erschwert auch diesbezügliche Nachfragen, aber ich behaupte mal, da kommt noch was. Material liegt jedenfalls meines Wissens genug rum.

Lieblingstweets im Dezember woanders

Mein Teil 1 und Teil 2 finden sich hier, die anderen Sammlungen folgen sofort. Ich gebe mir immer große Mühe, niemanden zu vergessen, es kann aber immer vorkommen, dass ich etwas nicht mitbekomme, übersehe oder vergesse. Dann reicht ein kleiner Kommentar oder Pingback, alternativ auch ein Hinweis auf Twitter. Das gilt selbstverständlich auch fürs nächste Jahr und all die schönen Lieblingstweetsammlungen, die es dann hoffentlich geben wird.

1ppm

Anke Gröner

Crocodylus

Das Nuf

Die liebe Nessy mit einer Weihnachts-Speschl-Edischn

eeek/I live by the fjord

Ellebil

Ennomane

Excellensa

Herzdamengeschichten Teil 1 und Teil 2

Jan Eidens

Jörn Schaar

Journelle

Jukefrosch

Lady Himmelblau

Too much information

Volker König

wirres.net Teil 1 und Teil 2

Extramittel

blogoli

Die liebe Nessy (ohne Weihnachten)

André Herrmann

Christoph Koch

Stadtneurotiker

Außerdem haben ein paar Menschen die besten Tweets des Jahres gesammelt:

Ellebil

Nutellagangbang

Jörn Schaar

Lieblingstweets im November woanders

Lieblingstweets im Oktober woanders