Category: Weihnachten

Falalalala la la la la!

Ich flitze heute ein bisschen durch die Wohnung und intoniere “Deck the halls”, gerne auch etwas lauter. Man muss sich ja auch nur vorstellen, dass es 12 Grad kälter wäre, dann wäre das da draußen kein Dauerregen, sondern wunderbar weihnachtlicher Schnee.

Alle Plätzchen gebacken, alle Geschenke verpackt, alle Karten und Päckchen verschickt (die Leute, die Karten von mir bekommen, sollten sie ggf. vorsichtig und nicht im Wind öffnen, das trifft aber auch nicht für alle zu, es ist wie immer kompliziert). Ich war sogar einmal auf dem Weihnachtsmarkt, weil die Kollegen mich dazu nötigten und musste feststellen, dass es sogar ganz nett ist, wenn man sich hauptsächlich von Fressbude zu Fressbude bewegt.

Gestern im FrischeParadies eine unvernünftige Summe Geld ausgegeben und mit zwei Frauen über die Unterschiede des Foie-Gras-Angebots diskutiert (man wollte mir nicht glauben, dass “oie” Gans und “canard” Ente heißt), dafür haben wir jetzt Maisentenbrust und Ochsen-Entrecôte im Kühlschrank und echten Champagner (also natürlich den günstigsten, den es gab, was anderes kann man ja nicht bezahlen) vorm Weinregal. Danach das Weihnachts-Carepaket bei Sandra abgegeben und da noch mit selbstgemachtem Chili und Astra versorgt worden. So kann Weihnachten gerne losgehen.

Jetzt noch überlegen, was es eigentlich heute als Vorspeise und als Dessert geben soll und dann in den potentiellen Schneeschauer raus und sich in die Supermarkthölle schmeißen. Geplant ist sonst nichts, das haben wir wieder geschickt angestellt. Wir könnten also rein theoretisch drei Tage lang auf dem Sofa liegen und Kekse essen und dabei kitschige Weihnachtsfilme gucken und ungefähr so hab ich mir das auch vorgestellt.

Und weil ich es dieses Jahr noch nicht mal geschafft habe, ein Weihnachtsliedvideo aufzunehmen, gibt’s halt was anderes. Die diesjährigen musikalischen Weihnachtswünsche werden von diversen Haustieren präsentiert. Ich wünsche nicht nur viel Spaß, sondern auch wunderbare Weihnachten!

Webgedöns wegen Tödlichem Männerschnupfen

Ich würde total gerne was über den Besuch bei der Bäckerei Förster schreiben, bei der wir mit Stollen, Keksen und Schokolade abgefüllt wurden und nach Hause hätten rollen können, wenn es nach Hause nicht (zumindest teilweise) bergauf gegangen wäre.

Stollentesten

Stollentesten (Serviervorschlag)

Ebenso gerne würde ich etwas über Antwerpen schreiben. Also über Antwerpen und den Antwerpener Bahnhof und natürlich über den “Der Rosenkavalier”, der in der Antwerpener Oper von Christoph Waltz inszeniert wurde und wirklich sehr gut war. (Das ist schon mal die Kurzfassung für Leute, die sich fragen, ob sich das lohnt: Ja, tut es.)

Frituur

Antwerpen (Serviervorschlag)

Statt dessen liege ich im Bett und schniefe und huste, weil mich gestern Abend wieder mal der Tödliche Männerschnupfen heimsuchte und sich jetzt mittlerweile im Kopf schön breit gemacht hat.

Oper

Hochkultur (Serviervorschlag)

Was Sie aber machen können: Schon mal bei Sandra und Doreen lesen, wie’s beim Stollentesten war, oder bei diversen Zeitungen nachlesen, wie die Journalisten Waltz’ Inszenierung fanden. (Spoiler: Von gelungen bis gescheitert ist alles dabei, googeln Sie halt nach “Rosenkavalier Waltz”, und Sie können sich was aussuchen.) Ich fand die Kritik auf Nachtkritik.de am zutreffendsten, habe jetzt aber auch nicht alles gelesen.

Oper II

Der Rosenkavalier (Serviervorschlag)

Und wenn Ihnen dann immer noch langweilig sind, können Sie ja meinen Artikel über das schlechteste Buch des Jahres lesen, den ich letzte Woche noch schrieb, also damals, vor dem tödlichen Männerschnupfen. Im CULTurMAG steht jetzt jedenfalls, warum ich Joël Dickers Bestseller “Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert” [Werbelink, wenn Sie sich dieses Buch trotz aller Warnungen kaufen, möchte ich wenigstens etwas davon abbekommen] so unfassbar furchtbar fand. Ich habe es trotzdem komplett gelesen bzw. gehört, es war ja ein Hörbuch, was das Raussuchen der schönsten Zitate erheblich erschwert, aber ich schweife ab. Lesen Sie dieses Buch nicht. Oder warten Sie, bis es als Taschenbuch rauskommt und geben Sie wenigstens nicht so viel Geld dafür aus. Wofür es taugt: Die Leute in irgendwelchen sozialen Netzwerken mit Gejammer und Zitaten amüsieren. Immerhin.

Ich geh jetzt noch etwas husten und schniefen.

Eine Tüte Gemischtes

Aus aktuellem Anlass habe ich bei der letzten längeren Autofahrt die Akzeptanz von Sanifairwertgutscheinen an deutschen Raststätten getestet.

Bisherige Bilanz: An der Raststätte Bad Camberg akzeptierte man bei Burger King ohne mit der Wimper zu zucken drei Sanifairwertgutscheine für einen einzigen Bestellvorgang. Ein paar Stunden später durfte ich auch ohne Ermahnung einen hoffnungslos überteuerten Schokoriegel mit zwei Sanifairwertgutscheinen kaufen (Raststätte vergessen, irgendwas zwischen Frankfurt und Stuttgart vermutlich). Vor mir wurde gar ein Einkauf über 4,50 Euro mit sieben Sanifairwertgutscheinen verrechnet, ohne dass mit der Polizei gedroht werden musste.

Bei Gelegenheit werde ich das weitertesten, aber im Moment sind keine längeren Fahrten geplant. Zumal ich ja sonst auch eigentlich nie unterwegs auf Toilette muss.

Ich bin derzeit in einer schwierigen Situation. Ich habe nämlich für den Herrn Gemahl ein Weihnachtsgeschenk besorgt.

Ansonsten ist das nämlich so: Wir schenken uns eher nichts, es sei denn, es bietet sich etwas an. Jetzt bot sich allerdings etwas an und in dem Zusammenhang fielen mir noch so zwei bis drei Dinge an, die auch ganz nett wären. Ich habe also akut keine Geschenkeideenkrise, eher im Gegenteil.

Es ist jetzt aber so, dass wenn ich dem Mann das sage, er erstens bis Heiligabend versuchen wird, rauszufinden, was ich ihm schenke und ich das vermutlich nicht durchhalten werde und dass ich ihn zweitens dann in die Bedrängnis bringe, mir auch unbedingt was schenken zu müssen. Das wäre jetzt zwar auch nicht so schlimm, aber ich gehöre leider zu den Menschen, die selten konkrete Wünsche haben und sich gerne überraschen lassen, was natürlich dann den ganzen Druck wieder auf den Schenker überträgt.

Sage ich aber nichts, dann kann es gut sein, dass ich da Heiligabend mit drei bis vier Geschenken stehe und nichts kriege. Was erstens irgendwie doof für mich ist und zweitens bedeutet, dass der Mann dann wieder mindestens drei Tage lang ein schlechtes Gewissen hat, was er ja gar nicht haben muss, weil wir uns ja eigentlich nichts schenken.

Man sieht, es ist kompliziert.

Freitag in einer Woche bin ich bei einer Bäckereiführung, bei der mir Kostproben von Christstollen, Dominosteinen, Zimtsternen und Baumkuchen versprochen wurden. Jedenfalls wurde dieses Gebäck erwähnt, ich habe da einfach mal ganz galant interpretiert, dass man das auch probieren könnte. Jetzt backe ich ja sehr gerne und esse auch gerne so Gebäckzeug.

Was ich von diesem ganzen Weihnachtsgebäckzeugs nicht so gerne mag sind übrigens Christstollen, Dominosteine und Zimtsterne. Ich habe aber beschlossen, damit so offen wie offensiv umzugehen und trotzdem tapfer zu probieren. Eventuell stellt sich ja raus, dass ich sehr wohl Christstollen, Dominosteine und Zimtsterne mag und jahrelang einem schlimmen Irrtum aufgesessen bin. Ansonsten sage ich sowas wie: “Würde bestimmt total gut schmecken, wenn ich das mögen würde.” Und esse die vierfache Portion Baumkuchen.

Wie meine Großeltern mal ein gefälschtes Bayer-Weihnachtspaket bekamen

Mein Opa war bei Bayer, so wie sich das gehörte. Was er da gemacht hat, weiß ich gar nicht so genau, irgendwas mit Buchhaltung, wo er ganz sauber und ordentlich in kleiner Schrift viele Zahlen in langen Reihen untereinander schreiben konnte. Damals war es ja auch noch so, dass man, wenn man einer Firma war, auch treu da blieb. In Leverkusen und Köln gibt es ganze Siedlungen, wo nur Bayermitarbeiter in hübschen Bayerhäuschen wohnten, die dann mit ihrem roten Bayerrad morgens ins Bayerwerk fuhren. Da, wo meine Großeltern wohnten, gab es auch lauter ehemalige Bayermitarbeiter. Auch ansonsten war man seiner Firma treu, deswegen reden wir auch an Opas Grab nie schlecht über Bayer, und fallende Bayeraktien sind sowieso ein Tabuthema. Wenn jemand in Köln-Mülheim auf dem Friedhof eine abfällige Bemerkungen über Bayer machen sollte und irgendwo ein Erdhaufen bebt, dann ist das mein Opa, der sich gerade im Grabe umdreht.

Das allerallerbeste im Leben eines Bayerpensionärs war aber das Bayer-Weihnachtspaket. Das kam einmal im Jahr, kurz vor Weihnachten und war prallgefüllt mit ein paar tollen Sachen, ein paar nützlichen Sachen, und ein paar Sachen, die man nicht mochte und seinen Kindern mitgeben konnte. Jedes Jahr war mehr oder weniger das gleiche drin, Kaffee, Tee, Dauerwurst, Bonbons, Schokolade, Lebkuchen und was man sonst noch so verschicken kann. Außerdem gab es eine Liste, auf der der Inhalt verzeichnet war und die man abhaken konnte, um zu prüfen, dass man auch wirklich alles gekriegt hatte.

Dann trug man die Kiste ins Nebenzimmer und wenn dann zu Weihnachten die Familie da war, wurde die Kiste noch mal sehr ausführlich begutachtet und das, was man sowieso nicht brauchte (Tee, wer braucht schon Tee?) an die jeweiligen Interessenten verteilt. Das Bayer-Weihnachtspaket, ich scherze hier nicht, war das Highlight des Weihnachtsfestes, wenn nicht des ganzen Jahres. Welch besseren Beweis konnte man denn haben, dass sich die Firma immer noch um einen sorgte, als so ein prallgefülltes, ordentlich verpacktes, mit einer Liste versehenes Paket? Keinen, eben.

Und irgendwann ging es Bayer dann nicht mehr so gut und dann gab es keine Weihnachtspakete mehr. Dürre Jahre. Hungerjahre. Im Stich gelassen von der Firma, Weihnachten quasi kaputt. Ein Drama.

Das ging ein paar Jahre so, bis meine Eltern und meine Tante* auf eine Idee kamen. Da sie der Bayer-Weihnachtspaketzeremonie jahrelang beigewohnt hatten und den Inhalt so mehr oder weniger auswendig kannten, würden sie einfach selber ein Bayer-Weihnachtspaket bauen und verschicken. In mühevoller Arbeit wurden die einzelnen Komponenten zusammengesucht und in einen Karton gepackt. Von einem Freund lieh man sich ein Schreiben mit einem Bayer-Briefkopf und bastelte sich so ein 1A-Bayer-Anschreiben. Die Sachbearbeiterin hieß passenderweise “Frau Gönner” und im Kleingedruckten stand zur Abwechslung nicht die Liste des Vorstands, sondern ein Weihnachtsgruß, aber das war ja im Kleingedruckten und wer liest schon das Kleingedruckte?

Das Paket wurde verschickt und dann abgewartet. Die Überraschung und die Freude war erwartet groß. Endlich wieder ein Bayer-Weihnachtspaket! Und zwar – so hieß es auch im Anschreiben – nur für “besonders verdiente Mitarbeiter”! Was niemand ahnen konnte war, dass sich Opa selbstverständlich mit stolzgeschwellter Brust in der Nachbarschaft erkundigte, wer denn noch als besonders verdienter Mitarbeiter ein Weihnachtspaket erhalten hätte. Keiner nämlich! Alles keine besonders verdienten Mitarbeiter, nur er! Da kann man mal sehen! (Hatte er übrigens schon immer geahnt.)

Außerdem hatte er natürlich bemerkt, dass der Inhalt leicht vom üblichen Inhalt abwich und vor allem nicht so ordentlich verpackt war wie er es sonst von Bayer gewöhnt war. Das, so schlussfolgerte er knallhart, läge aber daran, dass das jetzt “irgendwelche Mädchen” bei Bayer machen würden, und die wären bekanntlich ja nicht so ordentlich und sorgsam.

Eigentlich sollte das Geheimnis um das Weihnachtspaket am Weihnachtsabend aufgelöst werden, aber dann traute sich auf einmal niemand mehr, Opa reinen Wein einzuschenken und wir mussten alle nur sehr doll aufpassen, nicht hemmungslos loszukichern. Statt dessen nahmen meine Eltern dann halt wieder den Tee mit, den sie selbst mit in das Paket gepackt hatten. Glaubwürdigkeit muss eben sein.

Im nächsten Jahr gab es dann wieder kein Weihnachtspaket mehr. Und Oma weiß bis heute nichts und das muss auch so bleiben.

 

*Meine Tante hat schon angemeldet, dass sie gerne mal in diesem Blog erwähnt werden möchte. Hiermit erledigt. Huhu, Judith!

Lieblingstweet im Dezember – Teil 2

Zum letzten Mal in diesem Jahr… es hat mir sehr viel Spaß gemacht, zu sammeln und hier zu präsentieren. Auf ein neues Jahr voller lustiger und origineller Twitter-Kleinode und ein großes Dankeschön an alle, die mich dieses Jahr zum Lachen gebracht haben.

Noch aus der ersten Dezemberhälfte, musste aber rein, weil ich ihn heute erst entdeckt habe und direkt zu einem der besten Tweets des Jahres erklärt habe. Eben weil es so stimmt.

Als ob im Rheinland wirklich Schnee fallen würde, Bonn schimmelt doch bloß.
@ellebil
ellebil

 

Und jetzt weiter mit dem üblichen Programm, dieses Mal mit ganz viel Weltuntergang, Weihnachten, Vanillekipferln UND KOALAS AUF TRAMPOLINEN! So muss das.

Da will man tanzen und flirten und dann ist im Wald wieder keiner.
Roses are red, violets are blue. I hate flowers and I hate you too.
@VeryGrumpyCat
Grumpy Cat
Würde heute jemand das Konzept "Telefonbuch" erfinden, die Datenschützer würden ihn auf großer Flamme grillen.
@sixtus
Mario Sixtus
Es wäre mir übrigens angenehm, wenn Ihr mich ab jetzt "Gesamtdeutscher Großkurator" nennen könntet. Danke.
@Buddenbohm
Max. Buddenbohm
Endenich ist verkehrstechnisch so wahnsinnig einfach lahmzulegen.
@ellebil
ellebil
"Wir könnten ihm Wein schenken." - "Bist du bekloppt? Das ist nicht rechteckig, das kann ich nicht einpacken!"
@albtraumfabrik
Albtraumfabrik
"Aber der hier, der Weihnachtsbaum ist doch perfekt!""Nee, der ist irgendwie zu baumig."
@UteWeber
Ute Weber
„Machst du eigentlich irgend einen Mannschaftssport?“– „Nun, wir backen in der Timeline gerade alle Vanillekipferln.“„#Hach!“„<3“
Tipp zum Umgang mit Ananas-Kokos-Smoothies: meiden.
@wortmusik
Herr Vorragend
"Ich schenke dir, dass ich dich eine Woche nicht ärgere." - "Das wär toll!" - "Gut, dann schicke ich das andere zurück." - "NEIN!"
@NiniaLaGrande
Ninia LaGrande
Die Aliens auf dem Balkon mögen den Regen. Sie sortieren die Tropfen nach Grösse und bauen damit neue Blockflöten. Ansonsten ist alles OK.
@Frau_W
Frau W.
Oh, ich dachte, Weltuntergang wäre am Samstag. Ich bin wie die Einhörner, die damals die Abfahrt der Arche verpasst haben.
Gerade meine drei Fotos angeschaut, mit denen Instagram jetzt reich werden kann. Jetzt heiter.
@Extramittel
Extramittel
Dämliches blödes ScheiÃencoding!
@dentaku
Thomas Renger
Wir hatten früher eigentlich immer recht wenig Lametta.
@Nico
Nico Lumma
Facebook geht zu weit! Ich poste künftig keine Lyrik mehr auf Instagram!
@Nico
Nico Lumma
Der Wunschzettel von Kind 2.0: eine Pomelo, eine Flasche Almdudler, ein Filly und eine kuschelige Decke.
@dasnuf
Patricia Cammarata
„Wir verkaufen Fusel, schmalzigen Scheiß und Kram, den keiner braucht.“„Das wird nie was.“„Doch, wir nennen es einfach Weihnachtsmarkt.“
@Einstueckkaese
Ein Stück Käse
Dritte Regel im Elternclub: NIEMAND drückt den Aufzugknopf vor dem Kind.
@dasnuf
Patricia Cammarata
"Das ist doch eindeutig eine Situation hier!"
@miss_attack
Miss Attack
Dass die Welt am 21.12. untergeht, finde ich nicht so schlimm. Ich bin sowieso lieber bei Twitter.
@Mellcolm
Melanie Voß
Nicht dass ich jemals betrunken gewesen wäre. Das ist hier alles rein hypo... hippoteh... nilpferdig.
@souslik
Markus
mann mit bildzeitung aufm schoß schaut auf meinen kindle und sagt zu seiner frau "die jugend verdummt, weil sie keine bücher mehr liest".
das gute an morgen ist, dass ich den ganzen tag excel zocken darf.
Wenn ich am späten Heiligabend Geschenke einkaufe, entscheide ich mich oft für Frostschutzmittel. Wer freut sich schon über Zündkerzen?
@peterbreuer
Peter Breuer
Friendly reminder that the Mayan calendar ends on Friday. If you have any Mayan friends, a new calendar would make a stellar Christmas gift.
@RobDenBleyker
Champ CorkPopper
Hat eigentlich schon jemand abgeklärt ob, wenn wir morgen alle zur Hölle fahren, dort genug Ladekabel vorhanden sind?
@Wurfsternpingu
Ninja Pingu!
Während die Frau nicht aufpasst ihr Geschenk eingepackt. Ist nicht schön geworden aber quaderförmig und opak.
@dentaku
Thomas Renger
Maya - ein Volk macht sich unglaubwürdig.
@HuckHaas
Dr. Huckonius Haas
es ist wirklich total schwer, von trampolinspringenden koalas zu träumen und dann zur arbeit zu fahren, so als sei alles wie immer.
ich meine, überlegt euch das doch mal, KOALAS! KOALAS AUF TRAMPOLINEN! HALLO!
Ich weiß nicht, was ihr habt. Auf meinem Maya-Kalender sind alle Jahre drauf. http://t.co/Z8eok28L
@kathrinpassig
Kathrin Passig
"Das Backblech ist unterm Herd in der Schublade." - "Da ist eine Schublade??!"
@NiniaLaGrande
Ninia LaGrande
Ach guck. Die Herzdame meinte gar nicht 14 Knollensellerie, sondern 1/4 Knollensellerie. Hm. Hatte mich schon gewundert.
@Buddenbohm
Max. Buddenbohm
Gebt mir Geld, damit ich mir mehr Fabergé-Eier kaufen kann!
@plomlompom
@plomlompom
Auf einem Flirt-Portal:"Vorname: ManuNachname: (geheim)Alter: (geheim)E-Mail: Manuela.Müller1989@gmx.de"
@SashaFreaq
Sasha Fяeaq
Seit es das Internet gibt, weiß ich uninteressante Sachen viel schneller.
@peterbreuer
Peter Breuer
Geilo, dieses Weihnachten kommt "Die Buddenbohms" im Fernseh.
@grindcrank
Magnus Niemann
gibt es da draussen wirklich irgendwo menschen, die morgen abend sagen: "oar eine elektrische zahnbürsten geschenkbox, voll schön! <3" ?
Ich musste eben wegen Zeitdruck meine Hose trocken föhnen und werde nie wieder in eine ungeföhnte Hose steigen.
@GebbiGibson
Gebbi Gibson
Jedes Jahr die Angst, irgendwas geschenkt zu bekommen, das ein anderes Waschprogramm braucht als "Pflegeleicht, 60 Grad".
@frau_meike
Meike Lobo
"Das Känguruh ist umgefallen!" -- Mutters Wortfindungsstörungen machen auch fürs Weihnachtskrippenaufbauen keine Ausnahme.
@mainwasser
Grübelmonster
Geil. Ich hab so ein Dings bekommen. Das kann man ganz hinten in den Schrank tun.
Tja Stadtbibliothek, kein Wunder dass Kind 3.0 schreiend vorm CD-Regal liegt. Ihr habt ja auch kein Deichkind...
@dasnuf
Patricia Cammarata
Ich möchte Sie darüber informieren, dass ich nun seit genau drei Wochen ein Baby UND ES NOCH NICHT KAPUTT GEMACHT HABE!!
@orbisclaudiae
ⒸⓁⒶⓊⒹⓘⒶ
Weil ich so ein romantischer Mensch bin, verteile ich auf dem Rückweg von IKEA in der S-Bahn Fleischbällchen in die Münder der Menschen.
Kind: "Das sind ja Gedichte!". Ich: "Na und?" Kind, empört bis angewidert: "Ich wollte was LESEN!"
@novemberregen
Novemberregen
Ich will in der Kochsendung von Markus Lanz Snickers frittieren!
@bangpowwww
ada blitzkrieg
Der Geräuschkulisse nach ist jetzt der 31.12.12, 24 Uhr. Prosit Neujahr!
@dasnuf
Patricia Cammarata

Dazu möchte ich sagen, dass, wenn es danach geht, bei uns schon seit gestern 2013 ist. FROHES NEUES!

Daily Music – The Weihnachtsedition: River von Joni Mitchell (gespielt und gesungen von mir)

Weil es letztens bei Twitter um das vielleicht schönste Weihnachtslied von allen ging, hab ich mich heute mal aufs Sofa gesetzt, mir die hoffnungslos verstimmte Ukulele geschnappt und ein kleines Video aufgenommen, von eben diesem vielleicht schönsten Weihnachtslied, nämlich “River” von Joni Mitchell.

Wenn ich das auf dem Klavier spiele, baue ich immer noch ein paar Weihnachtslieder ein, dann dauert das aber mal gut und gerne doppelt so lange.

Die Ukulele bittet darum, ihre Neigung zum sofortigen Verstimmen zu entschuldigen, die Eule sagt “Hu?” und zusammen wünschen wir euch ein wunderbares Weihnachten, mit allem, was dazu gehört. Kommt gut ins neue Jahr, ich freu mich schon drauf, was 2013 so alles passieren wird.

Plätzchenverlosung: Die Gewinner!

So. Jetzt hab ich’s geschafft. Nachdem ich kein vernünftiges Tool zum automatischen Auslosen per WordPress-Kommentare gefunden habe (wer da was kennt, der soll mir das bitte sagen, falls ich noch mal sowas machen sollte), hab ich zur halb-automatisierten Lösung gegriffen: Kommentare durchnummeriert und bei Random.org drei Zufallszahlen zwischen 1 und 34 erzeugen lassen.

(Ich habe übrigens so lange weitergeklickt, bis wenigstens einmal die 1 und die 34 kam, um auch sicherzugehen, dass wirklich jeder eine Chance hatte. Ich scheine da wenig Vertrauen in Technik zu haben, Berufskrankheit vermutlich.)

Dann kurz gefreut, weil alle Gewinnerzufallszahlen durch drei teilbar waren und dann in der Liste die Namen rausgesucht.

Gewonnen haben:

1. Félin mit der Nummer 12
2. lajulitschka mit der Nummer 15
3. Nina vom Geschenkzeit-Blog mit der Nummer 24

Ich melde mich bei den Gewinnern dann per Mail, um nach den Kontaktadressen zu fragen. Wenn alles klappt gehen die Päckchen dann am Freitag raus und sind hoffentlich noch rechtzeitig zu Weihnachten da. Ansonsten kann man Weihnachtsplätzchen aber auch prima nach Weihnachten essen.

Ich danke allen fürs Mitmachen, ich hätte euch am liebsten allen Plätzchen geschickt, aber das ist leider irgendwie im Budget nicht drin. Dann mach ich das halt nächstes Jahr wieder.

Ein Plätzchentrauma und eine Verlosung

Was meine Mutter und ich noch so gemeinsam haben: Wir backen eigentlich lieber, als dass wir das Produkt dann auch essen. Das ist bei mir noch ein bisschen ausgeprägter als bei ihr, glaube ich jedenfalls, aber wir sind beide ganz groß im Verteilen von Selbstgebackenem, weil wir gerade Lust hatten, was zu backen und da jetzt eben ein Kuchen ist, der irgendwie weg muss.

Wenigstens können wir auch backen, da bin ich jetzt einfach mal nicht bescheiden.

Was wir auch beide gemeinsam haben, ist ein Plätzchentrauma. Meine Mutter nennt es zwar nicht so, aber da ihr Plätzchentrauma mit meinem unmittelbar zusammenhängt, muss ich die Geschichte eh von Anfang an erzählen.

Ich hatte ja letztens schon erwähnt, dass meine Großeltern neun Kinder hatten. Jetzt ist es so, dass sich bei so einer Kinderzahl die Prioritäten mitunter etwas verschieben. Das bedeutet dann, dass zu Weihnachten zwar schon fleißig Plätzchen gebacken werden, es mit der Liebe zum Detail aber etwas düster aussieht, weil es doch eher auf Quantität als auf Qualität ankommt. Wenn dann mal an einem Stern eine Zacke fehlt, ganz egal, schmeckt ja trotzdem.

Allem nachvollziehbarem Pragmatismus zum Trotz konnte meine Mutter sich mit dieser etwas lieblosen Herangehensweise nicht anfreunden und legt, seit ich denken kann, einen gewissen Plätzchenperfektionismus an den Tag. Da fehlt keine Zacke am Zimtstern, der Eischnee ist einwandfrei glatt darauf gestrichen und bei den Vanillekipferl sieht eins schöner aus als das andere oder eben einfach alle gleich schön.

Ich will gar nicht wissen, was meine Mutter so aushalten musste, als ich noch kleiner war und das Plätzchenbacken noch nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit anging. Mittlerweile weiß ich aus eigener Erfahrung, welche inneren Qualen man da so erleidet. Dabei geht es weniger um die Unordnung, die kann man ja später wegmachen, sondern um den armen Plätzchenteig, der da von Kinder- oder wahlweise Laienhänden so unsachgemäß und nachlässig gehandhabt wird.

Denn ich bin leider genauso geworden und stehe nun jeden Dezember im Schatten meiner Perfektionsplätzchenbackmutter. Ein hartes Los, was aber immerhin dazu führt, dass meine Plätzchen auch immer sehr hübsch werden, erstens, weil ich es gar nicht anders kenne und kann und zweitens, weil es ja auch durchaus passieren kann, dass so eine Plätzchendose den Weg zu meinen Eltern findet. Da will man ja auch was vorzeigen können.

Dank meinem Plätzchentrauma dauerte es auch nicht lange, bis ich mich beim Kollegenplätzchenbacken vor zwei Jahren aufs Aufräumen und Abwaschen beschränkte, weil ich das Elend, das sich am Wohnzimmertisch abspielte, nicht mit angucken konnte und die Kollegen völlig unverständlicherweise nicht auf meine Ermahnungen hören wollten.

“Hauptsache ist doch, es macht Spaß”, war das alberne Argument, das meinem Wimmern entgegengesetzt wurde. “NEIN, DAS MUSS SCHÖN AUSSEHEN!” entgegnete ich hilflos und flüchtete wieder in die Küche, um Schüsseln zu spülen, während die Kollegen weiterhin fröhlich Teig misshandelten und ungleich große Plätzchen formten. Es war furchtbar.

Kommen wir zu den guten Nachrichten zurück: Ich backe gerne, ich backe gut und meistens sieht das Ergebnis auch noch recht passabel aus.

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Und jetzt die richtig gute Nachricht: Ich verteile das so unheimlich gerne und schnüre Päckchen mit Plätzchenvariationen, dass auch die Leser dieses Blogs etwas davon haben sollen. Weil mir aber gestern klar wurde, dass ich mich nie im Leben entscheiden könnte, wer eine Plätzchenladung abkriegt, das Budget aber begrenzt ist (weniger für die Plätzchen als für das elende Drumherum mit Päckchen und Porto), muss eine andere Idee her.

Deswegen verlose ich jetzt drei (DREI!) wunderbare Weihnachtsplätzchenpakete. Was da genau drin ist, kann ich noch nicht sagen, denn das meiste muss ich ja erst backen. Ziemlich sicher werden Vanillekipferl (s. Abb.) dabei sein, und vermutlich nichts mit Rosinen.

Was ihr dafür tun müsst, ist ganz einfach und entspricht den üblichen Blogverlosungsverfahren: Einfach unter DIESEM Blogartikel bis… öhm… sagen wir dem 14.12. einen Kommentar hinterlassen und fertig. Bitte das Email-Feld nicht leer lassen, damit ich euch auch kontaktieren kann.

Von der Verlosung ausgeschlossen ist prinzipiell niemand, noch nicht mal enge Verwandte, allerdings werde ich die Leute, denen ich sowieso Plätzchen schenken wollte, aus der Lostrommel rausnehmen. Aber das ist ja nicht schlimm, die bekommen ja sowieso Plätzchen. Außerdem versende ich nur nach Deutschland, es sei denn, ich bekomme wertvolle Tipps, wie man günstig und problemlos Plätzchen ins Ausland versendet.

Ein kleiner Hinweis noch am Schluss: Ich backe weder vegan noch laktosefrei, verwende weißes Mehl, weißen Zucker und normale Butter.

So. Und jetzt kann’s losgehen. Viel Spaß und viel Glück!

Apps im Test: Weihnachtsmärkte in NRW

Nachdem ich mit dem alten iPhone 3G vom Mann schon mal üben konnte, hab ich jetzt auch endlich mein neues iPhone 4S bekommen und habe schon fleißig neue Apps draufgepackt.

Saisonbedingt bietet es sich da natürlich auch an, sich mal eine Weihnachtsmarkt-App anzusehen. Zwar gibt es ja in jeder Stadt einen bis hunderte davon (also Weihnachtsmärkte, nicht Apps), aber wo es sich jetzt lohnt hinzugehen und wann die im Einzelnen geöffnet haben, das weiß ich meistens nicht und dann landet man eben immer nur auf den üblichen Weihnachtsmärkten und lernt gar nichts Neues kennen.

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Die App, die mir empfohlen wurde, heißt “Weihnachtsmärkte in NRW” und bietet eine hübsche Übersicht über Weihnachtsmärkte in Nordrhein-Westfalen.

Einer der praktischsten Vorteile einer solchen App ist natürlich, dass man so einfach auf alles filtern kann, auf ein bestimmtes Datum oder themenbezogen. Grüne und rote Punkte zeigen an, ob der Markt gerade geöffnet hat oder nicht.

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Ein Wermutstropfen bleibt, weil einem auf einmal klar wird, dass man es nie schaffen wird, die ganzen interessanten Weihnachtsmärkte zu besichtigen, nicht den in Monschau mit der lebenden Krippe und auch nicht den in Castrop-Rauxel mit Adventszelt und Weihnachtsscheune.

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Wenn man sich einmal damit abgefunden hat, dann guckt man halt, was die Weihnachtsmärkte in der Nähe so zu bieten haben und erfährt dabei, dass die Besonderheit des Essener Weihnachtsmarkt neben der großen Lichterkuppel das internationale Angebot der Buden ist. Wieder was gelernt. Und weil morgen sowieso Mädelstreffen auf dem Essener Weihnachtsmarkt geplant ist, muss das direkt mal geprüft werden.

Weihnachtsmärkte in NRW gibt’s für sagenhafte 0,89 Euro im iTunes App Store.