Tagebuchbloggen, Ostersonntag 2022

Wir sind jetzt also Menschen, die am Ostersonntag eine Stunde durch den Wald laufen oder vielmehr, wir sind jetzt Menschen, die am Ostersonntag eine Stunde durch den Wald laufen können, weil der Wald direkt um die Ecke ist und sonst niemand unterwegs ist außer drei anderen Leuten und einem Hund.

Jetzt muss man sagen, dass man nach einem Monat Landleben sicher noch nicht besonders viel darüber sagen kann, ob das jetzt eine gute Entscheidung war oder nicht. Wir haben erst zwei Wochen rumgerödelt und dann hatten wir zwei Wochen Corona und zwischendurch war das Wetter sehr schlecht. Außerdem müssen wir das Haus erst kennenlernen und alte und neue Routinen etablieren und Dinge unternehmen und generell einfach Alltag haben, aber jedenfalls, worauf ich hinaus wollte, bislang haben wir nix bereut. Die Möglichkeit, einfach so direkt um die Ecke in einem wirklich sehr schönen Wald spazieren zu gehen, die Aussicht abends aus dem Schlafzimmer, die bis auf die andere Seite der A4/Agger/Bahntrasse geht (glaub ich jedenfalls, muss das mal verfizieren), wo dann in den einzelnen Dörfern die Lichter leuchten. Der Flieder, der in unserem Garten jetzt anfängt zu blühen, die Magnolien im Nachbargarten, die Kirschen und anderen Bäume in den anderen Gärten, das ist schon alles sehr hübsch und entspannend und eventuell doch das, was wir gerade brauchen. Wenn jetzt noch der Garten langsam fertig wird, dann können wir richtig loslegen.

Und jetzt kommen noch Bilder vom Osterspaziergang. Frohe Ostern noch auf den letzten Metern.

Osterspaziergang

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.