Mein Teil 1 und Teil 2 sind hier, der Rest folgt wie gewohnt.
Familienbetrieb Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5

Ma vie est faite de morceaux qui ne se joignent pas.
Wegen Sommerpausendurcheinander diesmal nicht ganz so viele, aber alle gut.
Therapeut: Und was tun wir, wenn wir uns einsam fühlen?
Ich: Bei IKEA sämtlichen Stoffhaien Namen geben, mit ihnen Sköttbullar essen und dann für sie FamilyCards beantragen.
Therapeut: Nein.— Koellchen (@koellchen) August 20, 2019
Voll lecker! Overnight-Oats.
– Isn das?
So gequollene Haferflocken.
– Haferbrei.
Ne, die quellen nachts im Kühlschrank.
– Kalter Haferbrei.
Man, mit Obst und Powerfood und so.
– Haferbrei mit Kompott.
Aber so schick geschichtet.
– Hübscher, kalter Haferbrei mit Kompott.— JM Volckmann (@JmVolckmann) August 23, 2019
Can’t decide whether to stay home or go out tonight. On the one hand, binge drinking and dancing to shit music until 5am is tempting, but then going out could be fun too.
— Phil Pagett (@Phil_Pagett) August 23, 2019
MAN KANN JETZT KINDLE-BÜCHER VERSCHENKEN WARUM KOMMT DAS NICHT IN DER TAGESSCHAU???!
— Direktorin Novemberregen (@novemberregen) August 27, 2019
Wer hätte damals gedacht, daß das Erwachsensein so blöd sein würde, obwohl man sich jederzeit Eis und Lego kaufen kann?
— AS (@wiase) March 4, 2014
Mein Romantiklevel liegt ungefähr bei:
"Ja natürlich liebe ich dich, das hatten wir doch besprochen..!?"— Rockmöwe (@Moormoewe) January 29, 2019
Gibt es eigentlich ein Wort, das den Zustand beschreibt in dem man sich befindet, wenn das Angebot auf Netflix und Prime riesig ist, aber man trotzdem nichts zum Gucken findet und dann auf Spotify alte Die drei ???-Folgen hört?
— ellebil (@ellebil) August 31, 2019
Ich: Hallo, haben Sie "Harry Potter und der Stein der Weisen" als Hörbuch, gelesen von Rufus Beck?
Langweiliger Hochzeits-DJ: Nein.
— omg Conny (@27yellowgirl) August 31, 2019
Ich wache sehr früh auf, niemand hat uns nachts von unserem verbotenen Schlafplatz gescheucht. Statt dessen werde ich mit einer tollen Aussicht auf den Atlantik belohnt, hole die Kamera und mache Fotos. Wir lümmeln ein bisschen im Auto rum, Zähneputzen mit Wasser aus der Flasche, weil das Wasser im Bus seit ein paar Monaten schon drin ist, das sollte eigentlich kein Problem sein, weil wir so extra Wasserreinigungstropfen haben, aber wir sind etwas vorsichtig. Im Laufe des Urlaubs wird mir das aber immer egaler werden und die Faulheit siegen.
Dann fahren wir wieder runter nach Torquay, parken direkt am Yachthafen, frühstücken French Toast und Eggs Benedict und dann will ich sehr unbedingt zum Aquarium. Das Aquarium in Torquay liegt wunderschön direkt am Meer, es gibt einen schönen mit einem Netz umspannten Außenbereich, quasi eine Riesenvoliere für Vögel und die Pinguine dürfen sich im Pinguinbereich frei bewegen. Weil wir sehr früh sind, geraten wir in die morgendliche Fütterungsrotation, zuerst werden die Pinguine gefüttert, man steht also hinter auf den Boden gemalten Absperrungslinien während vor einem futterinteressierte Pinguine aufmarschieren. Leider werden die Pinguine immer sanft verscheucht, wenn sie einem zu nahe kommen, im Prinzip zum Schutz der Zuschauer, aber ich würde ganz ehrlich auch eine kleine Pinguinattacke auf mich nehmen, das Risiko scheint mir okay. Ich mein, immerhin hab ich in Südafrika auch einen Tigerbabybiss überlebt und das war’s schon für die Geschichte wert.
Nach den Pinguinen kommen Papageientaucher, Kormorane und Tölpel und dann kommen die zwei Seeotter. Otter sind sowieso super. Wie bei den Pinguine kann man sich hier als Fütterhilfe einkaufen, aber natürlich immer nur mit Voranmeldung. Bei den Ottern gibt es dafür ein Meet & Greet mit den Ottern, denn die Fütterung läuft anders ab als bei den Pinguinen. Damit die Otter auch beschäftigt sind und sich nicht langweilen müssen, werden sie in einem kleinen Häuschen eingesperrt, während das Futter in ihrem Bereich versteckt wird. Leider ist die Frau, die das Otterfutter verstecken soll vollkommen fantasielos und wirft nur an ein paar Stellen ein bisschen Futter hin. Innerlich rege ich mich total auf, WENN ICH FÜR DIE OTTER FUTTER VERSTECKEN WÜRDE, DANN WÜRDE ICH MIR RICHTIG MÜHE GEBEN! Die Otter haben aber eh nicht so viel Hunger und suchen eher halbherzig, statt dessen wollen sie lieber baden. Verständlich.
Als letztes kommen die Seelöwen (Seehunde? Robben?), ich habe aber tatsächlich ja schon viele Seelöwenfütterungen gesehen, das ist also nicht ganz so spannend wie das mit den Pinguinen und den Ottern, aber wir gucken uns das trotzdem an.
Die Rochenfütterung sparen wir uns und laufen einfach in unserem eigenen Tempo durch den Innenbereich des Aquariums, auch sehr lohnenswert, übrigens. Insgesamt eine sehr gute Aktion, ich würde jederzeit wieder in Torquay ins Aquarium gehen und das sage ich nicht über jedes Aquarium.
Danach noch ein bisschen Shoppen an der Promenade, ich kaufe eine gelbe Regenjacke und mein Mann kauft neue Flip-Flops und dann fahren wir weiter nach Bigbury-on-Sea, wo man angeblich surfen kann.
Wir sind zwar noch in Devon, lernen aber jetzt unsere erste Lektion in der Disziplin „kornische Hecken“. Die Straße nach Bigbury-on-Sea wird irgendwann zu einer anderthalbspurigen Straße mit hohen Hecken auf beiden Seiten. Wenn sich zwei Autos entgegenkommen, muss einer der beiden in eine der Ausweichbuchten, die immerhin in ausreichender Zahl vorhanden sind, und den anderen vorbeilassen. Das klappt so gut, dass uns auf dieser Strecke die größte Angst in Hinblick auf das Fahren in Cornwall genommen wird. (Teaser: Zweimal wird es aber doch noch etwas unangenehm werden, bleiben Sie dran.)
In Bigbury parken wir direkt am Meer, gucken uns die Situation kurz an, buchen einen Surfkurs für den nächsten Morgen und leihen dann ein Stand-Up-Paddle-Board. Beim Anziehen meines Neoprenanzugs reiße ich mir sehr erfolgreich an beiden Händen die Finger auf, das Paddelvergnügen ist bei mir aber kurz, das Paddel ist mir zu kurz und lässt sich nicht verstellen und überhaupt. Ich laufe lieber am Strand rum und versuche, Kontakte zu Hunden zu knüpfen. Außerdem entdecke ich den Sea Tractor.
Vor Bigbury-on-Sea liegt nämlich Burgh Island, auf der Insel gibt es ein ziemlich berühmtes Hotel, einen Pub und das war es so grob. Burgh Island ist eine Gezeiteninsel, bei Ebbe ist sie mit dem Festland verbunden, bei Flut nicht so ganz. Wobei es mir so scheint, als ob man selbst bei Flut mit ausreichend kurzen Hosen rüberwaten könnte, aber das will man halt auch nicht immer zwingend. Deswegen gibt es den Sea Tractor, ein beeindruckendes Gefährt mit sehr großen Rädern und einer hochgelagerten Kabine, der die Hotelgäste bei Flut vom Hotel zum Festland und zurück befördert und wenn noch Platz ist, dürfen auch Nicht-Hotelgäste mitfahren.
Als mein Mann fertig ist mit Paddeln, ziehen wir uns um, versuchen, die Wetsuits irgendwie schon ein bisschen zu trocknen und – es ist mittlerweile Ebbe – laufen zur Burgh Island. Hier gibt es erstaunlich guten Fish & Chips, Cider und Ale und zum Nachtisch warmen Brownie mit Kirschen und Eis. Danach erkunden wir noch die Insel, es gibt einen Public Footpath bis auf den Gipfel des Hügels, der die Insel ist, natürlich ist nichts abgesperrt, man nähert sich also maximal vorsichtig der doch schon recht steilen Steilküste und immer ist da noch irgendein Felsen, auf dem Vogelkolonien sitzen und überhaupt ist das alles sehr faszinierend.
Auf dem Rückweg fragt mich einer der Pub-Kellner, ob ich gerne eine Portion Chips haben möchte, anscheinend gab es eine Fehlbestellung, die man aber auch nicht so einfach wegschmeißen möchte. Leider bin ich noch sehr satt und möchte noch nicht mal Gratispommes.
Übernachten kann man in Bigbury-on-Sea auf der Mount Folly Farm. Weil es schon so spät ist, fahren wir einfach auf eines der Felder und stellen unseren Bus mit Blick aufs Meer ab. Es gibt einfache, aber funktionable Toiletten und viel mehr brauchen wir auch gar nicht. Dach hochgestellt und damit quasi richtig hochoffizieller Beginn der Cornwall-Campingtour 2019.
Touristenzusammenfassung:
Gegessen: Frühstück im Offshore Bar & Restaurant (Torquay), Fish & Chips im Pilchard Inn (Burgh Island, Bigbury-on-Sea)
Übernachtet: Mount Folly Farm
Außerdem: Living Coasts (Aquarium in Torquay), Discovery Surf School (Bigbury-on-Sea), Burgh Island
Wer gerne liest, was ich hier schreibe und mir eine Freude machen will, kann mir etwas von der Wunschliste spendieren oder Geld ins virtuelle Sparschwein werfen. Die Firma dankt.
Den ersten Stop am ersten Tag machen wir in Bentley, einfach, weil wir Hunger haben. Im Star Inn gibt es für mich das Ploughman’s Lunch und für meinen Mann einen Burger, außerdem das erste Cider für mich. Zum Nachtisch wirklich extrem guten Käsekuchen mit Eis.
Danach geht es weiter an den Englanderinnerungen meiner Jugend vorbei. 1995 war ich mit dem Schüleraustausch in der Nähe von Southampton, die Gastfamilie lebte mitten im New Forest und obwohl das ganze eine etwas wackelige Angelegenheit war, weil die Austauschpartnerin und ich quasi nichts gemeinsam hatten, habe ich fast ausschließlich positive Erinnerungen an diese Reise. Ein oder zwei Jahre später war ich mit dem Kinderchor in Winchester, damals zu dritt bei einer Pfarrersfamilie mit vier Kindern (glaub ich), den genauen Ort habe ich leider vergessen, das war auch ein großer Spaß, auch wenn sich die Chorleitung nicht an den sehr explizit geäußerten Wunsch hielten, nicht bei jedem Städtetrip das Kulturprogramm so knallhart durchzuziehen. Auf der Chorreise lernte ich übrigens auch die Umschreibung „weiche Steine“ für Hundescheiße und biete das hier noch mal als kleine Amüsanz zur allgemeinen Erheiterung an.
Jedenfalls streifen wir nördlich den New Forest und fahren auch an Winchester vorbei und dann sind wir irgendwann in Lyme Regis, fahren eine sehr enge Straße bis fast ans Meer runter und finden dann tatsächlich noch einen Parkplatz direkt im Zentrum.
Lyme Regis ist mehr oder weniger wunderhübsch, man kann am Strand langlaufen oder auf der Hafenanlage rumturnen, es gibt kleine Restaurants und Buden für Fish & Chips und Eis und eine Gartenanlage, es ist alles sehr englisch und entspannt, genauso eigentlich, wie ich mir das vorgestellt habe, dabei sind wir noch längst nicht in Cornwall. Wenn man genau guckt, kann man im Osten die Küste sehen, an der Broadchurch gedreht wurde, das finden wir auch furchtbar aufregend. Dann essen wir überraschend gute Pizza und dann unser erstes englisches Eis. Ich will jetzt nicht zu viel verraten, aber es wird in diesem Urlaub sehr oft darum gehen, ob wir noch ein Eis essen sollen und wenn ja, wo und welches. Die Antwort auf die erste Frage ist übrigens immer „ja“. Die ganze Zeit finde ich es sehr faszinierend, dass wir gestern um diese Zeit noch zu Hause waren und überhaupt vor gar nicht so wenigen Stunden noch in Frankreich.
Ich überlege kurz, ob wir nicht ganz dreist und vermutlich verbotenerweise auf dem Parkplatz übernachten sollen, wir fahren aber schon mal weiter. Weil ich das Campingplatzsystem in England noch nicht so kenne, versuche ich erst mal einen Stellplatz über Park4Night zu finden, das gestaltet sich als schwierig, es ist schon dunkel, als wir auf einen semi-offiziellen Platz fahren, die Modalitäten auf den Schildern verwirrt uns aber, also fahren wir solange weiter bis wir schon in Torquay sind, versuchen es da auf einem offiziellen, wo natürlich schon alles zu ist, ich bin zwischenzeitlich maximal unentspannt und nicht mehr diskussionstauglich. Es endet so, dass wir in Torquay auf einem Parkplatz landen, der in der Park4Night-App lobend erwähnt wird, auf dem allerdings das Übernachten eigentlich verboten ist. Weil wir keine Lust mehr haben, bleiben wir trotzdem stehen, das Dach bleibt wegen Übernachtungsverbot unten, das wird hoffentlich reichen und dann verbringen wir unsere erste Nacht im Bus in England mit Aussicht aufs Meer.
Erst war Urlaub, dann war viel Arbeit, dann war wieder Urlaub und jetzt gibt es halt gesammelte Lieblingstweets und ab nächstem Monat auch wieder die anderer Leute.
Her: Who's your favourite character in the Muppet Show?
Me: The vampire
Her: He doesn't count
Me: I can assure you that he does— Andy Ryan (@ItsAndyRyan) June 28, 2019
Ich sage es jetzt zum letzten Mal:
Ich bin 30 Jahre alt, ich erziehe fremder Leute Kinder, ich kann Schreibschrift und mir die Schuhe binden. Ich werde mich nicht von einem Backpapierzuschnitt demütigen lassen.
— denwunderts (@ersdieserjunge) July 6, 2019
I only say "I love you" to
1. Family
2. Lifelong Friends
3. Dogs that I met 3.5 seconds ago.— The Dad Briefs™ (@SladeWentworth) June 29, 2019
Your phone is the adult marshmallow test you fail 250 times a day.
— Jason Kottke (@jkottke) July 8, 2019
Komplett schockiert von meinen Eltern: Wie kann ein Pizzaschneider nur so wenig bewegt werden, dass er in der "Küchenkram" Schublade nach ganz untenhinten gerät?
— Ada (@bangpowwww) July 9, 2019
Alles wäre besser, wenn wir uns die Mittagsschläfchen nicht wegsozialisiert hätten.
— Hannah (@aHeadwork) July 10, 2019
It's just occurred to me how lucky kids today are learning French.
"Quand est-tu née?"
"Le premier janvier, Deux mille cinq."
Us back in the 90s:
"Quand est-tu née?"
"Le premier janvier, Mille-neuf quatre-vingt-deux et sept chapeaux, troix biscuits, huit chevals et un gateaux."— Kat Stark (@rantingkat) July 9, 2019
"Papa, das ist die herrlichste Badetemperatur!"
Anscheinend habe ich aus Versehen die kleine Elizabeth Bennet geboren.— Danger Mouse (@octodontidae) July 11, 2019
The three stages of career development:
1. I can't wait until I'm important enough to be included in meetings.
2. I feel so important being in these meetings!
3. I will do anything legal and several illegal things to avoid these meetings.— Michael Carusi (@MichaelCarusi) July 11, 2019
Mein Leben in einem Satz: Beim Nachdrucken von 100-Euro-Scheinen mit so teuren Materialien arbeiten, dass das Falschgeld zwar einigermaßen perfekt, aber nicht annähernd kostendeckend ist.
— Peter Breuer (@peterbreuer) July 11, 2019
The Hair Tie Paradox is that you either have one million hair ties or you have zero hair ties.
— Veronica Belmont (@Veronica) July 12, 2019
So nach 2 Kindern und 10 Jahren Ehe wird man ja sehr zurückhaltend mit Urteilen aller Art. Bisschen aufwändiges Karma-Konzept, aber gut.
— Madame de Larenzow (@Larenzow) June 25, 2019
Immer diese Tinder- Dudes, die "zusammen weglaufen" wollen. Ich brauche mehr Infos. Wo willst du hinlaufen? Wie schnell müssen wir laufen? Gibt es Snacks unterwegs? Kann ich auch mit der Bahn vorfahren? Wenn du das alles nicht in deiner Bio beantwortest, wird's nix. Sorry.
— Natalie. 🦒 (@Naddl0r) July 23, 2019
„Der Regen kommt nich, der zieht ab nach Skandinavien.“ „Warum haben die in Skandinavien die ganzen coolen Sachen, fangen wir mal an mit dem Sozialsystem und den Lakritze und die Fritten und Natur und…“ „Alles beruhig dich.“ „ICH BIN RUHIG!“
— alles b. (@alles_b) July 27, 2019
"Hier ist Ihre Bestellung"
"Äh….. der Pizzakarton ist leer?!"
"Ehehehe ja sorry. Macht 9,50€."
"…" pic.twitter.com/JJqSsDeJoq
— 😏 Jasmin „mc seeräuberbatman ಠ╭╮ಠ“ Schreiber (@LaVieVagabonde) July 28, 2019
"Papa, woran erkennt man, dass man erwachsen ist?"
"Das erkennt man daran, dass die Monster unterm Bett ausgezogen und in den Briefkasten umgezogen sind, mein Kind."
— Marco Fechner (@Marco_Fechner) July 31, 2019
Wir waren ja in England und das war so gewesen:
Die Fährtickets sind für Samstagmorgen um 9 Uhr gebucht, also haben wir geplant, am Freitagabend einfach so weit wie möglich zu fahren, dann irgendwo zu übernachten und morgens dann nur noch ein kleines Stück bis zur Fähre zu fahren.
Von meiner Ankunft zu Hause nach der Arbeit bis zur Abfahrt räumen wir noch viel rum, der Kühlschrank muss noch sortiert werden, Klamotten eingepackt, das Stand-Up-Paddleboard nehmen wir aus Gründen diesmal nicht mit, was sehr viel zusätzlichen Stauraum ermöglicht, außerdem möchte mein Mann diesmal keine Bettdecke mitnehmen, sondern es mit den Schlafsäcken probieren, die eh im Bus sind (ich werde natürlich unter einer Daunendecke mit Damastbettwäsche schlafen und das ist noch nicht mal gelogen). Dann noch die ganze Elektronik, was vor allem die Kamera ist, der Laptop kommt hauptsächlich mit, weil ich während des Urlaubs die Bilder von der Kamera schon mal abspeichern will, aber auch, weil es doch erwiesenermaßen auch manchmal hilfreich sein kann, einen größeren Bildschirm als das Smartphone zu haben.
Es ist also schon 21 Uhr, als wir Richtung Westen aufbrechen, irgendwo an einer Raststätte in Holland kaufen wir Wasser und Kaffee, was bzw. ob wir überhaupt noch was essen, habe ich vergessen, obwohl es eigentlich nicht sein kann, dass wir nichts essen, das kommt mir absurd vor, dann hätte ich ja schrecklichen Hunger haben müssen.
Jedenfalls finden wir gegen 1 Uhr einen Stellplatz an einem Supermarkt in Bray-Dunes, auf dem man offiziell übernachten darf. Die ganz superoffiziellen Wohnmobilstellplätze sind schon besetzt, wir parken einfach auf dem Parkplatz und gehen davon aus, dass das schon niemanden stören wird. Das Dach wird nicht hochgemacht, wir schlafen beide unten, es regnet furchtbar, aber na ja, das ist ja noch nicht Urlaub, sondern nur Hinfahrt zum Urlaub.
Am nächsten Tag dann noch knapp vierzig Minuten Fahrt nach Calais, wir parken erst am Ticketschalter, da werde ich aber sofort wieder weggeschickt zum Check-In, denn wir haben ja schon gebucht, also fahren wir den anderen Autos hinterher zum Check-In, einmal Border Control, dann Kontrolle der Personalausweise fürs Check-In, wir kriegen ein Papierdingsi, auf dem die Reihe steht, in die wir uns mit dem Auto einreihen sollen, das Dingsi hängt man vorne an den Rückspiegel, noch ein bisschen warten, dann dürfen wir auch aufs oder vielmehr INS Schiff fahren, aussteigen, Treppe hoch, geschafft.
Weil wir beide sehr hungrig sind, müssen wir erst mal frühstücken, ich hadere ein bisschen, nehme dann aber doch das Full English Breakfast, einfach, weil es da ist und geht. Am Ende ist es ein bisschen wie befürchtet, der Speck ist nicht knusprig (dafür reichlich, weil der Fährenrestaurantsmensch so wenig enthusiastisch bei der Arbeit ist, dass ihm das Auseinanderpflücken der Speckscheiben nach kurzer Bedenkzeit offensichtlich einfach zu viel Arbeit ist), und überhaupt ist es insgesamt etwas lieblos, aber Baked Beans! Mushrooms! Hash Brown! Immerhin bin ich satt.
Ich bin ja noch nie mit der Fähre nach England gefahren, nur letztens eben von Kiel nach Litauen, da fährt man stundenlang auf der Ostsee und sieht nichts außer Meer. Das passiert hier nicht. Man legt ab, sieht noch das eine Ufer, frühstückt ein bisschen und sieht dann schon überraschend nah das andere Ufer. Wir können nur noch etwas Geld für mehr oder weniger sinnvolle Auto- und Elektrodinge im SeaShop loswerden (das Techniktagebuch berichtete hier ausführlicher), außerdem kaufe ich Kaugummi, eine sehr atypische Handlung, weil ich Kaugummi überhaupt nicht mag. Aufgrund von einer aktuell etwas desolaten Zahnputzsituation erscheint mir das aber sinnvoll. Mein Mann findet das weniger sinnvoll, wie sich rausstellt, befindet sich im Auto noch reichlich Kaugummi, dafür kauft er eine Flasche Weißwein, na ja.
Jedenfalls long story short: Nach anderthalb Stunden legt das Schiff in Dover an, wir gehen wieder runter in den Bauch des Schiffes, ein bisschen warten, dann Zündung an und raus aus dem Schiff, rein in den Linksverkehr.
Das klappt erstmal gut, weil überall Leute stehen, die einen einweisen und man halt erstmal den anderen Autos hinterherfahren kann. Dann versuche ich, irgendeine sinnvolle erste Reisestation in das Navi einzutippen, wir verfahren uns in einem Kreisverkehr, kommen woanders raus, fahren wieder zurück und stehen sehr massiv mitten in Dover in einer ganz normalen Straße im Stau. Als wir versuchen, anderen vermeintlich ortskundigen Autos hinterher zu fahren, um dem Stau eventuell über Geheimpfade zu entkommen, landen wir einfach im nächsten Stau. Zwischenzeitlich juchze ich trotzdem vergnügt, weil WIR JETZT IN ENGLAND SIND und ALLES SO ENGLISCH AUSSIEHT, GUCK MAL HIER, DIE SCHAFE und da, GUCK MAL, EIN ALTES SCHLOSS und hier, EINE RICHTIGE ENGLISCHE TELEFONZELLE, GUCK DOCH MAL, GUCK!
Als es so gar nicht weitergeht, fragen wir einen Passanten, was los ist, er guckt erstmal aufs Nummernschild unseres Autos, wo wir denn überhaupt herkommen. Was das genau soll, bleibt ein Geheimnis, hätte er nicht mit uns geredet, wenn wir aus Frankreich gekommen wären oder spricht er fließend Italienisch und wollte nur mal gucken, ob er seine Fremdsprachenkenntnisse anwenden könnte oder ist er einfach nur neugierig? Ein Mysterium. Er weiß jedenfalls auch nicht, was los ist, vielleicht ein Unfall oder ein Streik am Hafen, sagt aber, um nach Cornwall zu kommen, bräuchten wir gar nicht auf die M20, wir könnten auch da hoch Richtung Canterbury und dann auf die soundso und dann käme man eh auf die M20 und dann auf die M25 und das wäre genauso gut und seine Tochter würde in Cornwall leben, man bräuchte so acht Stunden. Dann fahren wir vorsichtig auf dem Bürgersteig an den wartenden Autos vorbei, der nette Mann weist uns noch in die Querstraße ein und wir machen es genauso, wie er gesagt hat.
Auf nach Cornwall, jedenfalls.
Wer gerne liest, was ich hier schreibe und mir eine Freude machen will, kann mir etwas von der Wunschliste spendieren oder Geld ins virtuelle Sparschwein werfen. Die Firma dankt.
Etwas Englischlastig, dieses Mal, aber es geht wieder aufwärts.
I am a very patient person who is very bad at waiting
— Liz (@lizwritesbooks) June 10, 2019
Me: What are the three of you doing back there? I heard sounds!
Husband: I like how you say "three of you" like the Roomba is part of the family.
The Roomba's name is Tuzik and as long as it's independently moving around my apartment, it counts.
— Alina (@LJmysticowl) June 10, 2019
When I run into an old friend, and I have no idea what they’ve been up to, I just say, “I love your podcast.” Haven’t been wrong yet.
— Rex Sorgatz (@fimoculous) June 10, 2019
Ich fahre mit meinen Eltern Auto. Wir kommen an einem McDonalds vorbei.
Mein Vater: "Ich hätte Lust auf einen BigMac."
Ich: "Es ist noch Brot zuhause!"
20 Jahre habe ich auf diesen Moment gewartet.— Stoewer (@stoewer) June 14, 2019
Wetterbericht.
„Der Wind kommt aus unterschiedlichen Richtungen.“
DAS HÄTTE ICH JETZT AUCH GEKONNT, IHR PFEIFEN!
— Mann vom Balkon (@MannvomBalkon) June 15, 2019
es wird zeit, mit einem der größten irrtümer der leistungsgesellschaft aufzuräumen. er lautet "wer feiern kann, kann auch arbeiten" und die richtige lösung ist "NEIN".
— Ilona Hartmann (@zirkuspony) June 17, 2019
You say that where you come from, people at bus stops all talk to each other, like it’s a good thing.
— Craig Deeley 🇪🇺🏳️🌈 (@craiguito) June 18, 2019
God: you’re a laughing hyena.
Hyena: what does that mean?
God: you laugh at things like upgod.
Hyena: what’s upgod?
God: nothing, what’s up with you?
Hyena:
God:
Hyena: maybe I can be a politely smiling hyena instead.
— Oops!…I Dad It Again (@NewDadNotes) June 19, 2019
1992 habe ich meiner damals schon Ex-Freundin ausgeredet, sich das MTV-Logo als Oberarm-Tattoo stechen zu lassen. Wurmt mich ein bisschen, dass sie nicht jeden Tag anruft um sich zu bedanken
— Till Raether (@TillRaether) June 19, 2019
How do I block engagements, babies, relationship milestones, and general happiness from my FB timeline
— sarafcarter (@sarafcarter) June 18, 2019
*opens kitchen cupboard*
*3000 gü ramekins fall out*
Me: Just fuckin’ bin these things!
Wife: They’ll come in handy one day— joe heenan (@joeheenan) June 19, 2019
Actually, it’s only existentialism if it comes from the existentialism region of France. Otherwise, it’s just sparkling anxiety.
— Aaron Paul Sullivan (@apsullivan) June 19, 2019
Mein Freund hat eine Eismaschine bestellt, vermutlich damit ich früher sterbe.
— Ada Blitz (@bangpowwww) June 21, 2019
Der Name des Problems im Kühlschrank lautet: "Mangold"
— Direktorin Novemberregen (@novemberregen) June 22, 2019
All I’m saying is we have SIX theme parks built around Mickey Mouse and he’s only been in 11 films, whereas Meryl Streep has been in over 65 and she has ZERO theme parks…
— MKB (@MatthewKBegbie) June 22, 2019
Find sehr unangenehmes Phänomen in meinem Gehirn, dass ich immer denke, ich hätte die Bank ausgetrickst und was gespart, wenn ich Geld an der Supermarktkasse abhebe
— Margarete Stokowski (@marga_owski) June 25, 2019
"Wie läuft es im Projekt?"
"Ich habe den Eindruck, es handelt sich um einen Kobayashi-Maru Test."— Rem0te (@grauhut) June 27, 2019
Teste geradne Kotnaktlinsens. Geht sigar bei Fleitsicht gut! Der Nahberiech ist nich etwas schweirig, aber es gibt ja Autokroetur!
— Johnny Haeusler (@spreeblick) July 1, 2019
Heute wäre meine Opa 93 Jahre alt geworden. Interessant, wie man manche Daten einfach nicht aus dem Kopf bekommt, sobald man das Datum sieht, weiß man, da war irgendwas, so wie ich auch noch unsere erste Telefonnummer in Köln auswendig kenne, damals, als die Nummern noch sechsstellig waren
***
Erster Tag im Büro nach dem Urlaub. Erstmal 500 Mails sortieren, am Ende war ich bei knapp über 100, die näher gesichtet werden müssen. Das ist immer noch viel, aber bei der Zahl war ich auch schon mal zu anderen Zeiten und Inbox Zero ist halt in meinem Job sowieso illusorisch, zwischen 20 und 30 ist in guten Zeiten machbar, jedenfalls bis zum nächsten Urlaub.
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Schöne Zufälle: Irgendwo im Internet flatterte mir Werbung für japanische Süßigkeiten entgegen, woraufhin ich spontane Lust auf japanische Süßigkeiten entwickelte und erstmal japanische Snack-Abo-Boxen recherchieren musste. Am Ende entschied ich mich für Bokksu, Tokyo Treat bleibt als weiterer Testkandidat im Hinterkopf.
Bei einem kurzen Besuch in der Vermarktung fand ich dann ein Sideboard voller japanischer KitKat-Sorten vor. Eine Kollegin war gerade drei Wochen in Japan und hatte Zeug für alle mitgebracht. Ich wählte zwei Sorten, deren genaue Geschmacksrichtung ich schon wieder vergessen habe, beide gut, da habe ich wohl Glück gehabt, nach Aussagen der Kollegen sind nicht alle Sorten unbedingt empfehlenswert. Wer ansonsten in ein schlimmes Süßigkeiten-Kaninchenloch fallen will, der google „japanese kitkat“, aber auf eigene Gefahr. Ich war aber vor allem verzückt vom Universum über diesen tollen Zufall und erwarte jetzt mit Spannung meine neue Box.
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Zu Hause noch einkaufen, es gab spontan Nudeln mit Bolognesesauce und eine Folge „Parfum“ in der ZDF-Mediathek. August Diehl altert seltsam, ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich es gut oder schlecht finde. Die Serie ansonsten solide Krimi-Thriller-Unterhaltung, der Clou an der Sache ist, dass es am Niederrhein spielt, mein Mann also dauernd rätselt, wo irgendwas ist und dass er das eigentlich kennen müsste, weil es so auffällig ist. Ich kann mich dazu nicht äußern, es scheint jedenfalls sehr viel Landschaft zu geben am Niederrhein.
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Wer gerne liest, was ich hier schreibe und mir eine Freude machen will, kann mir etwas von der Wunschliste spendieren oder Geld ins virtuelle Sparschwein werfen. Die Firma dankt.
Wegen Urlaub und anderen Dingen mal die eine Hälfte des Mais und die eine Hälfte des Junis in einem.
"Wenn du nur fest genug an dich glaubst, kannst du alles erreichen!"
"Maulwurfkuchen!"
"Wie jetz?"
"Kann ich auch Maulwurfkuchen erreichen?"
"Also eigentlich meinte ich."
"Dann interessiert es mich nicht! Sag mir, wie ich Maulwurfkuchen erreichen kann!"— Antreh (@nnamrreherdna) May 21, 2019
When your sheet music is just being really passive aggressive pic.twitter.com/EhRf7FPgY5
— Samara Ginsberg (@samaracello) May 21, 2019
„Wie hat Ihnen das Frühstück in unserem Hotel gefallen?“
„Die Tischdecke war schön.“— Peter Breuer (@peterbreuer) May 24, 2019
ME: Please, I beg you, just tell me the ingredients.
RECIPE SITE: Sure!
ME: Thank you.
RECIPE SITE: After I explain WHY I love these ingredients—
ME: *Whispers* No.
RECIPE SITE: —It was a crisp, fall evening, and I, a wide-eyed college student, was studying in Rome.
— MehGyver (@AndrewNadeau0) May 23, 2019
What is your favorite song about how enjoyable it is to visit the Young Men's Christian Association?
— Danny Charnley (@DanKCharnley) May 23, 2019
An harten Tagen, wenn sich Carl von Linné schon 30 bis 40 komplizierte Pflanzen- und Tiernamen ausgedacht hatte, taufte er zum Runterpegeln noch ein paar Steifftiere auf „Jocko“ und „Floppy“.
— Peter Breuer (@peterbreuer) May 28, 2019
Zappe durch das TV-Programm. Auf BibelTV kommt „Ein Pastor zum Verlieben“ und ich muss meine Jugendschutz-PIN eingeben!!! WAS ZEIGEN DIE DA??
— Annabell Bils (@apreussler) May 10, 2019
I just cannot believe I have to be an adult for the rest of my life
— Hope Rehak (@HopeRehak) June 1, 2019
What do we want? 📢
OUTLETS IN OUR HOTEL ROOMS TO CHARGE OUR PHONES!Where do we want them? 📢
LITERALLY ANYWHERE DUDE, LIKE WHY AM I HAVING TO UNPLUG A LAMP FOR THIS? I CANNOT SEE THE ACTUAL PLUG SOCKET NOW. 😑🔌— Chloe Condon 🎀 (@ChloeCondon) June 2, 2019
Impostor Syndrom, aber als Angst davor, bei Bares für Rares kein Händlerkärtschen zu bekommen.
— Isabel 👩🏫 (@isabellio_) June 6, 2019
She‘s like the wind. pic.twitter.com/i9mqmEJ3kb
— Sarah Kuttner (@KuttnerSarah) June 9, 2019
Es war sehr anstrengend in den letzten Wochen, ich bin sehr müde, hier sind ein paar Lieblingstweets zur allgemeinen Erheiterung.
Schiefe Körperhaltung durch von Menschen weglehnen.
— Bambo Krause (@Krausebambo) May 2, 2019
„Habt Ihr den Film XY gesehen?“
„Nein, aber ich habe vor zwei Jahren das französische Original gesehen.“Ich brauche dringend neue, dümmere, Freunde für mein Selbstwertgefühl.
— Gebbi Gibson (@GebbiGibson) May 3, 2019
Reading all the parodies of a notorious tweet before the original only to discover the original has been deleted is the closest it gets to being the main character in an Umberto Eco novel.
— I'm Grant Morrison, I'm Dead (@noiseventyfive) May 3, 2019
I realise this marriage proposal is out of the blue, but I saw you use a plural possessive apostrophe correctly on social media.
— Craig Deeley 🇪🇺🏳️🌈 (@craiguito) May 4, 2019
Ich, wenn ich einen Hund sehe: Naaa HALLO du kleines WUFFI!! Wie geht's dir? Lass mich dich KNUDDELN du süßer RACKER!!!
Ich, wenn ich ein Baby sehe: Guten Tag, Herr Baby. [unangenehme Stille] Und…haben Sie gute Filme gesehen in letzter Zeit?
— Michael Buchinger (@MichiBuchinger) April 30, 2019
Ich möchte mein Leben gerne einmal zwischenspeichern, bitte.
— Sailor Lindhold (@Symposiarchin) May 11, 2019
Brauche den Link dahin, weil „This is Udo Jürgens“ ist unbefriedigend.
— ellebil (@ellebil) May 12, 2019
„Warum hast Du Dir 35L1x4M40 tätowieren lassen?“
„Mülleimergröße, Kaffeefilter, Staubsaugerbeutel.“— Peter Breuer (@peterbreuer) May 14, 2019
Hi I am a Food Blogger
So you'll need to scroll down
Through every
Single
Thought or
Boring story
I've ever had
About
This Dish
(MY KIDS LOVE IT!)
Here's a
LARGE PHOTO
And a
LARGE PHOTO
And a
LARGE PHOTO
And we're still
Scrolling
Scrolling
Oh
Thank Fuck
Finally
The recipe— Mr John Robertson #thedarkroom #brightonfringe (@Robbotron) May 2, 2019
I'm not going to look up why "Gen X" is trending I'll just assume it's because we died
— andi zeisler (@andizeisler) May 14, 2019
My way of staying young is gritting my teeth and vowing to understand this YouTube Makeup Influencer feud if it kills me.
— Emily Nussbaum (@emilynussbaum) May 17, 2019
listen someday there’s gonna be a zombie apocalypse and scientists will be like okay we have the zombie vaccine it is literally your only hope and Whole Foods moms will be like it’s my child’s right to be a murderous fucking zombie
— dreamghoul (@TheDreamGhoul) May 18, 2019