3/2013 – Webgedöns

Letzte Woche war ziemlich viel Kinderbücherauffrischungsdiskussion. Ich habe viele Artikel darüber gelesen, habe die Sache aus unterschiedlichen Blickwinkeln gesehen und bin dementsprechender unentschiedener als zuvor, was ich davon halten soll. Ich verlinke jetzt auch mal einfach gar keinen Artikel, dann müsste ich nämlich ganz viele verlinken, sondern sage mal, dass ich da vermutlich nächste Woche mal was zu schreiben werde und dann auch wahrscheinlich mit einer schönen Liste Links.

Die Behörden in Rheinland-Pfalz sind auch bei Facebook. Allerdings mit explizitem “Rückkanalverbot”, sie dürfen also weder Fragen beantworten noch anderweitig Auskunft geben. Ja nee, is klar. Da hat wieder jemand das Internet richtig verstanden.

Der Focus hatte eine ganz tolle Titelstory mit vielen tollen, bekannten und erfolgreichen Frauen, die gegen die Frauenquote sind. Wenn man sich diese Frauen dann mal genau anguckt, wie die Publikative das mal getan hat, dann merkt man schnell, wie unsinnig das alles ist. Sportlerinnen, Schauspielerinnen, Erbinnen von Familienunternehmen. Dass die weniger Steine in den Weg gelegt bekommen als so allgemein üblich, das wundert mich jetzt mal so gar nicht.

Dafür war Herr Buddenbohm in Hamburg in der Lego-Ausstellung und fand’s ziemlich toll. Besonders toll fand ich aber die Beschreibung der fanatischen Väter beim Legobauen. (Das Nuf war übrigens auch da und fand’s eher nicht so toll.)

Was ich letzte Woche besonders toll fand: Den Launch des neuen kleinerdrei-Blogs. Mit ganz tollen Autorinnen und Autoren.

Sebastian Küpers schreibt darüber, wie man sein Englisch mit Fernsehen (also Serien und Filmen) verbessern kann. Ich kann dazu sagen, ja, das stimmt. In der Schule lernt man Englisch eben so, wie es soll, und im Fernsehen lernt man es so, wie’s ist. Klar haben die auch ein Drehbuch, aber es ist eben doch was anderes.

Und die Patschbella schreibt reizend wie immer über sprachliche Unterschiede bei Fettgebackenem. Dazu möchte ich klarstellen, dass Berliner im Rheinland überhaupt niemals nie mit Rosinen sind. Berliner sind mit Marmelade oder manchmal Eierlikörunfug. Mit Rosinen sind maximal Krapfen, das ist dann aber was anderes als Berliner, die sind nicht so hübsch rund und kleiner. Außerdem gibt es Berliner das ganze Jahr, aber Krapfen tatsächlich eher so zur Karnevalszeit (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel). So. Dann hätten wir das ja jetzt auch geklärt. Am leckersten sind sowieso Quarkbällchen.

Herr Niggemeier regt sich währenddessen darüber auf, dass sich andere Leute über den neuen Rundfunkbeitrag aufregen. Ich persönlich finde ja eine Abgabe pro Haushalt besser als eine Abgabe pro Gerät oder wie auch immer das vorher funktionierte. Hat ja eh keiner kapiert.

How to Not Suck at Meetings. Ist ja insgesamt im Büroalltag kein uninteressantes Thema.

Hihihihihi. Diese Ansage in einem Plattenladen bei Passive Aggressive Notes.

Procrastination – The Musical. Sehr schön. (Via Little Jamie.)

Und hier hätten wir eine Katze, die Schnee total knorke findet.

Diese Lampen. WHOA! Aber jetzt brauchen wir keine mehr und so günstig sind die auch nicht. Aber… WHOA!

Seit ich vor ein paar Jahren mal zwei Tage in Hong Kong war, bin ich total fasziniert von der Stadt und möchte unbedingt noch mal hin. Solange ich das nicht schaffe, kann ich mich ja mit dem Instagram-Konto von Jethro Mullen trösten.

Sticken kann ich ja sogar. Also, sowas wie diese geometrischen Muster würd ich hinkriegen, und hübsch sieht das auch aus.

Was man alles so ins Waffeleisen stecken kann, steht beim Waffleizer.

Gorgeous Vintage British Road Safety Ads. Die hätte ich gerne als Print, um sie mir in die Wohnung zu hängen. Und wenn ich ganz lieb “Bitte” sage? Ansonsten nehm ich halt so einen hübschen lehrreichen Druck von Arminho bei etsy.

Kulinarisch bin ich gerade ganz auf Eintöpfe und Aufläufe eingestellt. Das Wetter ist da nicht ganz unschuldig dran. Diese Mexikanischen Tomaten-Bohnen-Suppe mit Mais sieht auch wie etwas aus, was ich mögen könnte. Und wenn das nicht reicht, kann man sich ja auch angucken, wie David Lebovitz Schokolade macht.

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