Lieblingstweets im Dezember

Haben wir dieses Jahr doch geschafft. Und jetzt… weitermachen!

24. Türchen – Fernsehprogramm am 25.12.

Weiter geht’s, allerdings mit ein bisschen weniger Programm.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel um 11:25 Uhr im Ersten
Heute die einzige Chance, also jedenfalls, wenn man kein Netflix hat, dann kann man eh immer.

Sissi um 14:55 Uhr im Ersten
Romy Schneider, Franzl, Sie wissen schon.

Die kleine Hexe um 15:45 Uhr im ZDF
Verfilmung des Kinderbuchs von Preußler von 2018 mit Karoline Herfurth in der Rolle der kleinen Hexe, die von den alteingesessenen Hexen wegen Ungeduld und Regelbruch dazu verdammt wird, das große Hexenbuch auswendig zu lernen und zu beweisen, dass sie eine gute Hexe ist.

Sissi, die junge Kaiserin um 16:40 Uhr im Ersten
Wir lernen: Kaiserin ist gar nicht so ein Superjob. Augen auf bei der Berufs- bzw. Partnerwahl.

Louis van Beethoven um 20:15 Uhr im Ersten
Biopic über Beethoven. Darf man da Biopic sagen? Na ja, Tobias Moretti spielt wieder jemanden, den es wirklich gab und der sehr ernst gucken konnte.

Unsere Väter – die größten Showmaster Deutschlands um 20:15 Uhr im NDR und im SR
Kinder berühmter deutscher Showmaster erinnern sich an ihre Väter und die Zeit, in der sie (also die Väter, nicht die Kinder) berühmt waren. Ich bin ja für so Nostalgiezeug immer zu haben, alleine schon wegen der Ausschnitte aus alten Fernsehshows.

True Grit um 20:15 Uhr auf Tele 5
Ein sehr guter Western mit sehr guten Schauspielern und sehr viel Westernzeug, also Pferden und Gewehren und so. Übrigens ein Remake eines John-Wayne-Films, wie ich mal überrascht feststellen durfte, weil mir die Story so bekannt vorkam.

Das ewige Lied um 23:40 Uhr auf 3sat
Drama über den Pfarrer, der Anfang des 19. Jahrhunderts den Text für „Stille Nacht, Heilige Nacht“ schrieb. Mit Tobias Moretti, schau an.

23. Türchen – Fernsehprogramm am 24.12.

Folgendes: Ich mache das ja jetzt schon seit ein paar Jahren und es gibt nur bedingt viel zu den ganzen Fernsehklassikern zu sagen. Wir einigen uns also jetzt, dass ich nicht zum gefühlt zwanzigsten Mal erklären muss, was es mit Michel aus der Suppenschüssel oder Sissi auf sich hat und wir alle wissen, dass das eine ein kleiner Junge aus einem schwedischen Dorf ist und die andere Romy Schneider in einer sehr kitschigen Verfilmung der Lebensgeschichte einer Kaiserin und gut ist. Okay? Okay.

Jedenfalls kann man sich an Heiligabend unter anderem mit folgenden Sendungen im linearen TV die Zeit vertreiben.

Das fliegende Klassenzimmer um 06:20 Uhr im MDR
Kästnerverfilmung von 1954, been there, done that.

Die Sendung mit der Maus Spezial um 09:30 Uhr im WDR
Diesmal geht es um eine Winzerfamilie und ein Weingut. Mir noch unklar, warum das für Kinder interessant ist, auf der anderen Seite ist für Kinder ja quasi alles interessant, insofern wird es schon passen.

Otto – Der Film um 10:35 Uhr auf Kabel 1
Lasst mich, das ist erstens Kindheit und zweitens sogar gut.

Pippi Langstrumpf um 11:55 im ZDF
Sie wissen schon.

Michel muss mehr Männchen machen um 13:30 Uhr im ZDF
Siehe oben.

Loriot um 13:40 Uhr im Ersten
Hoppenstedt, Atomkraftwerk und dann macht es „Puff“ und die Kuh fällt um. Wer nicht weiß, worum es geht, der guckt es entweder endlich, aber eventuell ist es jetzt auch egal.

Familie Heinz Becker um 14:05 Uhr im Ersten
Die mit dem schiefen Weihnachtsbaum, Handlungsanweisung ähnlich Loriot.

Michel bringt die Welt in Ordnung um 15:00 Uhr im ZDF
Siehe oben.

Das Wirtshaus im Spessart um 15:35 Uhr im WDR
Bin ja sowieso retroverliebt in Lieselotte Pulver. Das kann man hier hemmungslos ausleben.

One Chance – Einmal im Leben um 20:15 Uhr auf Tele 5
Ein Biopic über das Leben von Paul Potts, Sie wissen schon, dem Mann, der bei einem TV-Talentwettbewerb mit „Nessun Dorma“ auftrat und bekannt wurde. Der wird hier übrigens von James Corden gespielt, Sie wissen schon, dem Mann, der mit Promis im Auto rumfährt und singt. Oder Sie wissen das alles nicht, dann haben Sie jetzt was gelernt.

Die Feuerzangenbowle um 21:45 Uhr im Ersten
Auch hier gehen mir langsam die kreativen Zusammenfassungen aus. Rühmann, Dampfmaschin, und so weiter.

Barfuß im Park um 00:10 Uhr auf One
Komödie aus dem Jahr 1867 mit Robert Redford und Jane Fonda, was ich als Argumente irgendwie schon ausreichend finde.

 

EXTRA EXTRA! Alle Termine für Drei Haselnüsse für Aschenbrödel:

12:15 Uhr im Ersten
16:15 Uhr im NDR
18:50 Uhr auf One
20:15 Uhr im WDR
22:30 Uhr im SWR
23:15 Uhr im RBB

19. Türchen: Fernsehtipps fürs 4. Adventswochenende

Haben ja schon viele Urlaub und viel machen kann man eh nicht, warum dann nicht im Rentier-Onesie aufs Sofa begeben und lineares Fernsehen gucken, zum Beispiel folgendes:

Samstag, 19.12.

Die verrückte Welt der Hörnchen um 11:35 Uhr auf arte
Flauschige Tiere, keine Croissants. WHAT’S NOT TO LIKE?

Prinzessin Fantaghirò (Folgen 1 bis 3) um 15:45 Uhr auf ZDFneo)
Zugegebenermaßen nie selber gesehen, aber meine beste Schulfreundin N. war großer Fan, deswegen habe ich gefühlt schon allein deswegen den Auftrag, auf die Ausstrahlung dieser Fantasy-Serie hinzuweisen.

Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers um 20:15 Uhr auf RTL Zwei
Vielleicht nicht unbedingt weihnachtlich, aber doch nostalgisch, diese Verfilmung einer Stephen-King-Geschichte um eine Gruppe Kinder, die sich auf eine Reise begeben, um eine Leiche zu finden.

Märchen für die Welt – Hans Christian Andersen um 20:15 Uhr auf arte
Doku über den dänischen Märchen… erzähler? Ausdenker? Sammler? Who knows? Ich habe mich offenbar noch nicht mit Märchenmenschen beschäftigt, vielleicht sollte ich mir das mal angucken.

Die wunderbare Reise der Selma Lagerlöf um 20:15 Uhr auf arte
Wenn man dann viel Neues über Hans Christian Andersen erfahren hat, kann man gleich mit Selma Lagerlöf weitermachen und ist schon wieder klüger.

Die Reifeprüfung auf 22 Uhr auf Super RTL
Ich sag’s, wie’s ist: Kultfilm mit einem sehr jungen Dustin Hoffman und einem sehr guten Soundtrack von Simon & Garfunkel und wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte das vielleicht wirklich tun. (ELAINE!)

Von Tieren und Hexen um 22 Uhr auf arte
Französische Doku über die Tiere, die seit Jahrhunderten mit einer gewissen Skepsis betrachtet werden, weil man ihnen nicht so ganz über den Weg traute und Zusammenarbeit mit Hexen und Zauberern unterstellte.

 

Sonntag, 20.12.

Prinzessin Fantaghirò (Folgen 4 bis 6) um 15:40 Uhr auf ZDFneo)
Noch mal drei Folgen, dann ist man auch durch.

Dune – Der Wüstenplanet um 20:15 Uhr auf Tele 5
Es ist alles ein bisschen over the top in der Verfilmung von David Lynch und ich gebe jetzt einfach nicht zu, dass ich den noch nie komplett gesehen habe, weil ich immer dabei eingeschlafen bin. Auf der anderen Seite: Kyle MacLachlan, Patrick Stewart und Sting, da gibt’s eigentlich wenig zu meckern.

Ben Hur um 20:15 Uhr auf arte
PFERDERENNEN! MÄNNER IN LUSTIGEN KOSTÜMEN! Außerdem eine prima Methode, um knapp vier Stunden auf dem Sofa rumzuliegen. Als ob ihr was besseres vorhättet.

Dem Polarlicht auf der Spur – Zu Gast in Norwegens Arktis um 20:15 Uhr im WDR
Alternativ kann man auch was lernen, nämlich über Polarlichter im Norden. Das ist ja überhaupt mein Problem mit diesen skandinavischen Ländern, man würde supergerne mal im Winter hin, auf der anderen Seite ist es die ganze Zeit kalt und dunkel, für kalt und dunkel kann ich auch zu Hause bleiben. Muss man also andere Leute mit Kameras hinschicken und sich das dann im Fernsehen angucken.

Weihnachten in den 70ern – Lametta und lange Haare um 20:15 Uhr im SR
Oder man lässt sich im SR darüber aufklären, ob früher wirklich mehr Lametta war.

Die Reise zum Mond um 1:05 Uhr auf Tele 5
Kurzfilm aus dem Jahr 1902 von Georges Méliès mit damals bahnbrechenden Effekten. Geschickt im Nachtprogramm versteckt, aber wenn man Montag eh ausschlafen kann, warum nicht? Alternativ kann man’s ja aufnehmen.

 

EXTRA EXTRA! Alle Termine für Drei Haselnüsse für Aschenbrödel:

Sonntag, 20.12. um 12 Uhr im BR
Sonntag, 20.12. um 14:15 Uhr auf One
Sonntag, 20.12. um 15:05 Uhr im NDR

11. Türchen

Ich versuch das noch mal mit dem Tagebuchbloggen, es kann doch nicht so schwer sein.

Jedenfalls wollte ich noch erzählen, dass so ein Hund einen auch dazu nötigt, das eigene Viertel besser kennenzulernen, gerade wenn man so städtisch wohnt, dass man zu jedem besseren Park oder Wald erstmal zwei Kilometer laufen müsste und das ist einmal am Tag machbar, aber eben nicht dreimal. Nun wohnen wir ja wirklich sehr städtisch, Holsterhausen hat über 26.000 Einwohner auf knapp 3 Quadratkilometern, ich habe das letztens Mal im Zuge einer Parkplatzdiskussion ausgerechnet und ich hab die Zahl nicht mehr im Kopf, aber es sind wirklich sehr viele Leute auf einen Haufen und wir wohnen dazu noch in einem Teil von Holsterhausen, in dem besonders viele Menschen auf einen Haufen wohnen.

(Zu der Parkplatzdiskussion kann man später noch mal kommen, wichtig dafür ist noch die Option, dass das hier natürlich auch alles keine Neubauten sind, sondern Mehrfamilienhäuser aus den 50er bis 70er Jahren, als die Überlegung, dass die zukünftigen Hausbewohner auch Autos haben könnten noch nicht so en vogue war. Als kleinen Teaser möchte ich auch noch vorweg schicken, dass wir auch gar kein Problem mit der Parkplatzsituation haben, außer eben, dass es zu wenig gibt, sondern die Diskussion immer angestoßen wird, weil andere Menschen Schnappatmung bekommen, wenn ich Bilder von aktuellen Straßensituationen zeige.)

Rausgehen mit dem Hund also. Da ich in Köln aufgewachsen bin, habe ich mit optisch ansprechenden Städten nicht so viel am Hut, man gewöhnt sich quasi schon als Kind daran, dass es draußen nicht unbedingt hübsch ist und legt im weiteren Leben keinen gesonderten Wert auf die Pittoreskheit der Umgebung. Holsterhausen habe ich entsprechend auch nie als besonders schön wahrgenommen, aber es war mir ja auch egal, es gibt viele andere Vorteile, zum Beispiel ist man schnell in der Stadt und am Bahnhof, gleichzeitig ist das Viertel aber nicht so beliebt, dass die Wohnkosten absurd wären.

Wenn man nun jetzt jeden Tag mindestens zwei Mal am Tag mit dem Hund eine halbe Stunde rumlaufen muss, fängt man an, Routen auszuprobieren, erstens, damit man sich selber nicht so langweilt und zweitens, damit der Hund sich nicht so langweilt, ob letzteres überhaupt ein Problem ist, kann ich nicht sagen, dazu müsste ich den Hund fragen und der redet nicht.

Seit ungefähr September weiß ich jetzt also: Es gibt sehr viele sehr schöne Ecken in unmittelbarer Nähe zu unserer Wohnung, man wusste nur vorher nichts davon, weil es keinen Grund gab, sie zu finden. Holsterhausen ist zum Beispiel voll mit Altbauhäuserblöcken mit Innenhöfen mit Gärten und kleinen Spielplätzen. Teilweise stehen da Sitzbänke vor der Tür oder ein Arsenal an bepflanzten Blumentöpfen. Leider kann man in diesen Blöcken keine Wohnungen erwerben, sie scheinen alle zu einer Wohnungsbaugesellschaft zu gehören, aber ich will ja auch sowieso gar nicht umziehen, mit dem Hund durch die Höfe zu spazieren reicht mir völlig aus.

So ein Hund schärft auf jeden Fall deutlich die Sicht auf die unmittelbare Umgebung, was das jenseits von der Städteplanung auch in Hinblick auf z. B. Menschen und Mülllogistik (kein Zusammenhang) bedeutet, darüber schreibe ich dann ein anderes Mal.

2. Türchen 2020

Ich wollte heute mal wieder Tagebuchbloggen, aber dann kamen wieder Dinge dazwischen und jetzt bin ich schon wieder müde.

Jedenfalls lag ich eben auf dem Sofa und dachte, cool, Grey’s Anatomy gucken und Chips essen und dann hat Amazon Prime gestreikt und ich war so satt, dass ich gar nichts mehr essen konnte und dann hat noch nicht mal das so funktioniert wie ich es mir vorgestellt hatte. Mit diesem Ausgang des Abends muss ich erstmal umgehen lernen.

Lieblingstweets im November

Weiter geht’s…

Lieblingstweets im September und Oktober

Wie man in so einer Pandemie einfach zu nichts kommt, obwohl man so wenig macht. Faszinierend.

Lieblingstweets im August