Tagebuchbloggen, 04.05.2021

Es gibt eigentlich wieder nichts zu berichten, ich habe gerade noch die Küche wirklich sehr gut aufgeräumt, das mache ich gerne abends, dabei kann man gut Hörbuch oder Hörspiel hören oder meinetwegen auch Podcasts und am nächsten Morgen freut man sich.

Mir ist aber dank der Diskussion, die sich über einen Tweet von mir übers Alleineschlafen entspann, noch etwas Erzählenswertes eingefallen. Ich schlafe ja gerne zu Hörspielen von den Drei ??? ein, das ist aber etwas schwierig, weil ich nicht alleine schlafe, sondern ein anderer Mensch das Bett mit mir teilt und der will gar nicht zwingend abends Hörspiele hören, der schläft lieber zu YouTube-Videos über Musikproduktion ein, na ja, jeder, wie er mag.

Deswegen höre ich dann über Kopfhörer. Das tat ich sehr lange mit normalen Kopfhörern mit Kabel, also immer so, dass nur einer eingesteckt war, nämlich der in dem Ohr, auf dem ich nicht lag. Mit Kabel ist aber immer auch schwierig beim Umdrehen und weil ja auch das Gerät mit dran hängt. Außerdem verschleißen die Kabel deutlich schneller, wenn man sie jeden Abend noch mal extra im Halbschlaf verwurschtelt, irgendwann hatte ich einfach keine mehr, weil alle kaputt waren.

Dann versuchte ich es kurzzeitig mit einem Paar Kopfhörer, die mein Mann noch über hatte, da schaffte ich es dann relativ schnell, den Bügel zu schrotten und man kann damit natürlich gar nicht auf der Seite schlafen, eine überaus schlechte Lösung.

Also brachte mein Mann mir In-Ear-Kopfhörer mit ohne Kabel mit und das funktioniert eigentlich super. Ich nehme immer nur einen und kann den dann bei eventuellem Umdrehen schnell ins andere Ohr stecken, es sind keine Kabel im Weg und das Abspielgerät (also das Smartphone) kann auf dem Nachtisch liegen. Einziges Problem ist, dass die Kopfhörer natürlich nachts rausfallen. Dann wandern sie auch mal gut durchs Bett und man muss sie am nächsten Morgen suchen. Gleichzeitig frage ich mich, ob ich meinen Schlaf damit sabotiere, wie die Prinzessin auf der Erbse eigentlich, nur eben mit einem kleinen Kopfhörernupsi, der sich mir ungünstig in die Seite oder in den Rücken bohrt.

In der ersten Nacht mit Kopfhörernupsi bin ich übrigens panisch aufgewacht und weil ich den Kopfhörer nicht sofort fand, dachte ich überraschend lang, er könnte mir ins Ohr gerutscht sein und fummelte hektisch an meinem Ohr rum. Das kann natürlich nicht passieren, aber das wusste ich zu der Uhrzeit nicht und mein Gehirn brauchte verhältnismäßig lange, um da selber drauf zu kommen.

Ein Freund, dessen Frau das gleiche Einschlafritual hat, empfahl übrigens einen kleinen Lautsprecher, den man unter das Kissen legen kann. Sie wäre glücklich und er würde nichts hören. Über diese Alternative werde ich noch mal nachdenken, bis dahin schlafe ich halt auf einer Kopfhörererbse.

3 Antworten auf „Tagebuchbloggen, 04.05.2021“

  1. Liebe Frau Schüssler,
    kenne das beschriebene Kopfhörer Problem allzu gut. Bitte googeln Sie mal nach Schlafkopfhörer Bluetooth.
    MusiCozy oder ähnlich. Sieht albern aus, funktioniert aber grandios.

  2. Es gibt Kissen mit integrierten Lautsprechern. Die Lautsprecher im Kissen bemerkt man dabei nicht und der Mitschläfer bekommt auch so gut wie nichts mit.

  3. Hallo,
    ich hatte mal ein Kopfkissen mit integriertem Lautsprecher für diesen Zweck. Ich bin aber wieder davon abgekommen, weil man dann eigentlich nur an einer Stelle des Kopfkissens liegen kann, um gut zu hören.
    Am besten funktioniert für mich ein einfacher in-ear mit Kabel, bei dem ich einen Kopfhörer direkt abschneide.
    Ohne Podcast kein Einschlafen.
    Viel Erfolg beim Finden der besten persönlichen Lösung,
    Elke

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