Mein Teil 1 und Teil 2 sind hier, der Rest folgt wie gewohnt. Auf ein gutes 2017, nicht nur, was die schöne Tweets angeht!
Familienbetrieb Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5
Nullenundeinsenschubser Teil 1 und Teil 2

Ma vie est faite de morceaux qui ne se joignent pas.
PLÄTZCHENTEIG! KAPUTTE GEGENDEN! ZESTENREISSER! VANILLEPUDDING-SPRUDLER! KLEBRIGE BATZEN! UND ALLES IN C-DUR!
Und an dieser Stelle auch einen besonders verzückten Jahresendgruß an Jutta M., die mich heute noch mit einem Büchergeschenk beglückte. Danke!
I'm gonna nap like nobody's ever napped before.
— Emily Keeler (@lizakaemily) December 18, 2016
Gehirn: "Sauce Hollandaise mit Maggi Meisterklasse – Oh du schöne Spargelzeit"
Ich: "WTF?"— El Holleriño (@C_Holler) December 20, 2016
Mir erschliesst sich noch immer nicht, weshalb man Plätzchenteig überhaupt in den Ofen schiebt
— FrauVanSass (@FrauVanSass) December 20, 2016
Apropos schlimme Orte:
In Rocky Beach gibt es eine absurde Häufung von Kapitalverbrechen.
Meidet das lieber auch. Total kaputte Gegend.— Supersonic (@HerrSupersonic) December 21, 2016
Ach, 2016.
Nicht einmal Feiertage auf Wochentage legen kannst Du.
— Lilli Marlene (@MarleneHellene) December 19, 2016
My review of 2016.
Someone Died.
Someone Died.
Someone Died.
Someone Died.
Stupid Vote.
Someone Died.
Stupid Vote.
Someone Died.
Christmas.— Jon Pigeon (@PigeonJon) December 21, 2016
Maggi Fix für Salzkartoffeln. http://pic.twitter.com/OPV5e1zLCa
— Hermes Trismegistos (@hermes3s) December 24, 2016
Hardcoverbücher bei Momox verscherbeln, aber Julia Engelmann im Regal stehen haben.
— ellebil (@ellebil) December 26, 2016
Unterdessen singen wir Lieder von George Michael und Prince, aber alles in C-Dur, weil der Mann am Klavier ein faules Stück ist.
— Julia Bähr (@ComeOnBaehr) December 26, 2016
Kein Zestenreißer in der Ausstattung des Ferienhauses. EIN STERN! NIE WIEDER!!!
— fuchsbrom (@formschub) December 27, 2016
Das Kind will unbedingt den Joghurt auf keinen Fall essen und dringend auf den Arm lieber rumrennen. Will ein volles Glas, aber bitte leer.
— Coco Lores (@DieCori) December 28, 2016
"Guten Tag, Sie kennen mich nicht. Ich bin der Agrarminister und bevor das Jahr zu Ende geht, wollte ich auch noch mal was sagen."
— Rights Punk (@christophnebgen) December 29, 2016
Der Vanillepudding-Sprudler im Büro ist schon wieder kaputt.
— Mann vom Balkon (@MannvomBalkon) December 30, 2016
Arbeite an einem Backhandbuch, in dem häufig die Formulierungen "Pi mal Daumen", "klebriger Batzen" und "mit etwas roher Gewalt" vorkommen.
— Twіtter-Idol Durst (@durst) December 16, 2016
Ich will grad gar nichts. Ist das erlaubt im Kapitalismus?
— Kirsten Fuchs (@kirsten_fuchs_) December 16, 2016
Dark Made Dawn von James P. Smythe
Dritter Teil der Australia-Trilogie, lest am besten einfach, was ich zu Teil 1 und Teil 2 geschrieben habe, man kann ja kaum etwas über das Buch sagen, ohne etwas aus den anderen Teilen zu verraten. Gelungener Abschluss mit zufriedenstellendem Ende und überhaupt. Wer schnelle YA-SF-Dystopien mag, wird hier gut bedient, ich mochte das sehr.
Dark Made Dawn von James P. Smythe [Amazon-Werbelink]
Binti von Nnedi Okorafor
Eine SF-Novelle, über die ich schon viel gehört hatte, allerdings war mir nicht klar, dass es eine Novelle war und so war ich erstmal irritiert. Binti gehört zum Stamm der Himba und hat als mathematisches Wunderkind einen Platz an der Ooomza-Universität bekommen. Eigentlich gehört sich so etwas für die Himba nicht, und so bricht Binti mit ihrer Familie und steigt in das Raumschiff, das sie zur fernen Universität bringen soll. So ist sie allein auf einem Schiff voller Leute, die sie ob ihrer Traditionen nur langsam akzeptieren. Dann greifen die Medusen an und Binti ist auf einmal noch viel alleiner.
Vielleicht sollte der Vorsatz fürs nächste Jahr sein, mehr Novellen zu lesen, das ist eigentlich ein ganz angenehmes Format. Binti jedenfalls überzeugt mit einer sehr durchdachten Geschichte und einer komplexen Heldin. Darf gerne weitergehen.
Binti von Nnedi Okorafor [Amazon-Werbelink]
1Q84 (#1 – 2) von Haruki Murakami
Nope. Nope nope nope. Es fing so vielversprechend an, ich mag Murakami, die Figuren waren interessant, das Setting gut, die Story ließ sich gut an und ich war sehr bereit, das Buch zu lieben.
Dann wurde aber alles nervig und schlimm und noch nerviger und schlimmer, und irgendwann hatte ich einfach kein Interesse mehr, alle paar Seiten irgendetwas über irgendwelche Brüste zu lesen. Da konnte auch die Geschichte nicht helfen und das meiste habe ich auch mittlerweile wieder verdrängt, es geht um eine Parallelwelt, in die sich eine Auftragskillerin verirrt und ein junges Mädchen, das eine Geschichte über die „Little People“ geschrieben hat und einen Ghostwriter, der aus dieser Geschichte einen Bestseller macht und das wäre vermutlich, jetzt wo ich wieder drüber nachdenke, auch alles eigentlich ganz brauchbar gewesen, wenn nicht dauernd irgendwer über irgendjemandes Brüste reden oder nachdenken würde. Mannmannmann.
Ich habe kurz überlegt, ob ich noch den dritten Band lesen bzw. hören soll, mich dann aber dafür entschieden, lieber die Zusammenfassung in der Wikipedia zu lesen.
1Q84 (#1 – 2) von Haruki Murakami [Amazon-Werbelink]
Tigerman von Nick Harkaway
Endlich mal wieder ein Buch von Nick Harkaway, dessen Debüt The Gone-Away World ich so verehre. Das Schöne an Harkaway ist, dass man nie weiß, was einen als nächstes erwartet.
In Tigerman geht es auf die Insel Mancreu, eine Insel irgendwo weit ab vom Schuss, britische Kolonie, aber vor allem durch diverse Schlampereien verseucht und dem Untergang geweiht. Jeden Moment könnte der Vulkan ausbrechen und eine neue Wolke toxischer Rätsel ausspeien. Die Evakuierung ist schon geplant, nur wann, weiß niemand so genau und während die einen nach und nach die Insel für immer verlassen, bleiben die anderen hartnäckig, bis man sie aufs Schiff trägt.
Mittendrin Lester Ferris, Veteran der britischen Armee, der irgendwie auf die Insel aufpassen soll, dessen Autorität aber von den Inselbewohnern mindestens angezweifelt wird. Zwischen Drogengeschäften, dem drohenden Untergang, Bandenkriegen und dem gewaltsamen Mord eines seiner wenigen Freunde versucht Lester irgendwie Sinn in die Sache zu bringen und gleichzeitig noch eine Art Vater eines geheimnisvollen Jungen zu sein, der Comicbücher liest und plant, aus Lester einen ganz eigenen Superhelden zu machen.
Man muss ein wenig in Tigerman reinkommen, dann ist aber alles super. Harkaway eben, ich sag’s ja. Lest mehr Harkaway.
Tigerman von Nick Harkaway [Amazon-Werbelink]
Everything I Never Told You von Celeste Ng
Lydia wird tot im See gefunden und das Leben ihrer Familie wird durcheinandergeworfen. Da ist Marilyn Lee, die ihren Traum, Ärztin zu werden, aufgegeben hat und sich statt dessen um Mann und Kinder kümmert. James Lee ist der Sohn chinesischer Einwanderer und will eigentlich nur kein Außenseiter mehr im Amerika der 1970er sein. Der älteste Sohn sucht nach der Aufmerksamkeit, die seine Eltern ihm nie geben konnten und die jüngere Schwester läuft als Anhängsel irgendwie mit und wird oft genug vergessen.
Für Lydia jedoch hatten beide Eltern Träume, eben genau die Träume, die ihnen selber verwehrt blieben. Und Lydia will ihre Eltern glücklich machen und wird hin- und hergerissen zwischen zwei Leben, die sie beide gar nicht haben will.
Everything I Never Told You entfaltet seine Kraft sehr leise und behutsam, man merkt fast nicht, was für ein großartiges Buch man da liest. Ich habe es glaube ich, in seiner Wirkung unterschätzt, weil es so harmlos und leicht daherkommt, obwohl so viele tragische Geschichten drinstecken.
Everything I Never Told You von Celeste Ng [Amazon-Werbelink]
FEUERSPUCKENDE WELLENSITTICHE! WEIHNACHTSBELEUCHTUNG! EIN-AUS-SCHALTER! LEBENSMITTELVERGIFTUNGEN! UND WEIHNACHTSBÄUMCHEN FÜR HAMSTER!
Einmal so in Ruhe gelassen wie im Vatikanmuseum die Abteilung für zeitgenössische Kunst.
— Maori (@Maori) November 30, 2016
Busfahrer-Humor: "Rückense mal nach hinten, sonst nehme ick jemanden uffn Schoß. Ick weeß och schon wen. Aber wer dit is, verrate ick nich."
— Miriam Menzel (@MiriamMenzel) December 1, 2016
Jesus hat Brot geteilt und konnte übers Wasser gehen. Wie angenehm das damals für die Enten war.
— pinokju (@pinokju) November 24, 2016
Alles was ich will, ist ein feuerspuckender Wellensittich!
— Klabusta (@KlabustaMinista) November 29, 2016
Die Welt ist voller Idioten, aber wenn man ganz genau hinschaut, erkennt man dazwischen noch die Weihnachtsbeleuchtung.
— Anne. (@Twelectra) December 1, 2016
"Smoothies, wenn Sie zu faul sind, einen 2 Euro günstigeren Apfel zu essen."
— Christian Huber (@Pokerbeats) December 1, 2016
Ach komm, wie hungrig kann so eine Raupe schon sein?
*schlägt das Buch auf*
Holy shit!— Hendrik Marten (@han_man1927) December 2, 2016
Der Hamster bekommt keinen Adventskalender, man soll die Tiere ja nicht vermenschlichen.
Hoffentlich gefällt ihm sein Weihnachtsbäumchen.
— Anne. (@Twelectra) December 1, 2016
Manchmal ist es leicht, ein wundersamer IT-Experte zu sein. (Habe den Ein-Aus-Schalter gefunden und betätigt. Läuft.)
— Thomas Rau (@Herr_Rau) December 2, 2016
"Ich habe die Topfpflanze umgetopft. Blumenerde. Wasser. Alles beachtet. Wie ein Gärtner."
"In den selben Topf?"
"Ich bin gleich wieder da!"— Doch noch ein Hase (@urmels) December 5, 2016
Idee: Von den Rundfunkgebühren, die für TV-Jahresrückblicke geplant waren, einfach Schnaps für alle und ansonsten gilt: „2016? Nie gehört.“
— Kiki (@e13Kiki) December 9, 2016
Wenn man Dinge mit Käse ÜBERbacken kann, müsste man doch auch Dinge mit Käse UNTERbacken können. Vielleicht sogar BEIDES!
Ich muss weg.
— fuchsbrom (@formschub) December 9, 2016
In meiner Familie gab es zwar keine Wunderkinder, aber Mutti sagt, wir waren alle gute Esser.
— Melli Bobi (@wanikenobi) December 11, 2016
Millennials are the first generation in America to acquire fewer snails and cool-looking rocks than their parents.
— Matt Christman (@cushbomb) December 12, 2016
Who would have believed that the perfect Wikipedia photo caption could have been improved upon? http://pic.twitter.com/pLedKWbs1o
— Alan Ferrier (@alanferrier) December 13, 2016
Von Pommes kriegt man wenigstens keine Lebensmittelvergiftung.
— HANNi. (@hannibanannni_) December 14, 2016
Bär: Wenn das Leben dir Zitronen schenkt, tu' Rohrzucker, Bourbon und Eis dazu und mach Whisky Sour daraus.
Ich: Prost, mein Bär!— Kiki (@e13Kiki) December 14, 2016
Wo ein Wille ist, ist auch einer im Weg.
— Mary Elly (@ellyteratur) December 7, 2016
Gar nicht so einfach, ein Antibiotikum verschrieben zu bekommen, wenn man nicht gerade ein Huhn ist.
— noch ohne Account (@prostlos) December 10, 2016
Heinrich Heine in den Trends.
Es ist 2016, deswegen muss ich fragen: Der war schon länger tot oder?— Tara (@Sternenrot) December 13, 2016
Eigentlich wollte ich das ja alles ein bisschen professioneller machen, aber dazu fehlt dieses Jahr irgendwie die Zeit. Das Lied stammt noch aus dem letzten Jahr, da hätte man also quasi zwölf Monate Zeit gehabt, das mal ordentlich einzuspielen und einzusingen und ein hübsches Arrangement zu basteln mit allem Drum und Dran und jetzt sitze ich wieder nur am Klavier und singe ins iPhone. Nu ja. Aber dafür ist es da und man kann es hören und wenn man will auch sehen, letzteres ist aber gar nicht so wichtig, es passiert ja nix.
Tatsächlich finde ich ja Weihnachten sehr großartig, und wenn ich zu Hause bleibe, dann, weil es da so schön gemütlich ist und weil da der Weihnachtsbaum und das Sofa und der Kamin ist. Ihr müsst euch also keine Sorgen um meinen Gemütszustand machen, ich bin gar nicht traurig, ich schreibe nur manchmal traurige Lieder.
Weihnachten bleib ich zu Haus
Oh, wenn man es hört
Oh, wie es mich stört
Wenn man’s hört unentwegt, weil’s durch Straßen und Häuser fegt
Oh, heilige Nacht
Hat der Winter die Tür aufgemacht
Stapft über Feld, über Flur und ich frag mich, was soll das nur?
Und alles ist still
Weil der Winter es will
Eine Schneeflocke hat kein Gewicht
Ich kann’s nicht erklär’n
Will mich auch nicht beschwer’n
Singt von Engeln und Tannen, ich tu’s einfach nicht
Lass mich doch einfach in Ruh
Und mach leise die Tür hinter dir zu
Lass mich doch einfach allein
Weihnachten bleib ich daheim
Weihnachten bleib ich alleine
Oh, wenn ich es seh
Kugeln und Glitzer und Schnee
So festlich geschmückt, sag, macht dich das nicht auch verrückt?
Und alles ist friedlich
Die Kinder sind niedlich
Mit Schneemannhaarspangen im Haar
Ich will gar nicht klagen
Wollt einfach nur sagen
Wir seh’n uns dann wieder im neuen Jahr
Lass mich doch einfach in Ruh
Ich bin erwachsen und weiß, was ich tu
Lass mich doch einfach allein
Weihnachten bleib ich daheim
Weihnachten bleib ich daheim
Weihnachten bleib ich alleine
Süßer die Glocken nie klingen
Als zu der heiligen Nacht
S’ist als ob Engelein singen
Wer hat sich dieses Lied ausgedacht?
Lasst mich doch einfach allein
Man muss auch mal nur für sich sein
Und im neuen Jahr komm ich wieder raus
Doch Weihnachten bleib ich zu Haus
Weihnachten bleib ich zu Haus
Weihnachten bleib ich zu Hause
Meine Träume schreibe ich nur noch sporadisch auf, was unter anderem daran liegt, dass die Traum-App seit dem letzten großen iOS-Update kaputt ist und ich aktuell morgens immer so knapp aufstehe, dass kaum Zeit fürs Aufschreiben bleibt, und wenn ich das nicht direkt nach dem Aufstehen mache, dann ist sowieso alles weg. Aber ich schreibe dann auf, wenn ich Zeit habe und mich sehr gut erinnern kann und so reicht es immer noch für ausreichend viele Tage im Monat.
Für eine der letzten Traumgeschichten braucht es etwas Vorlauf, man muss da nämlich die Hintergründe begreifen. Ich habe ja eine Amazon-Wunschliste, die hauptsächlich für mich als Merkliste gedacht ist, aber von der man mich auch gerne beschenken kann (es ist zum Beispiel bald Weihnachten, aber das hier nur als dezenter Hinweis). Die Liste ist sehr lang, weil ich einfach immer alles draufschmeiße, was ich irgendwie interessant finde und dann alle paar Wochen mal durchkärchere.
Jetzt fehlte neulich ein Artikel von der Wunschliste, das habe ich eher zufällig gemerkt, es handelt sich um dieses wunderschöne Weihnachtspuzzle [Amazon-Werbelink] (und nein, man kann nie genug Puzzles von Colin Thompson haben), ich war also hoch erfreut, dass jemand so nett war und na ja, jedenfalls kam bis heute kein Puzzle bei mir an und das ist nicht schlimm, aber etwas enttäuschend, weil ich mich schon so gefreut hatte, aber vor allem ist es kompliziert.
Es ist nämlich so: Wenn man etwas von einer Wunschliste bestellt, dann kann man es entweder direkt an denjenigen senden oder eben an eine andere Adresse. Das ist insofern richtig und gut, als dass man ja das Geschenk vielleicht persönlich verpacken und mitbringen will. Aber es kann natürlich auch so sein, dass man auf einer Wunschliste rumguckt, etwas findet, was man selber haben möchte und sich das dann über die Wunschliste bestellt, was Amazon dann so interpretiert, als dass man das für den Wünscher gekauft hätte und den Artikel von der Wunschliste schmeißt bzw. als gekauft vermerkt und rausfiltert.
Das ist dann noch mal doof, weil man ja, selbst wenn man diese Problematik durchschaut hat, immer noch nicht weiß, ob jemand etwas für sich oder für eine spätere Geschenkübergabe gekauft hat oder ob beim Versand etwas schiefgegangen ist, und man ja auch nicht nachfragen kann, weil man ja nicht weiß, wer das war und man eine entsprechend lange Karenzzeit einplanen muss, bis man den Artikel dann wieder auf die Wunschliste setzen kann.
In dieser Situation befinde ich mich also gerade. Das Puzzle wurde gekauft, aber von wem und warum und ob ich es je bekomme oder zumindest bekommen sollte, ist unbekannt.
Jetzt also zurück zum Unterbewusstsein:
In meinem Traum bekam ich ein Paket mit einem Brief. In dem Brief stand, dass man mir das Puzzle hätte schenken wollen, aber sich das sicherheitshalber erstmal nach Hause hätte schicken lassen, um zu überprüfen, dass auch keine Teile fehlten.
Tatsächlich befanden sich in dem Paket dann die Puzzleteile, fein säuberlich in unzählige bunte Briefumschläge verpackt. Ich fand die Mühe sehr reizend, aber auch etwas übertrieben.
Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass, wenn man mir Puzzles von meinem Wunschzetttel schenken möchte, ich nicht darauf bestehe, dass vorher manuell geprüft wird, ob das Puzzle auch vollständig ist. Bisher hat mich Ravensburger da noch nicht enttäuscht, es waren immer alle Teile im Karton.
EIERLÖCHER! MUPFELN! MARZIPAN UND GLÜHWEIN! AMATEURZEITREISENDE! KÜNSTLERISCHE PERFORMANCE! HAMSTERSCHÄDEN!
My phases of grief:
Denial
Anger
Cookie dough straight from tube
Booze
Watching adorable animal vids to make sure I can still feel something— Anna Kendrick (@AnnaKendrick47) November 14, 2016
Leonard Cohen is jamming in heaven with Prince now. Really awkwardly. It's not going well. Their musical styles aren't compatible
— Tom Whiteley (@JaneanPatience) November 12, 2016
Dieser "Super"-Mond ist ja wohl reinster Clickbait des Universums!
— Ólafur-Elise (@silenttiffy) November 14, 2016
Wartezimmer Hausarzt. Zwei Damen füllen den Anamnesebogen gemeinsam und laut aus. Darf man die Diagnose rufen, wenn man sie weiß?
— Vanessa Giese (@dieliebenessy) November 15, 2016
Die Kollegin hat einen USB-Stick mit Flaschenöffner. Ich erstarre in Ehrfurcht. Mehr Werkzeug brauchst du in der IT nicht.
— Magnus Prefect (@grindcrank) November 8, 2016
Yahoo auf. Werbung Stylingzeug:"Für Augenbrauen, die tagelang halten".
Meine halten ja seit 1979. Alles richtig gemacht, würd ich sagen.— Fräulein Ling (@FrauleinLing) November 14, 2016
Just trying to work out if we lived in a video game what order you'd have to fight the Trump kids before the final battle with their dad
— Tim Clare (@TimClarePoet) November 14, 2016
BREAKING: Hearing reports that some people on Twitter don't agree with other people on Twitter. More on this story as it unfolds.
— Channel 4 (@Channel4) November 15, 2016
Leute die sagen "Bild dir bloß nix drauf ein", was bilden die sich eigentlich ein, wer sie sind?
— Ólafur-Elise (@silenttiffy) November 17, 2016
Das Jugendwort lautet keineswegs "fly sein", sondern weiterhin "Fang mich doch, du Eierloch!"
Hören Sie nicht auf Leute ohne Fronterfahrung
— Leif Lasse Andersson (@L_L_Andersson) November 18, 2016
Heute hat Max Kruse Geburtstag, da darf jeder in seiner Mupfel bleiben.
— Max.Buddenbohm (@Buddenbohm) November 19, 2016
Es gibt keine Laubbäume, die oben schon kahl sind und hinten trotzdem einen Zopf tragen. Bäume haben eben Geschmack.
— Peter Breuer (@peterbreuer) November 19, 2016
Natürlich hab ich auch Lebensziele. Aktuell ganz vorn: bis Weihnachten nur noch Marzipan essen.
— Julia Bähr (@ComeOnBaehr) November 20, 2016
Weihnachtsmarkt ist ja, solange Glühwein zu trinken, bis man Sachen aus Filz toll findet.
— Kaffeebürschchen (@Gedankenfetzen) November 19, 2016
Alles, was ich über Sarah und Pietro Lombardi weiß, habe ich gegen meinen Willen erfahren.
— Veit Klapp (@VeitKlapp) November 18, 2016
Trump’s so angry at theatre, he's gonna try to build a fourth wall.
— Jeeves Williams (@jeeveswilliams) November 19, 2016
"Kundendienst wird bei uns groß geschrieben, weil unser Proofreader das so korrigiert hat."
— (((Volker König))) (@VolkerK_) November 21, 2016
Laut Abrechnung für meine alte Wohnung muss ich 1,03 Euro nachzahlen. Wie läuft das hier mit dem crowdfunden? Gibt's da einen Button?
— Trinity (@oOtrinityOo) November 21, 2016
Kevin Kline hat mir völlig falsche Vorstellungen davon gemacht, wie ein politischer Laie im Weißen Haus wäre.
— Meike Lobo (@meikelobo) November 22, 2016
Best explanation for 2016 (deaths of icons, politics etc) is army of incompetent, amateur time travelers from future trying to prevent Trump
— Dan Hon (@hondanhon) November 25, 2016
Sind denn alle anwesend?
— Inkanina (@inkanina) November 28, 2016
"Ich weiss gar nicht, was du beruflich machst."
"Ich auch nicht. Ich gehe da einfach hin."— Schebacca® (@Schebacca) November 28, 2016
'Zieh mal die Jacke an, es wird ja immer früher dunkel.'
Und andere Aussagen, die mich vom Physik-Nobelpreis trennen.
— Meg (@meg_gyver) November 28, 2016
Ab welchem Absurditätsgrad kippt so eine Existenz eigentlich in eine künstlerische Performance ab?
— eleutheromanie (@eleutheromanie) November 15, 2016
Suche belastbare studentische Aushilfskraft, die ab dem 01.12. dauerhaft und überzeugend "Nur eins am Tag, die 24 bleibt zu!" sagen kann.
— Kleckerwingeln (@Kleckerwingeln) November 22, 2016
"Ich muss auflegen, gleich kommt ein Tunnel."
"Wir telefonieren über Festnetz…"
"DER HAMSTER NAGT AM KABEL!!!"
— Hüter (@kackfroh) November 28, 2016
Jetzt hab ich genug über mich geredet – red doch mal DU über mich!
— Ólafur-Elise (@silenttiffy) November 28, 2016
Das kalte Jahr von Roman Ehrlich
Ein junger Mann läuft in einem immerwährenden Winter zu Fuß nach Hause zu seinen Eltern. Doch seine Eltern sind fort, statt dessen öffnet ihm ein Junge, der sich dort eingerichtet hat und lässt den Mann etwas widerwillig, aber doch ohne Protest in dessen Elternhaus wohnen.
Das kalte Jahr von Roman Ehrlich ist deutsche Apokalypsen-Literatur und genauso muss man sie vermutlich auch lesen. Nichts wird erklärt, statt dessen findet Alltag statt in einer Welt, die irgendwie stirbt, aber irgendwie auch nicht. Die Personen agieren bisweilen etwas lethargisch, es wird mir insgesamt zu viel hingenommen. Abgesehen davon ist es aber eine stimmungsvolle Geschichte mit sympathischem Personal und schönen Einfällen. Und wenn man wie ich von etwas plotlastigerer SciFi-Apokalypsen-Literatur kommt, dann muss man sich vermutlich auch neu auf Bücher wie Das kalte Jahr einlassen.
Das kalte Jahr von Roman Ehrlich [Amazon-Werbelink]
Winters Garten von Valerie Fritsch
Für Winters Garten gilt grob das Gleiche, was ich oben schon über Das kalte Jahr geschrieben habe. Deutscher Weltuntergang, wieder poetisch, wieder mit etwas sperrigem Personal und mit ohne Erklärung, warum jetzt genau die Welt untergeht und woher alle das wissen. Die gesellschaftlichen Entwicklungen sind schwammig vernebelt, im Wesentlichen gibt es viel Tod und Verzweiflung und zwischendrin Liebe und Menschlichkeit.
Was Winters Garten aber vor allem lesenswert macht, sind die poetischen Beschreibungen von Natur, Familie und Kindheit. Es ist eben auch hier Literatur-Literatur und hat mit dem Genre, in dem Weltuntergänge sonst eher beheimatet sind, nicht viel zu tun. Muss es aber auch nicht, die Apokalypse mal behutsam zwischen Bäumen und alten Küchenbänken einbetten, das hat auch was.
Winters Garten von Valerie Fritsch [Amazon-Werbelink]
Mädchenmeute von Kirsten Fuchs
Mädchenmeute habe ich von vorne bis hinten geliebt. Ich muss dringend mehr von Kirsten Fuchs lesen, denn ihre Bücher machen mich glücklich. In Mädchenmeute geht es um Charlotte aus Berlin, die in den Ferien in eine Art Mädchen-Survival-Lager geschickt wird. Mitten im Nichts irgendwo im Wald sollen die Mädchen Spaß haben und lernen, mit der Natur zu leben und so weiter. Aber dann geht alles schief, was schief gehen kann und auf einmal sind die Mädchen mit einem Rudel Hunden, die sie gerettet haben auf dem Weg zu einem Stollen in Thüringen, um dort mal wirklich mit der Natur zu leben.
Mädchenmeute ist ein Jugendbuch, dementsprechend sind manche der Charaktere etwas überspitzt gezeichnet und manche Handlungsstränge etwas zu offensichtlich storygetrieben. Dafür wird ein wundervolles Bild der Teenagermädchen gezeichnet und eine durch und durch stimmige Atmosphäre erzeugt. Das ist alles sehr liebevoll gemacht und hat außerdem den schönsten letzten Satz, den ich dieses Jahr gelesen habe.
Mädchenmeute von Kirsten Fuchs [Amazon-Werbelink]
Memoiren, gefunden in der Badewanne von Stanislaw Lem
Gnagnagna. Es gab gute Gründe, warum Memoiren, gefunden in der Badewanne mein erstes Buch von Stanislaw Lem war und wenn mir nicht versichert worden wäre, dass das wirklich nicht sein bestes Buch und auch nicht das beste Beispiel für seinen Stil ist, dann wäre es vielleicht mein letztes gewesen. Ganz grob geht es um einen kafkaesken bürokratischen Albtraum eines Mannes, der einen Auftrag hat, der so geheim ist, dass ihm niemand sagen kann, was der Auftrag ist.
Memoiren, gefunden in der Badewanne funktioniert eher als Konzept als als Buch. Mir ist – das glaube ich zumindest – recht klar, was der Autor bezwecken wollte, aber es ist äußerst mühselig, sich durch das Buch zu arbeiten und viele Dinge funktionieren auch nur so bedingt (es fängt damit an, dass die Geschichte in den USA spielt, aber wirklich alles an dem Buch so unverkennbar russisch ist, dass es von mir permanente Denkleistung erforderte, das hinzunehmen). Da kann man vielleicht lieber noch mal Brazil gucken, das kommt inhaltlich ungefähr aufs selbe raus, macht aber mehr Spaß und ist schneller vorbei.
Memoiren, gefunden in der Badewanne von Stanislaw Lem [Amazon-Werbelink]
The Forgetting Time von Sharon Gusky
The Forgetting Time ist ein hübsches Buch zum Weglesen und danach Weglegen, und das meine ich im besten aller Sinne. Ich habe es sehr gerne und sehr schnell gelesen, ich wollte wissen, was passiert, wie es ausgeht, ich habe mit den Charakteren gehofft und gelitten, alles prima. Und dann ist es vorbei und es ist auch gut.
Es geht um Noah und seine alleinerziehende Mutter. Etwas stimmt nicht mit Noah, er redet von Dingen, die er nicht wissen kann, hat schreckliche Angst vor Wasser und fragt regelmäßig, wann er nach Hause zu seiner anderen Mutter darf. Man kann jetzt nicht groß weitererzählen, ohne direkt zu verraten, um was es geht, ich empfehle in diesem Fall eine Leseprobe, dann merkt man schon ganz gut, ob es etwas für einen ist oder eher nicht.
Ein bisschen habe ich mich nachher gefragt, ob ich zu irgendwas bekehrt werden sollte, ob die Autorin wirklich an ihre Geschichte bzw. die Möglichkeit ihrer Geschichte glaubt und ob ich hier emotional etwas ausgetrickst wurde. Und ja, ich habe rumgegoogelt. Wer eine hübsche Familiengeschichte mit leicht esoterischem Überbau sucht, wird hier glücklich. Andere vielleicht auch, ich war ja auch zufrieden.
The Forgetting Time von Sharon Gusky [Amazon-Werbelink]
TASTENTÖNE AM KLAVIER! DIE DÖNERBOX-BOX! GESPEICHERTE SPIELSTÄNDE! IMPRÄGNIERTE SCHUHE! TOLLPATSCHIGE LEBENSSTILE! WASCHBÄREN! PANZERKNACKER! UND WASCHBÄREN ALS PANZERKNACKER!
"Kannst Du mal die Tastentöne ausmachen?"
"Das ist ein KLAVIER!"— Kerstin Brune (@BruneKerstin) October 29, 2016
ich will nicht sagen, dass ich heute wieder mal diverse wichtige dinge vor mir herschiebe, aber ich hab eben sogar meine schuhe imprägniert.
— m. (@ohaimareiki) October 30, 2016
Vielleicht kaufe ich einen neuen Subwoofer nur für das neue Cohen-Album
— Margarete Stokowski (@marga_owski) October 30, 2016
23:45 Uhr: Eventuell könnten wir ja heute durchschlafen?
Gehirn: Natürlich.
04:17 Gehirn: WAS WENN WASCHBÄREN KLEINE PANZERKNACKER SIND?
— Jesse Custer (@jesscuster) October 31, 2016
Ironically, the Internet was created to save us time.
— Swedish Canary (@SwedishCanary) November 1, 2016
K1 hat den 3. Zahn verloren.
Kaum hat man so ein Kind endlich mal mit den meisten Funktionen in Gebrauch, fällt es auch schon auseinander.
— Mariki (@buecherwurmloch) November 1, 2016
"Warum hast du so schlechte Laune?" – "Wieder was gelernt."
— Haus Ohne Fenster (@HausOhneFenster) November 2, 2016
Start-Up Idee für #dhdl: Die Dönerbox-Box. Man erhält 1x wöchentlich eine Dönerbox von wechselnden Dönerbuden geschickt. Weltweiter Versand!
— Ada Blitzkrieg (@bangpowwww) November 2, 2016
In 15 Jahren so: "2016 hat angerufen, es will …"
"Haha, 2016 würde NIEMALS anrufen!"— Joël 🏴🌊 (@JollySea) November 3, 2016
90% of being married is just shouting "what" from other rooms
— k e e t (@KeetPotato) November 4, 2016
Kind übt Lesen im Wohnzimmer. "Der Wald. Der Rabe. Das Pony" und ich habe große Mühe aus der Küche nicht HURZ zu rufen..
— Fleetpoet (@Fleetpoet) October 31, 2016
"In der Schule war Aufklärung. Die Jungs ham Kondome gekriegt und die Mädchen Tampons." "Warte kurz. Ich kuck was." "Was?" Ja, is 2016."
— alles b. (@alles_b) November 5, 2016
Person: "hey! How's life?"
Me: "great!"
Narrator: "things were not great"— frankie (@wifeyfrankie) November 3, 2016
Es gibt 0,9 Milliarden Tonnen Insekten und nur 0,03 Milliarden Tonnen Wale. Entspricht meiner Beobachtung: Ganz selten Wale an meinem Obst.
— Peter Breuer (@peterbreuer) November 5, 2016
“Okay, Nougattaler, Mandelhaufen hell & dunkel, Chai-Plätzchen, Schokoherzen, Lemoncurd-Schnecken, was vergessen?“
– Ich hole die Liste— Isabella Donnerhall (@DonnerBella) November 5, 2016
Sagt man noch Viag Interkom und Genion oder scallen die Kids mittlerweile per Callya?
— Twіtter (@durst) November 6, 2016
You know you've been married a while when you can correctly answer "What's that one person's name in that movie about the thing?"
— Zack (@Mr_Kapowski) November 4, 2016
Immer, wenn das Handy aus Wörtern wie »Brdzözohubg« nichts macht, sehe ich so ein kleines Männchen an seiner Tastatur vor mir, das seufzt.
— Florian Blaschke (@trotzendorff) November 7, 2016
"Spät ins Bett gehen, früh aufwachen" – das Musical.
— SoonJa (@dielila) November 8, 2016
Die Anwesenheit der Kekse im Nebenzimmer macht mich sanft nervös.
— Vanessa Giese (@dieliebenessy) November 8, 2016
Ach, scheiß auf Spoiler. Ich lese jetzt auf Wikipedia nach, wie die Wahl ausgeht.
— Sillium (@Sillium) November 8, 2016
Wenn ich gewusst hätte, wie gut in der Badewanne das Weinglas auf meinem Bauch steht, wäre vieles in meinem Leben anders verlaufen.
— Kalle (@Kropunder) November 8, 2016
„Die Partysaison steht vor der Tür.“
ICH MACH' NICHT SCHON WIEDER AUF.
— kleine my (@kleinemy) November 8, 2016
Kann ich mal bitte das Birth Certificate von Donald Trump sehen?
— ellebil (@ellebil) November 9, 2016
Naja. Es gibt schlimmeres als Trump. Rosinen zum Beispiel.
— Trinity (@oOtrinityOo) November 9, 2016
Ok, don't panic… If we hold the North and South Pole down simultaneously for eight seconds, it'll automatically restore to factory settings.
— Neil (@_Enanem_) November 9, 2016
Hoffentlich hat der liebe Gott gestern den Spielstand gespeichert, für alle Fälle.
— Herr haekelschwein (@haekelschwein) November 9, 2016
Einkaufswagen kosten 1 Euro. Wer sich mit dem Oberkörper weit vorbeugt, bekommt auch acht für 1 Euro. Das ist doch kein durchdachtes System!
— Peter Breuer (@peterbreuer) November 9, 2016
Ich kann mir meinen tollpatschigen Lebensstil nicht mehr leisten.
— ️ (@flamingowurst) November 10, 2016
Leute, Ihr dürft nicht immer nur auf Eure Filterbubble hören. Ihr müßt immer versuchen, das GANZE Facebook zu lesen.
— Leo Fischer (@leogfischer) November 10, 2016
Ich habe meine Seele an den Teufel verkauft und jetzt heult er rum, weil es ein Privatkauf ohne Rücknahme, Garantie und Gewährleistung war.
— Nicht Chevy Chase (@DrWaumiau) November 14, 2016