Meine Lieblingstweets gibt’s hier, der Rest ist aber mindestens genauso schön. (Sollte ich jemanden vergessen haben, bitte melden, ich trage gerne nach.)
Lieblingstweets im September
Im September war ich ja zwei Wochen in Urlaub und habe anscheinend tatsächlich anscheinend gar nicht so viele Sternchen an Tweets gemacht. Ts. So Urlaub. Ganz schlecht fürs Prokrastinieren, man ist die ganze Zeit mit Erholen beschäftigt und kommt zu nix.
Stellt Euch vor, man würde eine deutsche Ente im Ausland aussetzen. Die würde doch den Kopf über das Brot schütteln und lieber verhungern.
— Ada Blitzkrieg (@bangpowwww) September 1, 2014
I wish I had seen the look on my son's face when he opened his lunchbox and found a note that read "there's no such thing as a free lunch."
— Loco Eric (@ericsshadow) September 4, 2014
Ich wette Hitler mochte auch keine Tomaten.
— Jan (@agento) September 8, 2014
"I wish this glass had peanuts in it." – inventor of peanut brittle
— Steve Amiri (@SteveAmiri) September 12, 2014
Bei Lindner-Interviews aus der FDP-Parteizentrale warte ich immer drauf, dass im Hintergrund Handwerker auftauchen und Dinge abmontieren.
— Ayla Mayer (@santapauli1980) September 14, 2014
Mein TV-Thriller "Ein sehr grausames Verbrechen" wurde von 160 auf 4 Minuten gekürzt, ist aber immer noch recht spannend.
— personaldebatte (@personaldebatte) September 14, 2014
Ausmalen. Wir sollten alle mehr ausmalen. Über den Rand is auch gut. Aber ausmalen.
— Doch noch ein Hase (@urmels) September 14, 2014
Was? Es gibt Menschen, die bei Skyrim was Anderes machen als Blumen zu sammeln?
— Privatgespraech (@privatgespraech) September 14, 2014
Grundgütiger.Habe 2 Flaschen Syrah Malbec gekauft. Und die zweite gerade hinter den weißen Bohnen entdeckt. Was wollte ich mit den Bohnen?
— No 5 (@numberfivealive) September 14, 2014
"Wie lautet Ihr Schrickseldings?"
"Mein was?"
"Sie haben noch kein Schrickseldings? Das wird teuer."
Jede Behörde so.
— Tomster (@namenlos4) September 17, 2014
SPIEGEL so: "Das sollten Autofahrer über den Blitz-Marathon wissen"
Ich so: "Wer schneller als erlaubt fährt wird geblitzt."
Gern geschehen.
— Volker König (@VolkerK_) September 18, 2014
Über Homosexualität soll an Schulen nicht informiert werden, "weil es die Schüler nicht interessiert". Aber binomische Formeln?
— Rosa Teil (@kawasaki_twr) September 18, 2014
Das war 1985, da wart ihr fast alle noch tot.
— fuchsbrom (@formschub) September 18, 2014
Er liest vor mir die "ALDI aktuell" & erzählt, dass bald junge große Bohnen im Angebot sind.
ALTER!!! NICHT SPOILERN!!!
— Pizza Pia (@Pia_Poulain) September 20, 2014
Fische im Aquarium sind alle nach Norden ausgerichtet.
Futter ist wohl zu eisenhaltig.
— Bierfloh (@Bierfloh) September 21, 2014
„Es ist erst acht Uhr und schon dunkel. Ändern Sie das!“
„Wir sind schon dran. Kann aber ein halbes Jahr dauern.“
— @zeitweise (@zeitweise) September 22, 2014
Beim esoterischen Inder um die Ecke ein Loslassi bestellt und stattdessen Kokain-Globuli bekommen. Esse jetzt eine Rose. Lecker.
— bukowskigutentag (@mbukowski) September 22, 2014
The older I get, the more I will fuck you up if you mess with the thermostat settings
— Brian Gaar (@briangaar) September 23, 2014
QA Engineer walks into a bar. Orders a beer. Orders 0 beers. Orders 999999999 beers. Orders a lizard. Orders -1 beers. Orders a sfdeljknesv.
— Bill Sempf (@sempf) September 23, 2014
@dieliebenessy oh Kind 3.0 bedient das Internet?
— Patricia Cammarata (@dasnuf) September 23, 2014
"Hey, wollen wir heute Abend mal was heißes machen?"
"Fischstäbchen?"
"Nein, ich meinte……ok. Fischstäbchen sind ok."
— Tomster (@namenlos4) September 24, 2014
"Sie sind zu spät!"
"Neben der Bushaltestelle stand ein Knallerbsenstrauch."
"Und?"
"DIE NATUR KANN LUFTPOLSTERFOLIE!"
"Wir melden uns."
— Doch noch ein Hase (@urmels) September 24, 2014
"Sie sind zu spät!"
"Neben der Bushaltestelle stand ein Knallerbsenstrauch."
"Und?"
"DIE NATUR KANN LUFTPOLSTERFOLIE!"
"Wir melden uns."
— Doch noch ein Hase (@urmels) September 24, 2014
"Ich weiß nicht wo du dieses Fleisch her hast, aber es schmeckt hervorragend!"
"Das sind Nudeln!"
"Vom Rind?"
"Vom Ei!"
"Ah, Hähnchen also."
— Benno Vice (@BimmelB) September 24, 2014
Die Tatsache, dass sich direkt im Flughafen ein Koffergeschäft halten kann sagt einiges über die Planungskompetenz der Menschen.
— Dominik Schwarz (@dominik_schwarz) September 25, 2014
"So schmeißen Sie gemalte Kinderbilder schnell, unauffällig und ohne schlechtes Gewissen weg!"
Warum gibt es diesen VHS-Kurs nicht?
— Ti Na (@werdenundsein) September 27, 2014
Manchmal fallen mir die richtigen Buchstabendinger nicht ein. Das erfüllt mich dann mit großer Wütendheit.
— Kasimir Bierdurst (@olle_Meia) September 27, 2014
Wir finden, der Pluralis Majestatis wirkt in sozialen Medien lächerlich.
— Peter Breuer (@peterbreuer) September 28, 2014
I love apple picking! But for grapes, not apples. And the grapes are in bottles. And someone else brings them to me. I love wine tasting.
— Theresa Couchman (@theresa_lauren) September 29, 2014
Der Plümmo-Test
Ich bin ja, wie mittlerweile bekannt sein dürfte, in und um Köln aufgewachsen, ich gehöre zu den Menschen, denen beim Anblick des Kölner Doms das Herz ein bisschen schmilzt und überhaupt lege ich eine teilweise erschreckende Menge Lokalpatriotismus an den Tag, obwohl oder erst recht weil ich schon seit über sieben Jahren im Exil lebe.
Dementsprechend verstehe ich Kölsch. Ich spreche es bedingt, es fehlt hauptsächlich an Übung, auch mit dem aktiven Wortschatz hapert es beizeiten, mit dem Verstehen habe ich aber keine Probleme. Ich dachte auch lange, das wäre auch für Nicht-Kölner kein Problem, bis ein hessischer Kollege erzählte, er fände zwar die Musik von BAP ganz gut, würde aber nun wirklich so gar kein Wort verstehen.
„Aber… aber…“, sagte ich. „Das ist doch gar nicht so schwer.“
Ist es wohl doch.
Tatsächlich versteht man mich im Allgemeinen deutschlandweit ausreichend gut. Ich spreche ja auch kein Kölsch. Allerdings gibt es dann doch immer wieder Wörter oder Redewendungen, die wohl doch eine stärkere regionale Begrenztheit aufweisen, als man so ahnt, wenn man es nie anders gewohnt ist.
Nach meinen langjährigen und höchst unrepräsentativen Forschungen habe ich nun das Wort gefunden, mit dem Sie relativ einfach feststellen können, ob jemand aus dem Kölner Raum kommt oder nicht. Es gibt meiner Erfahrung nach exakt zwei Reaktionen auf dieses Wort: Ein verstörtes „WIEBITTEWAS?!?“ oder ein leicht beleidigtes „Hä? Natürlich weiß ich, was das ist!“
Die Begrenztheit des Verständnisses hört bereits vor dem Ruhrgebiet auf, ob man in Düsseldorf noch weiß, was Sie meinen, muss noch in Detailstudien überprüft werden. Die Grenze nach Süden ist ebenso ungewiss, ich vermute jedoch, dass sie spätestens hinter Bonn genauso irritiert angeguckt werden wie in Essen.
Das Wort ist „Plümmo“.
Na? Wissen Sie’s?
Wer etwas Französisch kann, wird es wissen oder zumindest ahnen, denn „Plümmo“ ist – wie so einiges in der Kölschen Sprache – dem Französischen entlehnt. Es handelt sich also um ein „Plumeau“ oder, wie man es woanders in Deutschland kennt, eine Bettdecke oder ein Oberbett. Tatsächlich war mir das Wort „Oberbett“ bis vor kurzem fremd und ich musste erst nachfragen, was denn bitteschön damit gemeint war.
Während ich also die letzten Zeilen hier unter meinem Plümmo eingemummelt im Bett schreiben, haben Sie jetzt den ultimativen Rheinländertest. Einfacher geht’s nicht. Viel Spaß damit.
Im Wikipedia-Artikel zur Kölschen Sprache gibt es weitere schöne Wörter, die man möglicherweise noch nie gehört hat. Es sei denn eben, man kommt aus Köln. Dann schon.
Diese Woche im Fernsehen (22.9.2014 – 28.9.2014)
Bevor ich schon wieder nicht dazu komme, hier schnell das TV-Programm der nächsten Woche. Es wird schon etwas für jeden dabei sein. Hoffe ich.
Dienstag, 23,9,2014
Quarks & Co. – Alles unverträglich? (21:00 bis 21:45 im WDR)
Wir haben ja seit einiger Zeit Fructoseintoleranz im Haus, was durchaus anstrengender ist, als man sich das so vorstellt. Man ahnt ja nicht, wo überall Fructose drin ist und man es nicht vermutet. Ansonsten stehe ich der Intoleranzhysterie ja durchaus skeptisch gegenüber. Aber Ranga Yogeshwar wird es uns wohl gut erklären können.
Hollywood an die Front (21:50 bis 22:40 auf arte)
In den 40er Jahren wurden namhafte Regisseure beauftragt, Werbefilme für Amerika zu drehen. Also, für das Land Amerika. In dieser Doku geht es um diese etwas ungewöhnlichere PR-Aktion.
Taste the Waste – Verschwendung von Lebensmitteln (22:45 bis 0:15 im RBB)
Deutsche Dokumentation über Lebensmittelverschwendung und mögliche Alternativen. Macht bestimmt ein schlechtes Gewissen, aber das ist dann auch richtig so.
Willkommen bei den Rileys (23:15 bis 1:00 im WDR)
Kristen Stewart (ja ja, die Kristen Stewart) als minderjährige Stripperin, die ein trauerndes Ehepaar rührt. Man muss vielleicht auch mal vergessen, dass es sowas wie Twilight gibt.
Mittwoch, 24.9.2014
The Returned (22:15 bis 0:05 im WDR)
Französische Mysteryserie. In einem Bergdorf kehren auf einmal Tote zurück. Sie sind auf einmal wieder da, tun so, als sei nichts und erinnern sich an nichts. Insgesamt acht Folgen, die offensichtlich in Doppelfolgen ausgestrahlt werden.
Talea (22:20 bis 22:35 auf 3sat)
Nina Proll als Mutter, die lange im Strafvollzug saß. Nach ihrer Haftentlassung versucht ihre Tochter, Kontakt mit ihr aufzunehmen und sie kennen zu lernen. Ob das gut geht, wird sich wohl zeigen.
Cern (23:20 bis 0:35 auf arte)
Cern haben wir alle schon gehört. In dieser Doku darf man sogar reingucken und sich von den Wissenschaftlern des Instituts erklären lassen, was sie da überhaupt so tun.
Donnerstag, 25.9.2014
Polt. (20:15 bis 21:45 auf arte)
Krimi aus Niederösterreich. Oder Krimi, der in Niederösterreich spielt. Vielleicht beides. Kommissar Simon Polt ist im Ruhestand und sitzt lieber mit den Winzern zusammen. Dann wird eine Leiche gefunden. Das ist natürlich doof, vor allem, wenn man eigentlich seine Ruhe haben wollte.
Leonard Cohen: Bird on a wire (23:05 bis 0:50 im MDR)
Kam letztens in einer gekürzten Version, diesmal komplett. Leonard Cohen wird ja gerade 80, da kann man sich schon mal angucken, was der Mann so in seinem Leben gemacht hat.
Auf der Suche nach Heilern (23:15 bis 0:40 im WDR)
Hypochonder Rosa von Praunheim präsentiert einen Streifzug durch die alternative Medizin und lässt die Leute hauptsächlich selber erzählen. Was man dann damit macht, ist jedem selber überlassen.
Freitag, 26.9.2014
Der Kaffeekapsel-Boom (18:20 bis 18:50 im WDR)
Wir haben ja so eine böse ethisch vollkommen inkorrekte Nespresso-Kaffeemaschine, einfach schon, weil der Kaffeekonsum in diesem Haushalt nicht unproblematisch bzw. höchst launenabhängig und erratisch ist. Jedenfalls bei mir. Außerdem behauptet der kaffeetrinkende Teil dieses Haushalts, der Nespresso-Kaffee wäre halt einfach deutlich besser als vergleichbare Anbieter. Nu ja.
Von Ratten und See-Elefanten (21:55 bis 22:50 auf arte)
Doku über das Naturkundemuseum in Paris mit ca. 65 Millionen Exponaten. Die kann man ja gar nicht alle angucken. Schlimm.
Samstag, 27.9.2014
Pünktchen und Anton (15:00 bis 16:40 im WDR)
Diesen Film habe ich sogar im Kino gesehen, da muss ich schon siebzehn oder achtzehn gewesen sein. Jedenfalls war ich bei meiner Brieffreundin in Warendorf und wir überlegten so, was man im Kino gucken können. „Ich wüsste ja was, aber da will niemand mit mir rein“, sagte die Brieffreundin. „Ja, komm, sag!“ sagte ich. „Pünktchen und Anton.“ „UNBEDINGT! LASS DA REINGEHEN!“ Und ja, es ist ein wirklich schöner Kinderfilm, den man sehr gut gucken kann. Mit siebzehn, aber auch mit dreiunddreißig.
Griff nach der Weltherrschaft (20:15 bis 22:00 auf arte)
Zweiteilige Dokumentation über die Eroberungen von Magellan und Sir Francis Drake im 16. Jahrhundert. Es geht um Gewürze, aber auch um Blutvergießen. Aus heutiger Sicht ist das mit diesen Eroberungen damals auch nicht alles so astrein abgelaufen.
Sonntag, 28.9.2014
Prinzessinnenbad (20:15 bis 21:45 auf Eins Plus)
Preisgekrönte Dokumentation über drei pubertierende Mädchen aus Kreuzberg, die die Regisseurin zwei Jahre lang im Alltag begleitete.
Warum hab ich ja gesagt? (20:15 bis 22:10 auf arte)
Kontrastprogramm: Auf arte streiten sich Lauren Bacall und Gregory Peck als frisch verheiratetes Paar mit ungleichen Interessen. Es heißt ja immer, Gegensätze würden sich anziehen, aber auf Dauer hilft es vermutlich wohl doch, wenn man auch ein paar Gemeinsamkeiten hat.
Diese Woche im Fernsehen (16.9.2014 – 21.9.2014)
Zwei Wochen Stress, drei Wochen Urlaub und jetzt auch noch einen Tag verschlampt. Geht die Fernsehwoche jetzt eben erst am Dienstag los.
Dienstag, 16.9.2014
Abenteuer Erde (20:15 bis 21:00 im WDR)
In „Wildes London“ soll man angeblich eine Robbe sehen können, die in London den Fischmarkt besucht. Ich finde das ein sehr überzeugendes Argument.
10 Kanus, 150 Speere und 3 Frauen (20:15 bis 21:45 auf ZDF Kultur)
Australischer… aufgepasst, neues Genre… Ethnoabenteuer über die Legenden der Aborigines. Außerdem ein sehr schöner Titel, wie ich finde.
Girls (22:45 bis 23:40 auf ZDF neo)
Start der dritten Staffel der Serie über das Leben von vier New Yorkerinnen. Ich hab das ja immer so als das Kontrastprogramm zu „Sex and the City“ wahrgenommen, muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich bisher nicht dazu gekommen bin, auch nur eine Folge von Girls zu sehen.
The Help (0:50 bis 3:05 im ZDF)
Sozialkritisches Wohlfühlkino, jedenfalls, wenn es der Buchvorlage treu bleibt. Emma Stone spielt die junge Skeeter, die 1962 vom College nach Hause in die Südstaaten kommt und die Erlebnisse der schwarzen Dienstmädchen in den wohlhabenden weißen Haushalten veröffentlichen will. Vor allem bin ich ja in Emma Stone verliebt, außerdem fand ich das Buch durchaus gut und hoffe, die Verfilmung wird diesem ausreichend gerecht.
Mittwoch, 17.9.2014
Wildes Großbritannien (20:15 bis 21:00 im NDR)
Leonard Cohen – I’m Your Man (23:30 bis 0:30 im SWR)
Ich kann ja nur jedem empfehlen, auf ein Konzert von Leonard Cohen zu gehen. Wir waren vor vier Jahren in Dortmund auf einem und es gehört nach wie vor zu den besten Konzerten, die wir je gesehen (und gehört) haben. Diese Doku zum 70. Geburtstag des Musikers ist hier leider um 45 Minuten gekürzt, wird aber glaube ich demnächst auf einem anderen Sender (ich werde das im Detail noch mal nachgucken) komplett ausgestrahlt.
Donnersag, 18.9.2014
Traumfabrik Computerspiel (19:20 bis 20:00 auf 3sat)
Eine Dokumentation über die „Nischenbranche“ der Computerspielindustrie, die natürlich nix mit Nische zu tun hat, sondern hinter der irre viel Geld steckt und die trotzdem immer noch nicht so richtig als eigener Kulturzweig anerkannt ist.
Lügen & Betrügen (20:15 bis 21:00 auf 3sat)
Und danach eine Doku übers Lügen und Betrügen. Da kann man nur hoffen, dass sich die Macher nicht zu sehr vom Thema ihrer eigenen Sendung haben verleiten lassen.
Freitag, 19.9.2014
1948: Jüdischer Traum, arabisches Trauma (23:15 bis 0:00 im WDR)
Al-Nakba – Die Katastrophe (0:00 bis 0:45 imWDR)
Zwei Dokumentationen über den Ursprung des Nahostkonflikts. Uraltes Thema, aktuell wie nie und leider auch so eine Sache, bei der man immer merkt, wie wenig man eigentlich davon versteht.
Ein Schrei in den Wäldern (1:20 bis 2:58 im Ersten)
Norwegischer Krimi. Die Fernsehzeitung lockt mit Originalität, Psychozeug, Sarkasmus und hübscher Optik. Wäre ja schön, wenn sie Recht hätte.
Samstag, 20.9.2014
Bauerfeind assistiert (19:30 bis 20:00 auf 3sat)
Ich kenne Katrin Bauerfeind ja noch von der Zeit, als sie bei Ehrensenf moderierte und habe sie sogar einmal bei so einem Podcastdings live gesehen. Jetzt assistiert Katrin Bauerfeind eben, z.B. auf einem Segelschiff, das auf Reise Richtung Grönland gehen soll. Was man halt so macht.
Das Handbuch des Giftmörders (20:15 bis 22:10 auf arte)
Was man noch so bei der Lektüre der Fernsehzeitung lernt: Anfang des 20. Jahrhunderts sterben in den USA viele Menschen durch Gift, möglicherweise versehentlich, eventuell aber auch nicht. Es werden Sterbeurkunden gefälscht und überhaupt wenig Todesfälle ordentlich aufgeklärt. Bis Doktor Charles Norris kommt und anfängt, forensische Toxikologie zu etablieren. Und wer jetzt noch mehr darüber wissen will, muss halt dieses Dokudrama angucken.
B. B. King: The Life of Riley (22:10 bis 0:05 auf arte)
Der Regisseur Jon Brewer begleitete den Bluesmusiker B. B. King zwei Jahre lang und heraus kam dabei diese Dokumentation. B. B. King hat übrigens heute Geburtstag und wird 89 Jahre alt. HURRA!
Sonntag, 21.9.2014
Brille mit Goldrand (15:55 bis 18:10 auf TELE 5)
Ich sag mal gleich am Anfang, dass Ennio Morricone die Musik zu diesem Film gemacht hat, dann hat man schon einen guten Grund, warum man das gucken können wollte. Ansonsten spielen Philippe Noiret und Rupert Everett mit, das wären also guter Grund Nr. 2 und guter Grund Nr. 3. Es wird aber vermutlich auch traurig, denn ein Drama, dass im faschistischen Italien spielt und wo ein jüdischer Student und ein homosexueller Arzt die Hauptcharaktere sind, kann irgendwie nicht gut enden. (Weiß ich aber nicht, weil ich den Film nicht kenne.)
Horst Evers: Hinterher hat man’s meist vorher gewusst (20:15 bis 21:00 auf 3sat)
Horst Evers haben wir auch auf der Rückfahrt von Frankreich gehört, nachts in Belgien. Nachdem das Navi und damit auch sämtliche Bordunterhaltung ausgefallen war, kein Radio, kein garnichts, da habe ich dann halt das iPhone auf ganz laut gestellt und wir haben Horst Evers gehört. Bei 3sat kann man Horst Evers sehen. Auch gut.
Udo Jürgens: Ein Leben für die Lieder (21:40 bis 23:15 auf arte)
Udo Jürgens, ne! Dass mir niemand was gegen Udo Jürgens sagt. Eigentlich will ich ja immer noch auf ein Konzert von Udo Jürgens, nur um einmal eins gesehen zu haben. In zwei Wochen wird er übrigens 80, da kann man auch mal gratulieren. Oder eben Dokumentationen über Udo Jürgens im Fernsehen zeigen.
Inland Empire (22:05 bis 1:40 auf TELE 5)
Achtung, neues Genre: Experimentalthriller. Von… Trommelwirbel… David Lynch. Na ja gut, dann wundert das Genre auf einmal nicht mehr so. Positiv: Laura Dern und Jeremy Irons spielen mit. Was Sorgen macht: Die Fernsehzeitung schreibt, dass im Vergleich zu diesem Film „Mulholland Drive“ wie Popcornkino wäre. Und wer „Mulholland Drive“ gesehen hat, der weiß, warum man sich jetzt Sorgen machen muss.
Stage Beauty (0:35 bis 2:23 im Ersten)
1660 in England: Estmals werden Frauen im Theater zugelassen. Dabei hat (zumindest in diesem Kostümdrama) vorher immer Rupert Everett die Frauenrollen spielen dürfen. Schlimm. Schlimm schlimm schlimm, diese Gleichberechtigung.
Meermomente
Am Dienstag war das Meer müde. Allerdings wussten wir das am Dienstag noch nicht. Am Dienstag waren wir erst in Bayonne, dann in Anglet und dann in Biarritz. Das geht, weil Bayonne direkt an Anglet hängt und Anglet direkt an Biarritz. In Biarritz wollten wir Surfer gucken. Also andere Surfer. Biarritzische Surfer auf biarritzischen Wellen. Nur, dass es keine Wellen gab. Aber weil wir ja noch nie in Biarritz waren, wussten wir nicht, dass das Meer müde war und dachten, vielleicht ist das hier immer so, in Biarritz, dass es keine Wellen gab, jedenfalls nicht hier in der Stadt.
Am Dienstag war jedenfalls das Meer müde, nur dass wir das erst am Mittwoch merkten, als wir wieder in Biscarrosse waren, wo wir ja die grobe Wellensituation kennen und am Mittwoch gab es auch in Biscarrosse keine Wellen. Also keine. Gar keine.
Da stehen dann also drei deutsche Jungs oben an der Strandpromenade an der Treppe, die runter zum Strand führt und machen lange, sehr lange Gesichter.
„Da sind ja überhaupt keine Wellen“, sagt der erste.
„Da sind ja auf Mallorca größere Wellen“, sagte der zweite.
„Da sind ja in Florida größere Wellen“, trumpft der dritte.
Schweigen und enttäuschtes Starren auf den atlantischen Ozean, der heute halt mal echt keinen Bock hat.
„Ich hatte mich so auf heute gefreut“, sagte der erste.
Und da stehen sie dann mit ihren Bodyboards und wissen nicht, was tun. So ganz ohne Wellen. Aber dem Meer ist das egal.
Als Gott Frankreich schuf
Als Gott Frankreich schuf, da malte er ein großes Land und in das Land zeichnete er schöne lange Autobahnen und sagte zu den Franzosen: „Das sind jetzt eure. Ihr dürft Geld dafür nehmen, aber passt schön auf, dass man gut darauf fahren kann und die Leute schnell von A nach B kommen.“
Und die Franzosen taten, wie ihnen geheißen und es ward gut.
Dann setzte Gott noch einen dicken Knubbel mitten in das Land, zeichnete wirr und konfus ganz viele Straßen ein, drückte ein paar Schlaglöcher in den Asphalt und sagte zu den Franzosen: „Und das ist Paris. Seht zu wie ihr damit fertig werdet.“
Und es ward Stau.
Urlaub – Symbolbilder
Lieblingstweets im August (Teil 2)
HUNDE OHNE LEINE! WASCHMASCHINEN! FUTUR II! UND SEHR SEHR WÄHLERISCHE ENTEN!
Wir lassen das hier jetzt, kaufen einen abgelegenen Bauernhof, 12 Kühe und drehen Heimatfilme. Und der Hund braucht keine Leine.
— Trinity (@oOtrinityOo) August 14, 2014
Man schätzt mich bei Umzügen vor allem aufgrund meiner wertvollen Hinweise, dass da noch etwas steht und die Waschmaschine schwer aussieht.
— Muermel (@Muermel) August 15, 2014
Die meisten Menschen nutzen nichtmal zehn Prozent des Internets.
— P. W. Henfield (@henscheck) August 15, 2014
"Manchmal wünsche ich mir, ich hätte so ein schönes T-Shirt wie du."
"Das ist aus dem Kaufhof…"
"Wunderschön."
— personaldebatte (@personaldebatte) August 16, 2014
Ich: "Sohn 2, Papa hat ja bald Geburtstag. Was schenken wir ihm da?"
Sohn 2:" Weiß nicht, eine schwarze Hose oder Spinat."
— Maret B. (@Herzdame) August 17, 2014
Hier hüpft einer im Supermarktgang zum Lautsprecher hoch, weil er das Lied shazamen will.
Es wird seltsam, Freunde.
— Kalle (@Kropunder) August 18, 2014
Für mehr Sympathie könnten sich die Zeugen Jehovas doch mit Vorwerk zusammentun. "Wir möchten über Gott reden und dabei durchsaugen."
— un.ge.nau. (@_ungenau_) August 19, 2014
"ALLE MANN ZU DEN WAFFELN!"
Wie ein simples "L" die Welt rettete.
— H@rdcoresofti™ (@Hardcoresofti) August 19, 2014
Wäre ich eine Entscheidung – ich würde mich auch nicht von mir treffen lassen.
— Ju (@JuTime) August 19, 2014
Rule 34 is true because everything is monads and there is porn of some things so there is porn of monads
— Philosophy Bro (@PhiloBro) August 19, 2014
Das Hauptproblem des Kölner Rings sind die Düsseldorfer, die da permanent im Kreis fahren, um den Dom zumindest mal aus der Ferne zu sehen.
— Darth Lehrer (@Darth_Lehrer) August 19, 2014
Weiß jemand wie man den Klingelton am Thermomix ändert?
— Onrie (@onrie) August 20, 2014
Der Fahrer pfeift und winkt gutgelaunt einer Bekannten zu, jemand erreicht in letzter Sekunde den Bus – beginnen so nicht Katastrophenfilme?
— Akkordeonistin (@akkordeonistin) August 21, 2014
Sohn II: "Papa, das Kabel von deiner Maus liegt unordentlich. Kannst du so arbeiten?"
Jetzt, wo ich drüber nachdenke…
— Max. Buddenbohm (@Buddenbohm) August 21, 2014
"Wieder kein Futur II da?"
"Nee, werden wir wie immer nur gehabt haben werden."
— Darth Lehrer (@Darth_Lehrer) August 22, 2014
Das Konzept "Wenn's brenzlig wird, einfach eine Arie schmettern" wird ja eh völlig unterbewertet.
— Mrs Greenberry (@MrsGreenberry) August 24, 2014
Ich bin übrigens die, die morgens auch immer etwas Obst mit zur Arbeit nimmt.
Ja.
Und abends nehme ich das dann wieder mit nach Hause.
— Geraldine (@socialgeraldine) August 25, 2014
YOU ARE IN A LEGACY CODEBASE
> RUN TESTS
YOU HAVE NO TESTS
> READ SPEC
YOU HAVE NO SPEC
> WRITE FIX
YOU ARE EATEN BY AN ELDER CODE HACK.
— brian wisti (@brianwisti) August 25, 2014
Weiß man schon, wer die Kokosnuss geklaut hat?
— Enno von Friedland (@vonFriedland) August 31, 2014
Stellt Euch vor, man würde eine deutsche Ente im Ausland aussetzen. Die würde doch den Kopf über das Brot schütteln und lieber verhungern.
— Ada Blitzkrieg (@bangpowwww) September 1, 2014





