Mein Teil 1 und Teil 2 gibt’s hier, der Rest folgt sofort:
Lieblingstweets im Mai (Teil 2)
KOLIBRIS! ASSELN! WAHLBERICHTERSTATTUNGEN! LAKRITZSCHNECKEN! GANZ VIEL BUTTER! UND KEKSE! KEINE LIEBLINGSTWEETS OHNE KEKSE!
"select v.id || '_' || …" — meine Datenbankabfrage guckt mich traurig an.
— Thomas Renger (@dentaku) May 16, 2014
Kann nur bruchstückhaft Asselisch, aber als ich grade den großen Blumentopf auf der Terrasse hochhob, das klang wie "HILFE, GODZILLA KOMMT!"
— Ute Weber (@UteWeber) May 16, 2014
Ich fände es ganz korrekt wenn die kalifornischen Krähen aufhören könnten größer als 1,75m zu sein!
— Ada Blitzkrieg (@bangpowwww) May 16, 2014
Worrying signs that the girl will be a javascript programmer. "Sometimes, Daddy, 5 and 5 makes 55 and sometimes it makes 10."
— Ben Griffiths (@beng) May 17, 2014
Ich mach das hier nur für die Kekse.
— Matthias Bauer (@moeffju) May 17, 2014
Wasabierbsen, Nasennebenhöhlen und ich möchten jetzt ein bisschen allein sein.
— alles b. (@alles_b) May 17, 2014
Ist das Wasser auch wirklich glutenfrei?
— Kaete Beckensale™ (@KaeteHaete) May 17, 2014
'Lass uns doch mal in dieses vegetarische Restaurant gehen.'
'Das ist ein Blumenladen.'
— Irgendwas mit Tubbs (@HrFrankenstein) May 18, 2014
Sonntags, endlich mal in Ruhe ein gutes Buch* lesen und etwas Jazz** hören.
* geistlosen Film gucken
** noch einen geistlosen Film gucken
— Muermel (@Muermel) May 18, 2014
Wenn Selbstbräuner ehrliche Namen trügen, hießen sie "Zebramöhrchen", "orange explosion" oder einfach "haha, whoops!".
— Elle-Feu (@07elfe) May 18, 2014
„Liebe ist das Einzige, was sich vermehrt, wenn man es teilt.“
– „Aww! Wie romantisch!“
„Und Husten. Grippe auch. Herpes, natürlich.“
– „…“
— Kiki (@e13Kiki) May 18, 2014
ich glaube, sogar wenn ich selbst philipp hieße, müsste ich jedesmal googlen, wie man den namen schreibt.
— katjaberlin (@katjaberlin) May 19, 2014
Ich setze mich jetzt einfach hin und warte, bis das Geld alle …. fertig.
— Haus Ohne Fenster (@HausOhneFenster) May 20, 2014
leute, die auf dem radweg spazierengehen, sich beim klingeln umdrehen, panisch gucken und wie paralysiert stehenbleiben. was seid ihr, rehe?
— m. (@ohaimareiki) May 21, 2014
Warten kostet nichts. Außer du stehst neben dem Süßkramregal an.
— Ingeborch (@Ingeborch) May 21, 2014
"Wir müssen den klügsten Vogel fragen, welcher Vogel am dümmsten ist. Nicht den Kolibri direkt."
( Ornithologiker, 5 )
— Anna Log (@_Anna_Log) May 21, 2014
Erste Back-Regel:
ES GIBT NICHT ZU VIEL BUTTER.
— Lilly W. (@dielilly) May 24, 2014
Für Menschen, die Lakritzschnecken anbeißen, statt sie sofort auf Maximallänge abzurollen, ist leider kein Platz in dieser Gesellschaft.
— Imre Grimm (@ImreGrimm) May 24, 2014
Das Putenfleisch für 95 Cent hat sicher gute Qualität. Schließlich ist eine Deutschlandflagge auf der Verpackung.
— Christian Pokerbeats (@Pokerbeats) May 24, 2014
Beobachte mich dabei, wie ich einen Kaktus aus Kinderhöhe entferne. Aber ganz still und heimlich, damit die biologische Uhr nix mitkriegt.
— Evangeline Cooper (@Twelectra) May 25, 2014
programmieren läuft doch so, dass man den code durchgeht und mit einer hand offene und mit der anderen geschlossene klammern zählt, oder?
— m. (@ohaimareiki) May 25, 2014
Wählen alleine hilft nicht! Ihr müsst euch natürlich auch die Wahlberichterstattung anschauen!!!
— Haus Ohne Fenster (@HausOhneFenster) May 25, 2014
Habe jetzt schon zehn neue Namen für den Freund und sein feuerrotes Gesicht. Das werden sehr schwere Tage für Dr. Hummer.
— Madame Tam Tam (@madame_tam_tam) May 25, 2014
Gibt es eigentlich IRGENDEINE Garderobe in Deutschland, für die mal Haftung übernommen wird?
— . (@ohhellokathrina) May 26, 2014
Hallo?! So ein Joghurt kann doch gar nicht lesen, welches Datum auf seinem Deckel steht, der hat die Augen doch vorn.
— Wibchen Weißnich (@Wibchen) May 27, 2014
Ich packe den Kofferraum nicht wie bei Tetris. Jeder weiß, was passiert, wenn die Reihe voll ist!
— p47r1c14 c4mm4r474 (@dasnuf) May 29, 2014
Kai, wenn Du das liest: Ich krieg noch fünf Mark von Dir.
— alles b. (@alles_b) May 29, 2014
Alliterative Urlaubsplanung
Es ist nämlich so: Eigentlich wollten wir dieses Jahr drei Wochen nach Frankreich, genauer gesagt dahin, wo wir auch die letzten Jahre waren, nämlich nach Biscarrosse-Plage. Vor allem, weil man da gut surfen kann, aber auch, weil wir uns da wohl fühlen und ich außerdem letztes Jahr dann von mindestens zwei Surflehrern mit Wangenkuss und so begrüßt wurde. Wir gehören also jetzt quasi dazu, und das ist ja so als Deutscher bei Franzosen nicht selbstverständlich, das muss man mental irgendwie auskosten und noch mal hinfahren.
Jetzt kamen wir aber unverhofft zu zwei Karten für Bayreuth für den Ring. Also eigentlich sogar zu acht Karten, aber einzeln kaufen kann man die ja eh nicht. Der Ring wird in Bayreuth komplett geguckt, da kann man sich nicht irgendwas aussuchen. Oder man kann doch, muss dann aber für die anderen mitzahlen. Egal. Wir mussten jetzt jedenfalls den Urlaub spontan umplanen und haben das jetzt so gelöst, dass wir erst nach Bayreuth fahren, da dann sieben Nächte bleiben, zwischendurch Opern gucken und dann von da aus direkt weiter nach Frankreich zum Atlantik fahren. Wir werden also möglicherweise die ersten Wagnerfestspieltouristen mit Bodyboard im Kofferraum sein.
Dann ist es aber noch so, dass man Ferienwohnungen in Frankreich üblicherweise von Samstag auf Samstag bucht, die „Götterdämmerung“ aber am Mittwoch kommt, wir also die Zeit von Donnerstag bis Samstag irgendwie noch sinnvoll nutzen müssen.
Weil sich dann auch noch herausstellte, dass Bayreuth überraschenderweise gar nicht näher an Frankreich ist, sondern weiter weg, haben wir uns überlegt, dass wir dann einfach ungefähr auf halber Strecke noch mal einen Halt von zwei Nächten einlegen und die Fahrt so in zwei ertragbare Strecken teilen.
Deswegen recherchierte ich heute, was so auf halber Strecke liegt. Auf der vemeintlich schöneren Südroute fand ich Besançon und dann später Beaune. Beides sieht nett aus und erfüllt so geschätzt einigermaßen die Bedingung, auf halber Strecke zu liegen. Beides kenne ich nicht.
Jetzt funktioniere ich aber auch so, dass ich mich ja schon über die Alliteration bei „wir fahren von Bayreuth nach Biscarrosse“ sehr gefreut habe. Als ich dann noch Besançon fand, wurde das nicht besser. Wir würden dann nämlich von „Ba“ über „Be“ nach „Bi“ fahren und aus der Nummer kommen wir jetzt leider nicht raus.
Ich nehme also gerne weitere Tipps für Zwischenstopps auf der Strecke Bayreuth – Biscarrosse-Plage entgegen, wenn der Name der Stadt allerdings nicht mindestens mit „B“ anfängt, könnte das schon problematisch sein. Eventuell helfen ja gute Argumente. Möglicherweise sind Beaune und Besançon aber ja schon sehr gute Kandidaten. Wer sich da auskennt und wertvolle Tipps hat, darf sich auch gerne zu Wort melden.
In der Zwischenzeit gucke ich einfach schon mal hier nach, wie die Wellen so sind.
Anne erklärt Programmieren: Unnötige If-Verzweigungen im Alltag
Die re:publica wirkt nach. Deswegen möchte ich auch weiterhin allen Null- und Hilfscheckerbunnys ein bisschen was über Programmierung erklären. Heute zum Beispiel etwas über leider unnötige If-Verzweigungen im Alltag.
„Wenn der mitkommt, fahren wir um Viertel vor acht los“, sagt der Mann, als ich schon mit Körbchen zum Einkaufen bereit im Flur stehe.
„Wer? Der Rolf?“ frage ich.
„Ja.“
Wie wir im Nullcheckerbunnykurs gelernt haben, gibt es in der Programmierung sowas wie If-Konditionen. Wer schon mal ein bisschen mit Excel rumgespielt hat, wird dort vielleicht auch schon mal über diese WENN-DANN-Konstrukte gestolpert sein. Eine If-Kondition oder -Verzweigung fragt nach einer Bedingung. Ist diese korrekt, schlägt sie einen bestimmten Pfad im Programmablauf ein. Ist sie nicht korrekt, wird entweder nach einer anderen Bedingung gefragt (else if), es wird einfach etwas anderes gemacht (else) oder es passiert gar nichts besonderes und es geht weiter im Programm.
In diesem Fall hätten wir also:
var Abfahrtszeit;
if (RolfKommtMit == true){
Abfahrtszeit = "19:45 Uhr";
}
Jetzt muss man natürlich noch wissen, dass man sich den zweiten Teil der Bedingung sparen kann. Gesetzt den Fall, dass Rolf mitkommt, ist der Wert der Variablen RolfKommtMit ja true, die Abfrage ist also übersetzt if (true == true). Folgendes reicht also völlig aus:
var Abfahrtszeit;
if (RolfKommtMit){
Abfahrtszeit = "19:45 Uhr";
}
An dieser Stelle fangen wir jetzt an, wie ein Programmierer zu denken. Denn wir möchten ja auch wissen, wann Abfahrtszeit ist, wenn Rolf nicht mitkommt. Anders gesagt: Wir brauchen noch ein else für unseren Code, weil wir ansonsten gar nicht losfahren. Das wäre doof.
Ich frage also: „Und was, wenn Rolf nicht mitkommt?“
„Dann fahren wir auch um 19:45 Uhr los.“
Also:
var Abfahrtszeit;
if (RolfKommtMit){
Abfahrtszeit = "19:45 Uhr";
}
else{
Abfahrtszeit = "19:45 Uhr";
}
Hm.
Aufmerksamen Bunnys ist vielleicht schon etwas aufgefallen: Egal, was passiert, die Abfahrtszeit ist immer 19:45 Uhr. So wichtig es oft genug ist, an dieser Stelle brauchen wir dieses ganze If-und-Else-Zeug gar nicht und wir schreiben:
var Abfahrtszeit = "19:45 Uhr";
Damit merken wir auch: Es ist wumpe, ob Rolf mitkommt oder nicht. Diese Information hat auf die weitere Abendplanung zunächst überhaupt keinen Einfluss und unsere schöne Variable RolfKommtMit wird gelöscht und ward nicht mehr gesehen. An dieser Stelle soll aber auch Schluss sein mit Programmieranalogien, denn in der Realität freuen wir uns natürlich, wenn Rolf mitkommt und es ist uns keineswegs egal. Nur für die Abfahrtszeit bleibt die Information irrelevant. Denn wir fahren ja so oder so um 19:45 Uhr los.
Was ich sonst noch so gemacht habe
Es passiert ja so viel. Vorgestern zum Bespiel war ich zum Presselunch im „What’s Beef“ auf der Immermannstraße in Düsseldorf eingeladen. Da wollte ich ja sowieso immer mal hin, die Einladung kam also wie gerufen. Wie das sonst so war steht im Foodblog.
Außerdem hatte ich Stefan Proksch zu Gast in meiner Wohnung (na ja, also fast) und habe ihm für seinen Podcast „Homestorys“ etwas über unsere Wohnung – oder richtiger: unsere Wohnungen – erzählt. Wer also immer mal wissen wollte, wie es sich mit Zugbrücke so lebt, kann da reinhören.
Es ist übrigens so, dass auch Stefan mit seiner Anfrage offene Türen einrannte. Ich erzähle gerne Zeug in Podcasts und im Radio. Von einem eigenen Podcast nehme ich aber aktuell Abstand, da ich aus Erfahrung weiß, wie viel Aufwand das ist und momentan mit Blogs und Techniktagebuch ausreichend ausgelastet wird. Wer aber einen Podcast hat und der Meinung ist, ich wäre da ein prima Gast, der kann sich gerne meldne. Ich habe sogar ein hübsches Mikrofon und weiß mittlerweile sogar ein bisschen besser, wie man das richtig anschließt.
Lieblingstweets im Mai (Teil 1)
RÜHRKUCHEN! BROKKOLI! KASTENBROT! SCHOKOMÜSLI! UND GRÜNE SOSSE! ZWEI MAL GRÜNE SOSSE!
Bewege mich seit 11 Uhr auf dem kritischen Pfad des Backofens durch Baiser, Lasagne und Rührkuchen.
— Novemberregen (@novemberregen) May 1, 2014
"Can't believe you spent 3hrs shoe shopping"
"I watched you spend 1hr obsessing over your Sublime colour scheme"
Perspective, it matters.
— Tom Speak (@tom_speak) May 2, 2014
"Ist das ein Fashion-Statement, oder geht es dir nicht so gut?"
— Robot Redford (@lucky_mushroom) May 3, 2014
Da steht ein Würstchen in meinem Garten und macht das mit den Fähnchen.
— O.M.S. (@diegutebutter) May 3, 2014
Gestern Brokkoli gegessen, heute Halsschmerzen.
Man muss nicht Medizin studiert haben, um die Zusammenhänge zu erkennen.
— Christian Pokerbeats (@Pokerbeats) May 5, 2014
Neue Besen kehren gut, jammern aber auch viel rum. Dafür hätten sie nicht Informatik studiert und so. Tss. Davon wird der Hof nicht sauber.
— Gebbi Gibson (@GebbiGibson) May 5, 2014
Irgendwann brenne ich mit einem Kastenbrot durch.
— Ada Blitzkrieg (@bangpowwww) May 5, 2014
Berlin grüßt nicht zurück, ich wiederhole: Berlin grüßt NICHT zurück!
— Prof. Dr. clit. (@Menschette) May 5, 2014
„Ich habe 10-mal versucht deine Mutter anzurufen. Immer besetzt. Jetzt lasse ich es eben.“
„Wann denn?“
„8-mal um 19.52, zweimal um 19.53.“
— der_handwerk (@der_handwerk) May 5, 2014
„Hey, nicht laut reden! Sie senken den IQ der ganzen Straße.“
— Albtraumfabrik (@albtraumfabrik) May 6, 2014
12:07. Schaue nach dem Zähneputzen 'Die Nanny' und esse Schokomüsli. Mein Leben gerät völlig aus den Fugen.
— Sushi Su (@StereoSushisu) May 7, 2014
@moeffju das macht nur wolfram alpha
— hagen (@ausnahmsweise) May 8, 2014
"Was ist Ihre Stärke?"
"Ich hasse alle Menschen."
"Inwieweit ist das eine Stärke?"
"Bei mir gibt es keine persönliche Bevorzugung."
— Frau Meike (@frau_meike) May 8, 2014
Netzwerkadmin spricht mit Ergotherapeutin. Aneinander vorbeireden – next level. Vielleicht sollten wir mal die Psychologen einladen.
— Bergemensch (@bergemensch) May 9, 2014
Peter Urban ist wie der Weihnachtsmann: keiner weiß, was er an 364 anderen Tagen macht und höchst wahrscheinlich wohnt er am Korvatunturi.
— Wondergirl (@Wondergirl) May 10, 2014
"Kann ich dir irgendwas anbieten, ne Büroklammer, oder CD-Hüllen?"
"Hm, hast du Papier?"
"Nur DIN A 4."
"Super, DIN A 4 ist das beste!"
— personaldebatte (@personaldebatte) May 11, 2014
Whoever runs @drfnfurter waited 5 years to troll 934 followers. pic.twitter.com/WDv255iyux
— David Weiner (@daweiner) May 13, 2014
An der Supermarktkasse sagen:
"I DEMAND TO PAY BY COMBAT!"
— André Herrmann (@nnamrreherdna) May 13, 2014
«Is Fümpf Uhur! Fühümpf! Hilli, bin schon wahach! Ich bin Dein persönliches Terrorvögelein draußen aufm Bahaum! Fümpf nach Fümpf schon!»
— Hilli Knixibix (@HilliKnixibix) May 14, 2014
keine ahnung, warum das rentnerpaar unbedingt im hof streiten muss, aber, zitat: "hubert, um gottes willen, grüne soße isst man kalt!".
— m. (@ohaimareiki) May 14, 2014
Als ich das letzte Mal in Frankfurt war, verlief ich mich in elf Stunden viermal. Heute stelle ich mich drei Stunden in eine Ecke und atme.
— Ulrike (@isntfamous) May 14, 2014
"Ich muss los, meine Kekse werden schlecht" ist eine absolut akzeptable Verabschiedung am Telefon.
— Carlos Danger (@KatiKuersch) May 14, 2014
Geisteszustand: Ich schreibe das Wort kirzfrustig in Mails.
— Peggy Sue (@FraumitSerifen) May 14, 2014
meine damen und herren, ich präsentiere: die frankfurter handtasche. #fashionblogger pic.twitter.com/X8GrQOzMeh
— m. (@ohaimareiki) May 15, 2014
Die drei Dinge, die ich am meisten mag: Mich. Supermärkte. Dich.
— gallenbitter (@gallenbitter) May 15, 2014
Programmieren für Nullcheckerbunnys
Es war hier recht still in den letzten Tagen. Daran ist quasi einzig und allein die re:publica 2014 statt, denn ich war nicht nur da, sondern habe auch einen Workshop gehalten. Genauer gesagt habe ich zwei Workshops gehalten, allerdings gar nicht alleine, sondern mit Kathrin Passig. Umgerechnet habe ich also dann wieder nur einen gehalten. Oder so. Ich weiß nicht, wie man das richtig rechnet.
Zusammen haben wir versucht, Programmiernullcheckerbunnys dabei zu helfen, selbstständig mindestens das Hilfscheckerbunnytum zu erreichen. Ob es uns gelungen ist, muss man vielleicht eher die Teilnehmer fragen, wir waren aber auch ganz zufrieden mit den Workshops und zumindest die Rückmeldungen auf Twitter waren allesamt positiv. Es fanden also entweder alle gut oder die, die es nicht so gut fanden, waren nett genug, dies nicht öffentlich zu äußern.
Nachhören kann man das hier bei Voice Republic. Eine Videoaufzeichnung gibt es leider nicht, dafür hatten wir aber zwei Gebärdendolmetscherinnen. Woher die kamen und warum die bei uns waren, wissen wir auch nicht, fanden es aber sehr toll.
Die passenden Slides dazu gibt es dann hier auf Google Docs.
Dann wurden wir noch von Lea Weitekamp von t3n interviewt und mussten zu DRadio Wissen zum „Netzbasteln“ mit Moritz Metz in den HY-Wagen, wo wir Schokolade gegessen, ein bisschen erzählt und dann eine Endlos-Huhu-Schleife programmiert haben. ABER ABSICHTLICH!
Weitere Erwähnungen des Workshops gab es unter anderem im Kölner Stadt-Anzeiger und in der FAZ.
Danach musste ich mich ein bisschen erholen, dann war ich bei einem Künstlergespräch im Folkwangmuseum, dann war Eurovision Song Contest und dann war auch schon Sonntag und ich habe auf dem Sofa gelegen, Veronica Mars geguckt und Nudelsalat gegessen. Es geht alles sehr schnell gerade, man kommt gar nicht zum Bloggen vor lauter tollen Sachen.
Lieblingstweets im April woanders
Lieblingstweets im April (Teil 2)
GHOSTWRITER! OSTERHASEN! SCHRANKWÄNDE! 99 EXTRA-ZUTATEN! PFROPFEN! GUMMIQUIETSCHKNOCHEN! STYROPOR UND LIEBE UND… OH, EIN EICHHÖRNCHEN!
(Und jetzt alle loshopsen.)
Damals wussten wir wo das Telefon ist und nicht umgekehrt.
— ☆ Eddie Caramello (@EddieCaramello) April 13, 2014
Gut, wenn das mit der Karriere als Liebesbrief-Ghostwriterin nichts wird, vielleicht gibt es ja für gegenteiliges einen Markt.
— Isabella Donnerhall (@DonnerBella) April 15, 2014
"Was feiert man eigentlich Ostern?"
"Das weiße Kaninchen."
"Das ist doch Blödsinn!"
"Sorry. Ich meinte den heiligen Sankt Bunny."
— No 5 (@numberfivealive) April 15, 2014
Die Erlebnisse vor 8 spalte ich konsequent ab. Oder ich erlebe sie gar nicht, das weiß ich nicht so genau.
— Madame de Larenzow (@Larenzow) April 16, 2014
*verwickelt ihre Eltern und einen Staudensellerie in eine rasante Verwechslungskomödie*
— Brrrte (@nichtschubsen) April 16, 2014
Werde jetzt den Lindt Hasen anbeißen, dann stundenlang brüllen: "IRGENDWAS STIMMT MIT HASI NICHT!" und mal gucken wer mich dann noch mag.
— Pixie Apfelbaum (@morningpapergal) April 16, 2014
„man darf nur maximal 99 extra-zutaten auf seinen burger legen.“ – „dann will ich keinen.“
— • (@nachtlos) April 19, 2014
1 Italiener braucht 10 Minuten, um ein Ticket zu kaufen. 5 Italiener zwei Stunden.
Wie lange 6 Italiener brauchen, wird noch ausdiskutiert
— schlenzalot (@schlenzalot) April 20, 2014
In die USA übt man an scharfen Waffen erst ab 12 und Lindt-Osterhäschen haben kein Glöckchen. Man könnte es verschlucken.
Sehr vernünftig.
— Tam Honks (@tamhonks) April 20, 2014
Geld macht nicht glücklich. Aber man könnte damit sehr viel Land um sich herum kaufen, das niemand betreten darf.
— Maori (@MaoriHH) April 20, 2014
Der Film "Hanni und Nanni" ist deutlich weniger komplex in seiner Handlung, als ich gemutmaßt hätte.
— Schisslaweng (@Schisslaweng) April 21, 2014
"Da wollt ihr wirklich noch ein Fenster reinmachen, dann habt ihr ja gar keinen Platz mehr für eine Schrankwand." Eltern, so niedlich.
— ketura (@die_ketura) April 22, 2014
Wieder was gelernt.
Langsam nervts.
— Madame de Larenzow (@Larenzow) April 22, 2014
Pfropfen. Ein schönes Wort. Mehr aber auch nicht.
— ' (@Penderich) April 22, 2014
07:16 Uhr. Die Eichhörnchen stehen am Kompost schlange um die letzten Ostereier zu entsorgen. Viele tragen noch ihre Pantoffeln.
— Die Mutti (@Die_Mutti) April 23, 2014
Es gibt Tage, da willst du nicht angesprochen werden, bevor du Kaffee, Mittagessen, Jause, Abendessen und zwei Glas Wein gehabt hast.
— Grantscherm (@Grantscheam) April 23, 2014
(Und wie blanker Hohn schreibt gerade eine Bewerberin "Soft Skills: exzellenter Schokokuchen!")
— Novemberregen (@novemberregen) April 25, 2014
BITTE SPRECHEN SIE NACH DEM DACKEL UND SEINEM GUMMIQUIETSCHKNOCHEN!
— Trinity (@oOtrinityOo) April 25, 2014
Die moralische Instanz in meinem Haushalt ist ein Plastikflamingo, der Jochen heißt.
— Hendrik Marten (@han_man1927) April 25, 2014
Durch die geschlossenen Fensterläden hört man schon die ersten Sonnenstrahlen plätschern.
— Melanie Voß (@Mellcolm) April 27, 2014
Und Gott am siebten Tag so: "Ach komm, scheiß drauf, morgen ist Abgabe, das lass ich jetzt so!"
— Albtraumfabrik (@albtraumfabrik) April 28, 2014
Der Kantinenwirt kann zaubern, er hat “Chillinudeln mit Garnelen” ohne Chili und Garnelen, aber mit viel Styropor und Liebe gekocht.
— Muermel (@Muermel) April 28, 2014
Steak schön anbraten, bis es glasig ist.
— Roser Eule (@silenttiffy) April 28, 2014
Mein Mann schreibt mir, dass er gleich heim kommt und mit mir dann loshopsen will und ich weiss nicht genau, was ich jetzt machen soll.
— Daniela Warndorf (@Frau_Elise) April 29, 2014
Bitte konzentriert euch jetzt auf den Monatswechsel. Danke.
— Frau W. (@Frau_W) April 30, 2014
Rotwein, +20 auf Pathos.
— dr med justice jonas (@lsanoj) April 30, 2014
Versehentlicher Walzer oder die Tücken des Songschreibens
Gestern habe ich eher aus Versehen einen Song im Dreivierteltakt geschrieben, also eben einen Walzer. Aus Versehen, weil ich das so nicht geplant hatte. Eigentlich hatte ich überhaupt nichts geplant, das scheinen aber leider die besten Voraussetzungen fürs erfolgreiche Songschreiben zu sein, also gar nicht vorzuhaben, einen zu schreiben, was wieder so ein „Nicht an den rosa Elefanten denken“-Problem ist, oder eben wie damals oder vielmehr demnächst irgendwann, wenn Arthur Dent stolpern, sein altes Handtuch sehen und daraufhin vergessen wird, auf dem Boden aufzuschlagen.
So gesehen ist Songschreiben quasi wie Fliegen. Mindestens genauso schwer und garantiert so wenig vorhersehbar.
Eigentlich fing das aber schon vorher an, nämlich Samstag oder so, als ich vollkommen überraschend die Bridge für einen anderen Song fand, der ansonsten schon seit Monaten irgendwie so halb fertig ist. Es fehlte nur noch eine vernünftige Bridge und jetzt eben noch so grob zwei bis drei Zeilen Text. Das klingt nicht viel, ist es aber leider doch, aber ich bin da optimistisch. Jetzt, wo ich die Bridge hab, ist ja eins von zwei wesentlichen Problemen erledigt, jetzt ist der Song also nicht mehr nur zu 80 Prozent, sondern schon zu so 90 Prozent fertig, es kann sich also nur noch um Monate handeln. Da könnte man auch fragen, ob ich die Bridge oder jetzt eben die zwei bis drei Zeilen Text nicht einfach weglassen könnte, aber das geht dann auch wieder nicht, der Song brauchte eindeutig eine Bridge und die zwei bis drei Zeilen Text leider auch, das wäre ja einfach, wenn man als Songschreiber einfach sagen könnte, ach, das ist mir zu schwierig jetzt, das lass ich weg.
Dementsprechend gilt auch fürs Songschreiben, die alte 80/20-Regel, nach der man für 20 Prozent der Arbeit 80 Prozent der Zeit braucht. Wenn man lang genug sucht, findet man bestimmt auch noch einen kritischen Pfad, der den Songschreibeprozess irgendwie beeinflusst, aber das können andere Menschen machen.
Samstag hatte ich jedenfalls die Bridge und dann saß ich Sonntag am Klavier und schrieb aus Versehen einen Song im Dreivierteltakt, der so aber überhaupt nicht geplant war und dementsprechend fertig war, bevor ich „Huch!“ sagen konnte. Auf einmal hatte ich erste Strophe, den Refrain und wusste auch, wie das ganze so insgesamt funktionieren musste. Vorhin habe ich den Text für die zweite Strophe geschrieben, dann noch schnell eine kleine Bridge gebastelt und ZACK! FERTIG! Das passiert ausgerechnet mir, die ich gerade für die Songtexte immer so furchtbar lange brauche. Und jetzt hier, zack, kurz mal nicht aufgepasst, schon ist alles fertig.
Das Ergebnis kann man sich auf Soundcloud anhören, die Tonqualität ist anfechtbar, ich habe es halt einfach so mit der Diktiergerätfunktion auf dem iPhone aufgenommen, was anderes war gerade nicht da. Außerdem habe ich mich mindestens zwei Mal versungen, es ist ja nicht so, als ob man automatisch textsicher wäre, nur weil man irgendwas selbst geschrieben hätte. Schön wäre das, wenn es so wäre, so ist es aber eben nicht.
Und für die ganz Neugierigen hier noch der Text, dann weiß man auch, wo genau ich mich vertan habe.
Tokens & Trinkets & Gold
Newspapers, letters and things that are written
Goldfish and birds and an unwanted kitten
Trophies and gold rings and bouquets of flowers
A grandfather clock that makes noise every hour
So leave it all for me to find
The things you cannot leave behind
All your tokens and trinkets and gold
And though it is quite plain to see
That none of this means much to me
I will wait for you ‚til I am old
You’ll come back with you stuff’s still unsold
I will wait for you ‚til all the oceans rise, skies will tear open and rain will unfold
An old record player and some records with scratches
A candle and four hundred boxes of matches
The things that you love and those things you forgot
And these walls that contain all those things that you’ve got
So leave it all for me to find
The things you cannot leave behind
All your tokens and trinkets and gold
And though it is quite plain to see
That none of this means much to me
I will wait for you ‚til I am old
You’ll come back with you stuff’s still unsold
I will wait for you ‚til all the oceans rise, skies will tear open and rain will unfold
I will wait for you ‚til I am old
Goldfish and birds and an unwanted kitten
Newspapers, letters and things I have written
I know that I can’t make you stay
So I just hope that you’ll come back someday
So leave it all for me to find
The things you cannot leave behind
All your tokens and trinkets and gold
And though it is quite plain to see
That none of this means much to me
I will wait for you ‚til I am old
You’ll come back with you stuff’s still unsold
I will wait for you ‚til I am white haired and wrinkly, my looks will be gone I am told
I will wait for you ‚til I am old
I will wait for you ‚til I am old
