43/2012 – Webgedöns

Ich halte seit dieser Woche auf (fast) allen Avataren eine Pfeife. Ich hab die aber nur gehalten und nicht geraucht. Und auch nur, um mal zu prüfen, ob man damit dann sehr weise aussieht.

Ganz zuerst, weil wichtig: Der Frau Serotonic wurde Text geklaut und jetzt wehrt sie sich. Das geht hoffentlich gut, also Daumen drücken und was einem sonst noch Kluges einfällt.

Unglaublich schön und furchtbar traurig: Nicole von Horst über Leichtigkeit.

Ein etwas längerer Artikel darüber, warum Selbstdisziplin überschätzt wird: “Why Self-Discipline Is Overrated: The (Troubling) Theory and Practice of Control from Within”. Ich hab’s zugegebenermaßen teilweise überflogen, aber ich fand sehr interessant, wie das Marshmallow-Warte-Experiment aufgedröselt wird.

Wie Amazon einer norwegischen Kundin mal eben das Konto sperrte und nicht erklären wollte, warum. Sicherlich Wasser auf die Mühlen der Amazonkritiker (zu denen ich ja sonst nicht so gehöre), aber da muss man einfach mal feststellen, dass es so echt nicht geht.

Herr Buddenbohm fährt rum und kauft ein.

Superidee: Wenn man sein Handy nicht versteht, einfach mal dem Kind mit in die Kita (alternativ Kindergarten oder Schule) geben. Danach läuft’s bestimmt genau so astrein wie bei Frau N.

Frau Meike schreibt darüber, über was sie nicht schreibt (aber vielleicht doch noch).

David Lebovitz fährt nach Disneyland und sucht verzweifelt nach Schaumgummibären.

Emergency Compliments. Man weiß ja nie, wann man mal eins braucht.

Ein Bild von Albert Einstein mit einer Einstein-Marionette. Internet, du alte Schatztruhe, du!

Tech Lookalikes. Am meisten irritiert mich die Ähnlichkeit zwischen Robert Scoble und Philip Seymour Hoffman.

Ich gucke The Walking Dead ja nicht (ja ja, ich weiß!), aber das hier fand ich trotzdem lustig (lässt sich sicher auch gut für andere Serien variieren).

Diese Schilder! Diese Drucke! Ganz großes Habenwill im Shop von Double Merrick.

Ich les ja mittlerweile hauptsächlich noch digital, aber diese Büchereditionen von Juniper Books haben’s mir dann doch angetan. Wer gar nicht lesen möchte, sondern nur was Buchähnliches hinstellen will, kann natürlich auch Bücher aus Ziegelsteinen nehmen.

Dass Tom Hanks großartig ist, hatten wir ja letzte Woche schon. Jetzt rezitiert er Gedichte über Full House. Ja, genau, diese Serie.

Und für den großen und kleinen Hunger hätte ich diese Woche Kritharaki-Gratin mit Hackfleisch, Zucchini und Schafskäse, Orecchiette mit Auberginen-Schweinefleisch-Ragu und Pasta-und-Bohnen-Suppe im Angebot. Es ist eindeutig Herbst.

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