Webgedöns – September 2013

Katrin Seddig schreibt in der taz darüber, warum die Gleichberechtigung schuld daran sein kann, wenn ein Mann einem nicht mehr den Koffer ins Gepäckband hievt.

Corinna Bath über Genderstereotype in Algorithmen. Das ist auch insofern interessant, als dass es wieder klar macht, dass Algorithmen selbstverständlich nicht einfach so da sind, sondern von Menschen geschrieben werden und dementsprechend auch immer nur bedingt neutral sind.

Und wo wir schon dabei sind, schreibt Katja Berlin hier über die Wahrheit über die Geschlechter. Man möchte jedes Wort unterstreichen und „Genau!“ rufen.

Wer sich immer schon fragte, wie man sich auf Partys mit Autoren unterhalten sollte, der bekommt hier sehr hilfreiche Hinweise von Kathrin Passig und Ira Strübel. Wenn jemand hier Verhaltensregeln im Umgang mit Softwareentwicklern braucht, ich stehe zur Verfügung.

Grant Snider hingegen hat in diesem Webcomic ganz andere Probleme. In seiner Nachbarschaft wohnt jetzt Magritte und das ist nicht immer einfach.

David Zinn malt kleine Kreidefiguren auf die Straßen und an die Wände von Ann Arbor. Das ist zum Quietschen niedlich und sehr, sehr fantasievoll. Warum macht das hier keiner?

In der Zwischenzeit bemalt Andre Levy Münzen. Kann man machen.

Weiter zu schönen Fotos. Für „Last House Standing“ fotografiert Ben Marcin die letzten noch stehenden Häuser eines Straßenabschnitts.

Michael Marten fotografiert statt dessen am Meer rum. Einmal bei Ebbe, einmal bei Flut. Das ist durchaus sehenswert. (Die Reihe heiße „Sea Change“, man kann leider nicht direkt drauf verlinken.)

Die Bilder von Thomas Barbèy sind etwas weniger realistisch, aber nicht minder faszinierend.

„Where’s the Octopus?“ ist in diesem Video eine berechtigte Frage. Unterwasservideos gehen ja eigentlich sowieso immer.

Auf GourmetGuerilla gibt es ein Rezept für Clafoutis mit Erdnussbutter und Marmelade und aus Gründen musste ich dabei spontan an Maximilian Buddenbohm denken.

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