Mein Teil 1 und Teil 2 sind hier, der Rest folgt wie gewohnt.
Familienbetrieb Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4

Ma vie est faite de morceaux qui ne se joignent pas.
ANSTRENGENDES OBST! STRESSIGE ORCHIDEEN! ILLEGALER SPARGEL! GLÜCKSKEKSSPRÜCHE! REIFENDRUCK! UND PAKETVERFOLGUNG!
Bin heute mit dem Satz »Die Welt ohne Romantik ist nur Schwerlastverkehr« aufgewacht. Ist das irgendein Zitat oder dichte ich im Schlaf heimlich Glückskekssprüche?
— Jörg Lippmann (@donalbain_de) April 16, 2018
Alle meine Tweets sind klausurrelevant.
— Pornographic Priestess (@Hoellenaufsicht) April 15, 2018
Habe die Red Velvet Oreos im Auto gelassen, damit ich nicht alle auf einmal esse. Jedenfalls war ich jetzt schon dreimal den Reifendruck checken.
— Sarah Kuttner (@KuttnerSarah) April 16, 2018
Damals beim Brainstorming:
„Wie wollen wir das Tier nennen?“
„Lachs!“
„Okay. Und das?“
„Dachs!“
„… Und dieses?“
„Luchs!“
„…“
„Fuchs!“
„Okay raus!“— Beρheρ (@derBephep) April 17, 2018
Meine Autobiographie nenne ich ‚Was ist passiert es ist april warum ist plötzlich hochsommer, Volume 1‘.
— Sushi Sushi has a farm ee i ee i oh! (@StereoSushisu) April 19, 2018
Gründe, warum meine schwangere Freundin weint:
– das einsame Mini-Pony aus der Amazon Werbung
– ich hab irgendwann irgendwas gesagt
– die anderen Enten sind vor einer einzelnen Ente weggeschwommen
– noch mal das Pony von Amazon
— Rudi Stöher (@RudiStoeher) April 18, 2018
Ich muss aufhören, meinen Eltern GIFs zu schicken. Nachher fragen die noch wie das geht.
— Le(i)a Ren (@Liberiarium) April 20, 2018
Sich bei Starbucks mal wieder so richtig durchduzen lassen.
— Mann vom Balkon (@MannvomBalkon) April 22, 2018
Wenn ich ein Buch aufschlage und da werden mehr als drei Leute auf einer Seite erwähnt, ist mir das schon zu hektisch.
— Gebbi Gibson (@GebbiGibson) April 22, 2018
Geburt
Schule
PAKETVERFOLGUNG
Tod— Gebbi Gibson (@GebbiGibson) April 23, 2018
The apocalypse is here, and it's evenly distributed.
— Marcus John Henry Brown (@MarcusJHBrown) April 24, 2018
Als Kind dachte ich, Spargel sei illegal, weil man ihn immer aus Autos auf abgelegenen Parkplätzen kaufen musste.
— Le Radiophare (@leradiophare) April 24, 2018
Wenn man meinen Twitter-Account rückwärts liest, ist es die Geschichte einer jungen Frau, die sich jeden Tag ein bisschen weniger selbst überschätzt.
— Sophie Passmann (@SophiePassmann) April 25, 2018
"Hi, ich bin Steffen".
"Hi, ich bin innerlich tot".
— Spritney Beers (@DieAnina) April 26, 2018
Stelle zum wiederholten Male fest, dass mir dieses Konzept "Beruf & Arbeit" dauernd bei allem im Weg ist.
Wirklich ausgesprochen lästig.
— Max.Buddenbohm (@Buddenbohm) April 26, 2018
"Hast du eigentlich Freunde Carline?"
"Ja klar man!"
"Barkeeper und Hunde zählen nicht."Blödes Gespräch.
— Carline Mohr (@Mohrenpost) April 26, 2018
Nachbarskind Julia hat Liebeskummer. Tim schreibt ihr nicht und sie ihm nicht, weil sie sauer ist, dass er nicht schreibt. Puh! Und ich dachte Orchideen sind stressig.
— Ananastisch (@popupanna) April 26, 2018
Holzweg, in jahrelanger Kleinarbeit von Hand gezimmert und mit kunstvollen Schnitzereien verziert, nur an liebevolle Flammenwerfer abzugeben.
— Ute Weber (@UteWeber) April 27, 2018
„Was machen Sie beruflich?“
„Ich habe mich als Architekt auf den Neubau von Kathedralen im spätgotischen Stil spezialisiert, aber im Moment ist es bei uns im Büro eher ruhig.“— Peter Breuer (@peterbreuer) April 13, 2018
Neue ABBA Songs nach 35 Jahren. Als würde Bach plötzlich ein paar neue, heiße Sonaten droppen.
— Gebbi Gibson (@GebbiGibson) April 27, 2018
Eigener Höllenkreis für Menschen, die leere After-Eight-Tütchen zurück in die Packung stecken.
— die_mutti (@die_mutti) April 28, 2018
birnen sind einfach nur anstrengende äpfel
— ಠ╭╮ಠ Seeräuberbatman & Herrschermeise (@LaVieVagabonde) April 28, 2018
Me at 18: as long as I’m in bed by 3 AM I’m good
Me now: it’s already 8PM, we can’t start a movie this late
— Adulting (@adultproblem) April 27, 2018
Ich: "Oh, du hast mir ja ein Herz in den Milchschaum gemacht!"
Die Herzdame: "Das war ein Versehen."Auch egal. Hauptsache Kaffee.
— Max.Buddenbohm (@Buddenbohm) April 30, 2018
FUSSELROLLEN! WOMBATBABYS! EINHÖRNER UND FLUGHÄFEN! JOGHURTKULTUREN! UND MECKERNDE SCHMETTERLINGE!
Ich brauche eine Fusselrolle für mein Gehirn.
— DonDahlmann (@DonDahlmann) April 1, 2018
Als Elefant würde ich mir einen grauen Pyjama kaufen. Das ist gemütlich und wenn Paketboten klingeln, wirkt man trotzdem gut angezogen.
— Peter Breuer (@peterbreuer) April 2, 2018
SOCRATES: The only thing I know is that I know nothing.
ME: Aw, hey, don’t say that. You know things.
SOCRATES: No, I meant—
ME: If you want I can teach you some stuff.
SOCRATES:
ME:
SOCRATES:
ME: *Points* That’s a tree.— MehGyver (@AndrewNadeau0) March 29, 2018
Thought I left a bobby pin in my hair turns out it was just a dried clump of maple syrup how’s your tuesday night going
— Elise Bauman (@baumanelise) April 4, 2018
„Stammen deine beiden Haustiere aus einem Wurf?“
„Ich habe einen Hund und ein Meerschweinchen.“
„Ja oder nein?“— Herr Hallmackenreuter feat. Harvey 🐱 (@Speedwriter33) April 4, 2018
Auf der Startseite von Picture Alliance ist ein "Süßes Wombat Baby in Duisburg" und ich gucke da jetzt schon seit ich muß eigentlich was wollte ich nochmal?
— Pinguinverleih (@pinguinverleih) April 5, 2018
Reicht es für Low Carb, wenn man das Essen ganz flach drückt?
— Zwerglinde (@Zwerglinde) April 4, 2018
🎵I would walk 500 miles🎵
(actual mileage may vary)🎵And I would walk 500 more🎵
(subject to status)🎵Just to be the man who walks a thousand miles*🎵
(*Estimate only)🎵To fall down at your door🎵
(Terms & Conditions apply)– The Disclaimers
— Simon Pegg (@Simon_Pegg) April 4, 2018
hab ne kollegin, die immer das innere aus ihren brötchen raus pult & weg wirft. hasse ich. hat keine seele.
— ∞ (@nachtlos) April 6, 2018
Alter, wie dieses #TerraceHouse gleich von Anfang an eskaliert! pic.twitter.com/2kCgXR1ORx
— Stefan Niggemeier (@niggi) April 6, 2018
Was für ein krasser 3-D-Drucker die Natur ist.
— Kathrin Weßling (@ohhellokathrina) April 7, 2018
„Es riecht nach Sommer.“
„Blumen?“
„Nein, Bratwurst.“— Katharina Nocun (@kattascha) April 7, 2018
Leute mit rosa Plüsch-Einhorn im Handgepäck generell unverdächtig, goldene Flughafenregel.
— Anne Hufnagl (@Twelectra) April 8, 2018
Im Baumarkt bei den Pflanzen.
Kind 3.0: Da! Ich liebe Rosmarin!
Kind 2.0: Das ist Lavendel.
Ich: Salbei
Aus „Stadtmenschen treffen auf Natur“ S. 27 Gartenkäuter— Patricia Cammarata (@dasnuf) April 8, 2018
"Hey guys, what are some numbers between 5 and 7?"
"This isn't a number but have you considered the letter P"
"Does 9 count?"
"I don't see things in terms of numbers"
– any open question on social media— Ken Lowery (@kenlowery) April 6, 2018
Kühlschrank geöffnet.
„Hallo Peter!“
„Hallo Joghurtkulturen, was geht ab? Was sind die Trends, wohin entwickelt sich das moderne Theater?“
„Tür zu.“
So ist natürlich kein Dialog möglich, ich bin kein Feuilletonredakteur, für den Joghurt bin ich nur ein gewöhnlicher Twitterer.— Peter Breuer (@peterbreuer) April 9, 2018
„Warum heißt James Bond nicht einfach Agent 7? Es müsste sonst mindestens 100 geben damit es Sinn ergibt.“
„Ich meinte Fragen zu diesem Meeting.“
— Boxenlude® (@boxenlude) April 10, 2018
Kurt Cobain, Nirvana MTV Unplugged in New York 1993 pic.twitter.com/xMgINYDNBE
— Eyjafjallaᶠˡᵒkull (@flocaputmundi) April 11, 2018
Die Nichte (2) sagt zu Schmetterling "Meckerling" und ich stelle mir das so süß vor, wie die vor sich hin motzen.
"Scheißwarm heute. Hab keinen Bock mehr. Müssen Blumen so bunt sein? Da ist die blöde Steffi. Hoffentlich grüßt die nicht. Der brech ich nochmal die Flügel."
— Sandy Ferguson (@FrauBergenros) April 11, 2018
DACKEL-ABOBOX! FRANZÖSISCHE MÖBELSTÜCKE! TANZVERBOT UND ZEITUMSTELLUNG! SEKTKORKEN! BRATPFANNEN UND TENNISSCHLÄGER!
Der meist gesagteste Satz in der Geschichte des domestizierten Hundes lautet übrigens: „Das hat er ja noch NIE gemacht!“
— Carline Mohr (@Mohrenpost) March 17, 2018
Der Dozent war gestern feiern. In der Kurspause sprechen wir Teilnehmer darüber, wie schön wir Grömitz finden und wie gerne wir schlafen. Generation Frührentner.
— Frl. Immermued (@little_james) March 17, 2018
Gastronomischer Ausflug mit den Eltern, und mein Werbeslogan für die Region Stuttgart steht jetzt fest: „Region Stuttgart – Umgehungsstraßen und Soßen“
— maki (@the_maki) March 17, 2018
In Vorbereitung auf Maschis Sendung belausche ich gerade ein Quinoa-Startuppaar im Zug. Will nicht sagen, dass ich im Vergleich echt viel Ahnung von Entreschmeneurship habe, aber morgen starte ich meine Dackel-Abobox.
— Anja Rützel (@aruetzel) March 20, 2018
Der Sohn braucht für den morgigen Musikinstrumente-Tag in der Schule mehrere Kron- und Sektkorken. Der Mann und ich nicken uns stumm aber entschlossen zu.
— uisge beatha (@Los_Sindos) March 22, 2018
Hat meine Schwester gestern einfach mein Eis gegessen? Ja.
Wird sie gleich in der Tennishalle bemerken, dass sich in ihrer Tennisschlägertasche nur eine Bratpfanne befindet? Vielleicht.— Shiny (@Shiny1jux) March 23, 2018
Noch 7 Tage bis Karfreitag.
Mario S. öffnete das Excel-Dokument "Tweetvorlagen Tanzverbot" und scrollte langsam die 7.348 Zeilen durch.
Sofort schwollen seine Adern an. Es war alles so gemein!
Er atmete durch.
Er war fit. Er war bereit.— maki (@the_maki) March 24, 2018
Historischer Exkurs:
Aus der Rippe des Maskulinums schnitzte der liebe Gott dann das generische Mitgemeintsein.
— inhale exhale repeat (@C_Holler) March 15, 2018
ich wünschte mein leben wäre wie sims einfach bei fremden zuhause aufkreuzen und so lange high five bis man heiratet
— Björni Humpelbrot (@Schmonnilein) March 23, 2018
Bin schon bißchen stinkig, daß wir nicht in so einem schönen Pokémonbus herumfahren dürfen. pic.twitter.com/buOn8gcUAV
— Pinguinverleih (@pinguinverleih) March 26, 2018
Doreen von Tinder mag keine Hungersnöte. Das ist doch schon mal eine gute Basis.
— pinokju (@pinokju) March 25, 2018
[To the tune of Eleanor Rigby] pic.twitter.com/KqXmhtuA1Q
— James Felton (@JimMFelton) March 27, 2018
„Wohnen wir hier?“
„Kann das unser Hauseingang sein?“
„Was ist mit dem?“
„Hier sieht es doch schön aus!“
„Und diese Haustür?“
Mein Hund bei Regen.— Sarah Kuttner (@KuttnerSarah) March 28, 2018
"Alpha Male" the early version of a male, before testing and bug fixes. Unstable and not suitable for the public
— Luna-Fae Eclipse's Really Unnecessarily Long Name (@lunafae_eclipse) March 27, 2018
Schalentiere ist ja gar kein französisches Möbelstück.
— Sophie Rüdinger (@WersGlaubt) March 28, 2018
Diese Wochen sind jedes Jahr die aufregendsten auf Twitter. Erst Zeitumstellung, dann Tanzverbot.
— Mann vom Balkon (@MannvomBalkon) March 29, 2018
„Arbeiten Sie im Hafen und müssen krankgeschrieben werden oder machen Sie nur so Computerkram?“
Beim Unfallarzt gibt es eine robuste Fragetechnik.
— Max.Buddenbohm (@Buddenbohm) March 29, 2018
„Kinder, holt bitte einer von Euch die Mülltonne von der Straße?“
„Warum?“
„NA, WEIL‘S GLEICH DUNKEL WIRD, SIE ANGST KRIEGT UND DANN IMMER SO LAUT MIT DEM DECKEL KLAPPERT!“— Schlachtzeile (@Schlachtzeile) March 23, 2018
You say Carmina
And I say Burana,
You say Burana
And I say Carmina,
Burana, Carmina
Carmina, Burana,
Let's Carl the whole thing Orff.— Ian McMillan (@IMcMillan) March 30, 2018
I want to be friends but I am really crap at making friends and also I think you hate me but I don't know why: a memoir
— Emily Keeler 🦄 😺 (@lizakaemily) March 30, 2018
Das Internet wurde schon vor Jahren abgeschaltet, die Rechner der Vergangenheit sind nur noch Elektroschrott. Verschickt wird wieder mit der Post, dort arbeitet auch Reiner, der in seiner Freizeit alte Laptops sammelt und sich wie ein Archäologe durch Daten und alte Computerspiele gräbt. Dann zeigt ihm ein alter Schulkamerad eine alte Serverhalle und Reiner wird unabsichtlich zum Mitbegründer einer Jugendbewegung, die in den Datensümpfen der Vergangenheit graben und in zufälligen YouTube-Videos nach Antworten suchen.
Ein Welt ohne Internet, das ist die Basisprämisse von Josefine Rieks Serverland [Amazon-Werbelink], wie würde das aussehen? Eine richtige Antwort liefert sie leider nicht, dafür weiß das Buch zu wenig, wo es eigentlich hin will. Es gibt keine Antwort darauf, warum das Internet abgeschaltet wurde, es bleibt unklar, warum mit dem Abschalten des Internets auch automatisch alle Computer und Elektronikgeräte wertlos wurden. Die Einblicke in den internetlosen Alltag sind zu kurz und kratzen nur an der Oberfläche, so dass man kaum einen Unterschied zu unserer Gegenwart merkt, als wäre das Abschalten des Internets in letzter Konsequenz eben doch einigermaßen folgenlos. Man kann hier nur eine Menge nicht ausgeschöpftes Potential vermuten. Zwischendrin wird Internationalität gespielt, indem Personen immer wieder ganze Dialoge auf Englisch führen. Man hätte auch einfach „sagte X auf Englisch“ schreiben können, dann hätten sich erstens keine schlimmen Fehler eingeschlichen und zweitens wäre dann auch das komplette Buch Leuten zugänglich, die nicht selbstverständlich mindestens eine Fremdsprache sprechen.
Doch das Buch macht auch vieles richtig, es hat zum Beispiel eben genau die oben erwähnte super Prämisse und schafft es auch, den Leser zum Nachdenken zu bringen. Was sagen all diese Daten, die wir jeden Tag im Internet abladen und konsumieren über uns aus? Was bedeutet es, wenn auf YouTube ein Musikvideo von Robbie Williams gleichwertig neben einer Rede von Steve Jobs auf einer Abschlussfeier, einem Privatvideo von einem Zoobesuch und den Liveaufnahmen von 9/11 steht? Was machen wir aus der Möglichkeit alles jederzeit mit der ganzen Welt zu teilen und was für ein Verlust wäre es, wenn wir das auf einmal nicht mehr tun könnte.
Auch für Atmosphäre hat Josefine Rieks ein Händchen, so schafft sie ein Bild einer spontan entstandenen Gemeinschaft, die gleichzeitig höchst enthusiastisch und schwerst gelangweilt ist. Jugend eben, wie heute, wie gestern, wie vor zwanzig oder vierzig Jahren. Genau hier hat der Roman seine schönsten Stellen, ist angenehm zeitlos, es spielt keine Rolle, wie alt man ist, die Wahrscheinlichkeit, sich hier irgendwo wiederzufinden, zwischen Lagerfeuer und Datenserver, ist groß.
Positiv überrascht hat auch der realistische Umgang mit Technik, der sich so wunderbar langweilig und unspektakulär liest, als würde man tatsächlich neben einem Computernerd sitzen, der sich durch die Einstellungen seines Rechners klickt und unverständliche Kommandozeilenbefehle absetzt. An diesen Stellen hat Rieks mein ganzes Informatikerherz kurz mit Liebe erfüllt.
Ich wählte die Unterkategorie Über diesen Mac, dann Systembericht und sah unter der Kategorie Stromversorgung bei Informationen zum Batteriezustand die Anzahl der Ladezyklen. Der Akku war erst 427 Mal geladen worden. Das entsprach dem „Zusand gut“. Das war mehr als gut. Jeden anderen Akku, egal, DELL, Samsung, Lenovo, HP, hätte man nach dieser Zeit einfach vergessen können. Ich schätzte die verbliebene Akkuleistung des Macs immer noch auf realistische vier Stunden.
Am Ende bleibt ein Buch, dass hinter seinen Möglichkeiten zurück bleibt, woran es scheitert, ist schwer zu sagen. Ich habe kein Problem mit Büchern, die nicht alle Fragen beantworten, bei Serverland aber bleiben zu viele Dinge ungeklärt und ich prophezeie, dass ich nicht die einzige Leserin sein werde, die von den Versprechen des Klappentextes enttäuscht wird. Wie eine Welt ohne Internet aussähe, weiß man nach der Lektüre jedenfalls immer noch nicht, dafür wird man sich aber zumindest beim nächsten Assoziationsvideomarathon durch YouTube das ein oder andere Mal fragen, was man hier eigentlich tut.
Die Autorin auf der Verlagsseite
Serverland von Josefine Rieks, erschienen 2018 im Hanser Verlag [Amazon-Werbelink]
TEEFILTERTÜTENHALTER! PASTA MIT LAVENDEL! SUSHI UND KAFFEE! KLANGSCHALEN MIT SCHOKOPUDDING! KÜHLSCHRANKWEISHEITEN! UND HAMSTERDANK!
[jogging]
brain: let's talk shall we
me: ok
brain: are we being chased
me: no
brain: are we chasing something
me: no
brain: so wtf are we doing then
heart & lungs: we also have questions— Grant Tanaka (@GrantTanaka) February 26, 2018
Haselmaus ist wieder Tier des Jahres hab ich entschieden.
— The Blocks (@m_blocksberg) March 1, 2018
Liebe BH-Hersteller! Was soll das immer mit den niedlichen Schleifen vorne? Ich habe Brüste, wieviel besser kann es noch werden?
— Sarah Kuttner (@KuttnerSarah) March 1, 2018
Ich habe eingekauft und besitze nun einen Teefiltertütenhalter.
— Mann vom Balkon (@MannvomBalkon) March 2, 2018
Nach sorgfältigem Abwägen aller Für und Wider habe ich nun entschieden, dass ich keine Pasta mit Lavendel essen möchte.
— Anna Basener (@anna_basener) March 3, 2018
I am angry that my careers officer never told me this was an option and now I feel like I've wasted my life pic.twitter.com/M7JkUp5Pdk
— Emmeline May AKA Rockstar Dinosaur Pirate Princess (@RStarDinoPirate) March 3, 2018
Wie diese Städte-Touren in Köln ablaufen, frage ich mich ja immer.
"Willkommen bei City Tours Köln. Machen Sie es sich gemütlich, los geht's. Dort sehen Sie den Dom. Das war's, schönen Tag nach und empfehlen Sie uns weiter."— Christian Huber (@Pokerbeats) March 4, 2018
und wenn gar nicht facebook langweilig ist, sondern meine freunde?
— katjaberlin (@katjaberlin) March 3, 2018
"Oh. Guck mal da! Ein Wochenende."
"Wo?"
"Ach Mist, jetzt ist es wieder weg. DU MUSST BESSER AUFPASSEN!"— Doch noch ein Hase (@urmels) March 4, 2018
Zivilisationsgeißel "einseitig angeschnittene Brötchen, aus denen alles rauslappt"
— Pinguinverleih (@pinguinverleih) March 6, 2018
Dass zwei für sich so göttliche Sachen wie Sushi und Kaffee überhaupt nicht zusammen gehen, ist ein Drama.
— Gebbi Gibson (@GebbiGibson) March 7, 2018
Von Klangschalen war ich ja eigentlich nie so richtig überzeugt, aber da geht verdammt viel Schokopudding rein.
— Mille (@mille_kraft) March 7, 2018
Ich halte eine Packstation mit mittlerweile drei Paketen besetzt. Packstationen sind meine Pokémon-Kampfarenen.
— Gebbi Gibson (@GebbiGibson) March 8, 2018
"Wie ausführlich soll ich dich durch meine Wohnung führen…? 😏"
"Zeig mir… alles!"
"Alles?"
"Alles!"
~ 3 Stunden später ~
"Na ja und das ist jedenfalls das Glas, das mal mein Kakaoglas war, als ich noch Kakao trank. Jetzt ist es nur noch ein Glas. Aber ein schönes."
— Ihr Jonathan Frakes. (@Fadenaffe) March 6, 2018
wie viel Vollbäder pro Woche sind ungesund acht zehn zwölf man weiß es nicht einer muss es rausfinden ist ja gut ich opfere mich
— Anna Basener (@anna_basener) March 11, 2018
Dass das Das und das Dass das überhaupt aushalten, was wir hier ständig vertippseln. Ich hätte längst gekündigt.
— Ute Weber (@UteWeber) March 12, 2018
Habe ein Zwei-Euro-Stück neben meinem Kopfkissen gefunden. Wahrscheinlich wollte sich der Hamster einfach mal für alles bedanken.
— Anne Hufnagl (@Twelectra) March 13, 2018
Was die Katze nicht kennt, frisst sie nicht. Was die Katze bereits kennt, frisst sie nicht. Was die Katze gestern noch gefressen hat, frisst sie nicht. Was die Katze jahrelang gefressen hat, frisst sie nicht. EIGENTLICH FRISST DIE KATZE NUR DAS, WAS DU GERADE NICHT IM HAUS HAST!
— Kaffeecup (@kaffeecup) March 14, 2018
Ab dem 5. Mal Kühlschrank öffnen und reinschauen ändert sich der Inhalt. Das weiß man, das ist doch bekannt.
— Captain Cat (@wittschicat) March 14, 2018
Auf meinem Grabstein soll stehen:
"Ich bin nicht sauer, nur enttäuscht."
— content (@bomelino) March 13, 2018
der kater wird im alter immer ängstlicher und meckriger. es ist ein bisschen so, als würde ich mit dem spon-forum zusammenleben.
— katjaberlin (@katjaberlin) March 15, 2018
Zu viel gelesen, zu wenig Zeit, darüber zu schreiben, also gibt es die Lektüreverarbeitung des Januars eben im Schnelldurchlauf.
Sehr gefreut über Rattatatam, mein Herz von Franziska Seyboldt (@mareiwilltanzen), die in diesem autobiographischen Roman von ihrer Angststörung erzählt, die sie schon ihr ganzes Leben wie eine treue, aber sehr nervige Freundin begleitet und der sie sich erst richtig entgegenstellen kann, als sie beschließt, sie nicht mehr zu verleugnen. Ein sehr persönliches Buch, das mit erstaunlich viel Humor an die Sache herangeht. Leider bleibt das Thema Angststörung dabei für Nichtbetroffene immer noch zu schwer fassbar und verschwindet ein bisschen im Metaphorischen.
Der Tag, an dem Hope verschwand von Claire North habe ich als Hörbuch gehört. Das Genre lässt sich kaum feststellen, Drama, Thriller, Fantasy, Science Fiction? Niemand erinnert sich an Hope, sobald sie aus dem Blickfeld verschwindet. Dieses merkwürdige Phänomen ermöglicht ihr zwar ein Leben als Diebin, macht sie aber auch zum einsamsten Menschen der Welt. Dann stirbt Reina, der einzige Mensche, mit dem sie eine Art Freundschaft verbindet. Hope glaubt nicht an Selbstmord und macht sich auf die Suche nach Antworten. Man muss sich erst ein bisschen an die Prämisse des Buchs und den damit verbundenen Schwierigkeiten, die Hopes Leben bestimmen, gewöhnen, dann ist das aber eine wirklich exquisite, vielschichtige und ungewöhnliche Geschichte.
Außerdem Frankenstein von Mary Shelley gelesen. Zum ersten Mal und sehr verwundert gewesen darüber, dass nichts an dem Buch so ist, wie man es sich vorgestellt hat. Das Motiv ist ja bekannt, aber die Umsetzung ist so ganz anders als ich es erwartete. In diesem Sinne ein quasi klassisches Science-Fiction-Buch, in dem es am Ende gar nicht um die technischen Errungenschaften und Möglichkeiten geht, sondern um die moralischen und ethischen Fragen, die sich unmittelbar anschließen.
Ebenfalls als Hörbuch gehört: Ich, Eleanor Oliphant von Gail Honeyman. An diesem Buch scheinen sich die Geister zu scheiden. Ich hörte viel Gutes darüber, im Nachgang aber auch einige kritische Stimmen. Allerdings gehöre ich zu der Fraktion, die dieses Buch, in dem eine soziale Außenseiterin sich mehr oder weniger unfreiwillig ins Leben der anderen kämpft, von vorne bis hinten sehr geliebt und innerlich abgefeiert haben. Die Stimme der Erzählerin ist wunderbar, so dass ihre teilweise absurden Weltvorstellungen schnell gar nicht mehr so absurd wirken. Auch die restlichen Charaktere sind in ihrer Unperfektheit liebenswert und nahbar. Eine Geschichte, die mich sehr glücklich gemacht hat.
Und endlich fertig gelesen: Recoding Gender von Janet Abbate. Eine Aufarbeitung der Geschichte der Frauen in der IT in den USA und Großbritannien, von den ersten Programmiererinnen im zweiten Weltkrieg und an den ersten Großrechnern bis in die Gegenwart. Man erfährt viel über die Arbeitsbedingungen und die Einschränkungen und Benachteiligungen, die es Frauen erschwerten, sich in dieser Branche zu entfalten und mithalten zu können. Das Ganze ist sehr dicht, nicht direkt trocken, aber doch mit offensichtlichem wissenschaftlichen Anspruch. Wenn man sich einmal darauf einlässt, wird man aber mit vielen neuen Erkenntnissen belohnt und möchte aber auch gelegentlich irgendwen hauen.
Alle Links sind Amazon-Affiliate-Links.
WINTERBEENDUNG! MOTTOPARTYS! QUADRATMETER-PIZZA! SPARKASSENBERATER! UND DIE REGENBOGENSTRECKE BEI MARIO KART! SCHON WIEDER!
Alexa, beende Winter!
— DarthLehrer official (@Darth_Lehrer) February 13, 2018
"Wie hätten Sie gerne Ihren Gin Tonic?"
"Schnell."
— Anne Hufnagl (@Twelectra) February 14, 2018
Ich bin heute auf Perwoll gebürstet!
— Mira Bellenbaum (@Tapetenlama) February 6, 2018
My favorite people are dogs.
— Crazy Stalker Mom (@texasstalkermom) February 11, 2018
Die am häufigsten gekauften Sachen beim Bäcker sind „das da“ „von dem“ und „davon“
— Vanny_Bunny™ (@LittleHorney) February 15, 2018
"Wir machen 'ne Mottoparty, habta Zeit?"
"Klar, sind wa dabei. Welches Motto?""Wohnzimmer renovieren."
— Simi (@simi_schalke) February 16, 2018
„Sie haben das Skirennen gewonnen! Warum?“
„Ich hab mich einfach mehr beeilt.“
— Freiheit und Rettich (@FrauRettich) February 16, 2018
*police radio crackles* yeah, uh, i've got two perps here, both women in their late teens/ early twenties, arguing over whether militant french peasant joan of arc was a "soft butch warrior" or a "hard futch icon", could get violent, requesting backup, over
— MargeryKempeFanBlog (@molluscgraves) February 17, 2018
"Ich möchte ein Stück Pizza!"
"Unsere Preise sind pro Quadratmeter."
"Das kommt mir sehr entgegen."
— Regieklappe (@regieklappe) February 17, 2018
„Veränderungen sehen ist eine Kunst. Nur ein wacher Geist kann die Nuancen erahnen, die Unterschiede sehen und die kleinen Veränderungen im Gefüge der Welt …“
„Du hast die Fenster geputzt?“
„Ich habe die Fenster geputzt!“— Supersonic (@HerrSupersonic) February 18, 2018
Ich habe versucht, mich bei Sims 4 nachzubauen und jetzt sitzt mein Sim den ganzen lang vorm Computer.
Ich würde sagen: Voller Erfolg.— Antreh (@nnamrreherdna) February 19, 2018
einen dübel kaufen, eine bohrmaschine leihen und ein bild aufhängen dauert zehn monate.
— katjaberlin (@katjaberlin) February 20, 2018
Immer, wenn ich einsam bin, erinnere ich mich dran, dass meine persönliche Sparkassen-Beraterin jederzeit gerne für mich da ist und dann geht es wieder
— Sophie Passmann (@SophiePassmann) February 20, 2018
Die RMV-App begrüßt mich immer mit einer Absturzmeldung und funktioniert dann tadellos. Sympathisch. So beginne ich ja selbst jeden einzelnen Tag.
— Julia Bähr (@ComeOnBaehr) February 23, 2018
Nach so einem Kindergeburtstag fahre ich gern noch Mario-Kart. Die Regenbogenstrecke. In doppelter Geschwindigkeit. Zum Runterkommen.
— Gebbi Gibson (@GebbiGibson) February 25, 2018