Bücher 2015 – Plätze 10 bis 6

Wie immer viel zu spät kommt hier der erste Teil meiner zehn Lieblingsbücher im Jahr 2015. Entscheidend ist dabei immer das Jahr, in dem ich gelesen habe, nicht das Erscheinungsdatum des Buches. Und wie wir es aus Funk und Fernsehen kennen, räumen wir das Feld von hinten auf und starten mit den Plätzen 10 bis 6.

 

10. All the Light We Cannot See von Anthony Doerr

Als Hörbuch gehört und sehr gemocht. All the Light We Cannot See spielt während des zweiten Weltkriegs und erzählt die Geschichte des blinden französischen Mädchens Marie-Laure, das mit seinem Vater vom besetzten Paris in die kleine Stadt Saint-Malo flieht. In einem zweiten Strang wird die Geschichte des deutschen Waisenjungen Werner erzählt, der aufgrund seines Talents für elektronische Geräte in einer Eliteschule der Nazis ausgebildet wird und nach Frankreich geschickt wird, um gegen den französischen Widerstand vorzugehen. Natürlich kreuzen sich die Wege der beiden Figuren irgendwann, aber das ist für dieses Buch eigentlich fast nebensächlich, weil die beiden komplett unterschiedlichen Geschichten auch für sich sehr spannende Perspektiven ermöglichen. Ein schönes Buch, gleichzeitig grausam und liebevoll.

All the Light We Cannot See gibt es bei Amazon [Amazon-Werbelink], bei Literatur Moths in München und in jedem anderen Buchhandel um die Ecke.

 

9. Der kleinste Kuss der Welt von Mathias Malzieu

Das dritte Buch des französischen Autors (und Sängers) Mathias Malzieu… WÄhrend ich das erste Buch noch etwas holprig fand, hat mich Der kleinste Kuss der Welt schon wegen all der schönen Sätze und absurden Bilder begeistert. Im Gegensatz zum Erstling schafft es Malzieu diesmal auch, Nähe zu den Figuren zu erzeugen. Es geht um einen deprimierten Erfinder, der eine Frau küsst, die daraufhin unsichtbar wird. Auf der Suche nach dieser geheimnisvollen und so schwer fassbaren Frau begegnet der sympathische Antiheld unter anderem der Apothekerin Louisa und einem Privatdetektiv mit Papagei. Das ist alles sehr herrlich absurd und gleichzeitig wunderbar poetisch. Ein modernes Märchen mit viel subtilem Witz. Ich habe auch hier darüber geschrieben.

Der kleinste Kuss der Welt gibt es bei Amazon [Amazon-Werbelink], bei der Buchhandlung Rote Zora in Merzig und in jedem anderen Buchhandel um die Ecke.

 

8. Annihilation von Jeff VanderMeer

Erster Teil einer Trilogie über die seltsame Area X, die irgendwo im Süden der USA auf einmal entstanden ist und nur durch eine Art unsichtbare Mauer vom Rest der Welt getrennt ist. Durch einen geheimen Durchgang werden seit Jahren Forschergruppen in dieses geheimnisvolle Gebiet gelassen, doch alle Expeditionen (bis auf die erste) schlagen fehl, von Massenselbstmord bis zu Teilnehmern, die an ganz anderen Stellen der Welt wieder auftauchen und wenige Zeit später an Krebs erkranken. Nun wird das zwölfte Team in den unbekannten Bereich geschickt, vier Frauen, eine Anthropologistin, eine Vermesserin, eine Psychologin und eine Biologin, die namenlose Erzählerin der Geschichte. Natürlich wird auch bei dieser Expedition die geheimnisvolle Area X ihrem Ruf gerecht. Eine seltsame topographische Unmöglichkeit und seltsame Lebewesen bringen das Gefüge des Teams schnell durcheinander. Annihilation wirft mehr Fragen auf als es beantwortet, bleibt immer eigenwillig und geheimnisvoll und bildet so eine seltsame Mischung aus gut lesbar und herausfordernd. Die nächsten beiden Teile habe ich direkt am Anschluss gelesen und kann so schon mal verraten, dass dort zwar einige Fragen tatsächlich geklärt werden, die Geschichte aber nichts von ihrer geheimnisvollen Sperrigkeit einbüßt.

Annihilation gibt es bei Amazon [Amazon-Werbelink], bei der Buchhandlung Lesebar in Ochsenhausen und in jedem anderen Buchhandel um die Ecke.

 

7. The Traitor Baru Cormorant von Seth Dickinson

Ein sehr politischer und demensprechend auch etwas sperriger Fantasyroman. Die titelgebende Verräterin Baru Cormorant wächst recht behütet auf einer Insel auf. Die Gesellschaft auf ihrer Heimatinsel zeichnet sich durch große Liberalität aus, Polyamorie und Homosexualität sind Normalität, Baru hat eine Mutter und zwei Väter und ein insgesamt schönes Kinderleben, bis das Empire of Masks die Insel einnimmt und mit seinen strengen Regeln und Doktrinen ordentlich aufräumt. Baru lernt auf einer Schule der neuen Herrscher alles, was sie wissen muss, um später selber eine Rolle innerhalb des Machtgefüges einnehmen zu können. Sie passt sich an und wird zum Musterschüler, alles nur, um innerhalb des Regimes eine Stelle einnehmen zu können, die ihr erlaubt, das System von innen zu zerschlagen. Doch der Weg dorthin ist lang und steinig und erfordert von Baru mehr als einmal, Opfer zu bringen und sich gegen ihre Überzeugungen zu stellen, um sich nicht zu verraten. Das spannende und gleichzeitig schwierige an dieser Geschichte waren die strategischen Überlegungen und die vielen Beziehungen, immer wieder wechselnd, bröckelig und unsicher. Eine Geschichte, in der die Kategorien gut und böse nicht funktionieren. Ich habe auch hier darüber geschrieben.

The Traitor Baru Cormorant gibt es bei Amazon [Amazon-Werbelink], und vermutlich auch bei anderen Buchhandlungen, auch wenn ich bei meiner Suche keine gefunden habe, die es im Online-Sortiment hatte.

 

6. Aufbau vor laufender Kamera von Armin Maiwald

Armin Maiwald hat seine Biografie geschrieben und ich lege sie (mal wieder) jedem ans Herz, der sich irgendwie für Armin Maiwald, Die Sendung mit der Maus, Fernsehgeschichte, Kölner Anekdoten, Hausrenovierungen interessiert oder für alles zusammen oder der einfach nur ein schönes Buch lesen will. Armin Maiwald kommt während des zweiten Weltkrieges in Köln zur Welt, nachdem die Familie mehrfach ausgebombt wurde, wächst er aber ein paar Jahre in Bayern auf, bevor die Familie nach dem Krieg wieder in die Heimatstadt zurückkehrt. Fast durch Zufall landet Maiwald beim Fernsehen und auch wenn man weiß, wo das ganze irgendwann endet, so ist der Weg dorthin gespickt mit vielen spannenden Geschichten, Schwierigkeiten und Zufällen. Schön auch: Armin Maiwald schreibt ungefähr genauso, wie man es aus seinen Sachgeschichten aus der Sendung mit der Maus kennt. Es fällt nicht wirklich schwer, im Kopf die bekannte Stimme erklingen zu lassen. Für alle, die es doch noch direkter mögen, gibt es aber auch das Hörbuch, das von ihm selbst eingelesen wurde. Ich schrieb auch hier darüber.

Aufbau vor laufender Kamera gibt es bei Amazon [Amazon-Werbelink], bei der Buchhandlung Scheuermann in Duisburg und in jedem anderen Buchhandel um die Ecke.

Lieblingstweets im Februar (Teil 1)

AUSGESTOPFTE SPERBEREULEN! KISSENANORDNUNGEN! EIN METER HERMANN HESSE! TEXTLOSE KAMINE! WINNIE POOH ALS DIKTATOR! UND LÄNGST VERGESSENE SCHOKORIEGEL!

Eine Tüte Gemischtes

Ich habe letztens in irgendeinem Zusammenhang darüber nachgedacht, wie selten ich zum Frisör gehe. Erst wollte ich behaupten, ich könnte es nach an beiden Händen abzählen, dann war ich mir aber nicht mehr so sicher, ob ich damit nicht ein kleines bisschen über- bzw. untertreiben würde. Tatsächlich habe ich aber in der Zwischenzeit noch mal etwas mehr darüber nachgedacht und ich war in 35 Jahren ziemlich wahrscheinlich exakt neun Mal beim Frisör. Tatsächlich war ich mit 18 Jahren zum ersten Mal beim Frisör, kurz vorm Abitur kamen die sehr, sehr langen Haare ab und ich hatte vielleicht zum einzigen Mal im Leben eine Haarlänge, die man nicht zu einem Zopf binden könnte.

Im Wesentlichen ist mir so ein Frisör einfach zu teuer. Damit meine ich nicht, dass Frisöre zu teuer sind, sondern, dass mir ein Frisörbesuch und das Ergebnis irgendwie nicht so viel Glückseligkeit gibt wie andere Dinge, die ich für das gleiche Geld erhalten könnte. Außerdem sind mir Frisöre immer zu zögerlich, wenn es ums Abschneiden geht. Wenn ich 40 bis 60 Euro bezahle, möchte ich nachher bitteschön anders aussehen als vorher und nicht jedes Mal, wenn ich „Och, Sie können ruhig noch ein bisschen…“ ein kritisches „Aber dann ist es wirklich ein ganz schönes Stück kürzer!“ hören. DESHALB BIN ICH DA, VERDAMMT! NATÜRLICH IST ES NACHHER KÜRZER, DAS IST DOCH SINN UND ZWECK DER ÜBUNG! Es ist mir also schon sozial oft zu anstrengend.

Die letzten Male habe ich mir einfach wieder von meiner Mutter die Haare schneiden lassen wie die ersten 18 Jahre meines Lebens auch. Das ist günstiger und auch auf der sozialen Ebene deutlich relaxter.

Ich war nach meiner Rekonstruktion neun Mal beim Frisör, zwei Mal in Leverkusen, zwei Mal in Bonn, zwei Mal in Düsseldorf und drei Mal in Essen. (Falls es irgendwer genau wissen wollte.)

Oder, um es mit Funny van Dannen zu sagen: Ich habe einen Arbeitsplatz vernichtet.

And now for something completely different. Hier frisst ein sehr, sehr kleines Ding ein anderes noch kleineres Ding oder wie in der Videobeschreibung steht: Trachelius ciliate feeding on a Campanella ciliate. Es ist sehr faszinierend.

Traumzitate

Im Moment träume ich wieder sehr wirres und interessantes Zeug und weiß davon auch am Morgen immer noch sehr viel, bevor ich es dann über den Tag doch meistens leider wieder vergesse. Es wird wirklich Zeit für ein Traumtagebuch.

Auch von der heutigen Nacht weiß ich nicht mehr all zu viel, nur eine Sache ist hängengeblieben, diese bereitet mir jedoch größtes Grübeln, denn es ist alles wirklich sehr rätselhaft.

Zum vielleicht ersten Mal hatte ich einen Traum im Traum (Inception lässt grüßen), ich wachte also im Traum aus einem Traum aus, der irgendwas mit Roger Willemsens Tod zu tun hatten und in diesem Zusammenhang ging es irgendwie um einen Satz, den ich sehr schön fand und den ich mir (im Traum) unbedingt merken wollte, so wie ich mir dann als ich dann auch aus diesem äußeren Traum aufwachte unbedingt zumindest diesen einen Satz merken wollte.

Der Satz lautet – Obacht bitte! – wie folgt und alle Traumdeuter und anderweitig an meinem Unterbewussten Interessierten dürfen sich nun darauf stürzen:

Auch auf Gräbern wachsen Klaviere.

Zumindest glaube ich, dass der Satz so ging. Ich werde nicht mehr schlau draus, aber vielleicht ist das ja auch einfach so bei Träumen.

Webgedöns am 7.2.2016

In dieser BBC-Doku wird erklärt, wie der Song „Heroes“ von David Bowie entstanden ist. Sehr interessant, vor allem, wenn einzelne Spuren fast dilettantisch klingen, zusammengesetzt aber dann alles ganz großartig ist und auf einmal Sinn ergibt.

In diesem Video wird gezeigt, wie man Ratatouille so macht, das es aussieht wie in dem gleichnamigen Pixar-Film.

The Best „Sims“ Story You Will Ever Hear. Man muss vielleicht selber schon mal Sims gespielt haben, dann ist es aber wirklich lustig. UND EINE LEKTION FÜRS LEBEN!

Webgedöns am 2.2.2016

Zwei Amerikaner ohne Deutschkenntnisse haben sich den letzten Dortmunder Tatort angeguckt. Entsprechend absurd ist ihre Zusammenfassung.

Herr Buddenbohm hat einen Onesie für Erwachsene angezogen und wird das allem Anschein nach wohl nicht wieder tun. Amüsant zu lesen ist das Selbstexperiment aber allemal.

Wenn Disneyfilme von Tim Burton gemacht worden wären, sähen die Filmplakate vielleicht so aus wie hier.

Ein Vater baut seiner Tochter einen Baum ins Kinderzimmer. Sowas hätte ich dann gerne auch, ich fürchte nur, selber fehlt mir das handwerkliche Geschick und zu bezahlen ist sowas nicht.

Polizisten in Ecuador retten ein Faultier. Ich finde ja, Faultiere und Eulen sind der beste Beweis dafür, dass es irgendwie doch Magie in dieser Welt geben muss. Die sehen schon so aus.

In Frankreich und Belgien kochen Privatleute jetzt Takeaway-Menüs, die man auf Menu Next Door vorbestellen und abholen kann. Ich bin mir nicht sicher, ob das Konzept hundertprozentig taugt, aber interessant ist es allemal.

Wer statt dessen lieber selber eine Tapas-Party schmeißen will, der findet ziemlich gut klingende (und aussehende) Rezepte hier (allerdings auf Englisch).

Gelesen im Januar 2015

Es wird kleine Änderungen geben, ich habe nämlich beschlossen, die Detailinformationen zum Buch wegzulassen. Das ist nämlich erstaunlicherweise erschreckend viel Arbeit und hat mich beim letzten Mal in tiefe Verwirrung gestürzt, weil es natürlich gerade bei älteren Büchern immer unterschiedliche Erscheinungsdaten gibt und dann weiß man nicht, nimmt man das von der Erstausgabe oder das von der, die man gelesen hat und was ist, wenn man ein eBook liest, das einen anderen Verlag hat als die Druckausgabe. Es ist kompliziert und deswegen gibt es jetzt Autor und Buchtitel und bei Übersetzungen noch den Übersetzer und das war’s. Außerdem noch der Link zum ethisch unkorrekten Amazon, aber den muss ja niemand benutzen. Davon bekomme ich aktuell alle zwei bis vier Monate einen Gutschein zusammen, von dem ich neue Bücher kaufen oder andere Leute von ihrem Wunschzettel beschenken kann.

Im Januar sah es etwas mau ist. Ich war krank und im Stress und habe deswegen nur drei Bücher geschafft. Dafür waren alle  sehr gut, es hat sich also doch gelohnt.

 

The Golem and the Jinni von Helene Wecker

Wollte ich eigentlich noch im Dezember fertig hören, das hat aber nicht ganz geklappt, also ist es ins nächste Jahr gerutscht. The Golem and the Jinni erzählt die Geschichte von… man ahnt es fast… einem Golem und einem Jinni. Beide stranden Anfang des 20. Jahrhunderts in New York. Der Golem mit ihrem Erschaffer, der auf der Schiffsüberfahrt stirbt und sie so quasi herrenlos zurücklässt. Einzig ein alter Rabbi erkennt, wer sie wirklich ist, nimmt sie auf, gibt ihr einen Namen und erklärt ihr, wie die Welt funktioniert. Im syrischen Viertel wird zur gleichen Zeit ein Jinni aus seiner Flasche befreit und muss sich genau wie der Golem in dieser neuen Welt zurecht finden. Es bleibt natürlich nicht aus, dass sich dieses gleiche und doch so ungleiche Paar findet und gleichzeitig gemeinsam und jeder für sich die Möglichkeiten eines Daseins in der menschlichen Welt auslotet.

Wunderschön erzählt mit viel New-York-Lokalkolorit und viel Fantasie. Natürlich ist das irgendwie im weitesten Sinne Fantasy, aber wirklich nur im allerweitesten. Das kann also auch jeder lesen, der es sonst nicht so mit magischen Gestalten hat.

Helene Wecker: The Golem and the Jinni (auf Deutsch: Golem und Dschin, übersetzt von Annette Grube) [Amazon-Werbelink] 

 

Radiance von Catherynne M. Valente

Für den Online-Buchclub gelesen und sofort geliebt, obwohl es etwas fordernd ist. Radiance spielt in einer Alternativwelt, in der alle Planeten besiedelt (und besiedelbar) sind und in der auf der anderen Seite Filme eine große Rolle spielen (Stummfilme allerdings, denn der Tonfilm konnte sich aus Patentgründen nicht durchsetzen). Einer der bedeutendsten Regisseure ist Percival Unck, Vater von Severin Unck, die in seine Fußstapfen tritt und beim Drehen einer Dokumentation in einer verlassenen Stadt auf der Venus einfach verschwindet. Um diesen Vorfall dreht sich das Buch. Catherynne M. Valente hat aber nicht einfach eine normal von Anfang bis Ende erzählte Geschichte daraus gemacht, sondern präsentiert Versatzstücke, die als Puzzle die gesamte Geschichte ergeben. Interviews, persönliche Berichte der Menschen, die mit Severin zu tun hatten oder sogar bei ihrem Verschwinden dabei waren, Drehbücher und transkribierte Filmaufnahmen. Man reist einmal von Planet zu Planet und darf sich das Leben von Severin zusammenreimen. Das ist alles ganz großartig, ein Art-Deco-Film-Noir-Stück im Weltraum. Nicht einfach zu lesen zwar, aber ganz grandios. Das erste Buch des Jahres mit guten Chancen auf mein Lieblingsbuch des Jahres 2016.

Bisher noch keine deutsche Übersetzung, ist aber angekündigt.

Catherynne M. Valente: Radiance [Amazon-Werbelink]

 

Alles außer irdisch von Horst Evers

Als Hörbuch gehört, weil Horst Evers so schön liest. Diesmal keine Kurzgeschichten und auch kein Krimi, sondern eine Science-Fiction-Komödie. Wer jetzt an Douglas Adams denkt, liegt nicht so falsch, aber im Gegenzug zu vielen Nachahmern, die ich mit mäßiger Begeisterung gelesen habe, muss sich Horst Evers mit seinen Einfällen nicht verstecken. Es beginnt mit Goiko Schulz, 36 und nicht gerade auf der Gewinnerseite der Leben, bis er immerhin durch eine Kette von seltsamen Fügungen ein Ticket für einen Flug nach New York gewinnt. Und zwar nicht irgendeinem Flug, sondern dem ersten Flug vom neu eröffneten Flughafen BER. Das Glück wird allerdings schnell getrübt als ein riesiges Raumschiff auf den Flughafen stürzt und damit alles noch seltsamer wird als vorher schon. Und Goiko steckt natürlich mittendrin und muss die Welt retten. Er soll mit einer Truppe außerirdischer Artenretter zum interplanetaren Gerichtshof fliegen, um da für die Erde zu sprechen. Aber dann geht die Tür des Raumschiffs nicht zu und es wird alles nur noch komplizierter.

Die Story kennen wir natürlich aus „Per Anhalter durch die Galaxis“, aber Horst Evers hat genug eigene Einfälle, um aus der Grundidee seine ganz eigene Geschichte zu basteln, mit tollen abgefahrenen Ideen, fantastischen außerirdischen Lebensformen und ein bisschen Zeitreise obendrauf. Das war super, ich könnte es eigentlich gleich noch mal lesen (oder hören). Ebenfalls eine große Empfehlung.

Horst Evers: Alles außer irdisch [Amazon-Werbelink]

Lieblingstweets im Januar (Teil 2)

PARALELLUNIVERSEN! PIZZA „VIER TAGESZEITEN“! VERZAUBERTE MÄUSE! CRAFT-CONTROLLING! LIEBLICHE KRÖTENBRUNNEN! GLÜCKSSPIELMESSEN! UND UNSERE PROBLEME VON FRÜHER! ZUM VERGLEICH!