Zum ersten Mal: Mit einer Lomokamera in Köln unterwegs

Ich habe ja was gewonnen. Ich gewinne sonst wirklich nie etwas, man sollte auf keinen Fall mit mir in einem Team sein, wenn’s um Glück geht. Das hab ich auch dem Kollegen gesagt, der sich mit mir ein Büro teilt, als die neue Büroverteiltung per Münzwurf ausgeknobelt wurde. Wir sind jetzt übrigens in dem kleineren Büro.

Ich habe aber trotzdem was gewonnen. Und zwar eine schicke Lomokamera. Genauer gesagt, die Special-Edition-La-Sardina-Telefonbuch-Menschen-Deiner-Stadt-Lomokamera-mit-Blitz (übrigens bei dem gleichen Wettbewerb, bei dem Fee gewonnen hat). Und weil das so vollkommen unerwartet kam, und ich das überhaupt nicht mehr auf dem Schirm hatte, hab ich mich umso mehr gefreut.

Letzten Samstag kam die Kamera und da ich Montag sowieso einen Ausflug nach Köln geplant hatte, hab ich sie gleich mit eingepackt und als erste Station den Lomography Gallery Store in der Kölner Ehrenstraße angesteuert. Dort habe ich mich ein bisschen beraten lassen, welchen Film man denn nehmen soll, einmal unter Anleitung Filmeinlegen geübt und dann direkt mal das erste Testbild geschossen.

lomography gallery store

Tja, nun ja. Da fehlt ein Teil des Bildes. Film eben. Analog, nicht digital. Das muss man auch erst wieder üben.

Weil das Wetter so toll war und Köln sowieso toll und das Belgische Viertel erst recht zum Verlieben ist, hab ich gleich mal einen ganzen Film vollgeknipst, in Essen direkt ins Labor gebracht und am nächsten Tag abgeholt.

Auf einmal ist wieder alles wie früher. Ach Quatsch, noch mehr anders, denn selbst bei meiner ersten eigenen Kamera musste ich den Film nicht selber weiterdrehen. Aber an so einer La Sardina ist wirklich nichts elektronisch, alles ist mechanisch. Den Film muss man selber weiterdrehen, immer daran denken, die Verschlusskappe abzusetzen (was ich mindestens zwei Mal vergessen habe), zoomen kann man nicht und scharf stellen auch nicht so wirklich und wenn der Film durch ist, muss man ganz lange zurückkurbeln, auch alles von Hand.

Dafür ist so eine Kamera unglaublich leicht, weil eben kaum was dran ist. Als nächstes kommen dann Experimente mit Biltz und Farbfilter, aber dafür brauch ich dann erstmal eine Batterie für den Blitz. Doppelbelichtungen muss ich dann auch noch ausprobieren und… hach. Es ist alles so aufregend.

Und die ersten Fotoexperimente aus Köln sind jetzt hier zu bewundern. Bin gespannt, was ich in Zukunft noch so ausprobieren werde. Aber Spaß macht es allemal.

Beklebt

Ehrenstraße

Käsehaus

Känguruh

I don't know either

Liebhalten

Kitty

Eduscho

Table Dance

Eis

Päffgen

Heumarkt

Rhein

Hohenzollernbrücke

Groß St. Martin

Dom

Dom mit Laub

Dom mit Laub II

Dom, Laub, Bahnhof

7 comments

    • Anne

      Sehr. Auch, wenn man sich tierisch umgewöhnen muss. Am faszinierendsten find ich immer noch, dass das alles mechanisch ist. Ich glaub eigentlich gar nicht, dass das gehen kann, aber die Bilder sind wohl der Beweis, dass es doch geht.

  1. Pingback: Spaß mit der Lomokamera: Doppelbelichtungsexperimente | Ach komm, geh wech!
  2. Sam

    Hey ich habe auch seit gestern eine Lomo La Sardina allerdings weiss ich nicht wie lange ich das Rad drehen muss um ein nächstes Foto zu machen? Sprich ich mache ein Foto und dann? Wie lang muss das Rad gedreht werden damit ich das nächste Foto machen kann?

    Ich hoffe du kannst mir da schnell helfen :o :)

    Liebe Grüße

    • Anne

      Man muss es glaube ich einmal drehen und merkt dann auch einen Widerstand, bzw. es macht Klick. Im Zweifelsfall einfach in einen Fotoladen gehen und nachfragen. Ich hatte Glück und konnte in Köln zu einem Lomographieladen gehen, wo mir auch sofort gezeigt wurde, wie man den Film einlegt. Aber möglicherweise kennen die sich auch in einem normalen Fotoladen so weit aus, dass man dir da weiterhelfen kann.

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