Tagsüber gibt’s viele Bücher, teilweise in sinnlos hohen, aber sehr eindrucksvollen Regalen.
Abends gibt es sinnlos viele Sektgläser.
Und deswegen muss ich mich jetzt erstmal erholen.

Ma vie est faite de morceaux qui ne se joignent pas.
Eine Auswahl an schönen Suchanfragen schadet ja bekanntlich nie.
i mecht halt so gern wissen, wias wohl appa war
Ich spreche diesen Dialekt nicht. Bitte reden Sie Hochdeutsch mit mir.
was kann man machen wenn es drinnen so schwül und heiß ist
Nichts. Das ist eine ernsthafte Antwort. Wenn es schwül und heiß ist und man keine Klimaanlage und keinen Ventilator hat, legt man sich am besten irgendwo hin und macht nichts. Klimaanlagen machen übrigens, dass man eine Sommererkältung bekommt, das ist also sowieso auch keine Lösung.
chinesisches captcha
In der Hölle werden wir ausschließlich chinesische Captchas lösen müssen und deswegen nie irgendwo kommentieren können. Das ist eigentlich ein sehr netter Gedanke und könnte so manch elende Diskussion im Keim ersticken.
toilettenrollen torte
Ich habe keine Ahnung, worum es geht und ich bin auch noch unentschlossen, ob ich es wissen will.
wieso kann man irgendwann software aktualisieren
Weil… also… pass auf: Weil es geht! Das ist das total faszinierende an Software, dass man sie aktualisieren kann. Ein Buch zum Beispiel kann man nicht so einfach aktualisieren, da müsste dann jemand kommen und die Rechtschreibfehler mit Tipp-Ex korrigieren oder noch ein paar Seiten Errata ans Ende tackern. Bei Software kann man Fehler beheben und neue Dinge einfach so einbauen und wenn man das dann aktualisiert, dann hat man weniger Fehler und tolle neue Funktionalität. In der Theorie jedenfalls. In der Praixs hat man andere Fehler und ganz nette neue Funktionalität. Aber es muss keiner mit Tipp-Ex und Tacker kommen. FORTSCHRITT! ZUKUNFT!
warum hat berlin keine fußgängerzone
Weil Berlin komisch ist.
oberorke + torte
In Oberorke bekommt man keine Torte, weil es da keinen Bäcker gibt. Man kann aber vielleicht irgendwo klingeln und fragen, ob es zufällig gerade Torte gibt, oder ob einem einer eine backen könnte. Vielleicht hat man sogar eine realistische Chance im Hotel „Freund“ ein Stück Kuchen zu bekommen, aber diese Angabe ist wie immer ohne Gewähr.
wellen pyla sur mer
Die Antwort lautet nein. Nein, in Pyla-sur-Mer gibbet keine Wellen. Wir haben das exklusiv für Sie getestet. Fahren Sie nach Biscarrosse-Plage. Da gibt’s Wellen. Auch das haben wir exklusiv für Sie getestet.
wer erklärt mir das internet
ICH! ICH! Nämlich hier.
nacht zu bett geh service im hotel
Ein klassischer Fall für den beliebten Twitter-Hashtag #wasfehlt. Aufweckservice kann ja jeder, und da jedes bekiffte Handy mittlerweile einen eingebauten Wecker hat, braucht das auch niemand mehr so wirklich. Aber Zu-Bett-Geh-Service, da sehe ich eindeutig eine Marktlücke.
„Lassen Sie sich von unserem Personal ins Bett bringen! Zu einer von Ihnen festgelegten Zeit schicken unsere Mitarbeiter Sie Zähneputzen und lesen Ihnen danach noch eine Geschichte aus unserem vielfältigen Gutenachtgeschichtensortiment vor. Danach machen wir für Sie das Licht aus. Schlaflied gegen Aufpreis. Nachsehen, ob wirklich Licht aus ist auf Wunsch und ebenfalls gegen einen Aufpreis (alternativ halbstündlich oder stündlich).“
Das Lieblingsnuf wurde vom 20–Fakten-Stöckchen getroffen und hat es mir zugeworfen. Angesichts meiner mäßigen sportlichen Begabung ist es ein Wunder, dass ich es aufgefangen habe, aber ich habe es gefangen, und was nun folgt, sind 20 zufällig ausgewählte Dinge, die es über mich zu wissen gibt. Ob es tatsächlich Fakten sind, darüber können andere Leute streiten, ich kann ja hier wer-weiß-was behaupten, das muss erstmal jemand nachprüfen.
1. Früher fand ich meinen Vornamen doof, weil er so unspektakulär ist. Heute finde ich ihn super, weil er so unspektakulär ist. Wenn ich ein Kind hätte, also ein Mädchen, dann würde ich es eigentlich auch Anne nennen wollen, aber das fände ich dann wieder albern, weil es dann so hieße wie ich. Irgendwas ist eben immer.
2. Ich backe lieber als dass ich Kuchen oder Plätzchen esse. Ich finde Backen sehr meditativ und entspannend, das Ergebnis verteile ich dann gerne an Leute, die lieber essen als backen.
3. Ich sehe aus wie mein Vater. Nur mit ohne Bart und weniger wirren Haaren. Also mit mehr Haaren, aber weniger wirr. Ach, egal. Wenn Leute meinen Vater nicht kennen und mich mit meiner Mutter sehen, sagen sie gerne, wie ähnlich wir uns sehen. Wenn sie dann meinen Vater sehen, müssen sie das zurücknehmen. Anscheinend sehe ich auch irgendwie aus wie meine Mutter.
4. Ich gucke keine Horrorfilme mehr, seit ich nach „Ring“ (das Remake, nicht das Original) eine Woche nicht schlafen konnte und Angst vor meinem Fernseher hatte. Wenn es jetzt einen Film gibt, den ich spannend finde, bei dem ich aber denke, dass er mir wieder schlaflose Nächte beschert, lese ich mir ganz schnell die komplette Handlung auf Wikipedia durch, damit ich nicht in Versuchung komme, den zu gucken.
5. Ich esse keine Bananen und keine Rosinen in Zeug. Mit „in Zeug“ meine ich, dass ich Rosinen nur pur esse, dann finde ich sie total lecker. Sobald sie aber mit anderem Essen vermischt sind, finde ich sie fies und esse das dann entweder gar nicht oder picke die Rosinen raus. Ich finde auch Studentenfutter problematisch, und kann Rosinen und Nüsse nicht durcheinander essen.
6. Bei Gummibärchen mag ich die roten am liebsten, dann grün, denn orange, dann gelb, dann weiß. Die weißen finde ich fies. Bei meiner Mutter ist die Hitliste genau andersrum sortiert. Das ist sehr praktisch, weil man sich dann nicht streiten muss und nicht irgendeine Sorte übrig bleibt, die dann keiner will.
7. Überhaupt sortiere ich mein Essen.
8. Ich habe latente Flugangst, besonders beim Starten und Landen. Wenn ich ganz ruhig und still werde und vermutlich für Außenstehende total entspannt wirke, dann warte ich eigentlich nur auf den Tod und möchte ihm möglichst gelassen begegnen, weil ich ja eh nichts dran ändern kann.
9. Ich komme nicht mit klassischer Rollenverteilung und Sätzen wie „Männer/Frauen sind halt so…“ klar. Ich halte das alles für größten Unfug und bin immer wieder erstaunt, wie viele Leute so etwas äußern und das anscheinend auch wirklich so meinen. (Das hat weniger etwas mit Feminismus zu tun, als dass ich erst recht spät im Leben mit dem Konzept der klassischen Rollenverteilung und Genderstereotypen konfrontiert wurde und deshalb dankbarerweise nie die Chance hatte, das irgendwie zu verinnerlichen. Glaube ich.)
10. Ich war in der Oberstufe mal schwer seifenopersüchtig und habe jeden Tag „Verbotene Liebe“, „Marienhof“ und „GZSZ“ geguckt, außerdem Lindenstraße. Dann hatte ich eine Grippe, so eine, wo man wirklich selbst zum Fernsehgucken zu krank ist und danach war gut.
11. Ich hatte eine riesige Videosammlung, die ich ordentlich nummeriert und mit Aufklebern versehen habe. Ich glaube, es gab sogar mal eine Datenbank. In diesem Zusammenhang habe ich auch meine intellektuelle Kunstfilmphase relativ früh abgehakt und kann seitdem ruhigen Gewissens Unterhaltungskram gucken, weil ich Truffaut und Rohmer ja schon vorm Abitur erledigt habe. (Truffaut kann ich übrigens sehr empfehlen, das kann man gut gucken, vor allem die Antoine-Doinel-Sachen, die sind wirklich sehr amüsant.)
12. Ich kann nicht zappen, also beim Fernsehen. Ich vermute, das liegt daran, dass ich bis 2005 oder so immer maximal sechs Programme hatte. Ich muss immer erst gucken, was da kommt und bleibe deswegen auch mal bei seltsamen Sendungen auf irgendwelchen dritten Programmen hängen.
13. Wenn ich an irgendwelchen Schaltern oder an der Kasse stehe, dann ordne ich diese Papierstapel, die da immer rumliegen. Ich hab auch im Buchladen schon mal Büchertische aufgeräumt. Irgendwer musste es machen und ich war halt gerade da.
14. Ich mag keine Achterbahnen oder andere absurden Fahrgeschäfte. Ich mag Kettenkarussell, Raupe und Riesenrad. Mit Autoscooter habe ich zu wenig Erfahrung, aber ich glaube, das ist eigentlich ganz lustig. Allerdings war ich sowieso seit ungefähr 15 Jahren nicht mehr auf einer Kirmes, die Angaben sind also ein bisschen ohne Gewähr, vor allem aber auch ein bisschen sinnfrei.
15. Ich bin eigentlich sehr ungeduldig, kann mich aber sehr gut mit Wartesituationen abfinden. Außerdem bin ich sehr geduldig mit Tieren. Mit Menschen nicht so.
16. Dicke Bücher sind überbewertet. Dicke Bücher halten einen nur davon ab, mehr unterschiedliche Bücher zu lesen.
17. Ich mag schöne Zahlen und Zahlenreihen. Meine Kontonummer finde ich sehr hübsch, weil man sie sich so gut merken kann, weil das erste Zahlenpaar eine Primzahl ist, und das zweite dann dreizehn weniger (AUCH PRIMZAHL!!!) und dann kommt eine 0 (Nullen sind auch hübsch) und dann ist das letzte Zahlenpaar ein Vielfaches von dreizehn. Total gut zu merken.
18. Bei längeren Autofahrten unterhalten sich der Mann und ich tatsächlich sehr oft über Systemtheorie und so Zeug. Allerdings sind wir auch schon fast 14 Jahre zusammen, und so eine Beziehung wächst ja mit den Gesprächsthemen oder so. Vielleicht auch andersrum, die Gesprächsthemen wachsen mit der Beziehung. Ach, was weiß ich.
19. Ich bin der festen Überzeugung, dass die meisten Dinge nicht so einfach sind und es durchaus unterschiedliche, aber dennoch vollkommen valide Ansichten geben kann. Das macht es nicht immer einfach und es sieht dann manchmal so aus, als hätte ich keine Meinung. Ich hab aber meistens schon eine Meinung, ich glaube nur, dass andere Meinungen genauso berechtigt sind. Das sieht dann so aus, dass der beste Freund mich mal in der Berufsschule darauf hinwies, dass ich nicht zwingend jede Wortmeldung damit einleiten müsste, dass man es ja durchaus auch so oder so oder so sehen könnte und ich mir dessen auch bewusst sei, es aber aus Gründen eher so sehen würde, obwohl dies und das selbstverständlich auch berechtigte Argumente dagegen wären.
20. Ich war schon immer so.
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Selbstverständlich darf sich jeder gerne an diesem kleinen Stöckchen bedienen. Ich habe auch das Gefühl, das war jetzt schon fast überall, aber da werden mir jetzt alle die Menschen widersprechen, die noch nicht damit beworfen wurden. Vielleicht hat Doreen Lust, oder Wibke, oder Johannes, oder Isabella. Oder irgendjemand anders. Ich freue mich über jeden, der mitmacht und nehme es niemandem übel, wenn er keine Lust dazu hat (s. Punkt 19).
Ich habe hier eine kleine Bildergeschichte, die das Ergebnis der letzten zwei Monate zeigt. Es war ein bisschen stressig, am allerschlimmsten war aber, dass ich aus offensichtlichen Gründen überhaupt nichts darüber schreiben konnte, dabei gab es so viele lustige Geschichten zu erzählen. Aber jetzt ist das Ding wohl durch und ein paar von den lustigen Geschichten gibt es vielleicht dann demnächst hier.

Außerdem hab ich jetzt wohl eine Einzimmerwohnung aufzulösen. Menschen im Frankfurter Raum, die zum Beispiel ohnehin demnächst ein Bettsofa kaufen wollten und sich aber noch ein paar Monate gedulden können, sollten hier also besonders gut aufpassen. Auch eines der seltenen 60 cm breiten Billy-Regale gibt es dann im Angebot. Aber auch dazu demnächst mehr.
Ich seh schon. Jetzt, wo das Freibadwetter vorbei ist und man nicht mehr im Stadtpark rumhängen kann, werdet ihr wieder kreativ, ODER WIE SOLL ICH DAS DEUTEN?
Da liegt eine vergammelnde Banane in der Obstschüssel. Oder eine sehr kleine Giraffe. Bin zu weit weg, um mich festlegen zu können.
— gallenbitter (@gallenbitter) September 13, 2013
Meine Liebe und Zuneigung geht diese Woche an den Verkäufer, der auf „kann man was am Preis machen“ mit „ich könnte ihn tanzen“ antwortete.
— Sexy Showbiz McKäse (@Einstueckkaese) September 14, 2013
Was ich nicht im Kopf habe, habe ich in Bad Godesberg.
— ellebil (@ellebil) September 16, 2013
Hat eigentlich jemand Mittagsschlaf im Wahlprogramm verankert?
— Stefanie Bamberg (@LiebeundDetail) September 16, 2013
Wenn die Anzeige meines Fieberthermometers stimmt, hat der rosa Wal, der neben mir auf dem Sofa strickt, sehr wohl eine Daseinsberechtigung.
— wernaA (@pfefferstreu) September 16, 2013
"Beschreiben Sie die Ehe Ihrer Eltern in einem Wort" "Loriot"
— Mrs Greenberry (@MrsGreenberry) September 16, 2013
Beste Suche ever, wodurch jemand auf die Seite kam: "Bis wie viel % Mäuse im Spinat erlaubt".
— M. (@WortWirrWarr) September 17, 2013
Auch wenn es mich wahrscheinlich mein Leben kostet, ich würde Anna Wintour so gerne mal durchs Haar wuscheln.
— Jacqueline Schäufele (@zirkuspony) September 17, 2013
.@dasnuf @anneschuessler Eine Welt ohne Internet Explorer ist unmöglich, aber sinnvoll.
— M4gnu5 N13m4nn (@grindcrank) September 17, 2013
Ich nenne mein Kind einfach Balduin, bekomme bei jedem Aussprechen einen Lachkrampf und habe keine Zeit mehr, traurig zu sein.
— Donna Wetter (@wortgourmande) September 18, 2013
Morgen hier dann mehr zum Thema "Wie bringe ich meine Fruchtfliegen durch den Winter"
— schlenzalot (@schlenzalot) September 18, 2013
Maybe ducks can't stand the sight of bread and they just don't know how else to make it go away?
— Steve (@WigCannon) September 19, 2013
Die Nachbarin fragt, warum ich einen Umhang trage. WEIL ICH EIN ZAUBERER BIN, DU MUGGEL, HALLO?
— André Herrmann (@nnamrreherdna) September 19, 2013
Gibt es den Joghurt mit der Ecke auch schon mit Röstzwiebeln?
— Herr haekelschwein (@haekelschwein) September 19, 2013
Ich habe ja noch nie verstanden, warum ihr nicht mehr richtig tippen könnt, sobald ihr Kekse im Mund habt.
— Judith (@JuTime) September 20, 2013
Definiere Deutschland: Wenn kein Warentrenner am Kassenband ist, hält das Kind seinen Arm hin und kuckt böse.
— Ute Weber (@UteWeber) September 20, 2013
"CSS ist wie Oster-Eier suchen" – "Ja, mit verbundenen Augen in einem Minenfeld"
— Jan (@agento) September 20, 2013
Weiss Hartmut Engler mittlerweile eigentlich, wo all die Indianer hin sind?
— Marie von den Benken (@Regendelfin) September 20, 2013
Sich vorstellen wie Michael Knight K.I.T.T. in der Schweiz fluchend eine Vignette aufkleben muss.
— Ada Blitzkrieg (@bangpowwww) September 20, 2013
Zu folgendem Tweet habe ich folgende Geschichte zu erzählen: Der beste Freund hatte vor mir bereits andere beste Freundinnen, gefühlt drei bis zehn an der Zahl, die alle, wirklich alle, Steffi hießen. Dementsprechend waren sie durchnummeriert und irgendwann erfuhr ich, dass ich bei seinen Eltern auch als Steffi gehandelt wurde, weil alles andere vermutlich zu unfassbar gewesen wäre.
Life hack: If you can't remember a girl's name, it's Stephanie.
— Shari VanderWerf (@shariv67) September 21, 2013
Aktuelle Warnung: die Bezeichnung "WahlLOKAL" ist eine Falle!
— Grübelmonster (@mainwasser) September 22, 2013
kaum wohnt man nicht mehr bei ihnen, kaufen die eltern neue küchengeräte und man ist wieder 4 und kann nicht mal mehr allein tee kochen.
— m. (@ohaimareiki) September 22, 2013
Die Antwort deiner Mutter auf wirklich jede persönliche, philosophische oder sonstige Frage: "Sprühsahne!"
— Karsten (@karstenloh) September 24, 2013
#wasfehlt: Statt 1./2. Klasse oder Handy-Ruhe-Wagen bei der Bahn "Wagen für Fahrgäste, die Verspätungen mit Würde bewältigen" und "nicht".
— Kathrin Passig (@kathrinpassig) September 24, 2013
Aus einem DIN A4 Blatt kann man einen Hut falten, der jedem passt. Man könnte auch etwas darauf schreiben, aber Hüte werden immer gebraucht.
— Peter Breuer (@peterbreuer) September 24, 2013
Wenn ich mir nochmal diese 14 Panda-Babies anschauen muss, fange ich an, zu quietschen.
— Christian A. Franke (@turbozopf) September 24, 2013
"Das Programm geht überhaupt nicht! Oder hätte ich mir diese Zugangsdaten etwa merken müssen?" (Warum Support gar nicht immer Spaß macht)
— Max. Buddenbohm (@Buddenbohm) September 25, 2013
„Habe vorhin eine Wespe getötet.“ „Dann kommst Du nicht in den Himmel.“ „Die aber auch nicht mehr.“
— isdjan (@isdjan) September 25, 2013
"Später stellte sich heraus, dass das ein Irrtum war. Frankfurt würde ihn nicht töten. Eigentlich war es sogar ein bisschen langweilig."
— personaldebatte (@personaldebatte) September 26, 2013
Warum ist sich die Moderatorin da eigentlich so sicher, dass das Xavier Naidoos neue Single war und nicht eine von vor fünf Jahren?
— Ipopi (@Ingapopinga) September 26, 2013
„Schahaaaatz! Ich habe mich rasiert, aber ich verrate Dir nicht, wohooo!“ „Hältst Du mich für dämlich? Im Bad natürlich.“
— isdjan (@isdjan) September 27, 2013
Im Schlafzimmer bin ich super. Ich kann sogar Spannbettlaken falten.
— Jan (@agento) September 28, 2013
Beim Einkaufen habe ich immer einen Zweiteinkaufswagen mit hochwertigen Bioprodukten, als Alibi, falls ich auf andere KiTa-Eltern treffe.
— Gebbi Gibson (@GebbiGibson) September 28, 2013
Die folgenden Tweets bitte im Zusammenhang lesen. Nur so ist die unglaubliche Schönheit in ihrer Gänze erfassbar.
sind so kleine Gläser
— joriste (@joriste) September 19, 2013
@joriste ist so wenig drin / soll man nicht draus trinken / ergibt keinen Sinn.
— Novemberregen (@novemberregen) September 19, 2013
@anneschuessler @joriste Sind so kleine Flaschen / bringen auch nicht viel / große Trinkgefäße / wär ein schönes ZIel. ;)
— Novemberregen (@novemberregen) September 19, 2013
Wer mich heute sucht, ich bin drüben im Blog von der Zeit und beantworte den Proust-Fragebogen für Blogger.
Fun Fact am Rande: Ich wollte bei „Lieblingsbeschäftigung offline“ eigentlich „Lesen, Reiten, Schwimmen“ schreiben, so als Anspielung auf das, was damals in diesen Freundebüchern immer so drin stand, aber ich befürchtete, dass mein subtiler Witz mal wieder missverstanden würde und dann alle dann dächten, meine Lieblingsbeschäftigungen wären tatsächlich Lesen, Reiten und Schwimmen und das Risiko war mir einfach zu groß.
Wer vom Fragebogen auf diesen Blog gekommen ist: Herzlich Willkommen! Ich freue mich sehr, Sie auf diesem kleinen Blog begrüßen zu dürfen. Bleiben Sie doch noch ein bisschen und stöbern Sie, bis der Tee fertig ist. Keks dazu?
Wenn Sie sich für Bahnhöfe interessieren, kann ich meine Rubrik „Deutschland, deine Bahnhöfe“ empfehlen. Möchten Sie lieber das Internet erklärt bekommen, so habe ich auch hier schon das ein oder andere Phänomen durchleuchtet. Falls Sie sich eher für meine dunkle Vergangenheit interessieren, so erfahren Sie hier, warum ich nie ein Pferdemädchen wurde oder hier, wie ich mal daran scheiterte, eine Bravo Girl ins Haus zu schmuggeln. Und wenn Sie lieber traurige Geschichten lesen, dann empfehle ich das hier.
Katrin Seddig schreibt in der taz darüber, warum die Gleichberechtigung schuld daran sein kann, wenn ein Mann einem nicht mehr den Koffer ins Gepäckband hievt.
Corinna Bath über Genderstereotype in Algorithmen. Das ist auch insofern interessant, als dass es wieder klar macht, dass Algorithmen selbstverständlich nicht einfach so da sind, sondern von Menschen geschrieben werden und dementsprechend auch immer nur bedingt neutral sind.
Und wo wir schon dabei sind, schreibt Katja Berlin hier über die Wahrheit über die Geschlechter. Man möchte jedes Wort unterstreichen und „Genau!“ rufen.
Wer sich immer schon fragte, wie man sich auf Partys mit Autoren unterhalten sollte, der bekommt hier sehr hilfreiche Hinweise von Kathrin Passig und Ira Strübel. Wenn jemand hier Verhaltensregeln im Umgang mit Softwareentwicklern braucht, ich stehe zur Verfügung.
Grant Snider hingegen hat in diesem Webcomic ganz andere Probleme. In seiner Nachbarschaft wohnt jetzt Magritte und das ist nicht immer einfach.
David Zinn malt kleine Kreidefiguren auf die Straßen und an die Wände von Ann Arbor. Das ist zum Quietschen niedlich und sehr, sehr fantasievoll. Warum macht das hier keiner?
In der Zwischenzeit bemalt Andre Levy Münzen. Kann man machen.
Weiter zu schönen Fotos. Für „Last House Standing“ fotografiert Ben Marcin die letzten noch stehenden Häuser eines Straßenabschnitts.
Michael Marten fotografiert statt dessen am Meer rum. Einmal bei Ebbe, einmal bei Flut. Das ist durchaus sehenswert. (Die Reihe heiße „Sea Change“, man kann leider nicht direkt drauf verlinken.)
Die Bilder von Thomas Barbèy sind etwas weniger realistisch, aber nicht minder faszinierend.
„Where’s the Octopus?“ ist in diesem Video eine berechtigte Frage. Unterwasservideos gehen ja eigentlich sowieso immer.
Auf GourmetGuerilla gibt es ein Rezept für Clafoutis mit Erdnussbutter und Marmelade und aus Gründen musste ich dabei spontan an Maximilian Buddenbohm denken.
Vor nicht allzu langer Zeit bekam ich eine Mail von Shirtbee, die anfragten, ob ich nicht gerne ein Shirt bei ihnen bestellen würde, um den Service zu testen und dann drüber zu schreiben.
Weil ich bei sowas immer sehr lange nachdenke, weil ich nur Sachen mache, die ich wirklich machen will, habe ich es ungefähr drei Tage vor Ablauf der Aktion geschafft, mir doch etwas zusammenzuklicken. Etwas überfordert saß ich am Rechner vor der Produkt- und Motivauswahl und musste erstmal überlegen, was ich überhaupt anziehen würde.
Da ich genug T-Shirts mit U-Ausschnitt habe und ich die meistens zu eng am Hals finde, sollte es diesmal ein Shirt mit V-Ausschnitt sein und nach ein bisschen Sucherei wurde ich dann auch fündig. T-Shirt-Typ gefunden, Farbe ausgesucht (KNALLBLAU!), jetzt nur noch Motiv.
Ha ha, nur noch Motiv. Sehr lustig. Bei Shirtbee gibt es ungefähr unendlich viele Motive, was es für so entscheidungsfreudige Menschen für mich total einfach macht. Vermutlich hat nur das Zufallsshirt mehr Motive als Shirtbee. Ich klickte mich also durch diverse Kategorien und landete schließlich bei den Stadtmotiven. Essen oder Köln sollte es werden, die eine oder die andere Heimat, und für beides gab es durchaus hübsche Sachen. Letztlich landete das kinderzeichnungsstilisierte Kölnpanorama auf dem Shirt, in der „samtigen“ Flockdruckoption, noch mal zurechtgerückt, abgeschickt, fertig.
Ein paar Tage später war das Shirt im Briefkasten und ich bin sehr zufrieden. Schöner, überraschend leichter Stoff, guter Druck, da kann man an keiner Stelle meckern.
Und so sieht eine glückliche Kölnshirtbesitzerin mit Kölnshirt aus:
Bei Shirtbee gibt’s auch anderes Zeug, vom Mousepad bis zum Thermosbecher. Ich danke Shirtbee für die nette Aktion und das hübsche T-Shirt.
Diesmal hab ich zwei Weine ausgeguckt, die in diesem Haushalt jetzt schon mehrfach auf den Tisch kamen. Dabei kann ich auch mal mit dem Vorurteil aufräumen, Bioweine könnten nix. Bioweine können sehr wohl was. Es gibt bestimmt auch welche, die nichts können, aber das ist ja bei normalen Weinen auch so, da muss man nicht vom Kleinen aufs Große schließen.
Obwohl es jetzt schon deutlich auf den Herbst zugeht, gibt’s jetzt zwei hübsche Weißweine, einen Chardonnay und irgendwas anderes, muss ich gleich noch nachgucken, war aber auch gut. Aber ich fange am besten einfach an.

Finca Fabian, Chardonnay 2011, Dominio de Punctum
Für diesen Wein muss man etwas ausholen. Es ist nämlich so, dass wir 2009 in Kalifornien waren, wo man sich ja vor guten Weinen kaum retten kann und in jedem Restaurant ob der Weinkarte heillos überfordert ist. Da waren wir in Paso Robles, einem Kaff irgendwo zwischen Weinbergen und der Mann trank anscheinend einen der besten Weine überhaupt, hatte sich aber leider nicht gemerkt, was es für einer war und ich hatte das sowieso vergessen.
Knapp vier Jahre später schleppte ich dann aus dem Bioladen diesen spanischen Chardonnay an, hauptsächlich, weil das Label so hübsch war und… heissa! Was ein großartiger Weißwein! Meine erste Assoziation war, dass der Wein irgendwie nach Whisky schmeckte. Mittlerweile würde ich sagen, dass er tatsächlich eine Dessertweinnote hat, was aber nicht bedeutet, dass dieser Wein lieblich wäre, ganz im Gegenteil. Es ist ein sehr kräftiger Weißwein, der zusätzlich noch eine gewisse Süße hat, die aber eher provokant reinhaut anstatt lieblich und harmlos daherzukommen. Genau sowas, sagte der Mann dann, sowas sucht er seit unserem Besuch in dem Restaurant in Paso Robles. Und ich hab’s gefunden, im Biomarkt in Essen. Für sechs Euro. Kann man nicht meckern, nur empfehlen.
(Finca Fabian, Chardonnay 2011, Dominio de Punctum gibt’s zum Beispiel bei basic für ungefähr 6 Euro.)

Original B&G, Sauvignon Blanc 2010, Barton & Guestier (Val de Loire)
Auf diesem etwas verwackelten Bild sieht man einen Wein, den ich mir für einen netten sturmfreien Abend in einem so eher durchschnittlich sortierten REWE irgendwo in Hessen kaufte. Es war ein Spontankauf, eventuell hat das Biolabel geholfen, das Label war’s jedenfalls nicht, das ist ja eher unspektakulär.
Das besondere an diesem Wein ist, dass er so unglaublich süffig ist, dass ich auf einmal und quasi ohne Vorwarnung auf eine fast leere Flasche guckte und mich fragte, wann das denn bitte schön passiert sei. Es klingt jetzt vielleicht etwas unspektakulär, weil mir auch sonst keine großartigen Attribute einfallen. Aber wenn man wirklich einen guten, leichten, spritzigen und wirklich unglaublich süffigen Weißwein braucht, also so ungefähr das Gegenteil von dem Chardonnay oben, nur eben auch gut, dann kann ich diesen Wein empfehlen. Den trinkt man weg und weiß gar nicht, wie einem passiert.
Einige Wochen später fand ich ihn auch in der gigantischen Weinabteilung des einen REWEs am Hohenzollernring in Köln und packte ihn gleich in den Einkaufskorb, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein ander Mal erzählt werden.
(Original B&G, Sauvignon 2010, Barton & Guestier, z.B. im REWE für irgendwas unter 10 Euro)