#umzug2014 – Trampelpfade

An den Grundriss der neuen Wohnung hingegen muss ich mich noch erst gewöhnen. Den grüßten Gewöhnungsbedarf erkenne ich da beim Wohnzimmer und in der Küche. Prinzipiell haben wir jetzt eine offene Küche, etwas, das ich nie haben wollte, weil ich Ruhe in der Küche schätze und deswegen gerne eine Tür habe, die man im Zweifelsfall schließen kann. Das geht jetzt so nicht, allerdings ist der Grundriss einigermaßen gnädig, so dass ein bisschen Pufferraum zwischen Küche und eigentlichem Wohnzimmer ist, was das ganze wieder annehmbar macht. Man kommt dann entweder durch die Küche oder eine der beiden Wohnzimmertüren in den Flur und von da aus eben in den Rest der Wohnung, wo man halt gerade so hin möchte.

Hier habe ich gerade immer das Gefühl, genau den falschen Weg zu nehmen, bilde mir also ein, dauernd Umwege zu laufen. Da ich das aber IMMER habe, ist es vielleicht auch einfach so, dass ich mich schlicht noch nicht an den neuen Grundriss gewöhnt habe und dementsprechend vor allem häufiger rumlaufen muss.

Außerdem scheinen mir die Lichtschalter falsch platziert. Das ist natürlich nicht richtig, sie sind ganz normal an der Wand in üblicher Höhe angebracht, nur eben nie da, wo ich sie gerne hätte. Vor allem in der Küche haue ich regelmäßig an eine Stelle an der Wand, um das Licht anzumachen, nur ist da eben kein Lichtschalter, was die ganze Aktion einigermaßen sinnfrei macht. Aber auch hier bin ich hoffnungsvoll, dass es sich lediglich um anfängliche Irritationen handelt, die sich im Laufe der Zeit schon ergeben werden.

Möglicherweise ergeben sich im Laufe der Zeit ja auch hilfreiche Trampelpfade in der Wohnung, so dass man nicht mehr grübeln muss, welchen Weg man am besten einschlägt, sondern das an einer leichten Einkerbung im Parkett erkennen kann. Wir arbeiten dran.

Eine Antwort auf „#umzug2014 – Trampelpfade“

  1. Ich rate zu LED-Birnen. Mit eingebauten Sensoren. Oder zu nicht unerschwinglichen Sensorlampen, in die man eine LED einbauen kann. Kostet nicht die Welt und schafft immer Licht, egal wo der Schalter ist. Lässt sich auf alles einstellen, Leuchtdauer, Entfernung zum Auslöser, Lichtmenge (z.B. wie dämmrig es sein darf oder muss, bevor sie anspringt) – ich habe den Sommer über die meisten Laufräume damit ausgestattet und muss mir nie wieder Gedanken machen, wie ich mit vollen Händen nun noch das verdammte Licht anbekomme. Und vor allem: es leuchtet nie wieder vor sich hin, wenn ich gar nicht in der Küche bin. Amortisiert sich durch läppische 6-12 Watt (je nach Lumen) nach spätestens einem Jahr, und hält, anders als die ESL, all diese Sensorschaltzyklen aus (ich werde übrigens von der LED-Sensorlampenlobby nicht dazu gezwungen, dergestalt zu kommentieren).

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