Neues vom Unterbewusstsein IV

Ich schreibe meine Träume immer noch auf, das Dokument, in das ich die Träume aus der App regelmäßig übertrage, hat mittlerweile 65 Seiten. Irgendwann habe ich also einen sehr unzusammenhängenden Roman, den keiner lesen will außer mir.

Heute morgen drehte ich mich nach dem Weckerklingeln noch mal im Bett um und murmelte meinem Mann „Da kannst du ja dann gucken, was du zu essen machst“ zu. Verständlicherweise wusste er mit diesem Satz nichts anzufangen, im Traum gab es natürlich einen völlig nachvollziehbaren Zusammenhang.

Viele neue Erkenntnisse habe ich in den letzten Monaten nicht erlangt, als neues Feature kamen nur Gerüche vor, allerdings bislang auch erst einmal. Ich arbeite aktuelle Erlebnisse relativ zeitnah auf, letzte Nacht träumte ich zum Beispiel zum dritten Mal von Pokémon. Auch den anstehenden Frankreichurlaub habe ich schon im Traum verarbeitet, hoffe jedoch, dass in der Realität im Hotel auch Kartenzahlung möglich ist und wir nicht mit dem Auto ins nächste Dorf fahren müssen, um Bargeld zu holen. Seit dem Ehemaligentreffen an meiner Schule träume ich vermehrt von alten Stufenkollegen und Schulzeugs. Anfang Juli ging es um den Bachmannpreis, so steht es zumindest in den Notizen.

Den Brexit habe ich in der Nacht auf der 25. Juni so verarbeitet:

Wir fahren mit einem Boot mit der Queen an Bord irgendwo in London, Mama steuert, ich darf vorne in so einer Ecke sitzen und mitfahren. Nachher verwandelt sich das Boot in ein Auto, ein Künstler klopft an die Scheibe, es regnet stark. Wir fahren in eine dunkle Sackgasse und kommen ganz schlecht wieder raus.

 

Weiterhin bin ich auch in Träumen sehr auf Hunde fixiert. Meistens sind es fremde Hunde, aber mittlerweile habe ich auch schon von allen unseren Hunden geträumt, in diesem Fall von unseren beiden Mischlingen Nena und Frenzy, die ja auch beide nicht mehr leben:

Wir sind mit ganz vielen Hunden unterwegs, u.a. auch Nena und Frenzy. Wir machen einen langen Spaziergang einen Berg runter durch ein kleines Waldstück. Viele Hunde sind an der Leine, aber Nena und Frenzy laufen frei. Man verliert sehr schnell den Überblick. Wir kommen an einem Café an und als so langsam alle Menschen und Hunde eintrudeln, merke ich, dass Nena fehlt. Ich werde sofort panisch und sage meiner Mutter, dass wir zurückmüssen, um sie zu suchen, was wir dann auch machen. Im Traum finden wir sie allerdings nicht mehr.

 

Auch Landkarten kommen immer mal wieder vor, in diesem Fall mit einer komplett neuen Idee, wie  man Gebiete einteilen könnte:

Ich gucke Wohnungsanzeigen für Hanau, finde aber nur zwei Wohnungen, die eher ungünstig liegen. Auf einer Umgebungskarte ist die Stadt nach Biersorten aufgeteilt. Eine dritte Wohnung hat wohl extrem niedrige Decken und kaum Licht.

 

Gelegentlich gehe ich im Traum sogar shoppen, gekauft habe ich in diesem Fall aber nichts:

In der Stadt, gehe zufällig in ein Kleidungs-/Nähgeschäft, Stil wie Blutsgeschwister, es ist Sale und eine lila-grüne Latzhose kostet nur 33 Euro. Chefin bietet Nähzeug an, ich sage: „Ich kann nicht nähen, nur anziehen.“

2 comments

    • Anne

      Ach, ich glaube ja nicht an Symbol-Traumdeutung. Ich bin seit ich denken kann total auf Hunde fixiert, auch im Wachzustand, da wundert es nicht, dass es auch in Träumen so oft darum geht.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>