Tagebuchbloggen, 21.11.2018 und davor

Am Wochenende war der zweite Ukulelenworkshop in der Stadtbibliothek Köln. Während bei der re:publica fast ausschließlich wirklich richtige Anfänger dabei waren, war es bei beiden Workshops in Köln eine etwas gemischtere Truppe, was einerseits schön ist, andererseits aber auch herausfordernd. Während man die einen nicht langweilen will, will man die anderen auch nicht abhängen. Ich mache dann meistens relativ schnell klar, dass ich eher Rücksicht auf die Anfänger nehme, weil nun mal Anfänger in der Beschreibung steht und wer schon mehr kann, der soll eben nicht zu einem Anfängerkurs gehen, so!

Am Samstag dann leider auch einen etwas disruptiven Teilnehmer dabei, der vom Kenntnisstand völlig fehl am Platz war und gerne eigene Geschichten erzählt hat. Sicherlich auch eine nette Person, im Kontext eines Workshops mit zwölf Teilnehmern aber keine leichte Übung. Immerhin haben das andere Teilnehmer auch so wahrgenommen, das erleichtert mich im Nachhinein etwas.

So fertig wie man dann nach anderthalb Stunden Erklären, Zeigen, Mutmachen, Vormachen, Nachgucken, Rumgehen, Aufpassen und Fragenbeantworten ist, fragt man sich schon, wie das Lehrer oder anderweitige Dozenten aushalten, vor allem, wenn sie da zwanzig oder mehr Leute vor sich sitzen haben, die gar nicht alle freiwillig da sind.

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Am Sonntag Plätzchenteig für drei Sorten Weihnachtskekse gemacht, dann wegen Klavier- und Gesangsunterricht aber nicht zum Backen gekommen, mach ich dann heute.

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Die Vorbereitungen zum Konzertabend im Januar laufen langsam, aber stetig an. Wir haben jetzt eine WhatsApp-Gruppe und dann bestimmt auch bald einen Namen für die Veranstaltung und dann braucht man ja auch nicht mehr viel, denke ich. 25.1.2019 in Essen, Sie haben sich das alle notiert, ja?

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Mit dem Team der TV-Vermarktung haben wir gefeiert, dass auch im nächsten Jahr wieder Werbung im Fernsehen gebucht wurde und waren in einem Escape Room in Köln, diesmal bei Adventure Rooms in Köln. Mit meiner Gruppe haben wir uns durch den Raum „Schein & Schätze“ geknobelt und sind eine Minute vor Ablauf der Zeit doch noch rausgekommen. Damit jetzt drei von drei Escape Rooms erfolgreich gelöst.

Rätsel darf ich natürlich nicht verraten, aber insgesamt waren die Rätsel von angenehmen Schwierigkeitsgrad, machbar, aber nicht langweilig, eine gute Mischung aus Knobeleien, Um-die-Ecke-Denken und technischen Kniffen. Insgesamt viele Schlossrätsel, was jetzt kein wirkliches Geheimnis ist, es wird einem bei der Einführung schon gesagt.

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Gelesen: 13 Minutes von Sarah Pinborough
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, ein bisschen guilty-pleasure-Psychokrimi mit schönem Twist, kann man machen, doch doch.

Frau Jenny Treibel von Theodor Fontane
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mit schönen Wörtern und Sätzen, da kann man sich einiges anstreichen, weil man es gerne auch mal so im Alltag fallen lassen möchte.

„Cognac oder Allasch? Oder das eine thun und das andere nicht lassen?“

Deutschland, ein Wintermärchen von Heinrich Heine [Amazon-Werbelink], offensichtlich hatte ich keine Ahnung von Heine, wie großartig ist das denn bitte?! Warum hat mir das keiner gesagt?

Und viele Bücher trag ich im Kopf!

Ich darf es euch versichern,

Mein Kopf ist ein zwitscherndes Vogelnest

Von konfiszierlichen Büchern.

Die Rückkehr der Diener von Christoph Bartmann [Amazon-Werbelink], ein Rundumschlag zum Thema Dienstleister und Dienstleistungen, am Ende sitzt man da und fühlt sich schon ein bisschen schuldig, denn er hat schon recht damit, dass selbst frei gewählte Arbeit im Dienstleistungssektor oftmals ja nur soweit freiwillig gewählt ist, wie es überhaupt in unserer kapitalistischen Gesellschaft Alternativen gibt. Dazu gibt es noch einen spannenden Ausblick in die Zukunft und der Frage, was wir automatisieren oder an Roboter delegieren können. Doch überraschend augenöffnend.

Hausarbeit ist, anders als die Verkäufer von mechanischem, elektrischem oder digitalen Grät suggerieren, niemals einfach, sondern, sobald man den Dingen auf ihren schmutzigen, kaputten Grund geht, ziemlich schwer. Wer sie vermeiden will, sollte am besten das Leben im Haus gleich mit vermeiden.

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Sandra wies mich auf das Strumpfhosenangebot bei ALDI Nord hin. Ich werde das prüfen, denn es ist kalt.

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Dank an die PayPal-Spender, ich bin ja immer überrascht, wenn tatsächlich etwas eingeht. Da PayPal die Eingänge immer automatisch von den Ausgängen abzieht, war mein Abo der New York Times diesen Monat etwas günstiger, die Spender haben also quasi direkt meine tägliche Bildung finanziert.

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IST JETZT ENDLICH BALD WEIHNACHTEN?!?


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