Deutschland, deine Bahnhöfe: Frankfurt am Main Hbf

Pro: Kopfbahnhof, zwei sehr umfangreiche Buch-, bzw. Zeitschriftenläden, großes kulinarisches Angebot (ich empfehle einen Milchshake von Häagen Dasz, zwar teuer, dafür aber muss man aber den Rest des Tages nichts mehr essen), Züge fahren mehr oder weniger überall hin, regelmäßig lustige Ausstellungen in der Vorhalle (SCHLANGEN UND SPINNEN! OSTERMARKT! HANDWERKERRAMSCH!), Gleise vorbildlichst übersichtlich angeordnet.

Contra: Kopfbahnhof, der fiese Tunnel (siehe auch “Besser nicht”), Zugang zur DB-Lounge schön weit von den Gleisen entfernt, damit man möglichst lange braucht, S-Bahnen fahren ganz woanders (jedenfalls gefühlt), kein Dunkin’ Donuts, Sitzmöglichkeiten im Starbucks begrenzt und die auch nicht so schön, sich vordrängelnde Kostümträgerinnen bei Ditsch.

Geheimtipp: In der Post ist noch ein Geldautomat. Das sag ich den Leuten aber immer erst, wenn ich fertig bin mit Geldabheben.

Besser nicht: In den fiesen Tunnel auf Höhe Gleisabschnitt C. Da riecht’s nicht so gut, zu keiner Jahreszeit.

Die Tour: Vom nördlichsten Gleis Höhe Gleisabschnitt C (geschätzt) zur Poststraße raus, dann am Bahnhof lang gen Osten bis zum Vorplatz, rein und auf Gleis 7 (glaub ich). Wer unerwartet Hunger hat, kann im IMA kitchen in der Ottostraße die besten Burger essen.

Häuser

Fahrrad

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Hotel

Orange

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Männchen

Container

Baum

Atlas

Taxieinstieg

Blumen

Taube

Glas

Kabel

Dach

10 comments

  1. féizào

    Also den Fotos nach ist es da ja offenbar sehr schön.
    Bis Frankfurt selbst hab ichs noch nie geschafft, bin immer nur durchgefahren (Zug) oder dranvorbeigefahren (Auto).

    Ich bin auf die nächsten Bahnhöfe gespannt! :)

    • Anne

      Mal gucken, wie schnell das geht. Ich fahr ja nur ein paar Bahnhöfe regelmäßig an, aber man muss sich ja auch Ziele setzen.

      Das Tollste ist eigentlich, dass die Bilder alle mit der popeligen Handy-Kamera gemacht wurden. Wenn’s hell genug ist, ist die gar nicht so schlecht. Aber bei mangelnden Lichtverhältnisse versagt sie ziemlich schnell.

    • Business-Kostüm-Trägerin

      Also die Fotos sind toll – und ich kann auch vieles wiedererkennen – aber sie vermitteln den eindruck, als wäre der Bahnhof tatsächlich schön :D
      Einzelne Elemente sind sicher auch in der Realität schön, aber so im Gesamteindruck meiner Meinung nach nicht so “dolle”…
      …jaja…und es sind nicht nur die Kostümträgerinnen, die sich bei welchen Geschäftchen auch immer – vordrängeln/schubsen/unflätig sein können – also bitte keine Vorurteile….

    • Anne

      Ich hab drei Kameras, also, wenn man das Handy mitzählt, darunter auch eine Spiegelreflex. Die sind schon schöner zum Fotos machen, aber wenn man die gerade nicht mit sich rumschleppt, dann muss es halt eine andere tun. Das ist dann auch schon mal eine Herausforderung, die Motive zu finden, die sich auch mit einer kleinen Kamera gut tun.

      Außerdem jag ich Bilder auch meistens noch durch irgendwelche Standardfilter bei Picasa, die geben dann auch noch was her.

      (Und man sieht ja auch nicht, wie viele Bilder ich nachher nicht verwende, weil sie nicht gut waren.)

    • Anne

      Ich find das weit, es kommt aber drauf an, wie man’s sieht. Wenn man eh nur zwanzig Minuten Aufenthalt hat, dann läuft man von den Gleisen bis zum Haupteingang (je nach dem, wo man ankommt, ist das schon ein Stück) und muss dann bis ganz nach vorne, da wieder rein, die Treppe hoch (Aufzug ist auch nicht schneller) und dann ist man da. Wenn man dann halbwegs pünktlich wieder am Gleis sein will, Sollte man schon so fünf Minuten wieder loslaufen. Ich glaub, am meisten nervt mich, dass man von der Lounge aus total schön auf die Gleise gucken muss, aber um hinzukommen, muss man die doofe Schleife laufen.

      Vielleicht gibt’s aber auch einen Zugang, den ich noch nicht entdeckt habe. Die haben da ja auch umgebaut.

  2. eleska

    Wenigstens _gibt_ es in Frankfurt diesen Tunnel, dank dem man einigermaßen zügig umsteigen kann, ohne sich durch Menschenmassen schlängeln und am Gleis erst die ganzen 1.-Klasse-Wagen abrennen zu müssen. In Leipzig oder gar Stuttgart sieht das ganz anders aus…

  3. Trippmadam

    Ich bin ja überzeugt, dass in den Katakomben (vulgo: im Tunnel) die Geister verstorbener Bahnarbeiter spuken und die Gleisnummern vertauschen.

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