Samstags in Münster

Münster ist ein bisschen vergleichbar mit Brüssel, schon allein vom Klang der Städtenamen her. Vor allem aber verlässt mich bei beiden Städten spätestens bei Betreten des Stadtkerns quasi stehenden Fußes jeglicher Orientierungssinn und ich laufe dann auch gerne sehr verlässlich in genau die entgegengesetzte Richtung von da, wo ich eigentlich hin will.

Vor allem aber ist Münster voll mit Zeug. Die Stadt ist voll mit Kirchen, die Straßen voll mit Fahrrädern und die Straßenschilder zugeklebt mit Aufklebern aller Art. Ein Sinnbild von Münster wäre also ein Fahrrad neben einem vollgeklebten Straßenschild vor einer Kirche.

Das Schöne aber ist, man kann sich so ganz ohne Orientierungssinn total prima in Münster verlaufen, denn wenn man erst mal drin ist in der Stadt, ist es eigentlich überall schön und es gibt was zu gucken. Man muss eben nur ein bisschen den Fahrrädern und Reisebussen ausweichen und sich nicht vom Landadel irritieren lassen. Und dann guckt man sich Kirchen an. Oder Kutschen. Oder Kiepenkerlenten.

Beim nächsten Münsterbesuch möchte ich danach dann aber bitte wie gewohnt zurück nach Warendorf fahren und bei der Brieffreundin zu Hause ganz gepflegt ein paar Lustige Taschenbücher lesen. Ist mir völlig egal, dass das schon 15 Jahre her ist, ich möchte das trotzdem.

Kunst

Bemalt

Straße

Fahrrad

Bank

Häuser

Kirche

Nachrichten

Bogen

Cafe

Freundschaft

Tante Tomate

Grün

Marktbeschicker

Mauerblümchen

Am Kiepenkerl

Kanal

Post

Modern

Mehr Häuser

Syndikatsgasse

Briefmarken

Cafe

Kuchen

Kiepenkerlenten

Bunt

8 Antworten auf „Samstags in Münster“

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