Diese Woche im Fernsehen (5.10.2014 – 10.10.2014)

Ich habe gerade beschlossen, den Zeitraum des Fernsehprogramms ein bisschen zu verschieben. Von jetzt an geht es von Samstag bis Freitag, das passt auch besser zum Fernsehzeitschriftenrhythmus. Da aber der Samstag schon vorbei ist, fangen wir diese Woche eben mit Sonntag an.

Sonntag, 5.10.2014

Singin‘ in the Rain (20:15 bis 21:55 auf arte)
Es wird getanzt und gesungen und geregnet. Und zwischendurch passiert bestimmt auch noch was anderes.

Let’s dance! (21:55 bis 22:50 auf arte)
Weiter im Tanz geht es dann bei arte mit dem ersten Teil einer dreiteiligen Dokumentation über die Geschichte des Tanzes. Im ersten Teil dreht sich alles ums richtige Schuhwerk. Klingt komisch, ist vermutlich aber gar nicht uninteressant.

Der Klang von Eiswürfeln (22:10 bis 23:55 auf TELE 5)
Bei dem trinkenden Schriftsteller Charles steht auf einmal ein ungebetener Gast vor der Tür: Sein Krebs in Gestalt eines Mannes, den außer ihm nur seine Haushälterin sehen kann. Charles arrangiert sich mit seinem neuen Freund und den Rest dieser französischen Groteske muss man sich dann selbst angucken.

Es geschah am hellichten Tag (23:20 bis 0:50 auf Bayern)
Gefühlt gibt es unzählige Remakes (in Wahrheit wahrscheinlich viel weniger) von diesem Film, hier kommt aber das Original mit Heinz Rühmann aus dem Jahr 1958. Aber das ist ja letztlich auch nur eine Verfilmung eines Stückes von Dürrenmatt. Sollte die Story nicht hinlänglich bekannt sein: Es geht um einen Kommissar, der einem Mädchenmörder auf der Spur ist und dazu ein Kind als Köder einsetzt.

Montag, 6.10.2014

Die Wand (20:15 bis 21:55 auf arte)
Verfilmung des tollen Buches von Marlen Haushofer. Eine Frau macht einen Kurzurlaub in den Bergen und ist auf einmal von der Außenwelt durch eine unsichtbare Wand abgeschnitten. So lernt sie, alleine klarzukommen. Außerdem: Lieblingsschauspielerin Martina Gedeck. Hurra!

Dienstag, 7.10.2014

Quarks & Co (21:00 bis 21:45 im WDR)
Bei Ranga Yogeshwar geht es um Pilze. Das ist natürlich ein wichtiges Thema aktuell, wo mir dauernd Leute Bilder von selbst gesammelten Pilzen in die Timeline posten. 

Mittwoch, 8.10.2014

Schwarzer Ozean (22:40 bis 0:10 auf arte)
Drei Matrosen auf einem Kriegsschiff erleben im Jahr 1972, wie eine Atombombe getestet wird. Dieses Erlebnis wird zum Wendepunkt ihrer Freundschaft. Es ist ein bisschen unklar, worum es in diesem Film geht, aber in der Beschreibung fallen Wörter wie „Desillusionierung“, „Monotonie“ und „falsche Seefahrerromantik“. Bestimmt kein Popcornkino, dafür aber mal was anderes.

Der Tiger von Eschnapur (23:30 bis 1:05 auf Hessen)
Die Geschichte klingt tatsächlich kitschig, die Fernsehzeitung behauptet aber, man sollte sich schon wegen der Raumgestaltung und der „meisterhaften Stilisierung“ angucken, wie sich in diesem Abenteuerfilm von Fritz Lang ein deutscher Ingenieur in eine indischen Tänzerin verliebt. Na dann.

Donnerstag, 9.10.2014

Notting Hill (20:15 bis 22:10 auf ZDF Neo)
Zur Abwechslung mal ein bisschen Feel-Good-Kino. Ich habe ja diese Schwäche für diese englischen Liebeskomödien und eben auch für Hugh Grant. Das geht immer gut, vor allem, wenn es draußen ein bisschen ungemütlicher ist. In „Notting Hill“ trifft Hugh Grant als Buchhändler die Hollywood-Diva Julia Roberts (die natürlich im Film nicht Julia Roberts heißt) und na ja, es ist relativ offensichtlich, wie es weiter geht.

Frances Ha (23:15 bis 0:40 im WDR)
FRANCES HA! Meine Filmentdeckung des letzten Jahres. Oder vielleicht auch diesen Jahres, egal! Großartiger Independent-Film mit einer wundervollen Greta Gerwig und großartigem Soundtrack. Guckt das! Guckt das alle!

Der schweigende Stern (0:05 bis 1:40 auf arte)
Zu später Stunde ein Science-Fiction-Film nach Stanislaw Lem. Es geht ins Weltall, wie könnte es anders sein. Der Film ist eine Koproduktion der DDR und Polen aus dem Jahr 1960, was an sich ja auch schon spannend ist.

Freitag, 10.10.2014

Heimatabend Wuppertal (20:15 bis 21:00 im WDR)
Hurra! Es gibt wieder Heimatabende im WDR. Ich bin ja ganz vernarrt in Zeitdokumente, alte Fernsehausschnitte, Interviews, und was es nicht sonst so alles gibt. Diese seltsame Mischung aus vertraut und vollkommen anders. Diesmal also lauter Zeug aus und über Wuppertal.

Requiem for a Dream (22:35 bis 0:15 auf 3sat)
Kam mir immer unter als der deprimierendste Film aller Zeiten, weswegen ich mich bislang erfolgreich um dieses Drogendrama gedrückt habe. Vermutlich lohnt es sich aber schon, wenn man denn bereit ist, betrübt ins Bett zu gehen.

Von Veröffentlicht unter TV

3 comments

  1. Neli

    Der Tiger von Eschnapur das hab ich als 12 jährige bei meiner Omi geguckt da gibt es noch einen 2. Film dazu, hab aber den Titel nicht dazu. Ich mag ja diese ollen Kitschfilme ;-)

  2. Herr Rau

    Danke übrigens. Ich lese kein Fernsehprogramm, und auf den Tiger von Eschnapur habe ich schon lange gewartet. Die Fortsetzung davon ist „Das indische Grabmal“, beide schon drei Jahrzehnte nicht mehr gesehen.

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