Tagebuchbloggen, 1.11.2018

Feiertag in NRW und auch anderswo, aber halt nicht überall in Deutschland. Ich verwehrte mich gegen das morgendliche Joggen, statt dessen machte ich Wäsche. Wir haben aktuell nur ein Bettlaken für das neue Bett, weil die Matratze ja jetzt 20 Zentimeter breiter ist. Deswegen musste das Laken morgens gewaschen und dann tagsüber auf der Heizung getrocknet werden, so war es gerade noch abends ausreichend trocken.

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Außerdem Nudelsalat gemacht, eine Schüssel reicht üblicherweise für anderthalb Tage. Es ist der deutscheste, unsubtilste Nudelsalat, den man sich vorstellen kann, ich tu noch nicht mal so, als ob da irgendwas raffiniertes dran wäre. Für eine große Schüssel Nudelsalat etwas über 250 Gramm Gabelspaghetti kochen. Dazu kommen ungefähr ein Glas klein geschnittene Cornichons, eine Dose Mais, zwei klein geschnittene Zwiebeln, eine klein geschnittene Fleischwurst und fünf bis sechs klein geschnittene Eier. Die Soße besteht aus einem kleinen Glas Salat-Mayonnaise mit etwas Sahne oder Milch glattgerührt, etwas Ketchup, Pfeffer und Salz. Es ist geschmacklich also eher voll auf die Zwölf als nuanciert, aber für so einen ersten Novembertag ziemlich perfekt.

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A Brief History of the Dead von Kevin Brockmeier [Amazon-Werbelink] am Mittwoch angefangen und am Donnerstag ausgelesen, so gut ist das. Die Geschichte ist zweiteilig, auf der einen Seite die Stadt der Toten, eine Art Übergangsansiedlung der toten Menschen, ich weiß gar nicht, ob man dazu noch viel mehr sagen kann, weil ich nicht sagen kann, ob das Prinzip, nach dem diese Stadt funktioniert sehr schnell erklärt wird oder ob ich es nur sehr schnell intuitiv verstanden habe. Auf der anderen Seite Laura Byrd, die alleine in der Antarktis ist, nachdem ihre zwei Kollegen nach einem Ausfall der Kommunikation auf der Suche nach Hilfe zu einer anderen Forschungsstation aufgebrochen und nie zurückgekehrt sind. Das alles sehr schön ruhig erzählt, eigentlich passiert gar nicht viel und trotzdem habe ich die Geschichte aufgesogen.

Jedenfalls ein tolles Buch, deswegen wollte ich auch nicht zum Joggen, sondern weiterlesen. Na ja, ich wollte auch so nicht zum Joggen, aber deswegen eben erst recht nicht. Große Empfehlung, wird sicherlich in der diesjährigen Bücherhitliste sehr weit oben landen.

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Abends ein bisschen weiter The Chilling Adventures of Sabrina geguckt und dann The Nice Guys mit Ryan „Hey Girl“ Gosling und Russell Crowe. Das Genre war irgendwo als Neo-Noir bezeichnet, der Film spielt in den Siebzigern in Los Angeles, es ist alles sehr Siebziger und sehr Los Angelesig, ordentlich Gewalt und Schießerei, aber sehr offensichtlich drüber. Mir hat’s Spaß gemacht, auch wenn ich zwischendurch eingeschlafen bin, aber ich schlafe schnell ein, wenn ich gemütlich irgendwo liege, das hat tatsächlich mit der Qualität eines Filmes dann gar nichts zu tun.

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Auf Steam gab es ein Add On für Hidden Folks. Das ist ein Wimmelbildspiel à la „Wo ist Walter“, allerdings in schwarzweiß und mit Interaktion und sehr wimmelig und überaus niedlich. Ich habe dann einfach die beiden neuen Welten in ungefähr anderthalb Stunden durchgespielt. 10/10 would recommend, ein großer Spaß.

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Darüber hinaus wäre ich jetzt bereit für Weihnachten.


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