Diese Woche im Fernsehen (15.11.2014 – 21.11.2014)

Samstag, 15.11.2014

Die Anfänge der Menschheit (20:15 bis 22:45 auf arte)
arte zeigt heute alle drei Teile dieser Reihe, die die Geschichte vom Affen zum homo sapiens erzählt. Vor 3,3 Millionen geht’s mit einem Fossil los und wo das geendet hat, wissen wir ja.

Dicte (21:45 bis 23:15 auf ZDF neo)
Wieder mal ein Skandinavienkrimi, die sind ja üblicherweise recht brauchbar. In der Reihe Dicte zeigt ZDF neo in den nächsten Wochen fünf Filme über eine dänische Journalistin, die in ihrer Heimatstadt Aarhus, an der für sie nicht nur gute Erinnerungen hängen, über Kriminalfälle berichtet.

Same Same But Different (22:00 bis 23:35 auf Bayern)
Ben verliebt sich in Kambodscha in das Barmädchen Sreykeo. Erst bleibt er bei ihr, dann geht das Geld aus und er geht zurück nach Deutschland. Bis er erfährt, dass Sreykeo AIDS hat. Die Verfilmung des autobiografischen Buchs „Wohin Du auch gehst“ wird wahrscheinlich schön traurig, aber vielleicht ja auch vor allem schön.

Anke hat Zeit (22:45 bis 0:15 im WDR)
In einer meiner derzeitigen Lieblingssendungen trifft Anke Engelke heute unter anderem die Sängerin Zaz, den Maler Norbert Bisky und die Schauspielerin Annette Frier. Und vermutlich noch viele andere Leute. Das ist gut, Leute, da gibt’s noch Sachen zu entdecken und Interviews, die deutlich mehr Spaß machen als woanders. Guckt das!

Sonntag, 16.11.2014

Melancholia (20:15 bis 22:25 auf arte)
Und schon ist die Lars-von-Trier-Reihe auf arte wieder zu Ende. Passenderweise geht es in diesem Film auch mit Welt zu Ende, was wohl nicht der einzige Grund ist, warum Kirsten Dunst als Braut an Depressionen leidet.

Václav Havel, ein freier Mensch (22:25 bis 23:40 auf arte)
Das anscheinend bisher erste und einzige Filmporträt über Václav Havel. Auch so ein Mensch, dessen Namen ich schon so oft gehört habe und über den ich praktisch nichts weiß, weil ich damals(TM) noch viel zu jung war. Könnte man ja mit dieser Dokumentation der tschechischen Regisseurin Andrea Sedlácková ändern.

Montag, 17.11.2014

Das Blumenwunder (0:05 bis 1:10 auf arte)
Weiter geht’s mit Stummfilmen. Hier hätten wir einen Experimentalstummfilm aus dem Jahr 1925 unter anderem mit „floralen Tanzszenen“. Ich weiß nicht, was das konkret bedeutet, aber es klingt ein bisschen nach „mehr Kunstkino geht nicht“.

Dienstag, 18.11.2014

Huhn mit Pflaumen (20:15 bis 21:45 auf arte)
Französische Tragikomödie von Marjane Satrapi mit Mathieu Amalric, womit wir schon zwei sehr gute Argumente für diesen Film beisammen hätten. Mathieu Amalric ist auf jeden Fall frustriert, die Frau, die er liebt, hat er nicht und die Frau, die er hat, liebt er nicht. Folgerichtig legt er sich ins Bett, um zu sterben.

Pinguine hautnah (20:15 bis 21:00 im WDR)
PINGUINE! Ich weiß überhaupt nicht, was ich dazu noch schreiben soll, es ist alles so offensichtlich: EINE PINGUINDOKU! (Merke: Wenn etwas über Pinguine kommt, dann guckt man das.)

Mittwoch, 19.11.2014

Das Ende der Geduld (20:15 bis 21:45 im Ersten)
Beruhend auf der Geschichte der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig spielt Martina Gedeck hier eine Jugendrichterin, die etwas rigoroser gegen Jugendkriminalität vorgehen will und sich damit nicht nur Freunde macht.

Niki de Saint Phalle (23:45 bis 1:20 auf arte)
Man ist ja ganz irritiert, wenn man durch die wenig schmucke Duisburger Innenstadt läuft und dann auf einmal vor einem Brunnen von Niki de Saint Phalle steht. Aber es muss ja auch nicht immer alles vorhersehbar sein. Wenn man mehr über Niki de Saint Phalle wissen will, könnte man heute auf arte diese Dokumentation sehen, die netterweise 1996 gedreht wurde, also zu Lebzeiten der Künstlerin, was ja zum Beispiel für Interviews gar nicht mal so unpraktisch ist.

Donnerstag, 20.11.2014

Somewhere – Verloren in Hollywood (23:05 bis 0:35 auf Eins Plus)
In diesem Drama von Sofia Coppola langweilt sich der Hollywood-Star Johnny Marco und vertreibt sich die Zeit mit Sex und Drogen, bis seine elfjährige Tocher ihn besuchen kommt. Immerhin prämiert mit dem Goldenen Löwen, was nichts heißen muss, aber ja doch was heißen könnte.

Generation Waldsterben (23:15 bis 0:45 im WDR)
Waldsterben kenne ich auch noch als Schreckgespenst meiner Kindheit. Saurer Regen, uiuiui, da hat man sich schlimmes vorgestellt, vor allem, wenn man viel zu jung war, um es überhaupt zu verstehen. Klingt aber alles sehr schlimm und dramatisch. In dieser Dokumentation geht es um eben die Generation, die in den Achtzigern schon etwas älter war und für die dieses Thema auf einmal sehr wichtig wurde.

Freitag, 21.11.2014

Busenwunder (21:45 bis 22:40 auf arte)
Bei arte geht es heute mal um Busen. Teils wissenschaftlich, teils kulturhistorisch, da ist bestimmt für jeden was dabei.

Die üblichen Verdächtigen (22:00 bis 23:40 auf ZDF neo)
Kam glaub ich letztens schon mal irgendwann, aber ich werde ja nicht müde, auf diesen Film hinzuweisen. Ersten für die, die ihn noch nicht gesehen haben und zweitens für Leute wie mich, die ihn immer wieder gerne gucken. Im Prinzip lohnt es sich also für alle.

Tropfen auf heiße Steine (22:15 bis 0:00 auf Servus TV)
Francois Ozon verfilmt ein Bühnenstück von Rainer Werner Fassbinder. Da kann man sich schon denken, dass da kein eitel Sonnenschein herrscht. Statt dessen geht es um junge Liebhaber und Geschlechtsumwandlungen und bestimmt noch andere Sachen. Und das alles im Siebziger-Jahre-Look inklusive Flokati-Teppich. HURRA!

Jackie Brown (23:05 bis 1:35 auf 3sat)
Jackie Brown war ja lange Zeit mein persönlicher Tarantino-Favorit, schon allein wegen dem tollen Zeitkolorit. Ansonsten ist alles wie gehabt, es geht um Gangster und Leute, die mit Gangstern zu tun haben und zwischendurch gibt’s coole Musik. Kann man gut gucken, ja schon.

Diese Woche im Fernsehen (8.11.2014 – 14.11.2014)

Samstag, 8.11.2014

Wieviel 89 steckt in dir? (14:00 bis 14:25 auf arte)
Ich war ja neun Jahre alt, als die Mauer fiel und habe das Konzept DDR und die Bedeutung des Ereignisses eher auf eine abstrakte Weise wahrgenommen. Dass es da ein anderes Land gibt, wo die Leute nicht rauskommen und dass das jetzt toll ist, weil es geht. Wie es da den Menschen geht, die heute Mitte zwanzig sind, kann ich mir nur schwer vorstellen. Aber diese Dokumentation geht der Frage nach.

Abenteuer Neuseeland (20:15 bis 21:45 auf arte)
Heute kann man auf arte Neuseeland entdecken von oben bis unten und von links nach rechts, wobei es ja von links nach rechts oft gar nicht so weit ist. Schön soll es aber ja da sein.

Kalter Krieg der Konzerte (21:45 bis 22:35 auf arte)
1988 traten in Ost- und Westberlin eine Vielzahl an internationalen Künstlern auf. Pink Floyd! Joe Cocker! Bruce Springsteen! Diese Doku erinnert an den Musiksommer ein Jahr vor dem Mauerfall.

Serpico (22:25 bis 0:50 auf Servus TV)
Al Pacino spielt in diesem Drama von Sydney Lumet aus dem Jahr 1973 einen unbestechlichen Cop, der sich ob dieses wirklich schlimmen Charakterzugs selbst ins Abseits schießt.

Sonntag, 9.11.2014

25 Jahre Mauerfall (10:00 bis 20:00 im Ersten)
Na schön. Wenn das Erste zehn Stunden lang alles Mögliche rund um den Mauerfallgeburtstag zeigt, dann soll das mal nicht unerwähnt bleiben. Von Talkrunden über Reportagen bis zu Livesendungen der Feierlichkeiten in Berlin. Da kann man bestimmt gut mal reingucken und sich freuen.

Zeit des Erwachens (20:15 bis 22:10 auf arte)
So ein wunderschöner und trauriger Film mit zwei wunderbaren Schauspielern in den Hauptrollen. Robert de Niro spielt einen Patienten, der an der seltenen und seltsamen europäischen Schlafkrankheit leidet und von dem Neurologen Dr. Sayer – oder eben Robin Williams – ins Leben zurück geholt wird. Wer ihn noch nicht kennt, das kann man wirklich sehr gut gucken. Wer ihn schon kennt, man kann diesen Film auch sicher mehr als einmal gut gucken.

Zwischen den Zeiten – Die Doku zum Film (22:40 bis 23:25 im ZDF)
Den Film selber findet die Fernsehzeitung nicht so dolle, die Doku dazu klingt aber spannend genug. Tatsächlich gibt es einen Computer, der seit 2007 daran arbeitet, geschredderte Stasi-Akten wieder zusammenzuflicken. Dazu dürfen Zeitzeugen erzählen, die selber von der Stasi bespitzelt wurden.

Montag, 10.11.2014

Breaking the Waves (20:15 bis 22:50 auf arte)
Bess heiratet den Ölarbeiter Jan, der kurze Zeit später bei einem Unfall verletzt wird un fortan gelähmt ist. Es ist Jans eigene Idee, dass Bess auch mit anderen Männern schlafen und ihm davon erzählen soll. Eine Aufgabe, an der sie zu zerbrechen droht. Lars von Trier ist ja nicht zwingend einfach, aber es kann ja auch nicht immer alles einfach sein.

Die Bourne Verschwörung (22:15 bis 23:55 im ZDF)
Schön schnittig hingegen sind die Bourne-Filme mit Matt Damon. Tatsächlich kann man zumindest die ersten drei Teile alle sehr gut gucken, das kann man ja nicht von jeder Trilogie sagen. Das ZDF zeigt heute den zweiten Teil. Im Wesentlichen wird Matt Damon wieder durch die Gegend gejagt, aber das macht er halt immer ziemlich überzeugend.

The Element of Crime (22:50 bis 0:25 auf arte)
Spielfilmdebüt von Lars von Trier, das seit 1999 nicht im deutschen Fernsehen gezeigt wurde. Die Fernsehzeitung verwendet die Worte „irre“ und „hypnotisch“, was nicht zwingend darauf hindeutet, dass das ein Film für mich ist, aber das muss ja jeder selbst für sich entscheiden. Hier spielt der Polizist Fisher die Hauptrolle, der glaubt, sich für die Klärung eines Mordfalles ganz in den Täter reinversetzen zu müssen. Klingt nach großem Spaß.

Dienstag, 11.11.2014

Afghanistan, ein Land in Aufruhr (20:15 bis 23:25 auf arte)
Während Ende dieses Jahres die letzten ausländischen Truppen Afghanistan verlassen, wissen wir vermutlich immer noch genauso viel (oder wenig) über dieses Land. Dem will arte Abhilfe schaffen und zeigt im Rahmen dieses Themenabends Dokumentationen, die die uns vielleicht dabei helfen können, ein bisschen mehr zu verstehen.

J’accuse – Ich klage an (23:25 bis 2:15 auf arte)
Wieder mal Stummfilm. Diesmal in extralang (sind aber auch zwei Teile) und mit Liebeswirren in der Provence kurz vor dem ersten Weltkrieg.

Nach Wriezen (23:45 bis 1:15 im RBB)
Ein Filmhochschulabsolvent begleitete über drei Jahre drei Ex-Häftlinge auf ihrem Weg zurück ins Leben jenseits der JVA Wriezen.

Mittwoch, 12.11.2014

Komet in Sicht (6:10 bis 5:40 auf 3sat)
Heute soll die Raumsonde Rosetto versuchen, einen Lander auf einem Kometen sicher abzusetzen. 3sat nimmt das zum Anlass, den ganzen Tag alles mögliche rund ums Weltall zu zeigen. Und zwischendurch wird live aus dem ESA-Kontrollzentrum berichtet. ES IST ALLES SO FURCHTBAR AUFREGEND!

Leben – BRD (20:15 bis 21:35 auf ZDF Kultur)
Der Künstler Harun Farocki beobachtet Menschen bei Rollenspielen, bei Schulungen und im Unterricht und zeichnet dabei ein besonderes Bild der BRD in der Wendezeit. Weitere Farocki-Filme folgen im Anschluss.

Simon Werner fehlt (20:15 bis 21:40 auf arte)
Die Leiche des Mädchenschwarms Simon wird im Wald gefunden. Auch zwei Klassenkameraden sind verschwunden. Was passiert ist, erfährt man wohl, wenn man diesen französischen Thriller guckt, der die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt.

Donnerstag, 13.11. 2014

Zwölf Uhr mittags (23:35 bis 0:55 im MDR)
Western! Guckt man ja auch viel zu wenig. Abhilfe schafft der MDR, und zeigt diesen Westernklassiker mit Gary Cooper und Grace Kelly, aber natürlich wieder zu so nachtschlafender Zeit, dass man ihn glatt verpassen würde, wenn es diesen Serviceblog nicht gäbe.

Fame – Der Weg zum Ruhm (0:00 bis 2:10 auf arte)
Da! Wieder so einer meiner Lieblingsfilme, der zu einer völlig bekloppten Zeit kommt. Diesen tolle Musikfilm über Schüler einer Schule für darstellende Künste in New York kann ich ja immer wieder gucken. Und dann noch mal. Und noch mal. So schön.

Freitag, 14.11.2014

White Girl (20:15 bis 21:40 auf Eins Festival)
In diesem britischen Drama findet ein katholisches Mädchen Halt im Koran. Dass das nicht unbedingt überall auf Verständnis stößt, verwundert irgendwie nicht. Spannendes und ungewöhnliches Thema.

Korea (20:15 bis 23:00 auf Phoenix)
Knappe drei Stunden geht es um dieses geteilte Land, über das wir auch mal wieder viel zu wenig wissen, nicht nur, weil es auch nicht immer einfach ist, etwas darüber zu erfahren. Aber da ist es doch schön, wenn das Fernsehen einem dabei hilft, etwas schlauer zu werden.

Donnie Brasco (22:00 bis 0:00 auf ZDF Neo)
Al Pacino mal wieder bei der Mafia, für die er zwar töten darf, die ihm aber das Weiterkommen nicht wirklich einfach macht. Dann lernt er Donnie Brasco – oder eben Johnny Depp – kennen und führt in die Familie ein. Dumm nur, dass Donnie eigentlich vom FBI ist. Erstaunlicher als die Besetzung von Al Pacino als Mitglied der Mafia ist wohl der Regisseur: Mike Newell, den man sonst eher von britischen Tragikomödien wie „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ kennt.

Diese Woche im Fernsehen (1.11.2014 – 7.11.2014)

Samstag, 1.11.2014

Wintertochter (14:00 bis 15:30 auf Bayern)
Kinderfilm mit vor deutsch-polnischer Historie. Kattaka aus Berlin sucht ihren Vater in Polen. Das ist nicht nur Filmpreisprämiert, sondern klingt wie etwas, was man gut auf dem Sofa eingekuschelt gucken könnte.

Küss mich, Kätchen (14:00 bis 15:50 im WDR)
Alternativ kann man sich ja auch die Verfilmung von Kiss Me, Kate aus dem Jahr 1953 angucken. Cole Porter macht sowieso grandiose Musik und so ein bisschen traditionelles MGM Musicalgedöns am Nachmittag hat noch niemandem geschadet. Und jetzt alle: „ANY TOM, DICK OR HARRY! ANY TOM, HARRY OR DICK!“

Das Piano (20:15 bis 22:25 auf Servus TV)
Wo wir gerade bei Musik sind. Auf Servus TV gibt es mal wieder „Das Piano“ mit Holly Hunter, einem nackten Harvey Keitel und der ganz, ganz jungen Anna Paquin. Bin mir unsicher, ob ich noch mal die Geschichte rekapitulieren soll oder ob das doch ein bisschen zur Allgemeinfilmbildung gehört. (Wer’s nicht kennt: Bitte gucken.)

The Music Is Over – Tod & Pop (21:50 bis 22:40 auf arte)
In dieser Doku geht es um den Hang von Musikern zum Untergang. Drogen, Exzesse und was weiß ich nicht noch, einmal quer durch die Musikgeschichte. Klingt düster, ist es vielleicht auch, aber es kann ja auch nicht immer alles lustig sein.

Sonntag, 2.11.2014

Die letzte Metro (20:15 bis 22:20 auf arte)
Schon wieder Truffaut. Ich beginne da ein Muster zu erkennen. Tatsächlich zeigt arte diese Reihe zum 30. Todestag des Regisseurs und ich finde das gut. Einer der Klassiker mit Catherine Deneuve und einem noch recht jungen Gérard Depardieu. Paris, zweiter Weltkrieg, Judenverfolgung, Theater, Liebe und so weiter. Kann man nicht meckern.

Fell – Ein imaginäres Portrait von Diane Arbus (22:35 bis 1:00 auf TELE 5)
TELE 5 wieder. Wo die immer ihre Filme ausgraben. Nicole Kidman spielt die New Yorker Fotografin Diane Arbus, die durch ihren Nachbarn, den „Wolfsmenschen“ Lionel (ein sehr behaarter Robert Downey Jr.) ihr Interesse an Subkulturen entdeckt. Regie hat übrigens Steven Shainberg geführt, der mich ja schon mit „Secretary“ überzeugen konnte.

Antoine und Colette (23:30 bis 0:00 auf arte)
Der zweite Film von Truffauts Reihe über Antoine Doinel ist dieser Kurzfilm, den man schon deswegen nicht allzu oft im Fernsehen zu sehen bekommt. Die Doinel-Filme sind übrigens sehr zu empfehlen, weil sie so schön leicht sind, ohne dabei aber seicht zu sein. Oder so. Ich spare mir jetzt Anmerkungen über Dinge, die sich reimen.

Montag, 3.11.2014

Sie küßten und sie schlugen ihn (20:15 bis 21:50 auf arte)
Der 30. Todestag Truffauts also. Das erklärt vieles. Zum Beispiel, dass heute einer seiner bekanntesten Filme bekommt und zudem der erste Teil der Doinel-Reihe. Der 13-jährige Antoine wird großflächig von den Erwachsenen ignoriert, muckt entsprechend (und verständlicherweise) ab und kommt zur Belohnung ins Heim. Nouvelle-Vague-Fernsehen vom Feinsten. Vom Allerfeinsten!

Das ganze Leben liegt vor dir (20:15 bis 22:10 auf Eins Festival)
Bekanntes Problem: Da hat man gerade in Philosophie promoviert und schon wartet die Karriere im Callcenter. So ist das jedenfalls in Italien bei Marta. Aber natürlich kann man als promovierte Philosophin auch im Callcenter einiges lernen. Was genau, das wird dann wohl in dieser Satire gezeigt.

Majubs Reise zu den Sternen (22:25 bis 23:10 auf 3sat)
Zur Abwechslung mal was eher deprimierendes. Der Afrikaner Mohamed Husen war in den 30er Jahren als Schauspieler in Deutschland gut gebucht. Dann machte er den Fehler, eine Deutsche zu heiraten, was die Gestapo eher nicht so gut fand und der Rest der Geschichte ist leider genauso traurig, wie man es vermutet.

Ranga Yogeshwar in Fukushima (22:45 bis 23:30 im Ersten)
Auf andere Art deprimierend dürfte diese Dokumentation sein. Ranga Yogeshwar durfte in Fukushima drehen und messen und was dabei rausgekommen ist, zeigt das Erste heute spät am Abend.

Unter der Laterne (23:55 bis 2:05 auf arte)
Noch später in der Nacht zeigt arte diesen Stummfilm aus dem Jahr 1928 über den Untergang eines Mädchens, dass sich im Berlin der 20er Jahre konsequent von einer Luxusmätresse zur Straßendirne runterarbeitet.

Dienstag, 4.11.2014

Down by Law (20:15 bis 22:00 auf ZDF Kultur)
„Night on Earth“ hab ich gesehen, „Dead Man“ und „Mystery Train“, aber „Down by Law“ fehlt mir tatsächlich noch in der Liste der Jim-Jarmusch-na-ja-„Früh“-Werke. Dabei spielt da Benigni mit. UND TOM WAITS! Ganz schön nachlässig von mir. (Allerdings könnte auch mal wieder Night on Earth kommen.)

Quarks & Co (21:00 bis 21:45 im WDR)
Heute gucken wir uns mit Ranga Yogeshwar an, was diese Raumsonde Rosetta da draußen im All da macht, warum sie überhaupt da ist und was sich die Wissenschaftler davon versprechen, eine Sonde auf einem Kometen landen zu lassen.

12 Monkeys (22:00 bis 0:40 auf TELE 5)
Tatsächlich habe ich letztens irgendwann aus Versehen angefangen, 12 Monkeys zu gucken, als es vor einigen Wochen im Fernsehen kam. Aufgehört habe ich nur, weil der Film immer so absurd spät kommt und ich dann müde werde und einschlafe. Was ich eigentlich sagen wollte: Ich hatte gar nicht vor, den länger zu gucken, wurde dann aber so in diese Geschichte reingesogen, dass ich nicht aufhören konnte. Terry Gilliams Filme sind war verrückt, aber auch sehr faszinierend. Ach so: Bei 12 Monkeys geht es um einen Sträfling aus dem Jahr 2035, der ins Jahr 1996 reist, um den Ausbruch einer Epidemie zu verhindern, die die Menschheit weitgehend vernichten wird.

Mittwoch, 5.11.2014

Curling – Geheimnisse im Schnee (22:40 bis 0:10 auf arte)
Julyvonne lebt mit ihrem Vater isoliert in einem Vorort von Québec und darf noch nicht einmal zur Schule gehen. Statt dessen entdeckt sie bei einem Spaziergang durch den verschneiten Wald eingefrorene Leichen. Klingt seltsam, düster und bedrückend und gleichermaßen faszinierend. Gut, dass ich immer so ordentlich meine Fernsehzeitung lese.

David Bowie – Cracked Actor (22:40 bis 23:35 auf Eins Festival)
BBC-Doku aus dem Jahr 1975 über den britischen Sänger, Schauspieler, Künstler und was-weiß-ich-was-noch… also, es geht jedenfalls um David Bowie, der in dieser Zeit auch noch besonders experimentierfreudig war.

Lost in Translation (23:30 bis 1:05 auf Hessen)
Bill Murray als alternder Schauspieler verloren in Tokyo. Dann trifft er die ebenfalls etwas verlorene Charlotte (Scarlett Johansson) und ist dann jedenfalls nicht mehr ganz so einsam. Nie gesehen, muss dringend nachgeholt werden, schon wegen Bill Murray und überhaupt.

Donnerstag, 6.11.2014

Wie wir sterben (20:15 bis 22:00 auf 3sat)
3sat widmet sich mit dieser Dokumentation dem Tabuthema Tod. Was passiert eigentlich, wenn wir sterben? Was macht der Körper da und warum? Was bedeutet das Thema Tod für die Forschung? Es gibt sicherlich unzählige Fragen, die man stellen könnte. Diese Doku wird sie nicht alle beantworten können, aber vielleicht ja ein paar.

Drachenläufer (23:45 bis 1:45 im SWR)
Buch vor Ewigkeiten gelesen und ziemlich gut gefunden. Eine Kinderfreundschaft in Afghanistan und die unterschiedlichen Wege, die die beiden Jungen als Erwachsene gehen. Von San Francisco zu den Taliban. Tragisch, dramatisch, aber eben auch schön.

Gottes Werk und Teufels Beitrag (1:50 bis 3:45 im Ersten)
Bei John Irving ist es ja oft so, entweder man liebt oder man versteht nicht, was daran so gut sein soll. Bei den Verfilmungen ist es nicht unähnlich. Ich habe da keine so ausgeprägte Haltung, ich habe ein paar Bücher gelesen und ein paar Filme gesehen, fand sie gut bis sehr gut, würde auch weiter lesen oder gucken, aber nicht zwingend. Heute Nacht jedenfalls könnte man so eine Irving-Verfilmung gucken, die zumindest schon damit lockt, dass der wunderbare Michael Caine mitspielt.

Freitag, 7.11.2014

makro: Teuer Weltraumabenteuer (21:00 bis 21:30 auf 3sat)
Weltraummissionen kostet Unmengen Geld. Da kann man sich schon mal fragen, ob sich der ganze Spaß lohnt und wozu das überhaupt gut sein soll.

Nur die Sonne war Zeuge (1:20 bis 3:18 im Ersten)
Verfilmung von Patricia Highsmiths „Der talentierte Mr. Ripley“ aus dem Jahr 1960. Hier spielt Alain Delon den betrügerischen Ripley, der zur Wahrung seiner geraubten Identität auch mal über Leichen geht.

Die letzten Amerikaner (2:45 bis 4:25 auf TELE 5)
Aus der Reihe „Filme, die ich gut fand, aber nie noch mal sehen möchte“. Neun Männer aus der Stadt wollen mal richtig schön am Wochenende auf Jagd, in den Wald, legen sich mit den heimischen Cajuns an und sind auf einmal selber die Gejagten. Drastisch und krass. Nix für mich, aber ja nur, weil ich so ein Sensibelchen bin.

Diese Woche im Fernsehen (25.10.2014 – 31.10.2014)

Zunächst weitgehend mit ohne Text, aber so könnt ihr schon mal den Festplattenrekorder programmieren und ich mach dann den Rest, wenn alle Wochenenderledigungen abgeschlossen sind.

Samstag, 25.10.2014

Bauerfeind assistiert (19:30 bis 20:00 auf 3sat)
Katrin Bauerfeind assistiert heute Tim Mälzer. Ich finde, das klingt amüsant genug, um mal reinzuschauen.

Heaven’s Gate – Das Tor zum Himmel (22:00 bis 1:50 auf Servus TV)
Westernepos, von dem ich noch nie gehört habe, in dem aber immerhin Christopher Walken mitspielt und das irgendwie die Wandlung von Kinoflop zu Kultfilm hingekriegt hat. Wobei zu bedenken ist, dass viele Kultfilme ihre Karriere ja als Kinoflop starteten, insofern ist diese Entwicklung vielleicht gar nicht so erstaunlich.

Space Tourists (22:30 bis 23:50 auf Phoenix)
Der Regisseur Christian Frei begleitete die Iranerin Anousheh Ansari dabei, wie sie sich als Weltraumtouristin den Traum vom Trip ins All erfüllte. Außerdem geht’s nach Russland, wo Raketenstufen von Schrotthändlern verhökert werden. Wie fast alles scheint auch die Raketenbranchenmedaille zwei Seiten zu haben.

Accattone – Wer nie sein Brot mit Tränen aß (0:00 bis 1:50 im WDR)
Skandalfilm von Pasolini mit einem Soundtrack mit Bach-Musik. Mal wieder so ein Klassiker, den ich (noch) nicht gesehen habe, was ich aber wohl auch irgendwann mal nachholen werde.

Sonntag, 26.10.2014

Die Hoffnung stirbt zuletzt (17:30 bis 18:00 im Ersten)
Ich habe ja einen Organspendeausweis, weil ich nicht verstehe, wie man keinen haben kann (außer aus Prokrastinationsgründen, die verstehe ich immer), aber darüber habe ich auch schon mal geschrieben. Wer mehr über Organspende wissen will, der könnte zum Beispiel am Sonntag in diese Dokumentation reinschauen.

Looking for Picasso (20:15 bis 22:05 auf arte)

Mord in Aschberg (21:45 bis 23:15 auf ZDF neo)
Haben wir, glaube ich jedenfalls, schon mal geguckt und für sehr gut befunden. Während ich ja bei Büchern nicht so der Krimikonsument gibt, bin ich dem Genre im Fernsehen recht zugetan. Außerdem mutiere ich so langsam aber sicher zum Hinnerk-Schönemann-Fangirl und das nicht zuletzt wegen solcher prima Fernsehstücke.

Monty Pythons wunderbare Welt der Schwerkraft (1:45 bis 3:13 im Ersten)
Bei Monty Python scheiden sich ja so die Humorgeister, bzw. es ist eigentlich sogar so, dass ein einzelner Humorgeist, also zum Beispiel meiner, nicht so recht weiß, was er davon halten soll, oder vielmehr den einen Sketch ganz furchtbar findet und den anderen dann wiederum genial komisch. Aber das macht Monty Python vielleicht auch aus. Die sagen ja auch nicht ohne Grund „And now… for something completely different…“

Montag, 27.10.2014

Grenzenloses Frankreich (19:30 bis 20:15 auf arte)
Klar, auf arte. Da geht’s immer irgendwie um Frankreich. Diesmal geht es um die etwas exotischeren französischen Außenposten. Und das die ganze Woche lang, jeweils um die gleiche Uhrzeit.

Die süße Haut (20:15 bis 22:10 auf arte)
Truffaut, Truffaut, Truffaut. Truffaut geht immer, obwohl ich bei diesem Film noch nicht mal weiß, ob ich ihn selber schon gesehen habe. Egal. Truffaut geht immer.

Der Turm des Schweigens (23:40 bis 1:15 auf arte)
Auf arte gibt es jetzt die Reihe „Meisterwerke des Stummfilmes“ und dieser deutsche Film aus dem Jahr 1925 ist ein Teil der Reihe. Offensichtlich ein Familiendrama, eine Tochter, die mit ihrem Vater, der sie offensichtlich hasst, in einem Turm lebt und nun ja, man muss wohl selber gucken, wie es weitergeht.

Stromkonzerne (23:45 bis 0:30 im Ersten)
Wenn man in Essen wohnt, kennt man ja schnell ziemlich viele Stromkonzerne, die haben nämlich alle irgendwo hier irgendeinen Sitz. In dieser Dokumentationen guckt sich Florian Opitz die Stromriesen mal genauer an.

Dienstag, 28.10.2014

Quarks & Co – Die Eifel (21:00 bis 21:45 im WDR)
Frau Ladwig geht ja regelmäßig in der Eifel wandern, mein Vater sucht da gerne nach Fledermäusen. Irgendwas muss also dran sein an dieser Region und möglicherweise kann Rangar Yogeshwar ja erklären, was das sein könnte.

Mittwoch, 29.10.2014

Kitchen Stories – Küchengeschichten (12:30 bis 14:00 im MDR)
Irgendeine norwegisch-schwedische-Komödie mit Küchenverhalten. Immerhin Oscar-nominiert und ja schon aus Prinzip absurd genug, um gut sein zu können.

Geld oder Liebe – Jubiläums-Show (20:15 bis 22:15 im WDR)
Möglicherweise war „Geld oder Liebe“ ja doch die beste Unterhaltungsshow, die je im deutschen Fernsehen lief. Andere Leute mögen da andere Favoriten haben, bei mir stand sie jedenfalls immer ganz weit oben. Umso schöner, dass der WDR jetzt eine Jubiläumsshow präsentiert.

Der Mann der Friseuse (20:15 bis 21:35 auf arte)
Mal wieder ein Klassiker der französischen Liebesfilme. Jean Rochefort ist schon als Kind so fasziniert von der Dorffriseuse, dass für ihn feststeht, dass er auf jeden Fall eine Friseuse heiraten wird. Was er dann auch tut. Und weil es ein französischer Liebesfilm ist, wird es sicher noch schön melancholisch.

Material (21:35 bis 0:20 auf ZDF Kultur)
Der Berliner Thomas Heise drehte und sammelte zwischen 1988 und 2008 Filmmaterial, das er für diesen Film zusammenschnitt. Ohne Kommentar und Erklärungen und mit drei Stunden Länge sicher nicht unanstrengend, aber für Zeitdokumentsliebhaber für mich sicher auch sehr faszinierend.

Donnerstag, 30.10.2014

Vorsicht Gift! (20:15 bis 22:00 auf 3sat)
Alles oder zumindest einiges über Gift lernt man heute auf 3sat. Von Naturgiften über synthetische Toxine, da ist bestimmt für jeden was dabei.

Where’s the Beer and When Do We Get Paid? (22:20 bis 23:45 auf ZDF Kultur)
James Inkanish Jr. wurde in Texas geboren, hat indianische Wurzeln, spielte als Schlagzeuger in der Band „The Mothers of Invention“ von Frank Zappa und wohnte seit den 90ern bis zu seinem Tod in Bayern. Und so haben wir schon wieder Dinge gelernt, die wir bis gerade nicht wussten. Wer noch mehr über diesen Menschen wissen will, guckt dann halt diese Dokumentation.

The Fog – Nebel des Grauens (1:55 bis 3:20 im Ersten)
Hab ich nicht geguckt, möchte ich vermutlich auch nicht gucken, weil ich ja so ein furchtbarer Angsthase bin. Ich habe aber nur Gutes über diesen Horror-Klassiker gehört, insofern sei an dieser Stelle erwähnt, dass das Erste den Film heute Nacht ausstrahlt.

Freitag, 31.10.2014

Frances Ha (20:15 bis 21:40 auf Eins Festival)
Ich empfahl das letztens schon, aber für den unwahrscheinlichen Fall, dass ihr meiner Empfehlung nicht nachgekommen sein solltet, gibt’s erneut eine Chance, diesen bezauberndsten Independentfilm zu sehen.

Flohmarktgeschäfte (21:15 bis 21:45 im NDR)
Was Flohmärkte angeht, kenne ich mich ja aus Gründen ganz gut aus, wenn auch eher passiv-proxy-mäßig. Dementsprechend ist natürlich diese Dokumentation auch interessant, wobei auch hier wieder gilt: Vermutlich ist es nur möglich einen winzigen Aspekt dieser Branche zu gewähren. Und jeder, der sich etwas auskennt, wird sagen: „Also, bei uns ist das ja schon ganz anders.“

Ein Jahr in der Hölle (22:35 bis 0:25 auf 3sat)
Peter Weir mal wieder, diesmal mit einem Politthriller mit Mel Gibson und Sigourney Weaver über den indonesischen Bürgerkrieg. Mal wieder merke ich, wie wenig Filme ich von dem australischen Regisseur eigentlich gesehen habe oder umgekehrt, wie viele er gemacht hat.

Diese Woche im Fernsehen (11.10.2014 – 17.10.2014)

So. Ab jetzt im neuen Rhythmus von Samstag bis Freitag und hoffentlich dann auch wieder zuverlässiger.

Samstag, 11.10.2014

Das Spukschloss im Spessart (13:20 bis 15:00 auf Bayern)
Oder seid ihr etwas nicht alle in Lieselotte Pulver verliebt? Fände ich einigermaßen unvorstellbar.

Vertrag mit meinem Killer (20:15 bis 21:30 auf 3sat)
Kaurismäki wieder. Der frisch gekündigte Henri mag nicht mehr, aber alle Selbstmordversuche schlagen fehl. Da hilft nur ein Auftragskiller, aber dann kommt natürlich wieder alles anders und daraus wird dann eine Tragikomödie. Was sonst?

Calamity Jane – Cowgirl, Hure, Heldin (20:15 bis 21:35 auf arte)
Es gibt viel zu wenig Dokumentationen über Cowgirls. Es gibt wahrscheinlich auch viel zu wenig Cowgirls. arte ändert das jetzt.

Exit Through the Gift Shop (22:30 bis 23:55 auf arte)
Graffitisupermann Banksy dreht einen Film über einen Hobbyfilmer, der einen Film über Banksy drehen will. Und ich muss immer nachgucken, wie man Graffiti schreibt. (Nämlich so.)

Die drei ??? Live – Phonophobia (0:00 bis 2:05 auf RTL)
DA WAR ICH! Das war gut. Vermutlich war ich sogar genau da an dem Tag, das wurde jedenfalls gemunkelt.

Sonntag, 12.10.2014

Tatort: Im Schmerz geboren (20:15 bis 21:45 im Ersten)
Ja ja, Tatort, ich weiß. Wollt ihr nicht gucken oder guckt ihr sowieso. Aber diesen hier mit Ulrich Tukur kündigt die Fernsehzeitung mit den Namen Tarantino und Truffaut an, deswegen dachte ich, ich erwähne es doch mal. Ob der Vergleich passt, werden wir ja feststellen, gemeinsam auf Twitter,

Vorhang auf! (20:15 bis 22:00 auf arte)
Letzte Woche noch im Regen rumtanzen, jetzt als alternder Bühnenstar auf unserer Showbühne. Jedenfalls kommt Fred Astaire in diesem Musical zurück nach New York und will es dort noch mal auf diesen berühmten Brettern wagen.

Lac (22:55 bis 0:30 auf arte)
Schon wieder Tanzen. Diesmal ein Klassiker, der Schwanensee nämlich. Hab ich ja auch noch nie gesehen, auf arte gibt’s eine angeblich recht radikale Inszenierung von Jean-Christophe Maillot.

Die Fliege (23:45 bis 1:15 im NDR)
Auch so ein Film, den ich zwar sehr gut und empfehlenswert finde, den ich aber nicht zwingend ein zweites Mal gucken muss. Schon allein, wenn ich an die Szene mit dem… ach lasst mich, ich muss mich jetzt mit Flausch ablenken. Außerdem Jeff Goldblum halt. Lohnt sich, aber nichts für schwache Nerven.

The Great White Silence (1:20 bis 3:00 auf Servus TV)
Viel tiefer kann man Sendungen ja nicht im Programm verstecken. Warum es oft solche Kleinode trifft, man weiß es nicht. Bei diesem Film aus dem Jahr 1924 handelt es sich um Originalaufnahmen des Kameramanns Herbert G. Pointing, der 1910/11 die Südpolexpedition von Scott begleitete. Die Fernsehzeitung beklagt „zu viele Pinguine“. Das ist natürlich Unsinn, zu viele Pinguine kann es ja überhaupt nicht geben.

Montag, 13.10.2014

Limonaden-Joe (21:50 bis 23:30 auf arte)
Es ist eine tschechische Westernmusical-Parodie aus den Sechzigern. Ich weiß gar nicht, wo man da anfangen soll. Die Charakter heißen zum Beispiel Limonaden-Joe und Hogafoga und keine Ahnung, ob das gut ist, aber es klingt so abgefahren, dass es einem unmöglich unsympathisch sein kann.

Akte D (23:30 bis 0:15 im Ersten)
Es geht um die große verdrängte Vergangenheit, NS-Kriegsverbrecher, die ihre Taten bis zum bitteren Ende verteidigten und bestimmt noch mehr bittere Wahrheiten, über die man viel zu selten nachdenkt, weil man lieber nicht darüber nachdenken möchte.

Dienstag, 14.10.2014

Is‘ was, Doc? (20:15 bis 22:00 auf Servus TV)
Schon wieder so ein Film, den ich noch nie gesehen habe. Ryan O’Neal als Musikwissenschaftler, der es zuerst mit Barbra Streisand und dann noch mit Agenten und Juwelendieben zu tun bekommt. Hach.

Die neue Lust am Teilen (22:00 bis 0:00 auf arte)
Wir alle gegen den Kapitalismus. Tatsächlich finde ich so eine Sharing-Mentalität sehr sympathisch und sinnvoll. Immer nur neu kaufen und dann wegschmeißen kann es ja nicht sein. Wie weit man das Spiel treiben kann, müssen wir dann wohl selber rausfinden.

Irdische Paradiese (0:00 bis 1:15 auf NDR)
Hallo! HALLO-HO! Eine finnische Doku über finnische Kleingärtner. Versteckt im Abendprogramm. Gut, dass ihr mich habt, sonst hätte man das glatt verpasst.

Mittwoch, 15.10.2014

Precious – Das Leben ist kostbar (20:15 bis 22:00 auf arte)
Sozialdrama über eine schwarze, übergewichtige  Teenagerin im Harlem der Achtziger. Das verspricht Drama (im besten Sinne), Tristesse, aber natürlich auch ein bisschen Hoffnung. Wahrscheinlich wieder sowas, wo ich weinen muss.

Europa und seine Schriftsteller (22:00 bis 22:55 auf arte)
Im ersten Teil dieser Reihe erzählen vier Schriftsteller über das Leben und Arbeiten in Deutschland. Dabei sind: Wladimir Kaminer, Emine Sevgi Özdamar, Bernhard Schlink und Christoph Hein. In den folgenden Wochen geht es dann nach Griechenland und die Türkei.

Donnerstag, 16.10.2014

Nur Porno im Kopf (20:15 bis 21:00 auf 3sat)
Britische Dokumentation über die Auswirkungen von Sexvideos auf die Teenager von heute. Denn tatsächlich war es ja vermutlich wirklich nie so einfach, an Pornographie zu kommen wie heute. Dem Internet sei Dank! (Oder eben auch nicht.)

Happy-go-lucky: Gute Laune ist ansteckend (23:45 bis 1:40 auf SWR)
Ich war ja schon in das Filmplakat mit der lachenden Sally Hawkins verliebt und dann habe ich mich nie getraut, diesen Film zu gucken, aus Angst, dass es irgendwann traurig werden könnte. Die Londonerin Poppy lässt sich jedenfalls nicht unterkriegen und begegnet dem tristen Alltag mit guter Laune.

Freitag, 17.10.2014

The Dark Knight (20:15 bis 23:15 auf PRO 7)
Ja nu. Es ist halt „The Dark Knight“, den ich im Kino wirklich ausgezeichnet fand. Heath Ledger ist so großartig, die Atmosphäre wunderbar düster und überhaupt. Kann man gut gucken.

Zurück in die Zukunft (20:15 bis 22:35 auf RTL II)
Hatte ich irgendwann schon mal erwähnt, dass es Filme gibt, die ich immer empfehle, egal wann und auf welchem Sender sie kommen, oder? ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT! DELOREAN! DIE UHR! AAAAAAAAH!

Fanny und Alexandre (22:15 bis 1:30 auf Servus TV)
Ich habe meine cineastische Phase ja so zwischen 16 und 20 gehabt, da hab ich alles durcheinander geguckt, nur bis zu Ingmar Bergmann bin ich nie gekommen. Wahrscheinlich hab ich was verpasst, aber das kann man ja nachholen. Heute zum Beispiel.

Diese Woche im Fernsehen (5.10.2014 – 10.10.2014)

Ich habe gerade beschlossen, den Zeitraum des Fernsehprogramms ein bisschen zu verschieben. Von jetzt an geht es von Samstag bis Freitag, das passt auch besser zum Fernsehzeitschriftenrhythmus. Da aber der Samstag schon vorbei ist, fangen wir diese Woche eben mit Sonntag an.

Sonntag, 5.10.2014

Singin‘ in the Rain (20:15 bis 21:55 auf arte)
Es wird getanzt und gesungen und geregnet. Und zwischendurch passiert bestimmt auch noch was anderes.

Let’s dance! (21:55 bis 22:50 auf arte)
Weiter im Tanz geht es dann bei arte mit dem ersten Teil einer dreiteiligen Dokumentation über die Geschichte des Tanzes. Im ersten Teil dreht sich alles ums richtige Schuhwerk. Klingt komisch, ist vermutlich aber gar nicht uninteressant.

Der Klang von Eiswürfeln (22:10 bis 23:55 auf TELE 5)
Bei dem trinkenden Schriftsteller Charles steht auf einmal ein ungebetener Gast vor der Tür: Sein Krebs in Gestalt eines Mannes, den außer ihm nur seine Haushälterin sehen kann. Charles arrangiert sich mit seinem neuen Freund und den Rest dieser französischen Groteske muss man sich dann selbst angucken.

Es geschah am hellichten Tag (23:20 bis 0:50 auf Bayern)
Gefühlt gibt es unzählige Remakes (in Wahrheit wahrscheinlich viel weniger) von diesem Film, hier kommt aber das Original mit Heinz Rühmann aus dem Jahr 1958. Aber das ist ja letztlich auch nur eine Verfilmung eines Stückes von Dürrenmatt. Sollte die Story nicht hinlänglich bekannt sein: Es geht um einen Kommissar, der einem Mädchenmörder auf der Spur ist und dazu ein Kind als Köder einsetzt.

Montag, 6.10.2014

Die Wand (20:15 bis 21:55 auf arte)
Verfilmung des tollen Buches von Marlen Haushofer. Eine Frau macht einen Kurzurlaub in den Bergen und ist auf einmal von der Außenwelt durch eine unsichtbare Wand abgeschnitten. So lernt sie, alleine klarzukommen. Außerdem: Lieblingsschauspielerin Martina Gedeck. Hurra!

Dienstag, 7.10.2014

Quarks & Co (21:00 bis 21:45 im WDR)
Bei Ranga Yogeshwar geht es um Pilze. Das ist natürlich ein wichtiges Thema aktuell, wo mir dauernd Leute Bilder von selbst gesammelten Pilzen in die Timeline posten. 

Mittwoch, 8.10.2014

Schwarzer Ozean (22:40 bis 0:10 auf arte)
Drei Matrosen auf einem Kriegsschiff erleben im Jahr 1972, wie eine Atombombe getestet wird. Dieses Erlebnis wird zum Wendepunkt ihrer Freundschaft. Es ist ein bisschen unklar, worum es in diesem Film geht, aber in der Beschreibung fallen Wörter wie „Desillusionierung“, „Monotonie“ und „falsche Seefahrerromantik“. Bestimmt kein Popcornkino, dafür aber mal was anderes.

Der Tiger von Eschnapur (23:30 bis 1:05 auf Hessen)
Die Geschichte klingt tatsächlich kitschig, die Fernsehzeitung behauptet aber, man sollte sich schon wegen der Raumgestaltung und der „meisterhaften Stilisierung“ angucken, wie sich in diesem Abenteuerfilm von Fritz Lang ein deutscher Ingenieur in eine indischen Tänzerin verliebt. Na dann.

Donnerstag, 9.10.2014

Notting Hill (20:15 bis 22:10 auf ZDF Neo)
Zur Abwechslung mal ein bisschen Feel-Good-Kino. Ich habe ja diese Schwäche für diese englischen Liebeskomödien und eben auch für Hugh Grant. Das geht immer gut, vor allem, wenn es draußen ein bisschen ungemütlicher ist. In „Notting Hill“ trifft Hugh Grant als Buchhändler die Hollywood-Diva Julia Roberts (die natürlich im Film nicht Julia Roberts heißt) und na ja, es ist relativ offensichtlich, wie es weiter geht.

Frances Ha (23:15 bis 0:40 im WDR)
FRANCES HA! Meine Filmentdeckung des letzten Jahres. Oder vielleicht auch diesen Jahres, egal! Großartiger Independent-Film mit einer wundervollen Greta Gerwig und großartigem Soundtrack. Guckt das! Guckt das alle!

Der schweigende Stern (0:05 bis 1:40 auf arte)
Zu später Stunde ein Science-Fiction-Film nach Stanislaw Lem. Es geht ins Weltall, wie könnte es anders sein. Der Film ist eine Koproduktion der DDR und Polen aus dem Jahr 1960, was an sich ja auch schon spannend ist.

Freitag, 10.10.2014

Heimatabend Wuppertal (20:15 bis 21:00 im WDR)
Hurra! Es gibt wieder Heimatabende im WDR. Ich bin ja ganz vernarrt in Zeitdokumente, alte Fernsehausschnitte, Interviews, und was es nicht sonst so alles gibt. Diese seltsame Mischung aus vertraut und vollkommen anders. Diesmal also lauter Zeug aus und über Wuppertal.

Requiem for a Dream (22:35 bis 0:15 auf 3sat)
Kam mir immer unter als der deprimierendste Film aller Zeiten, weswegen ich mich bislang erfolgreich um dieses Drogendrama gedrückt habe. Vermutlich lohnt es sich aber schon, wenn man denn bereit ist, betrübt ins Bett zu gehen.

Diese Woche im Fernsehen (22.9.2014 – 28.9.2014)

Bevor ich schon wieder nicht dazu komme, hier schnell das TV-Programm der nächsten Woche. Es wird schon etwas für jeden dabei sein. Hoffe ich.

Dienstag, 23,9,2014

Quarks & Co. – Alles unverträglich? (21:00 bis 21:45 im WDR)
Wir haben ja seit einiger Zeit Fructoseintoleranz im Haus, was durchaus anstrengender ist, als man sich das so vorstellt. Man ahnt ja nicht, wo überall Fructose drin ist und man es nicht vermutet. Ansonsten stehe ich der Intoleranzhysterie ja durchaus skeptisch gegenüber. Aber Ranga Yogeshwar wird es uns wohl gut erklären können.

Hollywood an die Front (21:50 bis 22:40 auf arte)
In den 40er Jahren wurden namhafte Regisseure beauftragt, Werbefilme für Amerika zu drehen. Also, für das Land Amerika. In dieser Doku geht es um diese etwas ungewöhnlichere PR-Aktion.

Taste the Waste – Verschwendung von Lebensmitteln (22:45 bis 0:15 im RBB)
Deutsche Dokumentation über Lebensmittelverschwendung und mögliche Alternativen. Macht bestimmt ein schlechtes Gewissen, aber das ist dann auch richtig so.

Willkommen bei den Rileys (23:15 bis 1:00 im WDR)
Kristen Stewart (ja ja, die Kristen Stewart) als minderjährige Stripperin, die ein trauerndes Ehepaar rührt. Man muss vielleicht auch mal vergessen, dass es sowas wie Twilight gibt.

Mittwoch, 24.9.2014

The Returned (22:15 bis 0:05 im WDR)
Französische Mysteryserie. In einem Bergdorf kehren auf einmal Tote zurück. Sie sind auf einmal wieder da, tun so, als sei nichts und erinnern sich an nichts. Insgesamt acht Folgen, die offensichtlich in Doppelfolgen ausgestrahlt werden.

Talea (22:20 bis 22:35 auf 3sat)
Nina Proll als Mutter, die lange im Strafvollzug saß. Nach ihrer Haftentlassung versucht ihre Tochter, Kontakt mit ihr aufzunehmen und sie kennen zu lernen. Ob das gut geht, wird sich wohl zeigen.

Cern (23:20 bis 0:35 auf arte)
Cern haben wir alle schon gehört. In dieser Doku darf man sogar reingucken und sich von den Wissenschaftlern des Instituts erklären lassen, was sie da überhaupt so tun.

Donnerstag, 25.9.2014

Polt. (20:15 bis 21:45 auf arte)
Krimi aus Niederösterreich. Oder Krimi, der in Niederösterreich spielt. Vielleicht beides. Kommissar Simon Polt ist im Ruhestand und sitzt lieber mit den Winzern zusammen. Dann wird eine Leiche gefunden. Das ist natürlich doof, vor allem, wenn man eigentlich seine Ruhe haben wollte.

Leonard Cohen: Bird on a wire (23:05 bis 0:50 im MDR)
Kam letztens in einer gekürzten Version, diesmal komplett. Leonard Cohen wird ja gerade 80, da kann man sich schon mal angucken, was der Mann so in seinem Leben gemacht hat.

Auf der Suche nach Heilern (23:15 bis 0:40 im WDR)
Hypochonder Rosa von Praunheim präsentiert einen Streifzug durch die alternative Medizin und lässt die Leute hauptsächlich selber erzählen. Was man dann damit macht, ist jedem selber überlassen.

Freitag, 26.9.2014

Der Kaffeekapsel-Boom (18:20 bis 18:50 im WDR)
Wir haben ja so eine böse ethisch vollkommen inkorrekte Nespresso-Kaffeemaschine, einfach schon, weil der Kaffeekonsum in diesem Haushalt nicht unproblematisch bzw. höchst launenabhängig und erratisch ist. Jedenfalls bei mir. Außerdem behauptet der kaffeetrinkende Teil dieses Haushalts, der Nespresso-Kaffee wäre halt einfach deutlich besser als vergleichbare Anbieter. Nu ja.

Von Ratten und See-Elefanten (21:55 bis 22:50 auf arte)
Doku über das Naturkundemuseum in Paris mit ca. 65 Millionen Exponaten. Die kann man ja gar nicht alle angucken. Schlimm.

Samstag, 27.9.2014

Pünktchen und Anton (15:00 bis 16:40 im WDR)
Diesen Film habe ich sogar im Kino gesehen, da muss ich schon siebzehn oder achtzehn gewesen sein. Jedenfalls war ich bei meiner Brieffreundin in Warendorf und wir überlegten so, was man im Kino gucken können. „Ich wüsste ja was, aber da will niemand mit mir rein“, sagte die Brieffreundin. „Ja, komm, sag!“ sagte ich. „Pünktchen und Anton.“ „UNBEDINGT! LASS DA REINGEHEN!“ Und ja, es ist ein wirklich schöner Kinderfilm, den man sehr gut gucken kann. Mit siebzehn, aber auch mit dreiunddreißig.

Griff nach der Weltherrschaft (20:15 bis 22:00 auf arte)
Zweiteilige Dokumentation über die Eroberungen von Magellan und Sir Francis Drake im 16. Jahrhundert. Es geht um Gewürze, aber auch um Blutvergießen. Aus heutiger Sicht ist das mit diesen Eroberungen damals auch nicht alles so astrein abgelaufen.

Sonntag, 28.9.2014

Prinzessinnenbad (20:15 bis 21:45 auf Eins Plus)
Preisgekrönte Dokumentation über drei pubertierende Mädchen aus Kreuzberg, die die Regisseurin zwei Jahre lang im Alltag begleitete.

Warum hab ich ja gesagt? (20:15 bis 22:10 auf arte)
Kontrastprogramm: Auf arte streiten sich Lauren Bacall und Gregory Peck als frisch verheiratetes Paar mit ungleichen Interessen. Es heißt ja immer, Gegensätze würden sich anziehen, aber auf Dauer hilft es vermutlich wohl doch, wenn man auch ein paar Gemeinsamkeiten hat.

Diese Woche im Fernsehen (16.9.2014 – 21.9.2014)

Zwei Wochen Stress, drei Wochen Urlaub und jetzt auch noch einen Tag verschlampt. Geht die Fernsehwoche jetzt eben erst am Dienstag los.

Dienstag, 16.9.2014

Abenteuer Erde (20:15 bis 21:00 im WDR)
In „Wildes London“ soll man angeblich eine Robbe sehen können, die in London den Fischmarkt besucht. Ich finde das ein sehr überzeugendes Argument.

10 Kanus, 150 Speere und 3 Frauen (20:15 bis 21:45 auf ZDF Kultur)
Australischer… aufgepasst, neues Genre… Ethnoabenteuer über die Legenden der Aborigines. Außerdem ein sehr schöner Titel, wie ich finde.

Girls (22:45 bis 23:40 auf ZDF neo)
Start der dritten Staffel der Serie über das Leben von vier New Yorkerinnen. Ich hab das ja immer so als das Kontrastprogramm zu „Sex and the City“ wahrgenommen, muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich bisher nicht dazu gekommen bin, auch nur eine Folge von Girls zu sehen.

The Help (0:50 bis 3:05 im ZDF)
Sozialkritisches Wohlfühlkino, jedenfalls, wenn es der Buchvorlage treu bleibt. Emma Stone spielt die junge Skeeter, die 1962 vom College nach Hause in die Südstaaten kommt und die Erlebnisse der schwarzen Dienstmädchen in den wohlhabenden weißen Haushalten veröffentlichen will. Vor allem bin ich ja in Emma Stone verliebt, außerdem fand ich das Buch durchaus gut und hoffe, die Verfilmung wird diesem ausreichend gerecht.

Mittwoch, 17.9.2014

Wildes Großbritannien (20:15 bis 21:00 im NDR)

Leonard Cohen – I’m Your Man (23:30 bis 0:30 im SWR)
Ich kann ja nur jedem empfehlen, auf ein Konzert von Leonard Cohen zu gehen. Wir waren vor vier Jahren in Dortmund auf einem und es gehört nach wie vor zu den besten Konzerten, die wir je gesehen (und gehört) haben. Diese Doku zum 70. Geburtstag des Musikers ist hier leider um 45 Minuten gekürzt, wird aber glaube ich demnächst auf einem anderen Sender (ich werde das im Detail noch mal nachgucken) komplett ausgestrahlt.

Donnersag, 18.9.2014

Traumfabrik Computerspiel (19:20 bis 20:00 auf 3sat)
Eine Dokumentation über die „Nischenbranche“ der Computerspielindustrie, die natürlich nix mit Nische zu tun hat, sondern hinter der irre viel Geld steckt und die trotzdem immer noch nicht so richtig als eigener Kulturzweig anerkannt ist.

Lügen & Betrügen (20:15 bis 21:00 auf 3sat)
Und danach eine Doku übers Lügen und Betrügen. Da kann man nur hoffen, dass sich die Macher nicht zu sehr vom Thema ihrer eigenen Sendung haben verleiten lassen.

Freitag, 19.9.2014

1948: Jüdischer Traum, arabisches Trauma (23:15 bis 0:00 im WDR)
Al-Nakba – Die Katastrophe (0:00 bis 0:45 imWDR)
Zwei Dokumentationen über den Ursprung des Nahostkonflikts. Uraltes Thema, aktuell wie nie und leider auch so eine Sache, bei der man immer merkt, wie wenig man eigentlich davon versteht.

Ein Schrei in den Wäldern (1:20 bis 2:58 im Ersten)
Norwegischer Krimi. Die Fernsehzeitung lockt mit Originalität, Psychozeug, Sarkasmus und hübscher Optik. Wäre ja schön, wenn sie Recht hätte.

Samstag, 20.9.2014

Bauerfeind assistiert (19:30 bis 20:00 auf 3sat)
Ich kenne Katrin Bauerfeind ja noch von der Zeit, als sie bei Ehrensenf moderierte und habe sie sogar einmal bei so einem Podcastdings live gesehen. Jetzt assistiert Katrin Bauerfeind eben, z.B. auf einem Segelschiff, das auf Reise Richtung Grönland gehen soll. Was man halt so macht.

Das Handbuch des Giftmörders (20:15 bis 22:10 auf arte)
Was man noch so bei der Lektüre der Fernsehzeitung lernt: Anfang des 20. Jahrhunderts sterben in den USA viele Menschen durch Gift, möglicherweise versehentlich, eventuell aber auch nicht. Es werden Sterbeurkunden gefälscht und überhaupt wenig Todesfälle ordentlich aufgeklärt. Bis Doktor Charles Norris kommt und anfängt, forensische Toxikologie zu etablieren. Und wer jetzt noch mehr darüber wissen will, muss halt dieses Dokudrama angucken.

B. B. King: The Life of Riley (22:10 bis 0:05 auf arte)
Der Regisseur Jon Brewer begleitete den Bluesmusiker B. B. King zwei Jahre lang und heraus kam dabei diese Dokumentation. B. B. King hat übrigens heute Geburtstag und wird 89 Jahre alt. HURRA!

Sonntag, 21.9.2014

Brille mit Goldrand (15:55 bis 18:10 auf TELE 5)
Ich sag mal gleich am Anfang, dass Ennio Morricone die Musik zu diesem Film gemacht hat, dann hat man schon einen guten Grund, warum man das gucken können wollte. Ansonsten spielen Philippe Noiret und Rupert Everett mit, das wären also guter Grund Nr. 2 und guter Grund Nr. 3. Es wird aber vermutlich auch traurig, denn ein Drama, dass im faschistischen Italien spielt und wo ein jüdischer Student und ein homosexueller Arzt die Hauptcharaktere sind, kann irgendwie nicht gut enden. (Weiß ich aber nicht, weil ich den Film nicht kenne.)

Horst Evers: Hinterher hat man’s meist vorher gewusst (20:15 bis 21:00 auf 3sat)
Horst Evers haben wir auch auf der Rückfahrt von Frankreich gehört, nachts in Belgien. Nachdem das Navi und damit auch sämtliche Bordunterhaltung ausgefallen war, kein Radio, kein garnichts, da habe ich dann halt das iPhone auf ganz laut gestellt und wir haben Horst Evers gehört. Bei 3sat kann man Horst Evers sehen. Auch gut.

Udo Jürgens: Ein Leben für die Lieder (21:40 bis 23:15 auf arte)
Udo Jürgens, ne! Dass mir niemand was gegen Udo Jürgens sagt. Eigentlich will ich ja immer noch auf ein Konzert von Udo Jürgens, nur um einmal eins gesehen zu haben. In zwei Wochen wird er übrigens 80, da kann man auch mal gratulieren. Oder eben Dokumentationen über Udo Jürgens im Fernsehen zeigen.

Inland Empire (22:05 bis 1:40 auf TELE 5)
Achtung, neues Genre: Experimentalthriller. Von… Trommelwirbel… David Lynch. Na ja gut, dann wundert das Genre auf einmal nicht mehr so. Positiv: Laura Dern und Jeremy Irons spielen mit. Was Sorgen macht: Die Fernsehzeitung schreibt, dass im Vergleich zu diesem Film „Mulholland Drive“ wie Popcornkino wäre. Und wer „Mulholland Drive“ gesehen hat, der weiß, warum man sich jetzt Sorgen machen muss.

Stage Beauty (0:35 bis 2:23 im Ersten)
1660 in England: Estmals werden Frauen im Theater zugelassen. Dabei hat (zumindest in diesem Kostümdrama) vorher immer Rupert Everett die Frauenrollen spielen dürfen. Schlimm. Schlimm schlimm schlimm, diese Gleichberechtigung.

Diese Woche im Fernsehen (11.8.2014 – 17.8.2014)

Wieder arg filmlastig, dafür aber auch mit ein paar Highlights. Und ich muss mich als Mensch outen, der Frauensender guckt. ABER NUR WEGEN RACHEL KHOO!

Montag, 11.8.2014

Deutschland filmt! (20:15 bis 21:45 und 22:25 bis 23:10 auf 3sat)
Amateurfilmer in Ost und West haben jahrzehntelang zu ihren Kameras gegriffen und zu Hause, im Urlaub, im Alltag und zu besonderen Gelegenheiten gefilmt. Dieser Dreiteiler, der heute mit Unterbrechung komplett ausgestrahlt wird, präsentiert diese Zeitreise durch den deutschen Amateurfilm. Ich glaub, das ist was für mich. An Zeitdokumenten der letzten sechzig Jahre kann ich mich erfahrungsgemäß nicht satt gucken.

Frantic (22:05 bis 0:00 auf Bayern)
Letztens bei Watchever im Original gesehen. Ich mag ja diese alten Filme, die sich noch Zeit nehmen (obwohl der Titel ja anders klingt). Außerdem ist Emmanuelle Seigner ganz hinreißend in diesem Film und man kriegt die volle Dröhnung Paris in den 80er Jahren. Sehr schön.

Dienstag, 12.8.2014

Gasland (20:15 bis 22:00 auf arte)
Überall reden sie über Fracking und ich habe längst den Überblick verloren. Ich glaube, man sollte dagegen sein, aber wie immer ist es kompliziert. Wenigstens gibt es bei arte eine Doku darüber. Vielleicht hilft das bei der Meinungsfindung.

The Beatles – A Hard Day’s Night (22:00 bis 23:25 auf Bayern)
Ich kenn ja nur „Yellow Submarine“ und ja, man muss mit dem schrägen Humor dieser Band klar kommen. Es wird wohl Zeit, dass ich mir auch mal den Rest des filmischen Oeuvres angucke.

Mittwoch, 13.8.2014

Unter Verdacht: Atemlos (22:25 bis 23:55 auf 3sat)
Mittwoch ist wieder nichts los. Wem wirklich sehr langweilig ist, der kann aber einen Krimi aus dieser Reihe mit Senta Berger. Ich habe den Anfang dieser Reihe noch recht aufmerksam und begeistert verfolgt, dann aber irgendwann den Anschluss verloren. Das hatte aber weniger etwas mit den Filmen als mit meiner Aufmerksamkeitsspanne zu tun. Kann man gut empfehlen.

Donnerstag, 14.8.2014

Lachsfischen im Jemen (22:55 bis 0:35 im ZDF)
Die Fernsehzeitung nennt es Wohlfühlkomödie, Ewan McGregor und Emily Blunt spielen mit und ein Scheich will Lachse in den Jemen importieren und da aussetzen. Warum auch nicht, jeder braucht seine Hobbys.

Psycho (23:35 bis 1:20 im MDR)
Der Klassiker von Hitchcock. Brauch ich jetzt groß erklären, oder?

Das 10. Opfer (0:05 bis 1:35 auf arte)
Französisch-Italienischer Sci-Fi-Thriller nach bekannter Story. Weil es den Menschen in der Zukunft so schrecklich langweilig ist, veranstalten sie Menschenjagden. Und: Ursula Andress. Ich sag ja nur.

Freitag, 15.8.2015

Das süße Leben (22:00 bis 0:45 auf 3sat)
Fellini rechnet mit der Gesellschaft ab und das tut er immer 165 Minuten lang. Klassiker des italienischen Kinos, bei dem mir vor allem einfällt, dass ich den noch nicht gesehen habe.

Picknick am Valentinstag (22:05 bis 0:05 auf Servus TV)
Peter Weir wieder. Der macht ja tolle Filme. Picknick am Valentinstag ist unglaublich faszinierend, den sollte man tatsächlich unbedingt gucken. Bei einem Picknick verschwinden drei Mädchen einer Schulklasse auf geheimnisvolle Weise. Ausdrückliche und sehr, sehr dringende Empfehlung.

Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula (0:55 bis 2:50 auf ZDF neo)
Die nächste wirklich sehr, sehr dringende Empfehlung. Einer der Lieblingsfilme des werten Gemahls, den ich mittlerweile auch schon mehr als einmal geguckt habe und der immer wieder faszinierend ist. Lynch halt. Außerdem darf man Nicolas Cage dabei zugucken, wie er mal in tollen Filmen mitspielte. Das glaubt einem ja heute keiner mehr.

Samstag, 16.8.2014

Rachel Khoo: London in meiner Küche (12:15 bis 13:30 auf sixx)
Sixx, ja ja, ich weiß. Ich finde es auch erschreckend, etwas auf diesem Sender zu empfehlen, aber RACHEL KHOO! Ich bin ein großes Rachel-Khoo-Fangirl, Samstag habe ich Mousse au Chocolat à la Rachel gemacht, gestern leckere Kartoffel-Käse-Nester. Die Kochbücher sind toll, die Frau ist unglaublich sympathisch. Ich muss da eine Ausnahme machen. Und ja, die Sendungen sind leider synchronisiert, aber es ist erstaunlich erträglich.

Der kleine Nick (13:30 bis 14:55 im WDR)
Ob die Verfilmung den genialen Büchern ausreichend nahe kommt, kann ich noch nicht sagen. Falls ja, dann ist das allertollste Kinderunterhaltung, bei der sich auch Erwachsene amüsieren können.

Summer of the 90s (21:50 bis 23:50 auf arte)
Weiter geht’s mit den 90er Jahren auf arte. Diesmal geht es um Rap, Hip-Hop und Supermodels.

All Beauty Must Die (22:15 bis 0:00 auf Servus TV)
Kirsten Dunst und Ryan Gosling in einem Thrillerdrama, von dem ich noch nie gehört habe, das aber sehr verlockend klingt. David aus gutem und solidem Hause will eigentlich nicht in die Fußstapfen des Vaters treten, lässt sich dann aber doch drauf ein. Dann verschwindet seine Frau Katie.

Sonntag, 17.8.2014

United (20:15 bis 22:15 auf Tele 5)
Tele 5 does it again. 1958 verunglückt ein Flugzeug mit der Mannschaft von Manchester United. Wussten Sie nicht? Ich auch nicht. Und die BBC hat einen Film darüber gemacht, den man heute bei Tele 5 gucken kann.

Die üblichen Verdächtigen (20:15 bis 22:00 auf arte)
KEYSER SOZE! Wer nicht weiß, worum es geht, sollte unbedingt und ohne weiteren Fragen, diesen phänomenalen Film gucken. Alle anderen auch. Ich krieg ja fast Gänsehaut, wenn ich an das Ende denke. Obwohl ich weiß, wie’s ausgeht. Sensationell.

Ghost Dog (22:00 bis 23:50 auf arte)
Forest Whitaker mordet als sanfter Auftragskiller und hält mit seinem Auftraggeber Kontakt per Brieftaube. Bis er eines Tages selber auf die (Vorsicht: Schlimmer Wortwitz!) Abschussliste gerät. Jo. Warum nicht?

Diese Woche im Fernsehen (4.8.2014 – 10.8.2014)

Im Sommer setzen die Fernsehprogramme auf eine wilde Mischung guter Spielfilme, scheint es mir. Vielleicht ist das aber auch nur Zufall.

Montag, 4.8.2014

Claires Knie (20:15 bis 21:55 auf arte)
Eric-Rohmer-Nacht auf arte. Man kann sich ja in alles mögliche vergucken, in hübsche Augen, gute Brüste, schöne Beine, in Frankreich verguckt man sich eben auch mal ein bisschen spezifischer in Knie. Bei Rohmer wird immer viel geredet, das muss man mögen, dafür bekommt man aber auch hübsche Bilder in einer restaurierten Fassung.

Meine Nacht bei Maud (21:55 bis 23:45 auf arte)
Zweiter Teil der Eric-Rohmer-Nacht, aus dem gleichen Zyklus der „Moralischen Erzählungen“ wie Claire’s Knie über die vermutlich doch etwas zeitlose Frage „Sex oder Moral?“

Let Me In (22:15 bis 0:00 im ZDF)
Die US-Verfilmung des Fantasy-Thrillers „So finster die Nacht“ von John Ajvide Lindqvists. Es gibt auch eine schwedische Verfilmung, die kenne ich sogar, die kommt nun aber halt mal nicht. Scheint aber auch sehr solides Gruseldrama zu sein, warum also nicht?

Dienstag, 5.8.2014

Silk (20:15 bis 21:55 auf ZDF Neo)
Britische Anwaltsserie, Start der zweiten Staffel immer Doppelfolgen jeweils Dienstags. Merkt euch das bitte, ich vergesse das nämlich vermutlich spätestens nächste Woche.

Es werde Stadt! (22:00 bis 23:45 auf Bayern)
Entlarvende Dokumentation von Dominik Graf zur 50. Verleihung des Grimme-Preises. Dabei beleuchtet er nicht nur die Geschichte dieses Fernsehpreises, sondern auch die städtebauliche Entwicklung des Verleihungsortes Marl.

Masters of Sex (22:45 bis 0:45 auf ZDF Neo)
Neue US-Serie mit Michael Sheen und Lizzy Caplan über die Pioniere der Sexualforschung. Steht hier schon als Blu-ray-Box rum, allerdings ungeguckt, sonst könnte ich da auch schon viel subjektivere Empfehlungen (oder auch nicht) aussprechen. Ebenfalls Doppelfolgen, immer Dienstags.

Mittwoch, 6.8.2014

Cloud Atlas (22:45 bis 1:25 im Ersten)
Tja. Hm. Ich schrieb schon hier darüber und da wird nun auch klar, dass ich den Film nicht uneingeschränkt empfehlen würde. Es hilft zum Beispiel kolossal, wenn man das Buch gelesen hat. Der werte Herr Gemahl gab trotz großer Wachowski-Liebe bei der Hälfte des Filmes auf. Ich habe noch tapfer zu Ende geguckt. Kann man machen, wenn man bereit ist, sich auf konfuses Kunstkino einzulassen. Dafür bekommt man immerhin visuell was geboten.

Donnerstag, 7.8.2014

Schiffbruch mit verrückter Hoffnung (21:45 bis 0:50 auf arte)
Es dauert drei Stunden, hat einen bekloppten Titel, ist eine Satire und hat irgendwas mit sozialistischen Stummfilmpionieren, Jules-Verne-Adaptionen und Theater zu tun. Ich habe keine Ahnung, wie genau man beschaffen sein muss, um daran Spaß zu haben. Vermutlich kein Mainstream-Kino, aber für die ein oder andere Nische durchaus geeignet.

Freitag, 8.8.2014

Der Weiße Hai – Täter oder Opfer? (21:45 bis 22:35 auf arte)
Was in diesem Haushalt ja immer geht: Unterwasser-Dokus. Was noch besser geht: Unterwasser-Dokus mit Haien. Und es gibt ja viele davon. So viele, dass man fast davon ausgehen könnte, dass es in anderen Haushalten gar nicht so anders aussieht.

Du kannst anfangen zu beten (22:35 bis 0:25 auf 3sat)
Französisch-Italienischer Gangsterkrimi aus dem Jahre 1969 mit Alain Delon und Charles Bronson und jetzt weiß ich wirklich nicht mehr, was ich sonst noch überzeugendes hinzufügen sollte.

Samstag, 9.8.2014

Ratatouille (20:15 bis 22:20 auf RTL)
Auch für Ratatouille mache ich mal eine Ausnahme. Ach was, gerade für Ratatouille mache ich eine Ausnahme. Niedliche Ratten, leckeres Essen und Paris, Paris, Paris. Abgesehen davon, dass ich diesen Film für Kinder fast etwas zu lang finde, habe ich nichts daran auszusetzen.

Die Wagners und Bayreuth (20:15 bis 21:00 auf 3sat)
Jetzt gehen ja wieder die Festspiele los und dementsprechend auch die ganze Filme und Dokumentationen über diese Traditionsfamilie.

Wagnerwahn (21:00 bis 22:30 auf 3sat)
Siehe oben. Man nennt es Filmessay. Es könnte also interessant werden.

Summer of the 90s (21:40 bis 23:35 auf arte)
Es geht weiter mit der Reihe über Musik, Mode und Stars der Neunziger. Ich kann mich ja an sowas nicht sattgucken.

King Kong (22:20 bis 0:30 auf RBB)
Die Version aus dem Jahre 1976 mit Jessica Lange und Jeff Bridges. Kenne ich ja, glaube ich, gar nicht. Ich kenn nur das Peter-Jackson-Remake, bei dem mir beim letzten Mal unangenehm auffiel, wie schlecht der Film gealtert ist. Nichts gegen Jackson, aber das hat er auch schon mal besser hingekriegt.

Sonntag, 10.8.2014

Und täglich grüßt das Murmeltier (20:15 bis 21:50 auf arte)
Kommen wir zu Filmen, die exzellent gealtert sind. Ich habe letzten mit Leuten geredet, die Und täglich grüßt das Murmeltier nicht kannten und bin bis jetzt nicht wirklich über diesen Schock hinweg. Wie kann man den denn nicht kennen? Was ist da schief gelaufen?

Into the Wild (21:40 bis 0:00 auf 3sat)
Drama basierend auf der wahren Geschichte des Aussteigers Chris McCandless, der sich auf die Wanderschaft begab und in Alaska strandete.

Das Böse unter der Sonne (22:55 bis 0:45 auf Bayern)
Eine der berühmtesten Agatha-Christie-Verfilmungen mit dem wunderbaren Peter Ustinov. Das klingt jetzt so, als hätte ich diesen Film schon total oft gesehen, in Wahrheit habe ich ihn exakt ein halbes Mal gesehen. Ich hab also auch noch was nachzuholen.

Alles ist erleuchtet (23:00 bis 1:10 auf Tele 5)
Setzen wir die Literaturverfilmungen fort. Auf Tele 5 kommt nämlich die Verfilmung des Buches von Jonathan Safran Foer mit Elijah Wood in der Hauptrolle. Der reist nach Odessa, um der Geschichte seines Großvaters auf die Spur zu kommen. Laut Fernsehzeitung wird es sonderbar und kauzig. Ungefähr so stelle ich mir ja meine Blogleser gerne vor.

Red Rock West (0:00 bis 1:35 auf NDR)
Wisst ihr noch, damals, als Nicolas Cage ein guter Schauspieler war, der tolle Filme gemacht hat? Ja? Nein? Hier ist so ein Beispiel und zu allem Überfluss spielen auch noch Dennis Hopper und Lara Flynn Boyle mit. Yay!