Deutschland, deine Bahnhöfe: Offenburg Bf

Pro: Nah an Frankreich, das finde ich immer positiv, außerdem insgesamt überraschend groß und gar nicht so hässlich. Viele, viele Fahrradabstellmöglichkeiten, die auch aktiv beworben werden. Sehr viele Schilder sind auch auf französisch, was mein frankophiles Herz aufgehen lässt. Erotikkino direkt in Sichtweite und Kondome gibt’s an der Tür zur Damentoilette. Toll! (Gut für Raucher: Extra große Raucherbereiche.)

Contra: Nach 20 Uhr hat alles zu, natürlich nur vorausgesetzt, es hatte vorher irgendwann auf. Das Bahnhofsrestaurant hat nämlich überhaupt keine Öffnungszeiten mehr, dafür aber immerhin noch ein hübsches Schild. Wer akuten Heißhunger auf McDonald’s hat, hat Pech gehabt und Nichtraucher auch, die dürfen nämlich besonders große Raucherbereiche weitläufig umlaufen. Insgesamt überraschte der Bahnhof nicht mit Kundennähe, aber was weiß ich, das ist vielleicht so in Offenburg.

Geheimtipp: Für die Toilette braucht man 50 Cent. Also im Sinne von einem 50-Cent-Stück. Gewechselt wird nicht, kleineres Geld, das zusammengerechnet auch 50 Cent ergeben würde, wird auch nicht akzeptiert. Dafür darf man dann beim Türken gegenüber die Toilette benutzen, wenn man nur verzweifelt genug guckt.

Auf keinen Fall: Nach 20 Uhr hat alles zu. Nicht nach 20 Uhr hier irgendwas machen wollen.

Die Tour: Auf irgendeinem Bahnsteig entnervt und hungrig ausgestiegen, einmal unten durch den Bahnhof und oben wieder raus, am Hauptgebäude entlang in die traurige Bahnhofshalle, dann weiter auf der Suche nach einem McDonald’s bis zum anderen Ende des Bahnhofs, erkannt, dass der McDonald’s da gar nicht ist, sondern ein Kilometer weiter in die Richtung, umgedreht, Toilette gesucht, Toilette gefunden, kein 50-Cent-Stück gehabt, zum Türken gegenüber zum Geld wechseln, mangels 50-Cent-Stücke in der Kasse des Türken gegenüber die Toilette dort benutzt, wieder zum Bahnhof zurück und auf den Bahnsteig für den Zug nach Konstanz.

Offenburg Bf

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Mehr Dinge, die mein Klavierlehrer sagt

„Wenn Sie üben, dann üben Sie richtig. Spielen dürfen Sie, so viel Sie wollen. Vom Spielen wird man nicht schlechter. Aber üben Sie richtig oder üben Sie gar nicht.“

„Das, was andere Leute denken, da haben Sie keinen Einfluss drauf. Aber auf das, was Sie denken, was andere Leute denken, da haben Sie Einfluss.“

„Timing. Im Jazz ist Timing kein Luxus, den man eben noch mal so oben drauf tut. Ohne Timing geht im Jazz gar nichts. Das dritte Sechzehntel auf der Drei fühlt sich anders an als das dritte Sechzehntel auf der Zwei.“

(Man bräuchte ein Diktiergerät.)

Lieblingstweets im Mai woanders

Lieblingstweets im Mai (Teil 2)

KAFFEEUNDKUCHEN! METTBRÖTCHEN! STREICHEN IN ÖSTERREICH! UNBELIEBTER BROKKOLI! UND IMMER WIEDER DAS MIT DEN FÄHNCHEN!

Anne erklärt Gebäck: Muffins vs. Cupcakes

Seit Monaten, ach Quatsch, Jahren plane ich, einen Erklärbärinartikel über den Unterschied von Muffins und Cupcakes zu schreiben. Jetzt mache ich das natürlich nur schnell, weil Frau Nessy mir zuvor gekommen ist und eine Leserbefragung gestartet hat. Dafür wiederum bin ich verantwortlich, weil ich auf Twitter eine Diskussion über Muffins und Cupcakes initiierte.

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Jedenfalls treibt mich diese Frage schon seit vielen Jahren um, mindestens seit 2010. Ich arbeitete nämlich damals in einer Firma, die recht international aufgestellt war und konnte dementsprechend Engländer und Amerikaner zu meinen Kollegen zählen, denen man bei Bedarf kluge oder weniger kluge Fragen stellen konnte.

Die beiden Kolleginnen, die ich um Aufklärung bezüglich des Unterschieds zwischen Muffins und Cupcakes fragte, guckten jedenfalls etwas irritiert und lachten auch ein bisschen, vor allem wohl, weil ihnen nicht bewusst war, dass man den Unterschied zwischen Muffins und Cupcakes nicht kennen können könnte.

So ist es nun mal so, dass weder Muffins noch Cupcakes in Deutschland eine besonders lange Tradition hätten. Wir haben das in den letzten zwanzig Jahren so langsam eingeführt, von Tradition kann man da nicht sprechen. Erst kamen die Muffins, was dann aber alles war, was irgendwie „Gebäck in Muffinform“ war. Dann kamen die Cupcakes, was mit „Gebäck in Muffinform mit Creme obendrauf“ übersetzt wurde. Ich rate also ab, sich bezüglich näherer Informationen über Muffins und Cupcakes allein an die hiesigen gastronomischen Publikationen zu halten, die wissen es nämlich oft auch nicht. Statt dessen empfehle ich eine umfangreiche internationale Internetrecherche. Das habe ich auch gemacht. Jetzt bin ich zwar immer noch etwas verwirrt, aber es ist eben kompliziert.

Muffins, so erklärten mir die Kolleginnen sind eher Frühstücksgebäck, es darf auch mal gesund sein oder es darf zumindest was Gesundes drin sein. Bananen oder Rosinen oder Nüsse oder sowas. Muffins haben traditionell keine Creme obendrauf, eher etwas Guss, ein bisschen Streusel oder einfach gar nichts. Cupcakes hingegen wären aus einem anderen Teig und wären halt einfach kleine Kuchen. Da kommt dann auch gerne Creme drauf und man würde sie nachmittags essen oder wann immer man eben Kuchen essen würde. Es hindert einen ja niemand daran, Kuchen auch zum Frühstück zu essen.

Tatsächlich gab es noch eine zweite Art Cupcake. Der Name dieses Kuchens leitete sich aus dem Rezept ab, bei dem allein mit Tassen abgewogen wurde. In der Wikipedia erfährt man dazu:

Der Begriff Cupcake bezeichnete daneben ursprünglich auch einen Kuchen, dessen Zutaten in Tassen (Cups, 1 Cup entspricht 236 Milliliter) gemessen werden. Er wird traditionell im Verhältnis von 1 Tasse Butter oder Margarine, 2 Tassen Zucker, 3 Tassen Mehl und vier Eiern hergestellt und in einer großen Kuchenform gebacken.

(In diesem Zusammenhang verweise ich gerne noch in einer Randnotiz auf den französischen Quatre-Quarts-Kuchen, der einfach aus vier Zutaten gleicher Menge besteht. Da kann man sich auch gleich viel einfacher das Rezept merken.)

Eine ganz gute Zusammenfassung findet man in diesem Diskussionsthread auf Stack Exchange.

From a technical point of view, muffins are made by the muffin method, making them small quickbreads. In the muffin method, the wet ingredients are combined in one bowl; and the dry ingredients are combined in another bowl. Then the two are quickly incorporated together with minimal mixing to avoid gluten development. This gives muffins a somewhat coarse crumb.

Cupcakes are small cakes, and are made by one of the traditional cake methods such as the creaming method, the reverse creaming method, the genoise method, the chiffon method, and so on. They tend to have a finer crumb than muffins.

Auch hier lernen wir wieder: Der Teig ist der Schlüssel. Muffinteig enthält nicht nur meistens andere (und auch unterschiedlichere) Zutaten, er wird auch anders angerührt, um eine andere Textur zu erhalten. Oft wird übrigens als Fett Öl statt Margarine oder Butter genommen. Cupcaketeig hingegen soll fluffig und smooth sein. Bei der genoise method handelt es sich übrigens um Biskuitteig, für die chiffon method habe ich keine deutsche Übersetzung gefunden, es gibt aber englische Wikipediaartikel darüber und man kann sich Bilder angucken. Darüber hinaus darf ein Muffin beim backen auch ruhig mal über die Form gucken, es sieht dann ein bisschen pilzartig aus. Beim Cupcake ist es hingegen verpönt, der darf nicht über den eigenen Tellerrand gucken und soll schön in seinem Förmchen bleiben.

Das Backdirndl hat alle Unterschied auch noch mal in einer praktischen Tabelle gegeneinander gestellt.

Wir fassen also zusammen: Muffins haben einen festeren Teig, man kann Nüsse, Obst, Haferflocken und alles mögliche in den Teig werfen. Außerdem werden sie eher als Frühstücksgebäck angesehen und eher selten mit Creme bestrichen. Cupcakes hingegen sind Kuchen und dementsprechend aus fluffigerem Kuchenteig, der üblicherweise aus Eiern, Zucker, Butter und Mehl besteht (Prise Salz nicht vergessen!) und wird in den allermeisten Fällen mit Creme und Zeug verziert.

(Und dann gibt es noch English Muffins, das sind aber tatsächlich üblicherweise aus Hefeteig hergestellte Brötchen. Manchmal heißen sie auch Crumpets.)

Da haben wir doch direkt wieder alle viel gelernt.

Die Sache mit der Kolumne und der Wired

Ich schreibe ja seit letzten Jahr zusammen mit Kathrin Passig eine Kolumne für die deutsche Wired. Tatsächlich kam das so überraschend und hat mich gleichermaßen erfreut wie emotional überfordert, so dass ich ganz vergaß, die ganze Zeit ununterbrochen darüber zu reden. Andere Leute nennen das vermutlich Professionalität oder so.

Die Kolumnen erscheinen jeden Monat in der Wired. Auf einer Seite erklären wir irgendwas mit Programmierung und Softwareentwicklung, das uns selber so sehr interessiert, dass wir es auch gerne anderen Menschen mitteilen wollen.

Zwei Eine dieser Kolumnen haben hat sich durch die Wired-Paywall geknabbert und sind ist auch für Nicht-Abonnenten frei verfügbar. In der ersten haben wir darüber geschrieben, warum man sich als Programmierneuling bloß keine Profiprogrammierer als Berater anlachen sollte. In einer der neueren Kolumnen ging es dann um Gummienten und was das mit Problemlösungen zu tun hat.

Ich wünsche viel Vergnügen und vielleicht sogar ein bisschen Erkenntnisgewinn.

(Update: In einem kurzen Zeitfenster waren mal zwei Kolumnen frei verfügbar. Das scheint jetzt nicht mehr der Fall zu sein und man kann eben doch nur noch die erste Kolumne lesen. Ich hab mir das nicht so ausgedacht.)

Hurra! Hurra! Der BRAVO-Podcast ist da!

Endlich ist er da! Ich habe mir meinen lang gehegten Traum erfüllt und den ersten BRAVO-Podcast zusammen mit Charlotte aufgenommen. Wir haben die aktuelle BRAVO gelesen und knapp anderthalb Stunden darüber geredet. Es hat sehr viel Spaß gemacht, eine Fortsetzung ist quasi garantiert. Zusammenfassend lässt sich sagen: Früher waren mehr Buchstaben. Und weniger YouTuber.

Aber hört selber, hier geht’s entlang zur aktuellen Folge des Abendbrot-Podcasts.

Die automatische ESC-Kritik: Nacharbeiten

Ich brauche die Mithilfe meiner Leser, vor allem derer, die gestern den Eurovision Song Contest gesehen haben.

Der ein oder andere wird es mitbekommen haben: Seit diesem Jahr gibt es die automatische ESC-Kritik nach dem Vorbild der automatischen Kultur- und Literaturkritik der Riesenmaschine. Bei der automatischen ESC-Kritik gibt es nur festgelegte Kriterien, die man mit Ja oder Nein beantworten kann. Daraus ergeben sich Plus- und Minuspunkte, die verrechnet werden und am Ende einen Gewinner ergeben.

Das Spreadsheet für dieses Jahr kann man hier einsehen und bearbeiten, wer glaubt, noch Fehler oder Ergänzungen haben, darf sie eintragen, dann aber bitte mit Kommentar an der entsprechenden Zelle, damit ich das auch noch mitbekomme und die Beweggründe einschätzen kann. Außerdem nehme ich Vorschläge für das nächste Jahr an, dazu melde ich mich aber gesondert noch mal.

Da wir uns im ersten Jahr der ESC-Kritik befinden, brauchen wir noch etwas Übung, und das ein oder andere Kriterium konnte ich in konkreten Fällen nicht immer eindeutig beantworten. Und dafür brauche ich jetzt Mithilfe. Bitte beurteilen Sie die folgenden Sachverhalte. Ja oder nein?

 

Generell

Minuspunkt 12: Im Titel des Beitrags kommt einer der folgenden Begriffe vor: Music, Love, Happy, Heart, Sing, Song, Peace, Voice

Der italienische Beitrag hatte ein „Amore“ im Titel, was selbst des Italienischen nicht mächtige als „Liebe“ erkennen. Das warf die Frage auf, ob dieser Punkt nur bei englischsprachigen Titeln zählen sollte. Ich bin zwiegespalten. Erst dachte ich: Nein, weil wir ja dann alle Titel übersetzen müssten, und das kann ich nicht leisten. Die Wikipedia leistet das aber, also ist das Argument hinfällig. Ich bin noch unschlüssig, ob hier der tatsächliche Inhalt abgestraft werden soll oder das englische Wort als Songtitelklischee. Wie sieht der Rest des Internets das denn?

 

Slowenien

Minuspunkt 15: Unnütze Accessoires (Plexiglasstäbe, Wippen)

Die Kopfhörer mögen das Markenzeichen der Sängerin sein, scheinen mir aber doch einigermaßen unnütz. Einwände?

 

Frankreich 

Pluspunkt 18: Lied bedient ernsthaft ein eindeutiges Genre (Blues, Swing, Phillysound, Heavy Metal, Reggae, …)

Ich würde das sehr eindeutig als Chanson einordnen, aber vermutlich klingt fast alles, was eine französische Ballade ist, wie ein Chanson und wir sind da nur sprachverwirrt. Kann ich den Punkt also geben oder nicht?

Pluspunkt 20: Nur an dem Lied direkt Beteiligte auf der Bühne (keine Tänzer, keine Schwimmer, keine Dita von Teese in einer Wasserschüssel)

Irgendwann kommen diese Trommler, die zwar im Prinzip am Lied beteiligt sind (Bandmitglieder und Backgroundsänger zählen), aber auch eher als visuelles Gimmick dienen. Punkt erfüllt oder nicht?

 

Großbritannien

Pluspunkt 18: Lied bedient ernsthaft ein eindeutiges Genre (Blues, Swing, Phillysound, Heavy Metal, Reggae, …)

Klingt für mich sehr eindeutig nach Elektroswing. Andere Meinungen?

Minuspunkt 19: Artistische Darbietung auf der Bühne (Feuerschlucken, Trapez,…)

Die Tänzer und Backgroundsänger haben zwar tatsächlich hauptsächlich getanzt, es kam mir aber doch der ein oder andere Salto zu viel vor, um diesen Punkt nicht nicht zu geben. Passt das wohl?

 

Aserbeidschan

Minuspunkt 19:  Artistische Darbietung auf der Bühne (Feuerschlucken, Trapez,…) sowie
Minuspunkt 28: Ausdruckstanz auf der Bühne

Es kam die berechtigte Frage, ob das schon artistische Darbietung wäre. Ich habe es als Ausdruckstanz gewertet und finde, man kann hier nur einen Punkt vergeben, es sei denn, es findet völlig voneinander getrennt statt (also ein Ausdruckstänzer UND ein Trapezkünstler oder so). Eigentlich ist es egal, weil es beides Minuspunkte sind, aber vielleicht gibt es ja doch gute Gründe, beide Punkte zu vergeben.

 

Diese sieben Punkte sind also im Moment noch nicht ganz geklärt. Bitte helfen Sie mit. Je schneller wir hier Einigung erzielen, desto schneller kann ich ja auch das Ergebnis präsentieren. Und das interessiert ja hier bestimmt jeden brennend.

 

10 Dinge, die ich beim Gärtnern (über mich) gelernt habe

Pia möchte gerne, dass ich bei diesem Gartenstöckchen mitmache, und da sage ich nicht nein. Frau Nessy hat übrigens damit angefangen. Ich möchte aber betonen, dass ich dieses Gartendings erst seit ein paar Wochen mache und vermute, dass ich nur einen knappen Prozentsatz dessen gelernt habe, was ich überhaupt zu lernen habe. Aber für zehn Dinge wird es hoffentlich reichen.

1. Gärtnern macht mehr Spaß als ich dachte. Wenn ich abends nach Hause komme, muss ich erstmal gucken, wie es den Pflanzen geht und wenn ich morgens aufstehe, gucke ich meistens auch noch kurz auf den Balkonen vorbei. Es ist natürlich auch Arbeit (zumindest ein bisschen), aber es macht mir überhaupt nichts aus.

Balkongärtner - Wie alles begann

2. Pflanzen wachsen rasend schnell. Man merkt es nicht, wenn man morgens und abends sowieso immer guckt, aber wenn man dann Bilder von vier Wochen vorher sieht oder nur fünf Tage in Berlin war, ist es doch erstaunlich, wie schnell neue Blätter wachsen und auf einmal ein kleiner Trieb schon ziemlich dick geworden ist.

3. Ich rede mit meinen Pflanzen. Nicht dauernd, aber gelegentlich. Hoffentlich merken sie das auch.

4. Ausprobieren und nicht aufgeben. Von den Erdbeeren haben aktuell fünf von zehn überlebt, eine kämpft sehr arg, eine bildet Blätter, Beeren und Triebe wie blöd. Die Himbeeren wachsen wie bescheuert, der Basilikum hat das Pikieren nicht überlebt und den Salat habe ich zu dicht aneinander ausgesät (stand in der Anleitung aber so). Beim nächsten Mal mach ich manches anders und dann hoffentlich auch besser.

Balkon Mitte Mai

5. Gartencenter sind wie Baumärkte, nur in viel schöner.

6. Jeder sollte etwas Lavendel irgendwo rumstehen haben. Wenn gerade irgendwas doof ist, hält man die Nase ins Gestrüpp und es ist gleich etwas weniger doof.

Balkon 8.5.2015

7. Gärtnern kostet Geld. Ein Besuch beim Gartencenter bedeutete fast immer eine dreistellige Summe, nur in der letzten Zeit kam ich günstiger weg, weil ich immer nur ein bestimmtes Zubehör brauchte und nicht gleich einen ganzen Wagen vollgepackt habe. Am teuersten waren bei mir bisher immer die Töpfe. Darf man nicht unterschätzen.

8. Man braucht ganz schön viel Erde für so einen Pflanztopf.

9. Nutzpflanzen und Kräuter sind spannender als Blumen. Blumen möchte ich auch noch haben und es war auch kein Plan, dass wir fast alles nur voller Nutzpflanzen haben würden, aber ich finde es viel faszinierender, wie auf einmal hinter der Blüte der Schlangengurke eine kleine Gurke wächst als hübsche Blümchen anzugucken.

Balkon 16.5.2015

10. Regen ist toll. Dann muss man nicht gießen.

Alle meine Balkonbilder landen übrigens in diesem Flickralbum. Da kann man immer mal wieder reinschauen, was so passiert.

Jetzt redet sie auch noch!

Weil ich ja nicht genug Projekte habe, bei denen ich allesamt regelmäßig „Ich müsste mal wieder…“ denke, habe ich jetzt eben wieder mit dem Podcasten angefangen.

Das Ergebnis der ersten Versuche meines Podcastes mit dem wunderschönen Namen „Abendbrot Podcast“ kann man auf dem gleichnamigen Blog bewundern. Mittlerweile gibt es auch Feeds und irgendwann demnächst findet man dieses neue Produkt aus dem Hause Schüßler dann auch bei iTunes.

In den ersten Folgen erzähle ich immer drei Dinge, die ich in den letzten Tagen gelernt habe, es gibt aber noch weitere Ideen, bei denen ich dann auch mit anderen Menschen reden möchte. Aber davon erzähle ich dann, wenn es auch irgendwas vorzuweisen gibt.