Tagebuchbloggen, 05.09.2021

Heute habe ich aus Gründen die noch ausstehende Steuer im Eiltempo gemacht, es war ja schon alles gut vorbereitet, aber es fehlten eben auch Dinge. Ich mache ja im Übrigen auch gar nicht die Steuer fertig, ich stelle Unterlagen für den Steuerberater zusammen, aber da habe ich seit ein paar Jahren ein System, das im Wesentlichen daraus besteht, dass ich mich an den Unterlagen der letzten Jahre orientiere und dann noch ein paar Zahlen ändern muss und ein paar Auflistungen anpassen und dann kann man es abgeben. Für genau solche Tage bin ich sehr dankbar, dass wir einen Drucker haben und dann drucke ich und loche ich und lade Dokumente runter und ja, es ginge bestimmt auch alles digital, aber das System ist jetzt aktuell auf Papier ausgelegt und es funktioniert und ich werde da jetzt nicht ohne Not etwas ändern, es sei denn, der Steuerberater möchte das so.


Ansonsten waren wir zwei Mal auf der Hundewiese, das passiert manchmal so, weil wir eben am Wochenende immer vormittags fahren, denn dann kann man für den Rest des Tages zu Hause rumlümmeln und muss wegen des Hundes kein schlechtes Gewissen haben. Jetzt war aber das Wetter schön und dann sind wir eben noch mal gefahren. Wenn mir vor einem Jahr jemand erzählt hätte, dass ich am Wochenende vier Stunden auf einer Hundewiese rumhänge, hätte ich ihn auch für verrückt gehalten. Wobei, im Nachhinein wäre der Hund nur bedingt nötig gewesen, ich habe nur vorher nichts von der Existenz von Hundewiesen gewusst, sonst wäre ich vielleicht auch ohne Hund einfach vier Stunden auf eine Hundewiese gefahren und hätte fremde Hunde gestreichelt. Letztens war Erzählungen zufolge eine Frau mit ihrer Tochter aber ohne Hund da, weil sie vielleicht einen Hund haben wollen, aber sich mal informieren wollten, was für einen und dann sind sie halt mal unverbindlich auf einer Hundewiese vorbeigefahren, um Hunde zu gucken. Es ist nicht die schlechteste Idee.

Eine Antwort auf „Tagebuchbloggen, 05.09.2021“

  1. Glückwunsch zur Hundewiese. Wir haben auch eine in der Nähe. Das ist sehr entspannend. Am Lebendigsten ist es, wenn mehrere Hundesitter mit ihren Hunderudeln – gerne vier bis fünf Exemplare – da sind.

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