Der Tag bestand hauptsächlich aus Erwerbsarbeit, das ist ja nichts Neues und auch nicht wirklich berichtenswert, ich wollte es nur noch mal in Erinnerung rufen.
Nach Feierabend packten wir den Hund ein und fuhren zur Hundewiese. Die hat seit ein paar Wochen wieder auf, wobei man zunächst auch mal die Sinnhaftigkeit der Schließung in Frage stellen könnte, die Wiese hat irgendwas zwischen drei und fünf Hektar, der offizielle Grund der Schließung war, dass die Sicherheitsabstände nicht eingehalten werden könnten, was bei allem aufbringbaren Verständnis einfach Unsinn ist, so viele Leute kommen selbst am schönsten Samstagnachmittag nicht, dass die Abstände nicht einhaltbar wären. Dass sie vielleicht nicht eingehalten werden, weil Menschen doof sind, ist eine andere Sache.
Ist ja aber auch egal, die Hundewiese hat ja wieder auf, man muss nur Maske tragen, also die Menschen, nicht die Hunde. Gestern war auch Jackpot für den Hund, weil er sehr viele rennbereite Hunde traf und Rennen ist für den Hund eben das Größte, da muss auch gar kein Ball im Spiel sein, Hauptsache, er kann vor irgendwem wegrennen und darf jemandem hinterherrennen. Es gab auch einen kleinen Welpen von ungefähr sechs Monaten, der am Anfang etwas überfordert war, dann aber sehr schnell Gefallen an diesen Rennspielen fand, obwohl er nicht ganz hinter den erwachsenen Hunden hinterherkam. Sehr niedlich war dabei, dass der Welpe körpersprachlich sehr nah an unserem Hund war, man lernt ja dann doch so die Eigenheiten des Hundes kennen und da konnte man sehr viel wiedererkennen. Nach einer Stunde war der Hund jedenfalls fix und fertig, Mission erfüllt.
Zu Hause gab es Liefersushi, ich wählte dazu einen bislang noch ungetesteten Sushidealer und war der Ansicht, eine einigermaßen passende Portionsgröße erwischt zu haben. Irgendwas muss dann aber bei dem Sushirestaurant passiert sein, entweder war an diesem Abend nicht viel los und man musste noch Essen loswerden oder sie wollten Erstkunden möglichst gut an sich binden, jedenfalls gab es noch zwei Nigiris und ein Gunkan und zwei frittierte Garnelenspieße und zwei Gyozas und bestimmt noch was gratis dazu, was einerseits natürlich sehr nett ist, aber auch dazu führte, dass ich erstens mehrfach gegenüber meinem Mann beteuern musste, das wirklich nicht alles bestellt zu haben und zweitens wir dann auch Sushis übrig lassen mussten.
Währenddessen guckten wir auf Netflix „The Serpent“ weiter. Kann man übrigens empfehlen, auch wenn es ein bisschen frustrierend ist, dabei zuzuschauen, wie ein Serienmörder nicht gefasst wird, weil sämtliche Behörden sich nicht zuständig fühlen. Ich denke, das war jetzt kein Spoiler, die Geschichte ist ja ausreichend komplex.
Morgens kam der Sohn von jemandem auf Facebook, der leere Glasfläschchen und Marmeladengläser aus dem Keller abholte. Man hört ja viele schlimme Sachen über Ebay-Kleinanzeigen, deswegen muss ich mal kurz anmerken, dass ich mit den zwei Essener Facebookgruppen, über die man Sachen verschenken und verkaufen kann, sehr gute Erfahrungen gemacht hat, hier hat noch überhaupt niemand blöde Fragen gestellt oder ist zum vereinbarten Termin nicht gekommen. Nun verschenke ich da meistens auch, insofern gibt es auch wenig Verhandlungsspielraum bezüglich des Preises, aber auch sonst bin ich hoch zufrieden. Ich überlege schon die ganze Zeit, was ich als nächstes loswerden könnte. Bücher bringe ich ja meistens einfach zum Bücherschrank, das scheint mir am einfachsten.
Der Hund fordert jetzt öfter Spielbeschäftigung ein, das ist aus Hundetrainersicht etwas problematisch, weil wir natürlich aufpassen müssen, dass der Hund nicht uns erzieht, sondern wir den Hund. Emotional ist das aber super, vor allem, weil der Hund ja am Anfang gar nicht so richtig wusste, wie man spielt. Er ist dem Ball also hinterhergelaufen, weil er gerne hinter irgendwas hinterherläuft und dann ohne Ball zurückgekommen. Mittlerweile bringt er den Ball sehr zuverlässig zurück, gibt ihn aber ungern ab und kaut lieber darauf rum. Daran müssen wir noch arbeiten, es klappt aber auch immer besser. Es ist jedenfalls sehr spannend, zu beobachten, wie sich so ein Tier entwickelt und immer dann, wenn man denkt, ah, jetzt ist man angekommen, so funktioniert dieser Hund, dann passiert irgendwas und man merkt, dass man noch längst nicht irgendwo angekommen ist. Außerdem wird so ein Hund auch älter und der hier ist ja noch so jung, dass sich bestimmte Verhaltensweisen einfach durch Älterwerden noch ändern werden.
Nachmittags hörte ich in den von Stefan Niggemeier empfohlenen Podcast „Jung und jünger“ mit Christine Westermann und Edin Hasanović auf Audible. In der ersten Folge geht es um Freundschaft und ich wurde super nervös, weil ich Meinungen hatte, die ich aber nicht loswerden konnte, weil man ja leider nicht mitreden kann. Falls ich Edin Hasanović mal treffe, habe ich jedenfalls Gesprächsbedarf, ich würde sogar so weit gehen, um zu sagen, dass ich seine Vorstellung von Freundschaft ethisch-moralisch problematisch finde, ich habe sogar gute Gründe und Erfahrungswerte, um diese Meinung sehr überzeugt zu vertreten. Kurz gesagt gehöre ich zu den Menschen, die nie etwas tun, um dann im Gegenzug etwas zu erwarten. Ich halte es da mit dem Karma und gehe davon aus, dass mir in einer ähnlichen Situation schon auch jemand helfen wird, es muss aber nicht zwingend die Person sein, der ich mal geholfen habe. Ich habe auch schon Freundschaften beendet, weil klar wurde, dass Dinge von mir erwartet wurden. Dabei ging es dann gar nicht darum, dass ich nicht sogar bereit gewesen wäre, das zu leisten, sondern schlicht darum, dass ich es emotional nicht okay fand, diese Erwartung an mich heranzutragen. Das klingt jetzt vielleicht etwas merkwürdig, ich wäre bereit das näher zu erläutern, man müsste mich einfach in einen Podcast einladen.
Abends gab es Tacos mit Salat und Hack und dann guckte mein Mann diesen Film über den Mann aus Bremen mit den Autos und ich spielte erst noch etwas Legend of Zelda auf der Switch weiter, nachdem ich verzweifelt im Internet nach einem Tipp gesucht hatte, wie ich weiterkomme und dann las ich in meinem Buch weiter (The House in the Cerulean Sea von TJ Klune [Amazon-Werbelink]).
Seit August ab. Das passiert, wenn man auf einmal von 0 auf 90 bis 120 Minuten Spazierengehen am Tag kommt.
Haare länger oder kürzer?
Einigermaßen gleich. In der Pandemie ein Haarschneideset gekauft und jetzt schneide ich halt selber, wenn sie wieder ein bisschen zu lang sind. Ich hab eh nie eine Frisur, da geht das auch ganz gut ohne dass man viel können muss.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Eventuell gleich, habe jetzt aber tatsächlich vor, noch mal zum Optiker zu gehen.
Mehr Kohle oder weniger?
Mehr aus diversen Gründen.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Schon alleine wegen neuem Sofa und neuer Küche. Statt Restaurantbesuchen gab es mehr Ausgaben für Lebensmittel, kein Urlaub, dafür die Balkone aufgepeppt. So zog es sich halt durch. Die BahnCard 100 ist seit November gekündigt, dafür habe ich jetzt ein Auto (klein und gebraucht).
Mehr bewegt oder weniger?
Erst weniger, wegen Home Office, dann deutlich mehr wegen Hund.
Der hirnrissigste Plan?
Das Jahr ließ hirnrissige Pläne nicht zu. Ein bisschen bekloppt war vielleicht die Annahme, ich könnte temporäre Pflegestelle für einen Tierschutzhund sein. In dem Moment, wo er da war, war jedenfalls klar, dass niemand diesen Hund wieder wegnehmen würde.
Die gefährlichste Unternehmung?
Mit einem Hund auf dem Rücksitz nach mehreren Jahren Quasi-Autofahrpause (gab ein paar Ausnahmen) morgens alleine auf die Hundewiese zu fahren. Sagen wir: Ich habe nach der zweiten Fahrt mal die das Handbuch mit in die Wohnung genommen, um rauszufinden, wie das Licht angeht. (Es war aber die ganze Zeit hell, ich wollte nur vorsorgen und ich weiß jetzt auch, wie das Licht angeht.)
Die teuerste Anschaffung?
Die neue Küche. Macht mich aber auch sehr glücklich.
Das leckerste Essen?
Restaurantbesuche waren ja in diesem Jahr rar gesät. Einen Ausflug nach Amsterdam haben wir zwei Mal verschoben und werden ihn wohl auch noch ein drittes Mal verschieben. Zum Valentinstag waren wir bei Hannappel in Essen-Horst, das war wie immer gut und dann waren wir anscheinend noch irgendwann im Haus Stemberg in Velbert, das krame ich gerade aus dem Gedächtnis hervor, weil ich gedacht hätte, dass es länger her ist, aber es gab eindeutig Hygieneregeln und das war 2019 noch nicht so. Ansonsten gab es viel Take-Away und Lieferdienste, anders ging es ja oft nicht und sagen wir, immerhin lag es nicht an uns, wenn es der lokalen Gastronomie schlechter geht, wir haben getan, was wir konnten.
Das beeindruckendste Buch?
Überraschenderweise erwischte mich ausgerechnet in der Pandemie eine Leseflaute. Offensichtlich habe ich die drei Stunden Pendelei jeden Tag doch sehr gut fürs Lesen genutzt und als die wegfielen fehlten auf einmal die Gelegenheiten. Laut Goodreads-Statistik kam ich nur auf 37 Bücher, das ist sehr wenig, ansonsten strebe ich ein Minimum von 52 an, also eines pro Woche. Dafür waren sehr gute Bücher dabei. Vom Hocker gehauen hat mich wenig, aber es waren auch sehr wenige Enttäuschungen dabei.
Empfehlen würde ich ad hoc: Circe von Madeline Miller [Amazon-Werbelink], eine Nacherzählung des griechischen Mythos, Spinning Silver von Naomi Novik [Amazon-Werbelink], weil Novik halt einfach super schreibt, Scythe von Neal Shusterman [Amazon-Werbelink], wenn man etwas rasantere YA-SF/F sucht und Jelly von Clare Rees [Amazon-Werbelink], wenn man mal ein Buch lesen will, in dem Menschen auf einer Riesenqualle leben.
(Ich hab da, wo es ging, die deutschen Übersetzungen verlinkt, es lesen ja nicht immer alle möglichst im Original.)
Zu Weihnachten gab es dann ein neues Kindle und seitdem (das nehme ich mal für den Jahresrückblick 2021 vorweg, geht’s wieder aufwärts mit der Lesemotivation.
Der ergreifendste Film?
„Soul“ – Mein Mann fand den Einstieg deutlich besser als den Rest des Filmes, das liegt natürlich aber auch daran, dass diese ganze Jazz-Musik-Geschichte für uns aus anderen Gründen sehr nah ist und im Film mit viel Liebe zum Detail umgesetzt ist. Ich fand alles am Film super.
Das beste Lied?
Meine Highlights stammen tatsächlich eher aus dem ersten Quartal. Besonders beeindruckt war ich von „Call in the Morning“ von The Greeting Committee, bei dem mir sogar schon die Tränen kommen, weil es so traurig ist und den tollen Satz „I cannot find another you“ enthält. Als Kontrastprogramm dann sehr oft „Gennifer Flowers“ von den Fever Dolls gehört. Außerdem sehr verliebt gewesen in „folklore“ von Taylor Swift, da auch spontan bei der Zeile „and then it was bought by me“ in „the last great american dynasty“ angefangen zu weinen.
Ansonsten wieder sehr gut mit meinen Quartalsplaylisten gefahren, wer will, kann gerne reinhören:
LOL. Elton John fiel aus und sonst war nix geplant.
Die meiste Zeit verbracht mit…?
Mann und Hund.
Die schönste Zeit verbracht mit…?
Mann, Hund und Familie. Die Hoffnung ist, dass ich nächstes Jahr mit dem Auto ein bisschen flexibler für Familienbesuche bin.
Vorherrschendes Gefühl 2020?
Es gab kein vorherrschendes Gefühl. Am Anfang fand ich es superspannend, live dabei zu sein, wie Geschichte passiert, dann wurde es irgendwann zur Normalität und ich dachte nur öfter, wie gut es uns geht, dass wir quasi alle Vorteile der Pandemie (Home Office mit allen Begleiterscheinungen) mitnehmen konnten und beide von der grundsätzlichen Charakterdisposition so gestrickt sind, dass uns Kontaktreduzierungen und andere Einschränkungen nicht ernsthaft Probleme bereiten.
2020 zum ersten Mal getan?
Selber einen Hund aus dem Tierschutz adoptiert. Neun Monate im Home Office gearbeitet. Ein Auto gekauft. Kunstrasen auf einem Balkon verlegt.
2020 nach langer Zeit wieder getan?
Nicht in Urlaub gefahren (drei Tage in Soest, aber die zählen nur bedingt). Eine Küche geplant. Die BahnCard 100 gekündigt (hatte ich schon mal, dann ergab es sich aber, dass ich die Kündigung wieder zurückzog). Sperrmüll bestellt.
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Die Sache, wegen der ich ein Zeugenprotokoll für die Polizei schreiben musste. Das war’s eigentlich, alles andere war okay.
Die wichtigste Sache, von der ich jemand überzeugen wollte?
Man könnte denken, das mit dem Hund, aber da brauchte ich nicht viel Überzeugungsarbeit und dann ging alles sehr schnell und auf einmal war er da und dann musste mein Mann mich überzeugen, den Hund auch zu behalten, weil ich einfach fünf Tage immer wieder vor Überforderung geweint habe.
Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Wenn wir den Kori nicht nehmen, dann nehmen wir gar keinen Hund, weil besser können wir’s nicht treffen.“
Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Das mit dem Blog ging dann übrigens noch weiter. Nachdem ich alles ans Laufen gebracht hatte, installierte ich ein Plugin, dass ein paar Checks über die Seite laufen lässt und einem sagt, was man noch verbessern könnte, damit die Seite sicherer oder schneller wird und wie das so ist, wenn man mir eine Checkliste vorlegt, möchte ich dann, dass alles abgehakt wird.
Jedenfalls hab ich jetzt alle SQL-Server auf 5.7 aktualisiert und bei zwei Seiten alles auf HTTPS umgestellt und fühle mich jetzt sehr up to date.
Ostern passierte eigentlich überhaupt nichts Spannendes, jedenfalls erinnere ich mich an nichts. Am Ostermontag guckte ich eine Gartensendung auf HGTV und schlief dabei ein. Ich konnte auch gar nicht aufstehen, weil der Hund auf meinen Füßen lag und es kommt aktuell noch so selten vor, dass der Hund lange bei uns liegt, dass wir uns dann möglichst wenig bewegen, da bietet sich Einschlafen natürlich an. Später wurde angespargelt, ganz traditionell mit Salzkartoffeln, Schinken und Hollandaise.
Sperrmüll war natürlich auch noch, der Termin stand ja. Es ging hauptsächlich um diverse Bretter, die mein Mann für irgendwelche Musikstudiogeschichten gekauft und teilweise zusammengeschraubt hatte und die dann irgendwann durch eine bessere Lösung ersetzt wurden. Außerdem habe ich diverse Kisten, die nur halbvoll waren, so zusammengepackt, so dass es dann nur noch halb so viele Kisten waren. Zum richtigen Ausmisten fehlte mir hingegen die Motivation, sonst hätte man sicher noch mehr machen können. Ich fand einen Eierschneider, den ich schon vergessen und einen Crème-Brulée-Brenner, den ich vermisst hatte.
Eine Plastiktüte mit Kram konnte ich wegschmeißen, außerdem stellte ich noch einen Karton mit drei Töpfen und einer Uhr zum Sperrmüll mit einem „Zu Verschenken“-Schild. Als ich zur letzten Hunderunde vor die Tür guckte, war die Kiste erfreulicherweise leer, ungefähr so hatte ich mir das vorgestellt, es waren ja gute Töpfe, wir brauchten sie nur nicht mehr, weil wir schon genug hatten.
Jetzt habe ich noch einen Karton mit leeren Marmeladengläsern und kleinen Glasfläschchen, das ich vielleicht mal in der Facebook-Verschenken-Gruppe anpreisen werde, das kann hoffentlich auch jemand brauchen.
Jedenfalls kann man jetzt wieder in den Kellerraum ohne Angst zu haben, dass man unter einem Stapel Pappkartons begraben wird. Es ist ein bisschen schade, dass mich die Motivation so schnell verließ, aber ich bin sicher, da lässt sich in den nächsten Wochen noch was machen.
Jetzt, wo das Blog wieder lebt, kann ich ja auch wieder reinschreiben, wie soll ich sonst rekonstruieren, wie das damals so war, im zweiten Pandemiejahr und so, am Ende muss ich mich durch meine Tweets lesen und wer will das schon.
Das mit dem Blog war jedenfalls so, irgendwann fiel mir auf, dass ich keine neuen Beiträge erstellen konnte, es kam eine etwas ominöse PHP-Fehlermeldung, die ich dann googelte, aber nichts wirklich verwertbares fand. In irgendeinem Thread riet jemand dazu, alle Plugins zu deaktivieren und zu gucken, ob es besser wird, das tat ich dann, half aber nicht, ein Wechsel des Layouts half auch nicht, ich schob manuell noch mal die komplette WordPress-Installation auf den FTP-Server, keine Besserung.
Dann erhielt ich den entscheidenden Hinweis, dass es eventuell etwas mit dem Autoinkrement der Tabelle mit den Blogbeiträgen zu tun haben könnte. Autoinkrement ist im Prinzip die Funktionalität, die bei neuen Datenbankeinträgen in einer Tabelle automatisch in einem Feld die nächsthöhere ID vergibt. Das führte mich über mehrere Umwege zu der Erkenntnis, dass der Speicherplatz des Datenbankservers übervoll war. Dann kann eben einfach kein neuer Eintrag erstellt werden. Jetzt musste ich nur noch rausfinden, warum das so war und vor allem, wie ich Speicher freiräumen könnte. Zuerst versuchte ich es mit einem Skript zum Optimieren, das half aber nicht weiter. Dann defragmentierte ich wahllos Tabellen, das hatte einen kleinen, aber nicht wirklich zielführenden Effekt. Dann löschte ich mehrere Tabellen eines alten Blogs (vorher habe ich natürlich alles exportiert, um es irgendwo anders wieder aufspielen zu können). Erst dann kam ich auf die Idee, zu gucken, welche Tabellen denn wohl besonders groß waren und das waren eindeutig die beiden Tabellen mit den Blogkommentaren und den Metadaten zu den Kommentaren.
Long story short: Im Spamfilter hatten sich in den letzten Monaten 44.000 Spamkommentare angesammelt und so langsam, aber sicher den Speicherplatz der Datenbank vollgemüllt. Das Problem ließ sich also lösen, indem ich einfach alle Spamkommentare löschte und schon hatte der DB-Server wieder überschaubare 88 MB und kein 1 GB mehr. Ich schreibe das nur so ausführlich auf für den Fall, dass irgendwer hier auch mal in so eine Situation kommt. Immer mal wieder die Spamkommentare prüfen, sag ich mal.
Ansonsten ist jetzt Frühling, was unweigerlich Aufräumanfälle mit sich bringt. Am Dienstag nach Ostern kommt der Sperrmüll, über Ostern müssen wir also den Keller aufräumen, um möglichst viel auf den Sperrmüll packen zu können, niemand in diesem Haushalt weiß, was sich in diesem Keller angehäuft hat, mein Mann hat letztens zumindest mal mit eigenen Augen gesehen, was ich meine, wenn ich „Da ist nicht mehr viel Platz im Keller“ sage, weil ich ja immer die Umverpackungen, die auf jeden Fall behalten werden müssen, in den Keller packe. Anders gesagt: Ich weiß, wie viel in diesem Keller ist, kann aber nur grob entscheiden, was davon wirklich noch gebraucht wird. Das mit den Umverpackungen ist im Übrigen leider auch kein Spleen, da geht es im Wesentlichen um Elektroequipment, das auch regelmäßig wieder verkauft wird und dann hilft so eine Originalverpackung in mehrerer Hinsicht. Das Argument „Braucht man nie wieder“ zieht hier also nicht, das hat die Erfahrung gezeigt.
Ich hatte letztes Jahr auch schon mal Sperrmüll bestellt, da ging es aber um sehr konkreten Müll, der vom Küchenabbau übrig geblieben war. Bei der Beantragung stellte ich mit großer Freude fest, dass man nicht mehr sehr akribisch benennen muss, was man wegzuschmeißen gedenkt, sondern nur noch, ob es nur Holz und Möbel oder auch Metall und Plastik ist. Für ersteres bekommt man schneller einen Termin, ich wüsste aber auch nichts von größeren Mengen Metall oder Plastik im Keller, das Risiko konnte ich eingehen. Ich bin selber ganz gespannt, wie viel Sperrmüll wir finden.
Bei Fremdsperrmüll habe ich meistens immer nur Bügelbretter und Wäscheständer dazugestellt, weil die immer, immer weggehen, bevor der Müllwagen kommt, man belastet also niemanden. Meine Mutter hat laut eigenen Aussagen noch nie in ihrem Leben ein Bügelbrett oder einen Wäscheständer gekauft, sondern alles immer am Straßenrand eingesammelt. Rein karmatechnisch sind also mindestens ein Bügelbrett und ein Wäscheständer meiner Eltern von mir, also eben nicht genau von mir, aber so vom Universum aus gesehen.
Ansonsten hat letztens ein Hundetrainer unseren Hund aufgrund einer zugegebenermaßen etwas verwirrten Situation für einen Angsthund gehalten, das war gar nicht mal so günstig, aber das erzähle ich ein anderes Mal. Der Hund hat eh Erkältung und Hundekontaktverbot.
Ich wollte eigentlich wirklich schon früher die Lieblingstweets veröffentlichen, aber dann war WordPress kaputt und es hat ein bisschen gedauert, bis ich herausgefunden habe, warum WordPress kaputt war (kleiner Tipp: öfter mal die Spam-Kommentare löschen). Und jetzt ist der März schon fast vorbei, dann kann ich es auch im Doppelpack machen.
was ich schreibe: „Leider konnte ich Sie telefonisch nicht erreichen,…“
was ich meine: „Zu meiner großen Freude und Erleichterung haben Sie nach zweimaligem Klingeln nicht abgehoben.“
Punk: The world is fucked and I'm pissed
Emo: The world is fucked and I'm sad
Goth: The world is fucked but there's beauty
Ska: The world is fucked. I have a trumpet
My girlfriend just said "maybe for valentines we can go to a new park, one we've never been to before" and I have entered what I can only describe as a state of hysteria
Marktlücke: Miet-Zuschauerin für das authentische Kinoerlebnis zuhause. Ich komme für zwei bis drei Stunden vorbei, sitze (mit 2 Meter Abstand!) hinter Euch aufm Sofa und fresse dort Nachos.
You know who doesn’t get impostor syndrome? Cats. Not only does every cat know they’re a cat, I think every cat believes firmly, with conviction, that they are the best possible cat, the prime example of a cat, the most cat a cat could be.
One day I’m gonna write a book about a recipe blogger that confesses to murder in every single recipe on their website but they never get caught because no one reads the 12 pages of text before the recipe.
I can't believe people are STILL struggling with basic Zoom etiquette. Remember:
– MUTE yourself when not speaking
– USE "raise hand" to avoid interruption in groups
– Make sure your CAT is in view
– Don't forget to tell me your cat's NAME
– Please tell your cat I LOVE them
Diese Woche ist anders. Die Söhne haben Ferien, die Herzdame und ich nicht. Das macht mir natürlich nichts aus, ich bin nur von Neid zerfressen, wahnsinnig schlecht gelaunt und mit den Nerven am Ende. Aber sonst geht es, kein Problem.
Was willst du mit deinen Tweets erreichen? Was ist dein Plan? Wo siehst du dich hier in 3 Jahren?
— 1. Gᴏʀɪʟʟᴀ ᴠᴏɴ Müɴᴄʜʜᴀᴜꜱᴇɴ (@silber_ruecken) March 11, 2021
Aus gegebenem Anlass. Wenn Erwachsene sagen: „Vor 20 Jahren“, dann heißt das IMMER 1985! Merkt Euch das! (Bevor wir selbst es uns nicht mehr merken können.)
[als Mensch getarnter Außerirdischer am Imbiss]
– Ich nehme das Huhn … Huhnsbraten, den Hühnerbraten.
– "Hühnerbraten"?
– Äh, nein, nein, eine Erbse!
– Wie, EINE Erbse?
– Zwei Erbsen. Drei! Drei große …
gucke jetzt "der hai – das unbekannte wesen" und finde das einen albernen titel für eine doku über ein derart bekanntes tier wo jeder weiß die legen rechteckige eier
Wie meine Schwestern (60 und 58) mich in der Familien Whatsappgruppe für den Impftermin loben hab ich nicht mehr gehört, seit ich ganz alleine einen Schmetterling aus Salzteig gemacht habe.
Die Photoalben vom Familienurlaub voller Berge, weil niemand uns gesagt hat, dass die Berge in ein paar Jahren immernoch da sind, aber die Menschen nicht.
Sohn I: "Also was jetzt, schreibe ich nun Französisch oder nicht? Muss ich lernen?"
Ich: "Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das … sofort , unverzüglich …"
(Pointen immer auch dann mitnehmen, wenn die Zielgruppe sie gar nicht verstehen kann. Alte Regel.)
lange hab ich mich gefragt womit die gitarre all den ruhm verdient hat jetzt weiß ich es, sie ist literally das einzige instrument das im bett liegend gut gespielt werden kann