Tagebuchbloggen, 29.03.2021

Jetzt, wo das Blog wieder lebt, kann ich ja auch wieder reinschreiben, wie soll ich sonst rekonstruieren, wie das damals so war, im zweiten Pandemiejahr und so, am Ende muss ich mich durch meine Tweets lesen und wer will das schon.

Das mit dem Blog war jedenfalls so, irgendwann fiel mir auf, dass ich keine neuen Beiträge erstellen konnte, es kam eine etwas ominöse PHP-Fehlermeldung, die ich dann googelte, aber nichts wirklich verwertbares fand. In irgendeinem Thread riet jemand dazu, alle Plugins zu deaktivieren und zu gucken, ob es besser wird, das tat ich dann, half aber nicht, ein Wechsel des Layouts half auch nicht, ich schob manuell noch mal die komplette WordPress-Installation auf den FTP-Server, keine Besserung.

Dann erhielt ich den entscheidenden Hinweis, dass es eventuell etwas mit dem Autoinkrement der Tabelle mit den Blogbeiträgen zu tun haben könnte. Autoinkrement ist im Prinzip die Funktionalität, die bei neuen Datenbankeinträgen in einer Tabelle automatisch in einem Feld die nächsthöhere ID vergibt. Das führte mich über mehrere Umwege zu der Erkenntnis, dass der Speicherplatz des Datenbankservers übervoll war. Dann kann eben einfach kein neuer Eintrag erstellt werden. Jetzt musste ich nur noch rausfinden, warum das so war und vor allem, wie ich Speicher freiräumen könnte. Zuerst versuchte ich es mit einem Skript zum Optimieren, das half aber nicht weiter. Dann defragmentierte ich wahllos Tabellen, das hatte einen kleinen, aber nicht wirklich zielführenden Effekt. Dann löschte ich mehrere Tabellen eines alten Blogs (vorher habe ich natürlich alles exportiert, um es irgendwo anders wieder aufspielen zu können). Erst dann kam ich auf die Idee, zu gucken, welche Tabellen denn wohl besonders groß waren und das waren eindeutig die beiden Tabellen mit den Blogkommentaren und den Metadaten zu den Kommentaren.

Long story short: Im Spamfilter hatten sich in den letzten Monaten 44.000 Spamkommentare angesammelt und so langsam, aber sicher den Speicherplatz der Datenbank vollgemüllt. Das Problem ließ sich also lösen, indem ich einfach alle Spamkommentare löschte und schon hatte der DB-Server wieder überschaubare 88 MB und kein 1 GB mehr. Ich schreibe das nur so ausführlich auf für den Fall, dass irgendwer hier auch mal in so eine Situation kommt. Immer mal wieder die Spamkommentare prüfen, sag ich mal.

Ansonsten ist jetzt Frühling, was unweigerlich Aufräumanfälle mit sich bringt. Am Dienstag nach Ostern kommt der Sperrmüll, über Ostern müssen wir also den Keller aufräumen, um möglichst viel auf den Sperrmüll packen zu können, niemand in diesem Haushalt weiß, was sich in diesem Keller angehäuft hat, mein Mann hat letztens zumindest mal mit eigenen Augen gesehen, was ich meine, wenn ich „Da ist nicht mehr viel Platz im Keller“ sage, weil ich ja immer die Umverpackungen, die auf jeden Fall behalten werden müssen, in den Keller packe. Anders gesagt: Ich weiß, wie viel in diesem Keller ist, kann aber nur grob entscheiden, was davon wirklich noch gebraucht wird. Das mit den Umverpackungen ist im Übrigen leider auch kein Spleen, da geht es im Wesentlichen um Elektroequipment, das auch regelmäßig wieder verkauft wird und dann hilft so eine Originalverpackung in mehrerer Hinsicht. Das Argument „Braucht man nie wieder“ zieht hier also nicht, das hat die Erfahrung gezeigt.

Ich hatte letztes Jahr auch schon mal Sperrmüll bestellt, da ging es aber um sehr konkreten Müll, der vom Küchenabbau übrig geblieben war. Bei der Beantragung stellte ich mit großer Freude fest, dass man nicht mehr sehr akribisch benennen muss, was man wegzuschmeißen gedenkt, sondern nur noch, ob es nur Holz und Möbel oder auch Metall und Plastik ist. Für ersteres bekommt man schneller einen Termin, ich wüsste aber auch nichts von größeren Mengen Metall oder Plastik im Keller, das Risiko konnte ich eingehen. Ich bin selber ganz gespannt, wie viel Sperrmüll wir finden.

Bei Fremdsperrmüll habe ich meistens immer nur Bügelbretter und Wäscheständer dazugestellt, weil die immer, immer weggehen, bevor der Müllwagen kommt, man belastet also niemanden. Meine Mutter hat laut eigenen Aussagen noch nie in ihrem Leben ein Bügelbrett oder einen Wäscheständer gekauft, sondern alles immer am Straßenrand eingesammelt. Rein karmatechnisch sind also mindestens ein Bügelbrett und ein Wäscheständer meiner Eltern von mir, also eben nicht genau von mir, aber so vom Universum aus gesehen.

Ansonsten hat letztens ein Hundetrainer unseren Hund aufgrund einer zugegebenermaßen etwas verwirrten Situation für einen Angsthund gehalten, das war gar nicht mal so günstig, aber das erzähle ich ein anderes Mal. Der Hund hat eh Erkältung und Hundekontaktverbot.

Lieblingstweets im Februar und März

Ich wollte eigentlich wirklich schon früher die Lieblingstweets veröffentlichen, aber dann war WordPress kaputt und es hat ein bisschen gedauert, bis ich herausgefunden habe, warum WordPress kaputt war (kleiner Tipp: öfter mal die Spam-Kommentare löschen). Und jetzt ist der März schon fast vorbei, dann kann ich es auch im Doppelpack machen.

Lieblingstweets im Januar

Lieblingstweets im Dezember

Haben wir dieses Jahr doch geschafft. Und jetzt… weitermachen!

24. Türchen – Fernsehprogramm am 25.12.

Weiter geht’s, allerdings mit ein bisschen weniger Programm.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel um 11:25 Uhr im Ersten
Heute die einzige Chance, also jedenfalls, wenn man kein Netflix hat, dann kann man eh immer.

Sissi um 14:55 Uhr im Ersten
Romy Schneider, Franzl, Sie wissen schon.

Die kleine Hexe um 15:45 Uhr im ZDF
Verfilmung des Kinderbuchs von Preußler von 2018 mit Karoline Herfurth in der Rolle der kleinen Hexe, die von den alteingesessenen Hexen wegen Ungeduld und Regelbruch dazu verdammt wird, das große Hexenbuch auswendig zu lernen und zu beweisen, dass sie eine gute Hexe ist.

Sissi, die junge Kaiserin um 16:40 Uhr im Ersten
Wir lernen: Kaiserin ist gar nicht so ein Superjob. Augen auf bei der Berufs- bzw. Partnerwahl.

Louis van Beethoven um 20:15 Uhr im Ersten
Biopic über Beethoven. Darf man da Biopic sagen? Na ja, Tobias Moretti spielt wieder jemanden, den es wirklich gab und der sehr ernst gucken konnte.

Unsere Väter – die größten Showmaster Deutschlands um 20:15 Uhr im NDR und im SR
Kinder berühmter deutscher Showmaster erinnern sich an ihre Väter und die Zeit, in der sie (also die Väter, nicht die Kinder) berühmt waren. Ich bin ja für so Nostalgiezeug immer zu haben, alleine schon wegen der Ausschnitte aus alten Fernsehshows.

True Grit um 20:15 Uhr auf Tele 5
Ein sehr guter Western mit sehr guten Schauspielern und sehr viel Westernzeug, also Pferden und Gewehren und so. Übrigens ein Remake eines John-Wayne-Films, wie ich mal überrascht feststellen durfte, weil mir die Story so bekannt vorkam.

Das ewige Lied um 23:40 Uhr auf 3sat
Drama über den Pfarrer, der Anfang des 19. Jahrhunderts den Text für „Stille Nacht, Heilige Nacht“ schrieb. Mit Tobias Moretti, schau an.

23. Türchen – Fernsehprogramm am 24.12.

Folgendes: Ich mache das ja jetzt schon seit ein paar Jahren und es gibt nur bedingt viel zu den ganzen Fernsehklassikern zu sagen. Wir einigen uns also jetzt, dass ich nicht zum gefühlt zwanzigsten Mal erklären muss, was es mit Michel aus der Suppenschüssel oder Sissi auf sich hat und wir alle wissen, dass das eine ein kleiner Junge aus einem schwedischen Dorf ist und die andere Romy Schneider in einer sehr kitschigen Verfilmung der Lebensgeschichte einer Kaiserin und gut ist. Okay? Okay.

Jedenfalls kann man sich an Heiligabend unter anderem mit folgenden Sendungen im linearen TV die Zeit vertreiben.

Das fliegende Klassenzimmer um 06:20 Uhr im MDR
Kästnerverfilmung von 1954, been there, done that.

Die Sendung mit der Maus Spezial um 09:30 Uhr im WDR
Diesmal geht es um eine Winzerfamilie und ein Weingut. Mir noch unklar, warum das für Kinder interessant ist, auf der anderen Seite ist für Kinder ja quasi alles interessant, insofern wird es schon passen.

Otto – Der Film um 10:35 Uhr auf Kabel 1
Lasst mich, das ist erstens Kindheit und zweitens sogar gut.

Pippi Langstrumpf um 11:55 im ZDF
Sie wissen schon.

Michel muss mehr Männchen machen um 13:30 Uhr im ZDF
Siehe oben.

Loriot um 13:40 Uhr im Ersten
Hoppenstedt, Atomkraftwerk und dann macht es „Puff“ und die Kuh fällt um. Wer nicht weiß, worum es geht, der guckt es entweder endlich, aber eventuell ist es jetzt auch egal.

Familie Heinz Becker um 14:05 Uhr im Ersten
Die mit dem schiefen Weihnachtsbaum, Handlungsanweisung ähnlich Loriot.

Michel bringt die Welt in Ordnung um 15:00 Uhr im ZDF
Siehe oben.

Das Wirtshaus im Spessart um 15:35 Uhr im WDR
Bin ja sowieso retroverliebt in Lieselotte Pulver. Das kann man hier hemmungslos ausleben.

One Chance – Einmal im Leben um 20:15 Uhr auf Tele 5
Ein Biopic über das Leben von Paul Potts, Sie wissen schon, dem Mann, der bei einem TV-Talentwettbewerb mit „Nessun Dorma“ auftrat und bekannt wurde. Der wird hier übrigens von James Corden gespielt, Sie wissen schon, dem Mann, der mit Promis im Auto rumfährt und singt. Oder Sie wissen das alles nicht, dann haben Sie jetzt was gelernt.

Die Feuerzangenbowle um 21:45 Uhr im Ersten
Auch hier gehen mir langsam die kreativen Zusammenfassungen aus. Rühmann, Dampfmaschin, und so weiter.

Barfuß im Park um 00:10 Uhr auf One
Komödie aus dem Jahr 1867 mit Robert Redford und Jane Fonda, was ich als Argumente irgendwie schon ausreichend finde.

 

EXTRA EXTRA! Alle Termine für Drei Haselnüsse für Aschenbrödel:

12:15 Uhr im Ersten
16:15 Uhr im NDR
18:50 Uhr auf One
20:15 Uhr im WDR
22:30 Uhr im SWR
23:15 Uhr im RBB

19. Türchen: Fernsehtipps fürs 4. Adventswochenende

Haben ja schon viele Urlaub und viel machen kann man eh nicht, warum dann nicht im Rentier-Onesie aufs Sofa begeben und lineares Fernsehen gucken, zum Beispiel folgendes:

Samstag, 19.12.

Die verrückte Welt der Hörnchen um 11:35 Uhr auf arte
Flauschige Tiere, keine Croissants. WHAT’S NOT TO LIKE?

Prinzessin Fantaghirò (Folgen 1 bis 3) um 15:45 Uhr auf ZDFneo)
Zugegebenermaßen nie selber gesehen, aber meine beste Schulfreundin N. war großer Fan, deswegen habe ich gefühlt schon allein deswegen den Auftrag, auf die Ausstrahlung dieser Fantasy-Serie hinzuweisen.

Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers um 20:15 Uhr auf RTL Zwei
Vielleicht nicht unbedingt weihnachtlich, aber doch nostalgisch, diese Verfilmung einer Stephen-King-Geschichte um eine Gruppe Kinder, die sich auf eine Reise begeben, um eine Leiche zu finden.

Märchen für die Welt – Hans Christian Andersen um 20:15 Uhr auf arte
Doku über den dänischen Märchen… erzähler? Ausdenker? Sammler? Who knows? Ich habe mich offenbar noch nicht mit Märchenmenschen beschäftigt, vielleicht sollte ich mir das mal angucken.

Die wunderbare Reise der Selma Lagerlöf um 20:15 Uhr auf arte
Wenn man dann viel Neues über Hans Christian Andersen erfahren hat, kann man gleich mit Selma Lagerlöf weitermachen und ist schon wieder klüger.

Die Reifeprüfung auf 22 Uhr auf Super RTL
Ich sag’s, wie’s ist: Kultfilm mit einem sehr jungen Dustin Hoffman und einem sehr guten Soundtrack von Simon & Garfunkel und wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte das vielleicht wirklich tun. (ELAINE!)

Von Tieren und Hexen um 22 Uhr auf arte
Französische Doku über die Tiere, die seit Jahrhunderten mit einer gewissen Skepsis betrachtet werden, weil man ihnen nicht so ganz über den Weg traute und Zusammenarbeit mit Hexen und Zauberern unterstellte.

 

Sonntag, 20.12.

Prinzessin Fantaghirò (Folgen 4 bis 6) um 15:40 Uhr auf ZDFneo)
Noch mal drei Folgen, dann ist man auch durch.

Dune – Der Wüstenplanet um 20:15 Uhr auf Tele 5
Es ist alles ein bisschen over the top in der Verfilmung von David Lynch und ich gebe jetzt einfach nicht zu, dass ich den noch nie komplett gesehen habe, weil ich immer dabei eingeschlafen bin. Auf der anderen Seite: Kyle MacLachlan, Patrick Stewart und Sting, da gibt’s eigentlich wenig zu meckern.

Ben Hur um 20:15 Uhr auf arte
PFERDERENNEN! MÄNNER IN LUSTIGEN KOSTÜMEN! Außerdem eine prima Methode, um knapp vier Stunden auf dem Sofa rumzuliegen. Als ob ihr was besseres vorhättet.

Dem Polarlicht auf der Spur – Zu Gast in Norwegens Arktis um 20:15 Uhr im WDR
Alternativ kann man auch was lernen, nämlich über Polarlichter im Norden. Das ist ja überhaupt mein Problem mit diesen skandinavischen Ländern, man würde supergerne mal im Winter hin, auf der anderen Seite ist es die ganze Zeit kalt und dunkel, für kalt und dunkel kann ich auch zu Hause bleiben. Muss man also andere Leute mit Kameras hinschicken und sich das dann im Fernsehen angucken.

Weihnachten in den 70ern – Lametta und lange Haare um 20:15 Uhr im SR
Oder man lässt sich im SR darüber aufklären, ob früher wirklich mehr Lametta war.

Die Reise zum Mond um 1:05 Uhr auf Tele 5
Kurzfilm aus dem Jahr 1902 von Georges Méliès mit damals bahnbrechenden Effekten. Geschickt im Nachtprogramm versteckt, aber wenn man Montag eh ausschlafen kann, warum nicht? Alternativ kann man’s ja aufnehmen.

 

EXTRA EXTRA! Alle Termine für Drei Haselnüsse für Aschenbrödel:

Sonntag, 20.12. um 12 Uhr im BR
Sonntag, 20.12. um 14:15 Uhr auf One
Sonntag, 20.12. um 15:05 Uhr im NDR

11. Türchen

Ich versuch das noch mal mit dem Tagebuchbloggen, es kann doch nicht so schwer sein.

Jedenfalls wollte ich noch erzählen, dass so ein Hund einen auch dazu nötigt, das eigene Viertel besser kennenzulernen, gerade wenn man so städtisch wohnt, dass man zu jedem besseren Park oder Wald erstmal zwei Kilometer laufen müsste und das ist einmal am Tag machbar, aber eben nicht dreimal. Nun wohnen wir ja wirklich sehr städtisch, Holsterhausen hat über 26.000 Einwohner auf knapp 3 Quadratkilometern, ich habe das letztens Mal im Zuge einer Parkplatzdiskussion ausgerechnet und ich hab die Zahl nicht mehr im Kopf, aber es sind wirklich sehr viele Leute auf einen Haufen und wir wohnen dazu noch in einem Teil von Holsterhausen, in dem besonders viele Menschen auf einen Haufen wohnen.

(Zu der Parkplatzdiskussion kann man später noch mal kommen, wichtig dafür ist noch die Option, dass das hier natürlich auch alles keine Neubauten sind, sondern Mehrfamilienhäuser aus den 50er bis 70er Jahren, als die Überlegung, dass die zukünftigen Hausbewohner auch Autos haben könnten noch nicht so en vogue war. Als kleinen Teaser möchte ich auch noch vorweg schicken, dass wir auch gar kein Problem mit der Parkplatzsituation haben, außer eben, dass es zu wenig gibt, sondern die Diskussion immer angestoßen wird, weil andere Menschen Schnappatmung bekommen, wenn ich Bilder von aktuellen Straßensituationen zeige.)

Rausgehen mit dem Hund also. Da ich in Köln aufgewachsen bin, habe ich mit optisch ansprechenden Städten nicht so viel am Hut, man gewöhnt sich quasi schon als Kind daran, dass es draußen nicht unbedingt hübsch ist und legt im weiteren Leben keinen gesonderten Wert auf die Pittoreskheit der Umgebung. Holsterhausen habe ich entsprechend auch nie als besonders schön wahrgenommen, aber es war mir ja auch egal, es gibt viele andere Vorteile, zum Beispiel ist man schnell in der Stadt und am Bahnhof, gleichzeitig ist das Viertel aber nicht so beliebt, dass die Wohnkosten absurd wären.

Wenn man nun jetzt jeden Tag mindestens zwei Mal am Tag mit dem Hund eine halbe Stunde rumlaufen muss, fängt man an, Routen auszuprobieren, erstens, damit man sich selber nicht so langweilt und zweitens, damit der Hund sich nicht so langweilt, ob letzteres überhaupt ein Problem ist, kann ich nicht sagen, dazu müsste ich den Hund fragen und der redet nicht.

Seit ungefähr September weiß ich jetzt also: Es gibt sehr viele sehr schöne Ecken in unmittelbarer Nähe zu unserer Wohnung, man wusste nur vorher nichts davon, weil es keinen Grund gab, sie zu finden. Holsterhausen ist zum Beispiel voll mit Altbauhäuserblöcken mit Innenhöfen mit Gärten und kleinen Spielplätzen. Teilweise stehen da Sitzbänke vor der Tür oder ein Arsenal an bepflanzten Blumentöpfen. Leider kann man in diesen Blöcken keine Wohnungen erwerben, sie scheinen alle zu einer Wohnungsbaugesellschaft zu gehören, aber ich will ja auch sowieso gar nicht umziehen, mit dem Hund durch die Höfe zu spazieren reicht mir völlig aus.

So ein Hund schärft auf jeden Fall deutlich die Sicht auf die unmittelbare Umgebung, was das jenseits von der Städteplanung auch in Hinblick auf z. B. Menschen und Mülllogistik (kein Zusammenhang) bedeutet, darüber schreibe ich dann ein anderes Mal.