Diese Woche im Fernsehen (28.7.2014 – 3.8.2014)

Den TV-Kalender gibt es auf Anregung von Thomas jetzt auch als Google-Kalender zum Abonnieren (HTML oder ICAL oder XML). Moderne Technik macht es möglich. Außerdem hatte sich letzte Woche der kleine Fehlerteufel eingeschlichen, Ponyo kam nicht im WDR, sondern auf dem KiKa. Ich bemühe mich hier, keine Fehler zu machen, würde aber dazu raten, doch immer noch mal selber die genauen Zeiten und Sender zu überprüfen (und mir auch Bescheid zu sagen, wenn etwas falsch ist).

Montag, 28.7.2014

Wasser für die Elefanten (20:15 bis 22:05 im Ersten)
Ein Zirkusdrama nach der Romanvorlage von Sara Gruen, die ich irgendwann mal gelesen und – wenn ich mich richtig erinnere – ziemlich gut fand. Es wird voraussichtlich kitschig, aber wer das ab kann, der wird immerhin mit Christoph Waltz belohnt.

In guten Händen (20:15 bis 21:50 auf arte)
Irgendwas mit der Behandlung der damals sehr modischen weiblichen Hysterie im viktorianischen  England. Mit Hugh Dancy und Maggie Gyllenhall, in die man ja auch ganz gut dauerverliebt sein kann.

Der Sonnenkönig (22:35 bis 23:20 im Ersten)
Wie das Unternehmen Solarworld expandierte und dann ganz schlimm abrutschte. Wenn man Glück hat, erfährt man vielleicht auch Sinnvolles zur Solarenergie.

Good Night, and Good Luck (22:45 bis 0:15 im WDR)
Neues Subsubgenre entdeckt: Medienpolitdrama. Wie sich der Moderator Edward R. Murrow 1953 mit McCarthy anlegte. Den Spruch hat man jedenfalls mittlerweile gelegentlich schon mal gehört.

Dienstag, 29.7.2014

Wahre Lügen (20:15 bis 22:25 auf Tele 5)
Tele 5 ist ja so der Privatsender, den man hier besonders schlecht ignorieren kann, weil immer wieder hübsche Filmchen laufen. Ich mein, schon Atom Egoyan, den würde man ja doch sonst eher bei arte vermuten. In „Wahre Lügen“ geht’s um eine Journalistin, die das Geheimnis eines alten Todesfall klären will. Angeblich sehr David-Lynchian, was zumindest die Bilder in der Fernsehzeitung auch bestätigen.

Quarks & Caspers (21:00 bis 21:45 im WDR)
45 Minuten Wissen, die sich anfühlen wie 10 Minuten. Diesmal über unser Gehirn.

Mittwoch, 30.7.2014

Männertreu (20:15 bis 21:45 im Ersten)
Matthias Brandt als Society-Intellektueller, der hoch hinaus möchte, aber dann doch an seiner eigenen Untreue scheitert. Oder so. Klingt schön zynisch-bitter und Margarita Broich spielt mit. Die fand ich neulich in diesem anderen Film, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe, sehr toll.

Monty Python live (mostly) (21:30 bis 23:05 auf arte)
Wem ich jetzt dazu was erklären muss, der lebt ganz eindeutig in einer anderen Filterblase als ich. MONTY PYTHON! EY!

Die Brücke II (22:25 bis 0:20 auf ZDF Neo)
Der werte Herr Gemahl ist ja unendlich in die schwedische Ermittlerin Saga Noren verliebt. Und na ja, mit gutem Grund. Auch ansonsten ein toller Krimi, fünf Wochen jeweils als Doppelfolge immer mittwochs.

Das Donald-Duck-Prinzip (23:05 bis 0:35 auf arte)
Ein Psychogramm der Unglücksente. Auch hier finde ich, dass diese vier Wörter eigentlich als Argument völlig ausreichen sollten.

Donnerstag, 31.7.2014

Wilde Kreaturen (20:15 bis 21:40 auf ZDF Neo)
Es kommt nicht viel an diesem Donnerstag, da kann man eigentlich nur die Fortsetzung von „Ein Fisch namens Wanda“ gucken. Das ist zumindest nicht völlig verkehrt.

Freitag, 1.8.2014

Flughafen Zürich – Ein Blick hinter die Kulissen (14:30 bis 20:15 auf 3sat)
Zugegeben: Ein fast sechsstündiges Fernsehding über einen Flughafen kann sowohl ganz furchtbar toll also auch einfach ganz furchtbar werden. Aber ich finde das zumindest konzeptuell schon so faszinierend, dass ich es erwähnen möchte.

Big Bugs. Kleiner Krabbler ganz groß (19:30 bis 20:15 auf arte)
Die Entomologentochter jauchz und frohlockt: Eine Doku über Insekten mit Groß- und Zeitlupenaufnahmen. Hurra!

Samstag, 2.8.2014

Die Nacht der Sterne (11:50 bis 22:05 auf arte)
Thementag bei arte. Das Weltall ist viel zu faszinierend, um sich nicht dafür zu interessieren.

Findet Nemo (20:15 bis 22:05 auf RTL)
Man wieder eine Ausnahme. RTL zeigt „Findet Nemo“ und mit meiner Schwäche für Pixar-Filme möchte ich diese Information der Welt natürlich auch nicht vorenthalten.

Wacken 2014 (20:15 bis 0:05 auf 3sat)
WACKEN! Wer mehr über Wacken wissen möchte, liest bei Isabel oder guckt das hier.

Welcome to the 90s (22:05 bis 23:00 auf arte)
Weiter geht’s mit der 90er-Nostalgie und den Boygroups und Girlbands. Man musste ja irgendwen gut finden, auch wenn ich immer nur so getan habe, weil ich in Wirklichkeit nichts damit anfangen konnte. (Was glaubhaft durchging: Mark von Take That gut finden. Ich habe das getestet.) Danach kann man übrigens auch einfach weitergucken, denn es kommt erst was über die Mode der 90er und dann was über synthetische Popstars.

Rocky Balboa (23:00 bis 0:35 im ZDF)
Ich habe ja neulich zum ersten Mal den ersten Rocky gesehen und ja, das kann man sehr gut machen. Im letzten Teil ist nicht nur Sylvester Stallone gealtert, sondern auch sein Rocky. Boxen tut er trotzdem noch.

Sonntag, 3.8.2014

Die Truman Show (20:15 bis 21:55 auf arte)
Großartiges Filmchen, das mich schon damals im Kino sehr beeindruckt hat. Die Geschichte von Truman, der nicht ahnt, dass er der größte Star einer Show ist, scheint ja mittlerweile noch weniger unmöglich als vor 16 Jahren.

Die Hit-Maschine (21:55 bis 22:50 auf arte)
„Video Killed the Radio Star“, eine Doku über MTV. Musiksender waren für mich ja immer ein großes Faszinosum, vor allem da ich mangels Kabel- oder Satellitenfernsehen auf eine halbe Stunde Hit Clip angewiesen war. WIR HATTEN JA NIX!

Searching for Sugar Man (23:15 bis 0:50 auf Servus TV)
Sixto Rodriguez veröffentlichte Anfang der 1970er zwei Alben und geriet dann in Vergessenheit, bis er für diesen Film wieder ausfindig gemacht wurde. Ich bin auf seine Musik über eine Spotify-Playlist von Nike gestoßen und habe mich sofort verliebt.

Geboren in Offenbach (1:00 bis 2:15 auf Hessen)
Eine Doku über drei Töchter albanischer Einwanderer in unser aller Lieblingsstadt Offenbach. Ich mein, schon der Titel!

 

Diese Woche im Fernsehen (21.7.2014 – 27.7.2014)

Dieses Mal wieder sehr filmlastig. Kann ich aber nichts für, da müsst ihr euch bei sämtlichen Programmdirektoren beschweren, wenn’s euch stört.

Montag, 21.7.2014

Der Gott des Gemetzels (20:15 bis 21:30 im Ersten)
Wollte ich ja gar nicht gucken, weil ich eskalierende Kammerspiele nur sehr schwer ertrage. Als Frau des größten Christoph-Waltz-Fans konnte ich mich aber nur sehr schlecht wehren und es stellte sich dann auch raus, dass dieser Film nicht nur angenehm kurz ist (ich halte diese Tendenz zum Dreistundenkino ja für eine falsche Richtung), sondern auch ziemlich großartig und überhaupt gar nicht schlimm.

Nach fünf im Urwald (20:15 bis 21:50 auf Eins Festival)
Viel dringender möchte ich aber „Nach fünf im Urwald“ empfehlen, einen Film, den ich noch als Originalvideokassette besaß, einfach, weil ich ihn so unglaublich gut fand. Frank Potentes Debüt, ein unheimlich sympathisches und originelles Filmstückchen, dass ich wirklich allen nur ans Herz legen kann. Außerdem: Axel Milberg! Hurra!

Persepolis (0:35 bis 2:00 im WDR)
Verfilmung der Comicbücher von Marjane Satrapi, in denen sie von ihrer Kindheit im Iran erzählt. Ich kenne nur die Bücher, nach allem, was man so mitbekommen hat, lohnt sich der Film aber auch.

Dienstag, 22.7.2014

Quarks & Caspers (21:00 bis 21:45 im WDR)
Ihr werdet euch einfach damit abfinden müssen, dass ich wild alles mit Ralph Caspers empfehle. Aber das hat ja auch Gründe. Diesmal geht’s um die Kunst der Ingenieure.

Ronin (0:20 bis 2:10 im ZDF)
Sehr schöner Actionthriller mit Jean Reno und Robert De Niro, die zusammen mit anderen Spezialisten einen Koffer besorgen wollen. Wer immer schon ein astreines Beispiel für einen MacGuffin gezeigt bekommen wollte, hier hätten wir eins.

Mittwoch, 23.7.2014

… und jeder sucht sein Kätzchen (22:55 bis 0:25 auf arte)
Eine Französin sucht in Paris ihre Katze und das halbe Viertel sucht mit. Ja ja, französischer Film, ja ja, viel Gerede um nichts. Aber das können sie halt, die Franzosen.

Donnerstag, 24.7.2014

Familiengrab (22:25 bis 0:20 auf 3sat)
Der 54. und letzte Film von Alfred Hitchcock. Da fällt einem ja schnell ein, wie wenige Hitchcock-Filme man eigentlich kennt. Oder man merkt, dass Hitchcock mehr als doppelt so viele Filme gemacht hat wie alle James-Bond-Filme zusammengerechnet. Verrückt. In „Familiengrab“ geht es um eine „Hellseherin“, die einen Alleinerben finden soll. Weil es aber mit ihren Visionen eher so mittelgut klappt, macht sich eben ihr Lover auf die Suche nach dem Erben, der aus guten Gründen gar nicht gefunden werden will.

Das weiße Band (23:35 bis 1:50 im MDR)
Vermutlich kein Film, den ich gucken möchte, was ja nicht die Schuld des Filmes ist, sondern, dass ich so ein sensibles Weichei bin. Michael Haneke drehte einen Film über Opportunismus, Gewalt und den alltäglichen Faschismus in einem Dorf im Jahre 1913.

Freitag, 25.7.2014

Tödliche Entscheidung (22:35 bis 0:25 auf 3sat)
Zwei Brüder brauchen Geld und beschließen, den Juwelierladen der eigenen Eltern zu überfallen. Viel wichtiger aber: Philip Seymour Hoffman spielt in diesem Film, der gleichzeitig der letzte Film des Regisseurs Sidney Lumet war. Wenn ich jetzt nur wüsste, ob ich den schon gesehen habe.

So glücklich war ich noch nie (23:55 bis 1:25 auf ZDF Kultur)
Bei diesem Film weiß ich hingegen, dass ich ihn schon gesehen habe. Devid Striesow spielt einen sympathischen Hochstapler, der das Hochstapeln leider auch nach seiner Entlassung nicht lassen kann. Sehr komisch und tragisch zugleich.

Samstag, 26.7.2014

Ponyo (15:00 bis 16:30 im WDR)
Anscheinend ist Samstag jetzt Miyazakizeit im WDR. Ponyo habe ich gesehen und fand ihn wunderbar rührend. Nur, dass ich halt gewöhnt bin, Animes auf Japanisch (mit Untertitel selbstverständlich) zu gucken, macht es immer ein bisschen schwierig. Dafür kann ich aber eben schon einige Halbsatzinterjektionen. „Hai.“ „Demo…“ „Sou desu ka?“

Welcome to the 90s (21:40 bis 22:35 auf arte)
Auf arte ist gerade Summer of the 90s. Da weiß man ja auch nicht, ob man nostalgisch werden soll oder froh ist, dass das vorbei ist. Ich werde zunehmend nostalgisch, oder, wie man wohl im Volksmund sagt: alt. Schlimm. Es geht übrigens um Musik, falls das noch jemanden interessiert.

Sonntag, 27.7.2014

Inoffizieller Thementag „Irgendwas mit Tiefsee“ (14:00 bis 1:39 auf 3sat)
Es steht nicht offiziell als Thementag in der Fernsehzeitung, aber die Dokumentation tragen Namen wie „Die See der kleinen Monster“, „Das Geheimnis der Buckelwale“ und „Jacques Cousteaus Vermächtnis“. Ich glaube, das kann man mit „Irgendwas mit Tiefsee“ ganz passend zusammenfassen.

Good Bye, Lenin! (20:15 bis 22:05 auf arte)
Empfohlen mit gemischten Gefühlen, ich fand diesen Film nämlich hoffnungslos überschätzt und hatte das Gefühl, sämtliche guten Szenen wären schon im Trailer zu sehen und alles dazwischen Füllmaterial, um irgendwie auf die 110 Minuten zu kommen. Die Story sollte bekannt sein (Kinder einer linientreuen DDRlerin, die sehr ungünstig kurz vor dem Mauerfall ins Koma fiel, versuchen die Illusion der DDR nach ihrem Erwachen aufrecht zu erhalten), möglicherweise habe ich da einfach nie den richtigen Zugang gefunden.

Party auf dem Todesstreifen (23:00 bis 23:55 auf arte)
Eine Musikgeschichtsdoku über die Entwicklung der Musikszene nach dem Mauerfall, wo auf dem ehemaligen Todesstreifen in zahlreichen Bunkern  und Fabrikhallen die Technoszene aufblühte.

Diese Woche im Fernsehen (14.7.2014 – 20.7.2014)

Etwas verspätet, weil der Sonntag etwas konfus war, aber hoffentlich noch rechtzeitig kommt hier das kuratierte Fernsehprogramm dieser Woche.

Montag, 14.7.2014

Der Name der Leute (20:15 bis 21:50 auf Eins Festival)
Eine Linksaktivistin schläft mit Männern, die sie für Faschisten hält und hofft so, sie zu bekehren. Kann man machen. Eine französische Gesellschaftssatire, bei der mich vor allem das Bild in der Fernsehzeitung fasziniert. Man sieht ja nicht so auf glückliche Frauen, die in jeder Hand einen Krebs halten.

Rubber (22:00 bis 23:25 auf arte)
Ich glaube, dieser Film ist mir schon mal in einer Liste der bescheuertsten Filmplots aller Zeiten untergekommen. Es geht um einen Autoreifen, der sich in eine Autofahrerin verliebt und mittels Telekinese Köpfe explodieren lassen kann. Wenn man das ganze dann „Groteske“ nennt, geht es als Arthouse-Kino durch. Clever!

Im Visier der Hacker: Wie gefährlich wird das Netz? (22:35 bis 23:20 im Ersten)
Auch hier stellt sich natürlich die Frage, inwiefern man so einem Thema in 45 Minuten gerecht werden kann, aber letztlich stellt sich diese Frage ja fast immer, es fällt uns nur umso mehr auf, je mehr Ahnung wir selber haben. Immerhin wird es anscheinend jetzt auch langsam ein Thema in den guten alten Massenmedien. Das ist ja auch was wert.

Dienstag, 15.7.2014

Quarks & Caspers (21:00 bis 21:45 im WDR)
Das Thema ist Geschwindigkeit, mein Hauptargument für diese Sendung ist aber, dass alles, was mit Ralph Caspers ist, gut ist.

Anke hat Zeit (22:30 bis 0:00 im WDR)
Eine der schönsten Sendungen, die aktuell im Fernsehen laufen. Ich finde es so toll, was für unterschiedliche Leute da gezeigt und interviewt werden, von Pop über Literatur bis zu Klassik und Kleinkunst. Es ist alles ganz wunderbar und könnte meinetwegen viel öfter kommen. Allerdings wäre es dann vielleicht nicht mehr so ein wunderbares Ereignis, auf das man sich freuen kann.

Mittwoch, 16.7.2014

Aktenzeichen XY… ungelöst (20:15 bis 21:45 im ZDF)
Seien Sie auch dieses Mal wieder live dabei, wenn Rudi Cerne dreisten Gaunerbanden das Handwerk legt, über üble Ganovenbanden berichtet oder gemeinen Trickbetrügern auf die Schliche kommen will. Ich gucke das ja immer nur, weil ich mich durch die anachronistische Wortwahl so schön in die Vergangenheit zurückversetzt fühle und weil ich immer noch darauf warte, endlich mal „DEN KENN ICH!“ rufen zu können. Außerdem kommt sonst heute auch nix.

Donnerstag, 17.7.2014

Partytiere (20:15 bis 22:00 auf 3sat)
Wissenssendung über Alkoholkonsum, aber eben nicht (nur) beim Menschen, sondern auch bei Tieren. Die betrinken sich nämlich auch mal gerne. Danach geht’s weiter mit „scobel“, der über Genuss und Sucht diskutiert. Mein Weinregal ist gespannt.

Wer wenn nicht wir (22:45 bis 0:40 im Ersten)
Mal wieder ein Drama über RAF-Personal. Diesmal geht es um den Schriftsteller Bernward Vesper (gespielt von August Diehl), der in den Sechzigern eine Beziehung zu Gudrun Ensslin hatte. Das ist zumindest mal ein anderer Schwerpunkt, immerhin habe ich den Namen Vesper noch nicht gehört.

Freitag, 18.7.2014

Popartist James Rizzi (18:30 bis 19:00 auf N-TV)
Ist N-TV nicht der Sender, wo sonst immer nur über die größten Flugzeugträger/Monstertrucks/Panzer/Hochhäuser berichtet wird? Bei James Rizzi fällt mir ja spontan ein, wie ich mal in einem Kunstladen stand, mich durch die Posterdrucke blätterte und zu meinem Mann „Ich finde Keith Haring ja total überschätzt!“ sagte. Nur, dass neben mir eben gar nicht mein Mann stand, sondern irgendein fremder Mensch. Der grinste und nickte nur. Aber es geht ja nicht um Keith Haring, sondern James Rizzi, der andere New Yorker, der bunte Männchen mit dicken schwarzen Umrandungen malt.

Im Stau stehen (20:15 bis 21:00 auf 3sat)
Stauforschung finde ich ja höchst faszinierend. Ich habe mich da letztens noch mit meinem Mann drüber unterhalten. Im Auto selbstverständlich. Ob man nach dieser Doku schlauer ist, muss man wohl selber testen.

Moderne Papas (22:35 bis 23:25 auf arte)
In meiner Filterbubble geht es ja gerne Mal um die Rolle der Väter in der allgemeinen Familienplanung. arte zeigt hilfreicherweise einfach einen Dokumentarfilm zu diesem Thema.

Samstag, 19.7.2014

Kikis kleiner Lieferservice (15:00 bis 16.30 auf KiKa)
Ein Miyazaki-Film. Miyazaki-Filme gehen immer.

Die Nordsee von oben (20:15 bis 21:45 auf arte)
Sandra erzählte, wie sie „Die Ostsee von oben“ im Kino sah und dieser tatsächlich mit „Von den Machern von ‚Die Nordsee von oben'“ angekündigt wurde. Das ist so absurd, dass es selber eigentlich nur in einem Film vorkommen sollte. Tatsächlich war sie aber von dem Film sehr begeistert. Und die Nordsee ist bestimmt mindestens genauso toll wie die Ostsee, das muss dann also auch gut sein.

The Fall – Im Reich der Fantasie (0:15 bis 2:00 im WDR)
Ich habe noch nie vorher von diesem Film gehört, aber in der Minimalbeschreibung der Fernsehzeitung stehen die Wörter „Derwische“, „schwimmende Elefanten“, „furioser Bildrausch“ und „Lee Pace“. Lee Pace! „Pushing Daisies“ Lee Pace!

Sonntag, 20.7.2014

Reality bites – Voll das Leben (20:15 bis 21:50 auf arte)
Dieser Tipp ist mit Vorsicht zu genießen. Ich habe nämlich, als ich wegen einer Bronchitis viel Zeit hatte, das Angebot von Watchever auszuloten, nach fünfzehn Jahren oder so das erste Mal wieder „Reality bites“ gesehen und war leicht desillusioniert. Das war mir als Teenager doch alles viel cooler und vernünftiger vorgekommen. Auf der anderen Seite war dieser Film ein großer Bestandteil meiner formative years (sozusagen), weswegen ich immer noch an ihm hänge. Außerdem bewirkt kaum ein Film mehr diesen Hirnknoten, wo man sich nicht entscheiden kann, ob man sich gerade wehmütig-nostalgisch in die Neunziger zurückwünscht oder doch eher froh sein sollte, dass dieser Unfug vorbei ist.

Basic Instinct (21:50 bis 23:55 auf arte)
Nie gesehen. Sollte ich vielleicht mal, oder?

Sie küßten und sie schlugen ihn (0:20 bis 2:10 auf Tele 5)
Leider mit Werbung. Muss man sich mal überlegen: Truffaut mit Werbung! Da kann man sich ja gleich ein Leberwurstbrot mit Marmelade machen. Es ist übrigens so, dass man diese Truffautfilme alle unheimlich gut gucken kann, weil sie einen so mitnehmen und es einem so einfach machen, sie gut zu finden. Dazu ein Leberwurstbrot mit Marmelade. Lecker.

Diese Woche im Fernsehen (7.7.2014 – 13.7.2014)

Die letzte Woche der Fußballweltmeisterschaft und schon wieder alles voll mit guten Sachen. Es ist fast so, als würden sich die Fernsehsender Mühe geben.

Montag, 7.7.2014

Die gefährlichsten Schulwege der Welt (18:25 bis 19:10 auf arte)
Direkt der erste Vorschlag diese Woche ist also ein weiterer Kandidat für ein „Es gibt anscheinend nichts, worüber man keine Dokumentation drehen könnte“. Die Reihe hat fünf Teile.

Ziemlich beste Freunde (20:15 bis 22:00 im Ersten)
Ich muss zugeben, dass ich dieses Problem habe, wo ich schnell trotzig reagiere, wenn auf einmal alle irgendeinen französischen Film super finden. Ich finde es zu einfach, französische Filme super zu finden und möchte dann dabei nicht mitmachen. „Ziemlich beste Freunde“ fanden ja alle super, folgerichtig habe ich ihn nicht gesehen. Aber möglicherweise ist er ja tatsächlich super, wer weiß?

Der Loulou (20:15 bis 21:55 auf arte)
Dafür kommt auf arte ein französischer Film, der vor meiner Geburt in die Kinos kam und bei dem ich eben keinen Hype kenne, selbst wenn es einen gab. Gérard Depardieu spielt einen proletarischen Kleinganoven, in den sich Isabelle Huppert verliebt und für den sie ihr bürgerliches Leben verlässt. Oder so ähnlich. Sozialdrama mit Depardieu und Huppert eben, vielleicht hätte das als Anreiz auch gereicht.

Zugriff – Wenn das Netz zum Gegner wird (22:00 bis 22:30 im Ersten)
Die Chancen, dass das Erste dem Thema Datenschutz in 30 Minuten gerecht wird, sind, sagen wir mal vorsichtig, gering. Aber um diese Befürchtungen zu bestätigen, muss man’s halt auch selber gucken.

Dienstag, 8.7.2014

Die gefährlichsten Schulwege der Welt (18:25 bis 19:10 auf arte)
Diesmal wird in Kenia zur Schule gelaufen.

Abenteuer Erde (20:15 bis 21:00 im WDR)
Dieses Mal geht es um „Die Wupper – Amazonas im Bergischen Land“. Das klingt ein bisschen dick aufgetragen und ich würde das ja vor allem gucken, um zu sehen, wie viel von Opladen man da sieht und was ich alles kenne.

Mittwoch, 9.7.2014

Die gefährlichsten Schulwege der Welt (18:25 bis 19:10 auf arte)
Diesmal wird im, am oder irgendwo auf dem Himalaya zur Schule gelaufen.

Die Zauberflöte (20:15 bis 23:15 auf arte)
Ich gebe ja langsam die Hoffnung auf, mit dem feinen Herrn Opernliebhaber mal in eine Aufführung der Zauberflöte zu gehen, weil er sich da doch relativ strikt weigert. Dafür kann man heute einen Aufführung vom Opernfestival in Aix-en-Provence einfach auf arte gucken.

Honeymoon Killers (1:35 bis 3:15 auf 3sat)
Die Fernsehzeitung nennt es „grotesk-grausiger B-Klassiker“. Es geht um ein Pärchen, das in den 40er Jahren vereinsamte reiche Frauen ausnimmt.

Donnerstag, 10.7.2014

Die gefährlichsten Schulwege der Welt (18:25 bis 19:10 auf arte)
Diesmal wird in Peru zur Schule gelaufen.

Zurück in die Zukunft 3 (20:15 bis 22:35 auf VOX)
Wieder eine Ausnahme für Zurück in die Zukunft. Diesen Film habe ich übrigens mit 11 im Kino gesehen, und bei der letzten Szene mit der Brücke Todesängste ausgestanden. Ich sag ja nur.

The Killing (20:15 bis 22:15 auf arte)
Folge 3 und 4 der dritten Staffel über Kommissarin Sarah Lund.

Der Rassist in uns (22:15 bis 23:30 auf ZDF neo)
Bei einem Experiment, bei dem die Teilnehmer nach Augenfarbe aufgeteilt werden, erfahren sie, wie sich täglicher Rassismus und Diskriminierung anfühlt. Ich kann sowas ja ganz schlecht sehen, aber eben vor allem, weil es so beklemmend ist.

Fear X (22:23 bis 23:55 auf 3sat)
Paranoiathriller von Nicolas Winding Refn, der nicht nur einen seltsamen Namen, sondern auf „Drive“ gedreht hat. John Turturro spielt mit und ich finde, das sind schon ausreichend viele Gründe.

Freitag, 11.7.2014

Die gefährlichsten Schulwege der Welt (18:25 bis 19:10 auf arte)
Diesmal wird in Sibirien zur Schule gelaufen.

Ghostbusters (20:15 bis 21:55 auf ZDF neo)
WHO YA GONNA CALL?

Bronson (22:35 bis 0:05 auf 3sat)
Es sind wohl Refn-Wochen auf 3sat. Diesmal nennt es die Fernsehzeitung „Gewaltdrama“. Man lernt in Sachen Subgenres eben nie aus. Der Protagonist Michael Peterson will sich einen Namen macht und weil ihm wohl nichts besseres einfällt eben als „gefährlichster Gefangene Englands“. Man muss nur Ziele haben.

Früher. Später. Jetzt. (23:15 bis 0:00 im WDR)
Eine Dokumentation über Liebe und Sex im Wandel der Zeit. Kann man machen.

Samstag, 12.7.2014

Robert Altman’s Last Radioshow (14:45 bis 16:25 auf Eins festival)
Tragikomödie über die letzte Vorstellung einer Radioshow. Die Fernsehzeitung sagt „wehmütig-witzig“, was nur bedeuten kann, dass ich am Ende weinen muss.

Gastmahl der Liebe (16:55 bis 18:25 auf Eins festival)
Pasolini reiste durch Italien und befragte Menschen zu Themen wie Liebe, Prostitution, Ehebruch und Homosexualität und das 1963. Kann eigentlich nur interessant sein.

Fashion! (22:00 bis 0:55 auf arte)
Alle drei Teile einer französischen Doku über Modegeschichte von den 80er bis in die 2000er Jahre.

Sonntag, 13.7.2014

Jenseits von Afrika (16:25 bis 19:00 im ZDF)
Klassiker mit Meryl Streep und Robert Redford, über den ich hoffentlich nichts mehr sagen muss.

Thementag Louis de Funès (11:00 bis spät in die Nacht auf 3sat)
Sucht euch was aus, es kommt den ganzen Tag Louis de Funès.

Dressed to Kill (22:00 bis 23:40 auf Bayern)
Ui! Ein Film von Brian de Palma. Der feine Herr Filmkenner hier im Haushalt schwört ja auf de Palme. In diesem Thriller beobachtet eine Prostituierte einen Mord und gerät unfairerweise erstmal selbst in Verdacht. Wie das eben so ist. 

Diese Woche im Fernsehen (30.6.2014 – 6.7.2014)

Das Fernsehen macht keine Sommerpause. Im Gegenteil. In der nächsten Woche gibt es einen guten Tipp nach dem anderen, dabei kommt doch auch noch Fußball. Das haben die Sender nicht gut geplant.

Montag, 30.6.2014

Die eiserne Lady (20:15 bis 21:50 im Ersten)
Meryl Streep spielt Margaret Thatcher. Ich finde, diese fünf Wörter sind Argument genug.

Bis das Album voll ist (23:35 bis 0:20 im Ersten)
Dokumentation über Sammelklebebilder. Angesichts der aktuellen Panini-Bild-Tauschanfragen auf Twitter und Co. anscheinend ein Thema von höchster Brisanz. Und wie ich schon bei dem Ponzi-Film letzte Woche sagte: Es gibt also nichts, was es nicht gibt.

Dienstag, 1.7.2014

More Than Honey – Bitterer Honig (22:45 bis 0:15 im Ersten)
Man hört ja viel über die schlimmen Konsequenzen des Bienensterbens. Mal abgesehen davon, dass ich es immer schlecht finde, wenn Arten sterben, blicke ich da ja nicht komplett durch. Vielleicht hilft diese Doku.

Quarks & Co (21:00 bis 21:45 im WDR)
Ranga Yogeshwar mit einer Fledermaussendung. Als Tochter eines Fledermausaffinen Entomologen kann ich mich der Faszination ja auch schlecht entziehen. Ich habe sogar Basiswissen über Fledermausdetektoren.

Mittwoch, 2.7.2014

Die Schwester der Königin (20:15 bis 22:05 auf arte)
Natalie Portman als Anne Boleyn, Scarlett Johansson als ihre Schwester Mary und Eric Bana (den ich ja immer gerne mit anderen Schauspielern verwechsle) als Henry VIII. Viel Kostüm, viel Tudorkram. Über die historische Akkuratesse kann man vermutlich streiten, aber nu.

Lolita (23:15 bis 1:40 auf 3sat)
Muss ich dazu noch was sagen? Ich glaube kaum. Vielleicht noch: Es handelt sich um das Original von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1962, nicht um das Remake.

Donnerstag, 3.7.2014

Zurück in die Zukunft II (20:15 bis 22:20 auf VOX)
Für „Zurück in die Zukunft“ mache ich auch mal wieder eine Ausnahme und nehme Werbeunterbrechungen in Kauf. Weil: ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT! (Nächste Woche kommt dann übrigens der dritte Teil.)

The Killing (20:15 bis 21:55 auf arte)
Der dritte Fall für die dänische Kommissarin Lund. Wir haben mindestens eine Staffel schon gesehen und für gut befunden. Wie immer bei diesen skandinavischen Krimis etwas düster, aber sehenswert. (Also jedenfalls die Staffel, die wir kennen. Die neue hab ich ja selbst noch nicht gesehen.) Vorsicht Serie! Die zehn Folgen werden im Zweierpack ausgestrahlt.

Blumen für Algernon (22:15 bis 23:40 auf arte)
Verfilmung eines Science-Fiction-Klassikers, den ich allerdings noch nicht gelesen habe, auch wenn ich da immer ein bisschen überlegen muss, weil ich „Flowers for Algernon“ immer mit „A Canticle for Leibowitz“ verwechsele. Vermutlich haben die beiden Bücher ansonsten überhaupt nichts gemeinsam. Bekommt in meiner Fernsehzeitung nur einen von drei Punkten, aber als Genredingens kann ich es nicht ignorieren.

Ein Tick anders (22:45 bis 0:10 im Ersten)
Deutscher Film über einen Teenager mit Tourettesyndrom aus einer leicht dysfunktionalen Familie. Die Fernsehzeitung nennt es Komödie und „modernes Märchen“. Hab ich schon viel Gutes drüber gehört, aber natürlich auch noch nicht gesehen. Man kommt ja zu nichts.

Freitag, 4.7.2014

Muriels Hochzeit (20:15 bis 21:55 auf 3sat)
LASST ALLES STEHEN UND LIEGEN UND GUCKT DAS! Das ist mein voller Ernst! Und danach werdet ihr bei Abba-Songs immer an diesen Film denken. Ganz großes australisches Kino mit einer ziemlich jungen Toni Collette.

Samstag, 5.7.2014

Diplomatische Liebschaften (20:15 bis 21:05 auf arte)
1814 gab es Friedensverhandlungen in Wien und wenn man dieser Doku glauben mag, dann gab es einige Frauen, die geschickt Affären eingingen, um Einfluss auf die Verhandlungen zu nehmen. Da sieht man mal wieder, dass nie irgendwas so ist, wie es scheint.

Somewhere over the Rainbow (22:00 bis 23:30 auf arte)
Die Beschreibung in der Fernsehzeitung ist etwas konfus, aber es geht wohl anlässlich des 45. Jahrestags des Christopher Street Day unter anderem um weibliche Popkulturikonen der Schwulenszene. Und wohl noch am andere Sachen. Wird man wohl rausfinden, indem man’s guckt.

Sonntag, 6.7.2014

Daddy Cool (15:35 bis 17:00 im ZDF)
Das amerikanische Remake des großartigen französischen Jugendkomödienfilms „Mein Vater, der Held“. Wenigstens darf hier auch Gérard Depardieu mitspielen und Katherine Heigl spielt seine frühreife Tochter. Damals fand ich den ja sehr gut, hoffentlich besteht er den Alterstest.

Rock Hudson – Schöner fremder Mann (21:40 bis 23:20 auf arte)
Porträt über Rock Hudson, den Saubermann, Frauenschwarm und Doris-Day-Filmpartner. Zufällig war er auch noch homosexuell. Über die Schwierigkeit, als Hollywoodstar ein geheimes Privatleben zu führen. Einen Blick ins Hollywood der 50er und 60er Jahre gibt es obendrauf.

Fünf Tage in New York (23:20 bis 0:15 auf arte)
Doku über den fünftägigen Aufstand der Schwulenszene 1969 in New York, der seitdem mit dem Christopher Street Day zelebriert wird. Sieh an, schon wieder was gelernt, ich wusste bis gerade noch nicht mal, dass es diesen Aufstand gab.

Diese Woche im Fernsehen (23.6.2014 – 29.6.2014)

Vom Sommerloch merkt man in meiner Fernsehzeitung übrigens nichts. Ich weiß gar nicht, was die wollen. Erstens soll man doch rausgehen und zweitens kommt dauernd Fußball.

Montag, 23.6.2014

Im Westen nichts Neues (20:15 bis 22:25 auf arte)
Draußen tolles Wetter, außerdem lustiger Fußball, aber wer trotzdem Lust hat, sich ordentlich deprimieren zu lassen, kann natürlich auch alte (Anti-)Kriegsfilmklassiker gucken.

Geschundenes Zelluloid (22:25 bis 22:55 auf arte)
Und im Anschluss gibt es dann noch eine Doku zur Zensurgeschichte von „Im Westen nichts Neues“. Das ist bestimmt auch sehr heiter und flockig.

Midnight in Paris (22:00 bis 23:25 im ZDF)
Woody Allen ist ja so ein Kandidat, mit dem man entweder sehr viel anfangen kann oder gar nichts. Aber: Marion Cotillard! Rachel McAdams! Adrien Brody! Tom Hiddleston! Und natürlich Paris! Klingt nicht verkehrt.

Dienstag, 24.6.2014

Prohibition (20:15 bis 22:00 auf arte)
Es geht weiter mit Teil 4 und 5 der Dokureihe über die Zeit der Prohibition in Amerika. Meistens kann man sowas ja auch gucken, wenn man die anderen Teile verpasst hat.

Mittwoch, 25.6.2014

„Carmen“ aus der Arena von Verona (20:15 bis 23:05 auf arte)
Erst, wenn man das regelmäßig aufschreibt, fällt einem auf, wie oft ganze Opern im Fernsehen gezeigt werden. Es gibt also gar keine Ausreden, ein bisschen Hochkultur zu betreiben, außer natürlich, weil man Opern doof findet.

Donnerstag, 26.6.2014

Das System Ponzi (22:00 bis 23:25 auf arte)
Okay. Es gibt also ein Theaterstück über den Finanzbetrüger Ponzi und davon gibt es eine Verfilmung. Es gibt also offiziell nichts, was es nicht geben könnte.

Freitag, 27.6.2014

Die Muppets (20.15 bis 22:25 auf Pro Sieben)
Ich versuche ja, die Privaten zu vermeiden, das wird heute schwierig, weil: MUPPETS! Obwohl ich ja gleich anmerken muss, dass man sich den doch am besten direkt auf DVD oder Blu-ray oder als Video on Demand oder hassenichtgesehn angucken kann und dann am besten noch auf Englisch. Aber für alle anderen kommt er halt heute auf Pro Sieben. Geht auch.

Die durch die Hölle gehen (22:15 bis 1:35 auf Servus TV)
Es gibt kein Filmgenre, das mich so deprimiert wie Kriegsfilme. Oder Antikriegsfilme. Wie auch immer. Deswegen gucke ich das nicht mehr. Was nichts daran ändert, dass es da sehr gute Filme gibt, und andere Leute die vielleicht gerne gucken möchte. „Die durch die Hölle gehen“ zum Beispiel. Hab ich gesehen, möchte ich nicht noch einmal sehen. Sehr guter Filme, nur halt unerträglich deprimierend.

Samstag, 28.6.2014

Pina – Tanzt, tanzt sonst sind wir verloren (21:45 bis 23:25 auf 3sat)
Dokumentarfilm von Wim Wenders über Pina Bausch, preisgekrönt und so weiter und so fort. Alles sehr hochkulturig bestimmt, aber das kann man ja auch mal machen.

Sonntag, 29.6.2014

Der rosarote Panther (15:20 bis 17:10 im ZDF)
Das Original von 1963. Hab ich wahrscheinlich gar nicht gesehen, aber es ist ja nie zu spät dafür, etwas Filmgeschichte aufzuholen.

Wir, die Teenager (21:35 bis 22:55 auf arte)
Es nennt sich „Essayfilm“ und es geht um die Entwicklung der Jugendkultur. Wer regelmäßig wie ich unter akuter Nostalgie leidet, für den könnte das was sein. Melancholie inklusive.

Nowhere Boy – Als John Lennon noch ein Junge war (23:30 bis 1:03 im Ersten)
Wir lernen noch ein neues Wort: Biopic! Also eine verfilmte Biographie oder so. Diesmal über die Jugendjahre von John Lennon in Liverpool.

Diese Woche im Fernsehen (16.6.2014 – 22.6.2014)

Ihr guckt eh alle Fußball und das Fernsehprogramm scheint sich darauf eingestellt zu haben, es ist nämlich eher so mittelüberzeugend, aber ich finde bestimmt etwas, was man gucken kann. Also, wenn man nicht sowieso gerade Fußball guckt.

Montag, 16.6.2014

Ein mörderisches Geschäft (20:15 bis 21:45 im ZDF)
Hab ich nicht gesehen, ist vielleicht auch eher so normal okay, aber Devid Striesow spielt mit und das ist ja schon ein ganz gutes Argument für einen deutschen Fernsehfilm.

Dienstag, 17.6.2014

Prohibition (20:15 bis 22:55 auf arte)
Teil 1 bis 3 einer Dokureihe über die Zeit der Prohibition in Amerika. What’s not to like? Nächste Woche gibt’s dann Teil 4 bis 6.

This Ain’t California (22:45 bis 0:20 auf ARD)
Nennt sich Pseudodoku, was auch immer da sein soll, aber es geht um die Skaterszene in der DDR in den Achtziger Jahren. Das klingt zumindest ausreichend amüsant und verrückt, als dass es sich lohnen könnte.

Mittwoch, 18.6.2014

Moonlight Mile (0:00 bis 1:50 auf 3sat)
Zugegebenermaßen ein Verlegenheitstipp, weil sonst wirklich so gar nichts kommt. Ich kenne den Film nicht, denke aber, dass ein Film mit Jake Gyllenhall, Susan Sarandon und Dustin Hoffman nicht ernsthaft schlecht sein kann. Aber es wird bestimmt ganz furchtbar traurig.

Donnerstag, 19.6.2014

Kung Fu Panda (16:40 bis 18:05 im WDR)
Ja ja, Kung Fu Panda. Klingt seltsam, ist aber wirklich lustig. Ich hab irgendwann mal aus Versehen reingeschaltet und würde es wieder tun.

Höhle der Haie (18:15 bis 19:00 auf arte)
Unterwasserdoku! Muss ich denn mehr sagen? (Es ist eine Unterwasserdoku. Mit Fischen! Und Haien!)

Das Spiel von Liebe und Zufall (21:35 bis 22:50 auf arte)
Es ist eine französische Liebesverwechslungsdingensichkomödie nach einem Theaterstück. Kann man ja auch mal machen.

Der Untergang des Römischen Reiches (23:35 bis 2:20 im MDR)
MONUMENTALEPOS! MIT SOPHIA LOREN! UND ALEX GUINNESS! UND ÜBERHAUPT!

Freitag, 20.6.2014

Am Himmel der Tag (21:45 bis 23:10 auf Eins Festival)
Drama mit Aylin Tezel, die ja jetzt im Dortmunder Tatort mitspielt. Kenn ich nicht, lief in der letzten Zeit aber dauernd auf irgendwelchen Spartenprogrammen, bekommt gute Kritiekn und sonst kommt auch wirklich nichts.

Mit der Schultasche in die Welt (23:15 bis 0:00 im WDR)
Doku über die Anfänge des Schüleraustauschs in den Fünfziger Jahren. Denkt man ja gar nicht dran, dass man darüber Dokus machen kann. Der zweite Teil kommt nächste Woche.

Samstag, 21.6.2014

Dick und Doof: Hände hoch – oder nicht (16:15 bis 17:45 auf 3sat)
Sollte man vielleicht mal gucken. Man weiß ja immer nur, dass es das gibt, hat es aber viel zu oft gar nicht selbst gesehen.

Insomnia – Schlaflos (1:15 bis 3:05 im ZDF)
Remake des norwegischen Thrillers aus dem Jahre 1997 (also das Remake, dieser ist von 2002). Auch hier gilt: Ein Film mit Robin Williams, Al Pacino und Hilary Swank kann nicht ernsthaft schlecht sein. Erst recht, wenn Robin Williams den Bösen spielen darf. (Das ist meines Wissens übrigens kein Spoiler.)

Sonntag, 22.6.2014

Saturday Night Fever (20:15 bis 22:05 auf arte)
Gnihihi. Weil wegen, nicht wahr?

Bad 25 (22:05 bis 23:15 auf arte)
Doku von Spike Lee zum 25. Geburtstag von Michael Jacksons „Bad“. Ich verwechsele ja immer Spike Lee und Spike Jonze, aber ich glaube, das ist okay, die machen beide gute Sachen.

Diese Woche im Fernsehen (9.6.2014 – 15.6.2014)

Weiter geht’s. Auch in der nächsten Woche gibt es wieder das ein oder andere sehenswerte im Fernsehen. Man glaubt es ja kaum, aber es ist so, man muss nur wissen, wann und wo.

Montag, 9.6.2014

Coraline (20:15 bis 21:45 auf 3sat)
Das erste Buch, das ich von Neil Gaiman gelesen habe, wurde ja als schnieker Animationsfilm verfilmt. Ich hab’s noch nicht gesehen, aber es kann eigentlich nicht schlecht sein und meine Mutter fand es auch gut.

Dienstag, 10.6.2014

Der zauberhafte Zug (16:10 bis 16:55 auf arte)
Ich weiß nicht mehr über die Doku, als dass die Kurzbeschreibung in der Fernsehzeitung „Mit der Bahn durch Schottlands Highlands“ heißt und ich finde, das reicht als Argument völlig.

Mittwoch, 11.6.2014

Richard Strauss: Das umstrittene Musikgenie (21:45 bis 22:40 auf arte)
Ich habe gestern zufällig eine halbe Doku über Richard Strauss gesehen und fand das tatsächlich ziemlich interessant. Es ist ja dann auch immer wieder erstaunlich, wenn einem klar wird, dass es von manchen Komponisten richtige Filmaufnahmen gibt, weil die ja noch gar nicht so lange tot sind.

Donnerstag, 12.6.2014

Start der Fußballweltmeisterschaft (20:15 bis 0:30 auf ZDF)
Machen wir uns nichts vor, am Donnerstag startet die Fußball-Weltmeisterschaft. Gucken wir dann halt Fußball, es ist ja auch gar nicht verkehrt. (Es kommt auch sonst nichts bemerkenswertes

Freitag, 13.6.2014

Im Winter ein Jahr (20:15 bis 22:15 auf arte)
Hab ich auch nicht gesehen, klingt aber gut und ist von Caroline Link. Ich mochte bisher ja alles, wo Caroline Link Regie geführt habe.

Samstag, 14.6.2014

Ariadne auf Naxos (20:15 bis 22:35 auf 3sat)
MEHR RICHARD STRAUSS! OPER STATT FUSSBALL! Wer jedenfalls nach der Doku am Mittwoch mehr über Richard Strauss wissen will, kann hier mal wieder eine Oper gucken. Und mit knapp über zwei Stunden Nettospielzeit auch noch eine ziemlich kurze.

Sonntag, 15.6.2014

Hollywoods Spaßfabrik – Als die Bilder lachen lernten (22:30 bis 0:00 auf arte)
Dokumentation über den Produzenten Hal Roach, der unter anderem „Dick und Doof“ auf die Leinwand brachte. Wir haben letztens die zweite Hälfte gesehen und man kann das sehr gut gucken.

Diese Woche im Fernsehen (2.6.2014 – 8.6.2014)

Weil ich ja jetzt immer schon im Vorhinein den Festplattenrekorder programmiere, dachte ich mir, ich kann ja auch meinen Mitmenschen mitteilen, was so in der nächsten Woche interessantes im Fernsehen kommt. Ob es wirklich gut ist, wird sich zeigen, denn das weiß ich auch nicht immer. Aber so muss sich keiner mehr eine Fernsehzeitung kaufen. Außer mir. Total gut. Außer für die Fernsehzeitungsindustrie.

Montag, 2.6.2014

Belle France – Pays de la Loire (19:30 bis 20:15 auf arte)
Ich bin ja Freund von Frankreichdokumentatioen, auch wenn das immer mein Fernweh anfeuert (genau wie Dokus über New York City). Diese Woche gibt es jeden Tag 45 Minuten Frankreich auf arte. Klingt gut. (Es gibt aus dieser Reihe schon zehn Folgen, die man sich hier ansehen kann.)

Jack in Love (22:15 bis 23:45 auf arte)
Tragikomödie von Philip Seymour Hoffman mit Philip Seymour Hoffman. Das reicht in diesem Haushalt eigentlich als Argument.

Dienstag, 3.6.2014

Belle France – Franche Comté (19:30 bis 20:15 auf arte)
Siehe oben.

Die Bio-Illusion (20:15 bis 21:45 auf arte)
Wie funktioniert das eigentlich mit diesem ganzen Biozeug, das es überall gibt und das wir kaufen, um die Welt vermeintlich besser zu machen? Und: Funktioniert das überhaupt? Wahrscheinlich bin ich nach so einer Doku wieder deprimiert, aber es ist halt kompliziert.

Full Metal Village (20:15 bis 21:45 auf ZDF Kultur)
Dokumentation über Wacken. Seitdem mir Isabel von Wacken erzählt hat, finde ich das ja immer sehr spannend.

Mittwoch, 4.6.2014

Belle France – Korsika (19:30 bis 20:15 auf arte)
Siehe oben.

Meerjungfrauen küssen besser (20:15 bis 22:25 auf Tele 5)
Seit ich begriffen habe, dass man sehr gut sehr viel auf öffentlich-rechtlichen Sendern gucken kann, versuche ich die privaten zu meiden, aber: Meerjungfrauen küssen besser! Ganz großartig, von vorne bis hinten! Cher! Winona Ryder! Christina Ricci! Bob Hoskins! Und überhaupt. Ich brauch den aber gar nicht aufnehmen, ich müsste den irgendwo auf DVD haben.

Donnerstag, 5.6.2014

Belle France – Languedoc-Roussillon (19:30 bis 20:15 auf arte)
Siehe oben.

Freitag, 6.6.2014

Belle France – Picardie und Nord-Pas-de-Calais (19:30 bis 20:15 auf arte)
Siehe oben.

Wie ein Mathegenie Hitler knackte (21:05 bis 22:05 auf arte)
Wir sollten alle viel mehr Sachen über Alan Turing lesen und gucken.

Samstag, 7.6.2014

Der Rosenkavalier (21:00 bis 0:35 auf 3sat)
Achtung Oper! Den Rosenkavalier habe ich ja Mitte Dezember in Antwerpen gesehen. Hier kann man ihn sich total bequem auf dem Sofa angucken, dabei gepflegt Wein trinken und wenn man merkt, dass das mit dieser Oper doch nichts für einen ist, macht man eben aus und muss sich nicht heimlich während der Pause verdrücken. Voll praktisch.

Sonntag, 8.6.2014

Thementag Astrid Lindgren (11:30 bis 2:30 auf 3sat)
Sagt alle Termine am Sonntag ab! Auf 3sat gibt es einen Astrid-Lindgren-Thementag. DEN GANZEN TAG LANG LINDGRENFILME!

Die Sendung mit der Maus (11:30 bis 12:00 im Ersten oder bei KiKa)
Weil.