Am Bahndamm

Mittlerweile weiß ich, dass man tatsächlich vom Bahnhof bis zu meiner Wohnung am Bahndamm langlaufen kann und zumindest gefühlt ist das auch der kürzeste Weg.

Wie man sehen kann, ist es auch der schönste Weg, denn man läuft an atmosphärischen Laternen und hübschen Eisenbahngleisskulpturen vorbei, während die Böschung runter Kinder auf dem Spielplatz spielen. Doth und Kim haben sich furchtbar lieb und die Jugend von heute kann keine Herzen mehr malen, nur noch Kleiner-als-Zeichen und Dreien.

Dann noch kurz durch die kleine vollgrafittierte Fußgängerunterführung und dann ist man auch schon fast da.

Und wie ich schon sagte: Wenn man in Hanau zum Himmel guckt, sieht man Flugzeuge. Oder auch zwei. Oder drei. Oder mehr.

Laterne

Flugzeuge

Bahndamm I

Bahndamm II

Bahndamm III

Bahndamm IV

Bahndamm V

Bahndamm VI

Liebe

Betreten verboten

Wegweiser

Grafitti I

Graffiti II

Grafitti III

Vogel

Bahnhof

Uhr

Lieblingstweets Februar (Teil 2)

Irgendwie denke ich immer, dass ich ja gar nicht so viele Sterne vergeben hätte, und dann ist es doch eine ganz lange Liste (Teil 1 findet man hier). Weiter geht’s also…

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/lutoma/status/170012798225620992″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/inschka/status/170190985031188482″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/orbisclaudiae/status/170225854163595264″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/Koalaweibchen/status/170244903354372096″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/SGMaus/status/170449201849835520″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/sixtus/status/170450533675573248″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/inschka/status/170452152815321088″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/Buddenbohm/status/170477395307016192″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/Fotografiona/status/170556575268864001″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/Muermel/status/170590151293153280″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/yellowled/status/170996981538369536″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/himmelkreis/status/171159952273055744″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/eigenart/status/171524079873032192″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/nutellagangbang/status/172429334349488131″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/hermsfarm/status/172673772795600896″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/alles_b/status/172750567943319552″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/SE7ENBEN/status/172761423154397184″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/karstenloh/status/173693502398545920″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/GebbiGibson/status/173841480547446784″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/SE7ENBEN/status/174121971284578304″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/nichindentunnel/status/174235640425218048″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/karstenloh/status/174509088141611008″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/ohaimareiki/status/174598855206240257″]

So ist das mit dem Lampenfieber

Klavier

Letzte Woche Donnerstag saß ich wieder am Flügel und habe gespielt und gesungen. Vor Leuten. Vor Leuten, die ich nicht kenne. Lieder, die ich geschrieben habe und Lieder, die andere Leute geschrieben haben.

Ich wollte eigentlich einen “Zum ersten Mal”-Artikel basteln, aber das wäre gleich mehrfach gelogen gewesen. Ich hätte ihn “Zum ersten Mal wieder auf der Bühne” nennen können, aber letzten Donnerstag war ich ja schon das zweite Mal wieder auf der Bühne. Und außerdem wäre das auch schon eine Spitzfindigkeit gewesen, denn ich war ja eben nur zum ersten Mal wieder auf der Bühne.

Zum ersten Mal auf der Bühne, und zwar nicht im Zusammenhang mit Schulaufführungen oder Musikschulvorspielen war ich mit 17. Vielleicht war ich auch schon 18, ich müsste noch mal den Flyer suchen, auf dem mein Name steht und dazu irgendwas wie “Singer-Songwriter aus Leverkusen” oder so. Ich hab den Zettel noch, sowas wirft man ja nicht weg. Ich war auf jeden Fall noch sehr jung.

Der allererste Auftritt lief so, dass ich irgendwo gesehen hatte, dass man im Domforum in Köln auftreten könnte, wenn man irgendwo anruft und sagt, dass man das möchte. Ich hab nicht angerufen, weil ich damals eine unglaubliche und völlig irrationale Anrufbeantworterphobie hatte. Ich hab eine Postkarte geschrieben. Das hat aber gereicht, so dass mich auf einmal jemand anrief und sowas sagte wie, hey, ja, du hast ja eine Postkarte geschrieben und willst du nicht dann und dann bei uns spielen? Und ich sagte ja.

Der erste Auftritt war toll. Alles war super, ich habe gesungen und Leute haben applaudiert und nachher haben wir Leute gesagt, dass das gut war und haben mich mit Menschen verglichen, deren CDs ich kannte und liebte und alles war toll. Meine Eltern waren nicht dabei, weil meine Eltern mich kennen und wussten, dass ich sowas erstmal alleine machen muss. Dafür hat meine Mutter einen Bekannten engagiert, damit doch irgendwer im Publikum ist, den ich kenne, falls doch irgendwas ist.

(Danach durften meine Eltern übrigens immer zugucken und zuhören und haben das auch gerne getan. Nur beim ersten Mal eben nicht.)

Aber alles war super. Und ich habe danach noch mal im Domforum gespielt und im Bonn im Café Tiferet (das es meines Wissens nicht mehr gibt) und im Bürgerforum Köln-Kalk. Ich besitze eine Kassette, eine Mini-Disc (für die ich kein Abspielgerät besitze) und eine CD von Auftritten und dem einen Mal, wo ich im Radio war.

P1010961

Und dann wurde es auf einmal mehr mit Arbeit und weniger mit Musik und vor allem Auftritten und überhaupt habe ich festgestellt, dass es sauschwierig ist, in Deutschland Orte zu finden, wo man auftreten kann, ohne dass man gleich die ganze Technik selbst anschleppen muss. Ich habe zwei Gitarren und ein Klavier. Die Gitarren kann ich mitnehmen, das Klavier leider nicht, bzw. eines davon könnte ich sogar, aber dafür fehlt mir dann das Auto.

An all den Orten, wo ich bisher gespielt habe, gab es wunderbare Menschen, die mir geholfen haben, die sich um die Technik gekümmert haben, Kabel ein- und umgesteckt haben und mir sogar gesagt haben, ob was gut oder schlecht klingt und was ich machen muss, damit es besser wird, denn ich habe für sowas kein Gefühl. Ich kann Songs schreiben und covern. Ich kann am Klavier sitzen oder eine Gitarre in die Hand nehmen und ich kann das zumindest so ausreichend gut, dass andere Leute das gerne hören.

Um so glücklicher war ich, als ich rausgefunden habe, dass in der Frankfurt Art Bar in Sachsenhauen jeden Donnerstag Open Mic Night ist und dass die da sogar ein Klavier haben. Beim ersten Mal war ich nur da, um die Lage zu sondieren und ich war begeistert. Jeder darf 15 Minuten spielen, selbstgeschriebenes, gecovertes, mit Gesang und Instrumental. Alles ist wunderbar heimelig, es gibt Apfelwein, Whisky und Portwein und zu Essen auch. Und vor allem eben tolle Musik von vielen tollen Menschen, die manchmal direkt von der Arbeit kommen, um hier ein paar Minuten lang auf der Bühne zu stehen.

ArtBar

Aber es geht ja ums Lampenfieber. Ich kann gut mit Lampenfieber. Eben wegen der Schulaufführungen und der Musikschulvorspiele und weil ich gute Erfahrungen gemacht habe. Aber auch, weil ich weiß, dass einem eigentlich nichts passieren kann. Dass man, wenn man sich verspielt, einfach wieder anfängt und hofft, dass es keiner merkt. Dass man, wenn man sich hoffnungslos verspielt hat, das dann einfach sagt und noch mal neu anfängt. Und dass die meisten Leute es schon bewunderswert genug finden, dass man sich überhaupt auf so eine Bühne traut.

Das Lustige ist aber, man hat trotzdem Lampenfieber. Völlig egal, wie oft man das schon gemacht hat. Völlig egal, wie oft ich ein Stück schon gespielt hab und weiß, das kann ich jetzt, da mach ich keine Fehler und wenn schon, ist auch nicht so schlimm. Das Lampenfieber ist immer da. Es macht, dass ich hibbelig bin und nervös. Es macht vor allem, dass ich denke, ich müsste auf Toilette, was sich dann meistens als irrige Annahme entpuppt. Es macht interessanterweise nicht, dass ich Angst habe oder es mir auf einmal anders überlegen möchte oder auf einmal meine Fähigkeiten in Frage stelle. Dafür hab ich das dann wahrscheinlich doch schon zu oft gemacht.

Ansage

So war das auch beim ersten Auftritt in der Frankfurt Art Bar. Ich bin als erste des Abends auf die Bühne geschlichen. Hab mich hingesetzt und ein paar Worte gesagt und dann hab ich gespielt. Ein Lied von mir, dann “Cross-Eyed Bear” von Damien Rice und dann noch eins von mir. Meine Hände haben gezittert und meine Stimme auch. Aber es war toll. Und es war gut. Und ich war den ganzen Abend noch high auf Adrenalin oder was das ist, was der Körper dann in Massen ausschüttet.

Beim zweiten Mal war’s schon besser, ich hab weniger gezittert und war auch ein bisschen weniger nervös, vielleicht auch deswegen, weil mich Leute wiedererkannt haben und ich mir gesagt habe, das ist bestimmt ein gutes Zeichen. Vielleicht auch, weil ich wieder ein bisschen mehr wusste, was ich da eigentlich mache. Weil es ein bisschen vertrauter war. Oder vielleicht auch nur, weil ich vorher mehr Apfelwein getrunken hatte.

Und es war wieder gut und beim nächsten Mal nehme ich vielleicht die Ukulele mit. Dann bin ich bestimmt wieder ein bisschen nervöser, denn mit Ukulele, das hab ich noch nie vor fremden Leuten gemacht. Das ist neu. Aber auf der anderen Seite, das Lampenfieber ist eh immer da, und es ist ein gutes Fieber. Es macht, dass ich vorher aufgeregt bin und nachher auch und vor allem macht es, dass ich mich freue wie blöd.

Licht

Es ist wunderbar, dass es solche Orte wie die Frankfurt Art Bar gibt, ich bin auch dankbar, dass es damals das Domforum gab, das mich zum ersten Mal auf die Bühne gelassen hat und all die Leute, die gesagt haben, ja klar, bei uns kannst du auch auftreten. Und wenn hier jemand noch gute Tipps hat, wo es ähnlich wunderbare Orte gibt, dann bitte alle her damit.

So ist das nämlich mit dem Lampenfieber. Es ist ganz furchtbar und schrecklich und gleichzeitig ganz wunderbar und es soll bitte auch nie weggehen. Denn wenn man nicht nervös ist, bevor man auf die Bühne geht, dann ist auch irgendwas nicht richtig.

Die Frankfurt Art Bar findet man im Ziegelhüttenweg 32 in Frankfurt-Sachsenhausen und jeden Donnerstag ist Open Mic Night und manchmal bin ich auch da.

Was noch so toll ist an Essen

Jede Stadt hat ja etwas Besonderes, was es sonst nirgendwo gibt. Also fast jede Stadt. In Köln zum Beispiel sind Hauptbahnhof, Hauptattraktion und Haupteinkaufsstraße direkt miteinander verbunden. Man stolpert quasi von einem über das andere in das nächste. Düsseldorf hat ein gelbes Licht an den Fußgängerampeln. Hanau beeindruckt mit waghalsiger Hässlichkeit. Und in Essen ist der IKEA mitten in der Stadt.

In! Der! Stadt!

Mittendrin quasi. Man kann sogar das Parkhaus benutzen, und wenn man irgendwas bei IKEA kauft, dann darf man drei Stunden umsonst parken. Irgendwas heißt im Übrigen wirklich irgendwas und ich erinnere daran, dass IKEA durchaus Dinge für 99 Cent zum käuflichen Erwerb anbietet.

Und letztens liefen wir ein bisschen am Limbecker Platz rum und da wir beide Kameras dabei hatten, entstanden dabei diese hübschen Bilder von der U-Bahn und dem Limbecker Platz, dem Colosseum-Theater und natürlich vom IKEA MITTEN IN DER STADT!

U-Bahn

Limbecker Platz

U-Bahn II

U-Bahn III

IKEA

Theater

Mann

Theater II

Kultur

Brücke

Brücke II

IKEA II

Nummern

Auf dem Rückweg vom Superbüdchen geknipst. Das Superbüdchen hat geschätzte zwei Millionen Zeitschriften im Angebot und auch sonst fast alles, was man so brauchen könnte an einem Sonntagnachmittag.

Festgestellt: Es gibt irgendwie keine Nummer 1 und keine Nummer 7 in dieser Straße. Vielleicht gibt es die dazugehörigen Häuser, aber keiner hat Nummern drangemacht. Vielleicht gibt es aber auch die Häuser nicht.

Außerdem festgestellt: Es gibt mehr Häuser auf der einen Straßenseite als auf der anderen.

2

P1020220

P1020222

5

6

8

9

10

11

12

13

14

15

16

18

20

Lieblingstweets im Februar (Teil 1)

Es ist mal wieder so weit.

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/gibraltarjunge/status/164677103697133568″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/Kruemelpotter/status/164835865481318402″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/inschka/status/164973709663289344″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/orbisclaudiae/status/165041712627064832″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/_ungenau_/status/165400395273863169″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/Vergraemer/status/165742655500849153″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/stephenfry/status/165844101344935937″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/llillian/status/165848058159042561″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/beep/status/167442890505723905″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/luzilla/status/167572339209408512″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/martini_/status/167594158008184832″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/Judetta/status/167600318505435137″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/AliceVanWunder/status/167635241798860801″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/bangpowwww/status/167694997624340480″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/oOtrinityOo/status/168145526271905793″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/bjoerngrau/status/168750429063233538″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/karstenloh/status/169122024491466752″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/albtraumfabrik/status/169375075349430272″]

[blackbirdpie url=“https://twitter.com/#!/_frischebrise/status/169387586735968256″]

In ein paar Tagen gibt’s dann Teil 2. Wissta Bescheid.

Goldschmiedehaus

Ich mecker ja viel über Hanau, weil’s hier so hässlich ist und überhaupt. Und da ich bis jetzt immer noch den Großteil meines Lebens in Köln-Mülheim und Leverkusen gewohnt habe, kenne ich mich aus mit Städten, die nicht unbedingt ob ihrer objektiven Schönheit auffallen.

Aber ich merke doch, wie ich mich so langsam an Hanau gewöhne, und wie ich dann so denke, ach na ja, immerhin gibt’s hier mehr als einen Bücherladen und einen REWE, der bis 22 Uhr auf hat und bei dem man Mini-Marshmallows kaufen kann und einen ordentlichen Vietnamesen und einen IKEA und einen ICE-Bahnhof, von dem einen die Bahnen im Zweifelsfall in weniger als 30 Minuten nach Frankfurt fahren. Das ist ja doch alles nicht so schlecht und man munkelt, es gäbe hier sogar richtig schöne Ecken. In Kesselstadt ist sogar ein Schloss und in Steinheim sah’s auch ganz nett aus, als ich einmal da war.

Vielleicht habe ich jetzt den Punkt erreicht, wo ich anfange, mich schützend vor dieses Städtchen zu stellen, ganz nach dem üblichen Motto: “Wenn hier einer schlecht über Hanau reden darf, dann ich, denn ich muss hier immerhin wohnen.” Und wer nicht abends noch leise einen Zug in der Ferne über die Gleise rattern hört, wer nicht bei jedem Blick gen Himmel mindestens drei Flugzeuge sieht und wer auch nicht morgens die Sonne über einer der hässlichsten Stadt-Silhouetten Deutschlands aufgehen sieht, der halte sich gefälligst raus.

Aber es gibt hier tatsächlich ganz nette Ecken. Ich wohne zum Beispiel in einer, und letzten Mittwoch trieb es mich nördlich des unglaublich hässlichen Busbahnhofs, der zwar Friedensplatz heißt, aber meistens eher nach Krieg aussieht, zum Goldschmiedehaus und die darum liegenden Sträßchen. Da sind die folgenden Fotos entstanden, und man sieht: Es gibt hier auch schöne Gebäude. Zweifellos.

Doch wenn ich dann doch wieder über eine dieser famosen Sechziger-Jahre-Bauten stolpere, erst dann merke ich, was ich an dieser Stadt eigentlich mag. Nämlich, dass sie mich manchmal so an die Modelleisenbahn meines Opas erinnert. Und das findet man nicht überall.

Luken

P1020175

3

P1020182

Konzertsaal

Turm

Turm II

Bücherei

Bücherei II

Brücke

Information

Graffiti

Grimm I

Grimm II

Grimm III

Fenster

Goldschmiedehaus

Fenster II

Schrift

Fenster III

Fassade

Goldschmiedehaus II

Modelleisenbahnbeispiel

(Und hier ein Beispiel für die wunderbare Baukunst der sechziger Jahre, die bei mir so schöne nostalgische Märklin-Gefühle auslöst. Hach.)

Die Bubble-Tea-Fachverkäuferin

2012-02-22_12-43-52_752_Hanau

In Hanau hat nicht unweit des Werksgeländes ein Vietnamese aufgemacht, der sogar Bubble Tea anbietet. Schon nach kurzer Zeit hat es sich etabliert, dass wir einmal die Woche der Kantine den Rücken kehren und statt dessen mittags beim Vietnamesen Pho, gebratene Ente, Hühnchen mit roter Currysauce und ähnliche Leckereien verspeisen.

Anschließend gibt es dann für die Bubble-Tea-Fraktion des Entwicklerteams noch einen Bubble Tea zum Mitnehmen, der dann am Schreibtisch genüsslich (und zur allgemeinen Erheiterung) weggeschlürft wird.

In den letzten paar Wochen haben wir dann auch unsere persönliche Bubble-Tea-Fachverkäuferin sehr lieb gewonnen. Die Bubble-Tea-Fachverkäuferin ist eine kleine Asiatin, die durch eine gewisse Tendenz zur Verwirrtheit Mitgefühl und Schutzinstinkte auslöst. Vermutlich ist sie gar nicht verwirrt, sondern lediglich etwas übervorsichtig, vielleicht gibt es auch gar kein vernünftiges Wort für den Gemütszustand der Bubble-Tea-Fachverkäuferin, bleiben wir also bei verwirrt, solange wir kein besseres Wort finden.

Was die Bubble-Tea-Fachverkäuferin zum Beispiel nicht kann, ist zwei Bestellungen auf einmal aufnehmen. Wir verbringen viel Zeit an der Theke, weil jedes Getränk angefangen mit einer detaillierten Besprechung der Ingredenzien (gerne mit mehrfachem Nachfragen und Absichern) bis zum Abrechnen einzeln angefertigt wird, bevor der nächste Kunde an die Reihe kommt.

Füllt sie dann die Perlen in den Becher, so fasst sie jedes, aber auch wirklich jedes Mal, eines der Siebchen in einem vermutlich zufällig gewählten Behälter an, und überlegt es sich dann ebenson auch wirklich jedes Mal anders und nimmt ein anderes Siebchen. Bei dieser Siebchenwahl möchte ich immer sehr gerne wissen, was die Bubble-Tea-Fachverkäuferin in diesem Moment gerade denkt, denn es muss ja einen Grund geben, der dazu führt, dass sie von dem zunächst gewählten Siebchen wieder ablässt und ein anderes wählt. Ich habe noch keine Logik hinter der Siebchenwahl erkennen können, aber ich bin sicher, es gibt da was.

Was die Bubble-Tea-Fachverkäuferin hingegen sehr gut kann und auch mit Hingabe praktiziert, ist die Wahl des passenden Strohhalmes. Letzte Woche wählte sie den Strohhalm noch farblich möglichst passend zum Getränk, heute hingegen setzte sie auf Kontrast und gab mir mit einem eher weiß-gelblichen Getränk einen lilanen, dem Kollegen mit dem lila Taro-Tee hingegen einen weißen Strohhalm.

Wir mögen die Bubble-Tea-Fachverkäuferin. Wir sind immer sehr nett zu ihr und sehr geduldig und freuen uns, wenn sie uns einen farblich passenden Strohhalm in den mit Liebe und Hingabe gefertigten Bubble Tea reicht.

Aber manchmal, ganz selten, möchte man sie in den Arm nehmen und ihr sagen, dass alles gar nicht so schlimm ist und dass sie schon alles richtig macht und sie keine Angst haben muss vor den ganzen Menschen, die da vor ihrer Theke stehen und dass wir sie sehr mögen und gerne weiter nur von ihr unseren Bubble Tea gemacht bekommen möchten. Das möchte man ihr sagen, aber vielleicht weiß sie es ja auch schon.

Wichtige Bubble-Tea-Information!

An den Menschen, der gerade verzweifelt im Internet danach sucht, ob es Bubble Tea auch in Hanau gibt.

Die wunderbare Antwort lautet: Ja! Es gibt welchen.

Und zwar im Chi, dem neuen vietnamesischen Restaurant im City Center am Kurt-Blaum-Platz.

Bitte sehr, gern geschehen, keine Ursache.

Ruhrstauwehr Essen-Werden

Anne I

Diesmal zur sonntäglichen Fototour nach Essen-Werden. Das war ein Spontanvorschlag, der mit der größtmöglichen Ahnungslosigkeit bezüglich potentieller Fotomotive gemacht wurde und lediglich auf einem “Da soll’s ganz schön sein” basierte.

Tatsächlich ist es in Werden total schön und nicht nur das, es gibt ein Stauwehr, auf dem man rumlaufen kann und wenn man fertig ist mit Auf-dem-Stauwehr-Rumlaufen, kann man noch ein bisschen am Baldeneysee entlanglaufen, wo es nicht nur ein “Haus am See” gibt, sondern auch Resteis und Gärten, in denen Boote stehen.

So ein See ist schon schön. Und nach Essen-Werden kann man ruhig öfter fahren.

Moos

Bürgermeisterhaus

Haus

Wasser

Haus II

Haus III

Wasser II

Bildung

Pfeil

Stauwehr

Baldeneysee

Sloppy

Holz

DSC_0937

Bank

Schilder

Steg

Steg II

Eis I

Eis II

Eis III

Haus am See

Äste

Baldeneysee

Spazieren

Moos II

Stauwehr II

Anne II