Fernsehtipps für den 24.12.

Ich habe das Gefühl, das Programm wird jedes Jahr besser. Vielleicht wollen die Sender unbedingt möglichst viele Sendungen hier auf dieser Liste platzieren, wer weiß?

 

Coraline am Dienstag, 24.12. um 7:35 Uhr auf RTL Zwei
Zeichentrick-Horror-Märchen nach Neil Gaiman. Gruselig, aber gut.

Die Muppets Weihnachtsgeschichte am Dienstag, 24.12. um 9:25 Uhr auf RTL Zwei
Beste Verfilmung der Weihnachtsgeschichte ever. I will die on this hill.

Das doppelte Lottchen am Dienstag, 24.12. um 11:20 Uhr im MDR
Verfilmung des Kästner-Klassiker aus dem Jahr 1950. Ich muss da ja sehr verlässlich bei einer Szene sehr weinen, aber es ist ja vielleicht nicht jeder so simpel gestrickt wie ich.

Die Schwarzwaldklinik am Dienstag, 24.12. ab 11:20 Uhr auf ZDF neo
Sie wissen nicht, was Sie bis zur Bescherung machen sollen. Gucken Sie Nostalgiefernsehen! Nur echt mit Dr. Brinkmann und Oberschwester Hildegard!

Pippi Langstrumpf am Dienstag, 24.12. um 11:55 Uhr im ZDF
Pippi zieht in die Villa Kunterbunt, wirft mit Gold um sich und bringt das Leben der Nachbarskinder ordentlich durcheinander. Doch, doch, immer schön.

Michel in der Suppenschüssel am Dienstag, 24.12. um 13:30 Uhr im ZDF
Die zweite Lindgren-Verfilmung folgt natürlich sofort. Wir ziehen weiter nach Kattult und sehen zu, wie Michel den Hof aufmischt.

Pünktchen und Anton am Dienstag, 24.12. um 13:45 Uhr auf arte
Verfilmung von Caroline Link aus dem Jahr 1998. Sehr schön in die Neuzeit geholt mit tollen Kinderdarstellern.

Loriot – Weihnachten bei den Hoppenstedts am Dienstag, 24.12. um 13:50 Uhr im Ersten
Begleiten wir Opa Hoppenstedt ins Kaufhaus! Und dann wird’s besinnlich. Oder wir machen erst die Geschenke auf und dann… ach egal.

Der erste Winter am Dienstag, 24.12. um 13:50 Uhr auf 3sat
Tierkinder in ihrem ersten Winter. Ich wiederhole: TIERKINDER! DAS IST KEINE ÜBUNG!

Familie Heinz Becker „Alle Jahre wieder“ am Dienstag, 24.12. um 14:15 Uhr im Ersten
Manchmal muss man nur anderen Familien beim Weihnachtsfeiern zugucken, um zu ahnen, dass man es selber doch eigentlich gar nicht so schlecht getroffen hat.

Das letzte Einhorn am Dienstag, 24.12. um 16:25 Uhr auf RTL Zwei
Kitsch as Kitsch kann, aber dafür wurde Weihnachten ja erfunden, oder? Zeichentrickverfilmung des Fantasymärchens von Peter S. Beagle. Sie können auch mal die Vorlage lesen, die ist gar nicht so schlecht.

Loriot – Weihnachten bei den Hoppenstedts am Dienstag, 24.12. um 18:05 Uhr im NDR
Sie wissen schon.

Oben am Dienstag, 24.12. um 18:25 Uhr auf VOX
Erst fünfzehn Minuten Rotz und Wasser heulen, danach wird’s dann aber auch irgendwann lustig, versprochen.

Torten, Stollen und Pandoro – Weihnachtskuchen in Europa am Dienstag, 24.12. um 19:15 Uhr auf 3sat
KUCHENDOKU! Das muss ich jetzt aber nicht noch weiter anpreisen, oder?

Die Feuerzangenbowle am Dienstag, 24.12. um 20:15 Uhr im Ersten
Pfeiffer mit drei Eff will seine Schulzeit nachholen, um herauszufinden, was er verpasst hat und das ist natürlich höchst vergnüglich.

Minions am Dienstag, 24.12. um 20:15 Uhr auf RTL
Der dritte Teil der Minions-Reihe. Kommt an die ersten beiden Teile nicht ganz ran, ist aber immer noch sehr spaßig.

Kevin – Allein zu Haus am Dienstag, 24.12. um 20:15 Uhr auf Sat.1
WIE AUCH IMMER MAN EIN KIND EINFACH SO VERGESSEN KANN! Aber na ja, die McAllisters fliegen in die Weihnachtsferien und lassen Kevin einfach so zu Hause. Der hat dann seinen Spaß mit zwei Einbrechern, die – sagen wir –  auch nicht die hellsten Kerzen auf der Weihnachtstorte sind.

Die große Liebe meines Lebens am Dienstag, 24.12. um 20:15 Uhr im SWR
Cary Grant verknallt sich in Deborah Kerr und verabredet sich für ein Treffen auf dem Dach des Empire State Buildings in sechs Monaten, aber natürlich funktioniert in so einem Film nicht alles nach Plan. Ein Romantikklassiker, der auch schon ausführlich in „Schlaflos in Seattle“ referenziert wurde.

Con Air am Dienstag, 24.12. um 22:20 Uhr auf RTL Zwei
Nicholas Cage! John Malkovich! Der Hase! Lasst mich!

Ist das Leben nicht schön? am Dienstag, 24.12. um 22:45 Uhr auf Servus TV
Weihnachtsklassiker mit James Stewart, der sich nicht gerade familienfreundlich am Heiligabend umbringen will, dann aber von einem Engel gezeigt bekommt, dass das Leben ohne ihn gar nicht besser wäre.

Aschenbrödel am Dienstag, 24.12. um 22:55 Uhr auf arte
Ballett von Prokofjew in einer Inszenierung von Rudolf Nurejew. Wer genug von dem anderen Aschenbrödel hat oder eben nie genug von allen Aschenbrödels bekommen kann.

Loriot am Dienstag, 24.12. ab 23:50 Uhr im WDR
Da jetzt alle superbesinnlich und satt sind, kann man den Abend auch schön mit Familie Hoppenstedt und weiteren Folgen beenden. Und wer (wie ich) sowieso schon komplett wieder einen Nachtvogelbiorhythmus hat, kann das im WDR bis 1:50 Uhr nachts tun.

 

EXTRA EXTRA! Alle Termine für Drei Haselnüsse für Aschenbrödel:

17:05 Uhr im Ersten
18:40 Uhr auf ONE
20:15 Uhr im WDR
22:05 Uhr im SWR

Lieblingstweets im November

Es ist gerade aus diversen Gründen schwierig mit der Zeit und dem Bloggen und überhaupt, aber für die Lieblingstweets reicht es gerade noch.

Lieblingstweets im (ganzen) Oktober

Lieblingstweets im September (Teil 2)

Tagebuchbloggen, 29.9.2019

Ausschlafen war nicht wegen Pfarrfest in der Heimatsiedlung in Köln. Ich würde sagen, ich gehe da traditionell auch in den Gottesdienst, aber tatsächlich war ich ja erst zwei Mal da, ab nächstem Jahr kann ich dann vielleicht von Tradition sprechen.

Beim Gottesdienst war viel Weihrauch, was ich ja tatsächlich ganz gerne mag. Gesungen wurde aus einem neuen Liederbuch, das ich noch nicht kannte. Hauptsächlich etwas neueres Zeug, zwei Mal auf Englisch und natürlich mit Chor. Ein Lied fand ich besonders interessant, es heißt „Wäre Gesanges voll unser Mund“, es war mir vollkommen unbekannt, hat aber eine Stelle, wo von G-Dur kurz nach F-Dur und wieder zurück moduliert wird, das ist für ein Kirchenlied schon verhältnismäßig abgefahrene Harmonik.

Die Predigt war auch unerwartet kritisch, es ging um Veränderungen in der Kirche und darum, dass die Kirche und der Gottesdienst zwar schön und wichtig, aber die Arbeit der Gemeinde selber vielleicht noch etwas wichtiger wäre. Im Nachhinein erfuhr ich, dass es konkrete Anlässe für diese Predigt gab, es steht nämlich im Raum, dass das Pfarrheim geschlossen werden soll und das will natürlich keiner in der Gemeinde. Später wurde auch das Nichtstattfinden der traditionellen Prozession heiß diskutiert, also richtig offiziell auf der Bühne mit Pro und Kontra. Ich hatte angenommen, dass die Prozession wegen Wetter nicht stattgefunden hatte, das war aber mitnichten der Fall, es war tatsächlich eine Organisationsfrage und sollte als Anlass zur Debatte dienen, was man tun muss, damit die Prozession eventuell anders organisiert stattfinden kann oder ob sie überhaupt nötig ist oder ob man vielleicht zu einem anderen Anlass eine Prozession machen könnte. Ich bin ja nur zu Besuch da und in Essen auch in keiner Gemeinde aktiv, so ein Einblick, bei dem man sich auch keine abschließende Meinung bilden muss, ist auch ganz spannend.

Pfarrfest

Ansonsten gab es Essen vom Männerkochclub und Kuchen von der Kuchentheke und Gemüseverlosung und einen Crêpestand von den Messdiener. Es gab eine Hüpfburg und eine Slackline und eine Tischtennisplatte, die alle (in diesem Fall tatsächlich wegen Wetter) in der Kirche aufgebaut waren. Und natürlich Familie und Leute, die sich freuten, dass sie einen mal wiedersahen.

Männerkochclub

Hüpfburg

Danach ging es noch mit der Familie zu meinen Eltern und am frühen Abend brachte mich meine Tante zum Bahnhof, so dass ich immerhin um kurz nach 19 Uhr zu Hause war, Essen vom Thai abholen konnte und dann gab es noch Tatort und dann Bett.

Tagebuchbloggen, 27.9.2019

Morgens fuhr keine Bahn, da lohnte es sich erstmals, dass der Zug im Moment ungünstig fährt, denn so konnte ich locker zu Fuß zum Bahnhof gehen. Auf dem Weg überlegte ich mehrfach, doch einen E-Roller zu nehmen, da ich aber keinen Zeitdruck hatte und die Strecke außerdem an einer unangenehm großen Straße entlanggeht, ließ ich es bleiben.

Als ich in Köln ausstieg, traf ich just meinen jüngsten Cousin an, der am Bahnhof auf einen Bus wartete. Jüngster Cousin täuscht eventuell, die Familie meiner Mutter hat die ganze Kinderkriegerei ja einfach konsequent in den Achtzigern abgewickelt. Ich und meine ältere Cousine sind 1980 geboren und dann folgten einfach jedes Jahr ein oder zwei Geburten bis 1989 und dann war Schluss. In anderen Worten: Der jüngste Cousin ist jetzt Lehrer. Also so richtig fertiger Lehrer. Das war jedenfalls schön, wir hatten uns schon sehr lange nicht gesehen, eigentlich ein sehr dummer Zustand.

Auf der Arbeit das eine größere Problem so gelöst, dass die Anwender jetzt glücklich sind, wir aber noch nicht. Da muss also noch was passieren. Ansonsten läuft es insgesamt wie erwartet etwas ruckelig, aber Gott sei Dank ohne größere Probleme.

Seit gestern bin ich auch technisch ganz ausgestattet. Ich habe jetzt kein Telefon mehr, sondern ein Headset, dass sich mit Skype synchronisiert, die Anrufe gehen also auf dem Rechner ein. Ich war anfangs skeptisch und habe mich ja auch fünf Jahre lang gegen ein Headset gewehrt, weil ich es irgendwie albern fand. Nach zwei Tagen muss ich sagen: Wie dumm ich war! Das Headset ist aus mehreren Gründen total, aber vor allem habe ich zwei Hände frei und mir war einfach nicht klar, was für eine unfassbare Erleichterung das ist. Das ist also alles sehr zufriedenstellend insgesamt. Das Headset kann auch noch andere tolle Sachen, dazu aber vermutlich demnächst mehr im Techniktagebuch.

Obwohl ich eigentlich früher gehen wollte, ergab sich das nicht. Es wäre auch sehr ärgerlich gewesen, denn die frühere Bahn kam so viel zu spät, dass sie gerade einfuhr, als ich am Bahnhof eintraf. Auf dem Rückweg lief meine Cousine an und wollte mir mehrere Dinge mitteilen und schon mal demnächst benötigte Hilfe anmelden. Wir sprachen ungefähr bis ich zu Hause und ihr Telefonakku fast leer war. Dann musste ich noch zur Packstation und telefonierte kurz mit meiner Mutter, es war ja anscheinend Familienkontakttag, da bot es sich an.

Mein Mann ist jetzt noch irgendwo mit Kollegen unterwegs, Klavier gespielt, Buffy geguckt, neue Songidee gehabt und jetzt gibt es entweder Buch oder die neue Folge von den drei Fragezeichen oder beides, aber hintereinander und nicht gleichzeitig.

Tagebuchbloggen, 24.9.2019

Großer Releasetag. Was zu beweisen war, wurde bewiesen. Zwischenzeitlich schimpfte ich wie ein Rohrspatz, dann funktionierte aber fast alles und das, was nicht funktionierte, bekommen wir auch in den Griff.

Um kurz nach 21 Uhr war ich dann am Hauptbahnhof, die U-Bahn war gerade weg, deswegen nahm ich wieder einen E-Roller, fuhr einen etwas dämlichen Umweg, war aber trotzdem in 15 Minuten zu Hause. Ich finde es immer noch zu teuer, aber es hat auch für mich aktuell das beste Kosten-Leistungs-Verhältnis. Zu Fuß gehen ist gratis, dauert aber länger, Leihrad ist auch günstiger, aber anstrengender, auf die Bahn warten ist auch gratis (und das Bahnfahren auch) und dauert noch länger als zu Fuß gehen und Taxi geht zwar schneller, ist aber teurer. Ich finde die „Letzter-Kilometer“-Argumente, die ich vereinzelt gelesen habe, und nach der so ein E-Roller eben nutzlos ist, weil die Strecken, die man damit gut zurücklegen kann, könnte man auch mit dem Verkehrsmittel zurücklegen, mit dem man eh unterwegs ist. Ich habe dauernd  letzte Kilometer zurückzulegen, die auch immer im Bereich ein bis drei Kilometer sind und aus Erfahrung weiß ich, gerade die nerven am meisten und es macht eine enorm großen Unterschied, ob ich für genau diesen letzten Kilometer 5 oder 15 Minuten brauche. So.

Zu Hause „Höhle der Löwen“ geguckt, dabei sehr gefreut, als sich Kofler in Rage redete und zwischendurch erfreut festgestellt, dass ein weiteres Puzzlestein des großen Releases fehlerfrei funktionierte.

 

Tagebuchbloggen 23.9.2019

Morgens ist es jetzt dunkel, wenn ich aufstehe, das kann ich nicht gutheißen. Ich bin relativ sicher, dass der Sommer zu kurz war, irgendwas ist da schief gelaufen.

Auf der Arbeit abwechselnd gute Nachrichten und Komplikationen. Die Komplikationen führten dazu, dass wir bis 18 Uhr immer noch beweisen konnten, was wir beweisen wollten.

Zu Hause Restchili, dazu dieses Jenke-Selbstexperiment mit Plastik auf RTL. Ich wollte es eigentlich nur gucken, weil ich vermutete, dass irgendwann die Mülltonnenszene kommen würde, bei deren Dreh wir ja quasi in der Mittagspause direkt daneben standen. Sie kam dann auch inklusive diverser Szenen im Bürogebäude, was dazu führte, dass ich immer wieder Pause machte, um genauer zu gucken oder sowas wie „Uh, kenn ich!“ sagte. Ansonsten war die Sendung besser als ich erwartet hatte, wenn auch an einigen Stellen zu überzogen und emotional. Immerhin kann ich nicht behaupten, nichts Neues erfahren zu haben.

Dann guckten wir noch einen Film im ZDF-Montagskino. Der Film war insgesamt ganz ordentlich, ich machte aber währenddessen Kreuzworträtsel und musste immer wieder an meinen Rechner, um zu gucken, ob irgendein Skript schon durchgelaufen war und dann das nächste anzustoßen. Wir müssen ja immer noch was beweisen.

Um Mitternacht war dann alles durch, ich ließ noch die wichtigsten Vergleichsskripte zur Beweiserbringung laufen, die alle die erhofften Ergebnisse brachten und dann machte ich das Licht aus. Den Rest können die zuständigen Fachleute morgen machen.

Tagebuchbloggen, 21.9.2019

Freitag war tagsüber Arbeit und abends Besuch inklusive Showkochen. Showkochen, weil es zum Nachtisch Crêpes gab und die werden natürlich live vor den Gästen hergestellt, mit genug Teig für einmal Nachschlag für jeden.

Samstag musste ich dann erstmal ausschlafen, dann noch etwas für die Arbeit machen, dann fuhr mein Mann zum Segelkurs und ich ging Einkaufen. Es gab nämlich Chili, weil das für Sonntagabend (wieder Gäste) versprochen wurde und Chili macht man ja sowieso am besten einen Tag vorher. Beim Einkaufen vergaß ich zwei Ordnungsboxen, die es am Tchibo-Stand gab im Einkaufswagen. Also vermutlich vergaß ich sie im Einkaufswagen, sie lagen jedenfalls beim Bezahlen auf dem Band und waren zu Hause nicht in einer der Taschen oder im Korb. Ich überlegte kurz, ob ich zurück zum Supermarkt gehen sollte, dann war ich aber zu faul und hakte den Verlust ab. Fürs Protokoll: Meine Grenze fürs Zurückgehen zum Supermarkt liegt irgendwo oberhalb von 7 Euro.

Dann noch etwas arbeiten.

Mein Mann wünschte sich eine Dokumentation über die letzten Ureinwohner im Amazonasgebiet auf arte, die auch tatsächlich sehr interessant und auf mehreren Ebenen etwas irritierend war, vor allem aber, weil man sich wirklich nicht vorstellen kann, wie die Welt dieser Stämme aussieht und es mir auch schwer fällt, mir in irgendeiner Weise eine Meinung zu bilden, weil das alles so weit weg ist von meinem Leben. Die Dokumentation heißt „Das Ende von Eden“ und man kann sie in diversen Mediatheken sehen, wenn man den Google-Suchergebnissen trauen darf. Dann schlief ich fast auf dem Sofa ein, aber nur fast.