2013 als Fragebogen

Machen ja eh alle, warum dann nicht auch ich?

Zugenommen oder abgenommen?

Eher zu. Da ich mich nicht wiege, weiß ich das aber nicht so genau.

Haare länger oder kürzer?

Länger. Ich gehe ja quasi nie zum Friseur. Aber seit ich begriffen habe, dass ich ja dann nächstes Jahr wieder zu meinem Düsseldorfer Friseur kann, steht das schon auf der Liste.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Hoffentlich gleich kurzsichtig geblieben. Was bedeutet: Ich müsste mal wieder zum Augenarzt.

Mehr Kohle oder weniger?

Eher mehr.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Im Zweifelsfall mehr. Schon allein, weil wir zwei Mal im Urlaub waren und da immer so viel Geld bleibt.

Mehr bewegt oder weniger?

Ich fürchte ja weniger.

Der hirnrissigste Plan?

Wie immer: Mit offensichtlicher Erkältung ins Büro gehen. Sollte man einfach nicht tun. Hilft niemandem.

Die gefährlichste Unternehmung?

Ich mach nix gefährliches, ich bin doch nicht blöd.

Der beste Sex?

Ja. (Ist das eine ernst gemeinte Frage?)

Die teuerste Anschaffung?

Der neue Laptop. Hat sich aber gelohnt.

Das leckerste Essen?

Bei Jamie’s Italian in Edinburgh. Und im Steakhaus Ontario in Dresden. Außerdem endlich wieder mal Sushi in Düsseldorf gegessen. Und: Linsensalat mit Dilldressing von Sandra nach dem Rezept von Rachel Khoo [Werbelink]. Für Linsen- und Dillliebhaber wie mich sofort zum Lieblingsessen erklärt worden. Immer gut: Currywurst mit Pommes und Mayo vom Xaver umme Ecke.

Das beeindruckendste Buch?

Die besten Bücher des Jahres 2013 folgen noch, das wird auch noch mal viel Arbeit. Leider fehlten dieses Jahr die richtig großen Knaller, aber vielleicht habe ich das auch nur vergessen, weil ich so irre viel gelesen habe. 2312 von Kim Stanley Robinson [Werbelink] war sehr beeindruckend, Science-Fiction-Literatur im Breitwandformat. Beeindruckend schlecht hingegen war „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“, aber da schrieb ich schon im CULTurMAG drüber.

Der ergreifendste Film?

An Filme erinnere ich mich ja noch weniger als an Bücher. „About Time“ war sehr toll, ergreifend, berührend und so weiter. Große Empfehlung, auch schon hier drüber geschrieben.

Das beste Lied?

„Walk on the Wild Side“, gesungen von Amanda Palmer und ihrem Publikum im November in Köln. Das war schön.

Das schönste Konzert?

Hands down Amanda Palmer im November in Köln. Allerdings fand ich auch das Weihnachtskonzert von Helge Schneider in der Mülheimer Stadthalle sehr schön, das hat sowas familiäres.

Die meiste Zeit verbracht mit…?

Dem Mann nehme ich an. Dafür hab ich ihn ja geheiratet. Alternativ mit fremden Leuten im ICE.

Die schönste Zeit verbracht mit…?

Siehe die Frage davor. Also die erste Antwort. Auch wenn im Zug gelegentlich sehr nette Leute mitfahren.

Vorherrschendes Gefühl 2013?

„Puh.“

2013 zum ersten Mal getan?

Auf der re:publica gewesen. War gut. Mach ich wieder.

Außerdem: Ernsthaft auf einem Surfbrett gestanden. Mehrfach. Eigentlich habe ich ja 2012 zum ersten Mal auf einem Surfbrett gestanden, aber das war mehr so ein Afterthought des Frankreichurlaubs und zählt gefühlt nicht. 2013 dann richtig.

In einem Porsche Oldtimer gefahren.

Mit dem Zug quer durch die Niederlande nach Belgien gefahren (und zurück).

Stollen gegessen. War leider nix. Da sind Rosinen drin.

2013 nach langer Zeit wieder getan?

Neuen Job gesucht. Gekündigt. Buffy geguckt. Einen Adventskalender gebastelt. In der Zeitung gewesen, sogar zwei Mal.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Dauernd erkältet zu sein. Es gab auch andere doofe Dinge, das war aber Kleinkram.

Die wichtigste Sache, von der ich jemand überzeugen wollte?

„Ich möchte gerne bei Ihnen arbeiten.“

2013 war mit einem Wort…?

Anstrengendabergut.

5 Antworten auf „2013 als Fragebogen“

  1. Als waschechter Kölner kann ich nur sagen:
    Anstrengendabergut…
    Deiner Schilderung vom Köllner Jefühl über den Dom kann ich nichts hinzufügen. Stimmt Wort für Wort!
    Bin ich nach über zwanzig Jahren der Abwesenheit an einem Sonntagmorger um sechs Uhr von Düsseldorf kommend über die Berrenrather in die Stadt reingefahren, da hätte ich vor lauter Heimweh heulen können, so ist es mir ans Herz gegangen. Weihnachten 1994 sind wir wieder nach Köln gezogen. Jetzt wohnen beide Töchter dort. Natürlich in den angesagten Stadtteilen, Ehrenfeld und Agnesviertel…

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